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Das Schneemädchen

Roman

(26)
Alaska in den 1920er Jahren: In dem Wunsch, neu anzufangen, zieht das kinderlose Paar Mabel und Jack nach Alaska. Das harte Leben in der Wildnis setzt den unerfahrenen Neusiedlern sehr zu. Mit dem ersten Schneefall überkommt die beiden jedoch ein schon verloren geglaubter Übermut, und sie bauen zusammen ein Kind aus Schnee. Tags darauf entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen zwischen den Bäumen am Waldrand. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen?
Eine hinreißend erzählte Geschichte über Einsamkeit und Lebensfreude, Liebe und Freundschaft, einen Kinderwunsch und dessen bittersüße Erfüllung.
Rezension
?Dies ist ein ganz besonderes Buch, das es verdient, Millionen von Herzen schmelzen zu lassen Sunday Express
Portrait
Eowyn LeMay Ivey was raised in Alaska and continues to live there with her husband and two daughters. She received her BA in journalism and minor in creative writing through the honors program at Western Washington University, studied creative nonfiction at the University of Alaska Anchorage graduate program, and worked for nearly 10 years as an award-winning reporter at the Frontiersman newspaper..
Claudia Arlinghaus, 1959 geboren, studierte Anglistik/Amerikanistik und Slawistik an der Universität Münster. Einen anschließenden elfjährigen USA-Aufenthalt nutzte sie für literarische Studien sowie für umfassende Fortbildung auf den Gebieten Theorie & Praxis der Gartengestaltung und Architektur & Lifestyle. Seit dem Jahr 2000 ist sie freischaffend tätig als Übersetzerin von Sach- und Fachbüchern der genannten Themenbereiche sowie belletristischer Werke.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 02.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25822-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 193/135/31 mm
Gewicht 354
Originaltitel The Snow Child
Auflage 3
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein Märchen? Ein Drama? Irgendwie beides. Ein wunderbarer melancholischer Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt! Ein Märchen? Ein Drama? Irgendwie beides. Ein wunderbarer melancholischer Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt!

„Das Schneemädchen“

Katja Wünsche, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Jack und Mabel sind beide über 50, als sie beschließen, ihre Heimat zu verlassen, um nach Alaska zu ziehen. Diese Entscheidung ging vor allem von Mabel aus. Sie kann keine Kinder bekommen und leidet sehr darunter, sich ständig rechtfertigen zu müssen. Abgeschieden von anderen, soll ihr das in ihrer Wahlheimat nicht mehr passieren. Doch Jack und Mabel sind beide über 50, als sie beschließen, ihre Heimat zu verlassen, um nach Alaska zu ziehen. Diese Entscheidung ging vor allem von Mabel aus. Sie kann keine Kinder bekommen und leidet sehr darunter, sich ständig rechtfertigen zu müssen. Abgeschieden von anderen, soll ihr das in ihrer Wahlheimat nicht mehr passieren. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sie und ihr Mann ohne fremde Hilfe nicht überleben können. Und so lernen sie die Bensons kennen, eine nette und hilfsbereite Familie, die mit Rat und Tat zur Seite steht. Als der erste Schnee fällt, bauen Mabel und Jack ein Schneemädchen, das am nächsten Tag verschwunden ist. Und kurze Zeit später sehen sie im Wald ein kleines Mädchen. Kann es sein, dass das Mädchen aus Schnee lebendig geworden ist?

Eowyn Ivey, selbst in Alaska aufgewachsen, nimmt uns mit in eine raue und harte, aber auch wunderschöne Welt. Sie beschreibt das schwierige Leben als Landwirt im Sommer und die trostlose Zeit des Winters. Doch sie zeigt auch die wunderbare Kraft von Freundschaft und Liebe und den Wandel des Lebens. Faina, das Schneemädchen ist so grazil und fragil, dass man sich als Leser mehr als einmal fragt, ob sie nicht wirklich einem Märchen entsprungen ist. Dieses Buch verzaubert den Leser, es fasziniert und unterhält auf wunderbare Weise.

„Kommen Sie mit nach Alaska, 1920“

Martina Denzer, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Ali Shaw: " Dieses Buch ist pure Magie, von Deckel zu Deckel durchwoben mit der kalten Schönheit der Wildnis Alaskas."

Der erste Roman der Autorin, die in Alaska aufgewachsen ist und immer noch dort mit ihrer Familie lebt.
Meine besondere Empfehlung in diesem Winter !!!
Ali Shaw: " Dieses Buch ist pure Magie, von Deckel zu Deckel durchwoben mit der kalten Schönheit der Wildnis Alaskas."

Der erste Roman der Autorin, die in Alaska aufgewachsen ist und immer noch dort mit ihrer Familie lebt.
Meine besondere Empfehlung in diesem Winter !!!

„zart wie eine Schneeflocke“

Franziska Gensler, Thalia-Buchhandlung Fulda

Das Schneemädchen gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern Herbst/Winter 2012!
Es ist ein Buch, das vom Nachttisch (oder wo auch immer Sie ihr Buch liegen haben) nach einem ruft und einfach nicht mehr loslässt!

Mabel und Jack sind schon in den mittleren Jahren. Nach einer Totgeburt immer noch kinderlos, sind sie nach Alaska gezogen,
Das Schneemädchen gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern Herbst/Winter 2012!
Es ist ein Buch, das vom Nachttisch (oder wo auch immer Sie ihr Buch liegen haben) nach einem ruft und einfach nicht mehr loslässt!

Mabel und Jack sind schon in den mittleren Jahren. Nach einer Totgeburt immer noch kinderlos, sind sie nach Alaska gezogen, um einen Neuanfang zu wagen. Denn Mabel konnte die Großfamilie um sie herum nicht mehr ertragen, wurde sie doch täglich an ihren Verlust und ihr „Versagen“ erinnert.
Doch das Leben im kalten Alaska ist hart und anders, als es sich das Paar vorgestellt hatte. Der Boden ist schwer zu bearbeiten, Mabel sitzt alleine im Blockhaus und wird immer schwermütiger.
Eines Abends jedoch werden die zwei ungewohnt ausgelassen und beginnen, aus dem ersten Schnee ein Schneemädchen mit rotem Schal und roten Fäustlingen zu bauen.
Am folgenden Morgen allerdings ist das Schneemädchen zerstört, aber ein kleines Mädchen taucht am Waldrand auf mit eben jenem Schal und den Handschuhen.Mabel und Jack warten jeder auf seine Art täglich auf dieses Mädchen, Faina, das ihr Leben glücklicher macht.
Doch woher kommt Faina? Ist sie wirklich aus diesem Schneemädchen entstanden, wie in Mabels Lieblingsmärchen aus der Kindheit? Wie überlebt sie nachts alleine Draußen im strengen Winter Alaskas? Warum schmelzen die Schneeflocken nicht auf ihrer Haut?
Diese Fragen stellen sich nicht nur Jack und Mabel, sondern auch der Leser, und die Spannung nimmt ihn völlig gefangen!
Einen wunderbaren Reiz des Buches macht auch die Freundschaft des Ehepaares zu George und Esther aus, die sich mit ihrer Lebenslust und ihren Söhnen in das Leben der Siedler drängen.
„Das Schneemädchen“ ist eine Geschichte über Verlust, Liebe, die Ehe und Freundschaft – einfach wunderschön und wie es eine bekannte Zeitung geschrieben hat, ist sie es wert, das Herz der Leser zum Schmelzen zu bringen. Meines ist jedenfalls nur so dahin geschmolzen!

„Ein Wintermärchen“

Johanna Siebert, Thalia-Buchhandlung Braunschweig, Schloss-Arkaden

Das Leben in der Wildnis Alaskas bringt Jack und Mabel an ihre Grenzen. Das kinderlose ältere Paar wollte hier ein neues Leben beginnen, aber die harte Arbeit, die Witterung und die Einsamkeit lassen ihnen kaum Hoffnung. Eines Abends sehen sie ein kleines Mädchen, allein im Wald, das fortan wie ein Geist kommt und verschwindet. Ein Das Leben in der Wildnis Alaskas bringt Jack und Mabel an ihre Grenzen. Das kinderlose ältere Paar wollte hier ein neues Leben beginnen, aber die harte Arbeit, die Witterung und die Einsamkeit lassen ihnen kaum Hoffnung. Eines Abends sehen sie ein kleines Mädchen, allein im Wald, das fortan wie ein Geist kommt und verschwindet. Ein Schneemädchen, das den Alten neuen Lebensmut gibt...
Gerade in der kalten Jahreszeit eine märchenhaft schöne Lektüre, in eindringlich-sanften Tönen erzählt. Man spürt das Knirschen des Schnees unter den Füßen und den eisigen Wind um die Nase und freut sich, wenn man mit Mabel an den warmen Ofen zurückkehrt!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Schneemann. Und am nächsten Morgen ist es ein kleines, leicht verstörtes Mädchen. So liebevoll. Ein Schneemann. Und am nächsten Morgen ist es ein kleines, leicht verstörtes Mädchen. So liebevoll.

„ein wundervolles, fantastisches Wintermärchen“

Birgit Wojtynowski, Thalia-Buchhandlung Gießen





Die Geschichte spielt in Alaska um 1920. Mabel und Jack suchen in der Einsamkeit Alaskas einen Neuanfang. Vor allem Mabel kann es nicht mehr ertragen auf ihre Kinderlosigkeit angesprochen zu werden. Beide haben sich das Leben in der freien, wilden Natur nicht so hart vorgestellt. Mit dem ersten Schnee kommt den beiden die




Die Geschichte spielt in Alaska um 1920. Mabel und Jack suchen in der Einsamkeit Alaskas einen Neuanfang. Vor allem Mabel kann es nicht mehr ertragen auf ihre Kinderlosigkeit angesprochen zu werden. Beide haben sich das Leben in der freien, wilden Natur nicht so hart vorgestellt. Mit dem ersten Schnee kommt den beiden die Erinnerung an frühere Winterfreuden zurück. Nach einer Schneeballschlacht bauen Jack und Mabel ein Mädchen aus Schnee. In den folgenden Tagen sehen sie Spuren von Kinderfüßen in der Nähe ihrer Hütte.
Die Autorin Eowyn Ivey nimmt den Leser mit in eine unberührte Natur voller Schnee und Eis und in eine Welt, in der Märchen ihren Platz haben.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Zauberhafte Geschichte aus Alaska
von mabuerele am 01.01.2014

Zehn Jahre nach der Totgeburt ihres einzigen Kindes sind Jack und Mabel nach Alaska gezogen. Sie wollen sich dort ein neues Leben aufbauen weit weg von der umfangreichen Verwandtschaft. Mabel schmerzt es, die zahlreichen Kinder der anderen zu sehen. Der Anfang in Alaska ist hart. Statt gemeinsamen Schaffen arbeitet... Zehn Jahre nach der Totgeburt ihres einzigen Kindes sind Jack und Mabel nach Alaska gezogen. Sie wollen sich dort ein neues Leben aufbauen weit weg von der umfangreichen Verwandtschaft. Mabel schmerzt es, die zahlreichen Kinder der anderen zu sehen. Der Anfang in Alaska ist hart. Statt gemeinsamen Schaffen arbeitet jeder für sich, Mabel im Haus und Jack auf dem Feld. Als der erste Schnee fällt, kommt die Erinnerung an die eigene Kindheit zurück. Es beginnt mit einer Schneeballschlacht, dann formen sie ein Schneemädchen. Sogar Schal und Handschuhe bekommt es. Am nächsten Tag ist das Schneemädchen verschwunden, doch am Waldrand sehen sie die Silhouette eines Kindes. Es wird wieder hoffnung und Liebe in ihr Leben bringen. Die Autorin hat einen märchenhaften Roman geschrieben. Hintergrund ist die Geschichte des Schneemädchens, ein russisches Märchen, dass Mabels Vater ihr oft vorgelesen hat. Deshalb glaubt Mabel, dass Faina, so der Name des Kindes, ein Schneemädchen ist. Als Leser schwanke ich zwischen Phantasie und Realität. Die Autorin suggeriert mir durch ihren Erzählstil mal das eine, mal das andere. Sehr gut geschildert wird das harte Leben in der Wildnis Alaskas. Die Zeit von Saat und Ernte ist kurz. Sie entscheidet, wie die Farmer den Winter überleben. Viele geben auf. Fehlende medizinische Hilfe, weite Wege zum nächsten Ort und kalte Winterstürme sind Realität. Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich nur schwer aus der Hand legen. Es hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat neben der abwechslungsreichen Handlung, dem Flair der eisigen Landschaft, den sympathischen gut charakterisierten Protagonisten insbesondere die zauberhafte Stimmung, die über der Geschichte lag. Schön fand ich auch, dass die Kapitel durch stilisierte Schneeflocken in handliche Leseabschnitte geteilt wurden. Das Cover in Blau und Weiß passt exakt zur Geschichte, denn beide Farben spielen im Buch eine besondere Rolle.

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Eine gelungene, magische Geschichte..
von Jasmin Wrobel aus Gelsenkirchen am 14.04.2014

Angelockt durch das wunderschöne Cover, hat mich dieses Buch auf eine verzauberte Geschichte nach Alaska mitgenommen. Das Cover sieht wirklich sehr verträumt aus. Die Schlichten Farben dunkelblau und weiß, so wie das kleine Mädchen, das darauf zu sehen ist, passen perfekt und stimmen gut auf die Geschichte ein. Bevor... Angelockt durch das wunderschöne Cover, hat mich dieses Buch auf eine verzauberte Geschichte nach Alaska mitgenommen. Das Cover sieht wirklich sehr verträumt aus. Die Schlichten Farben dunkelblau und weiß, so wie das kleine Mädchen, das darauf zu sehen ist, passen perfekt und stimmen gut auf die Geschichte ein. Bevor ich mit diesem Buch angefangen hatte, hatte ich noch nie etwas von der Geschichte des Schneemädchens gehört. Das Märchen Snegurotschka, auf die diese Geschichte um Mabel und Jack aufbaut, gibt es nämlich wirklich. Sie stammt aus Russland und ist der Feder von Alexander Afanasiew entsprungen. Auch hierbei geht es um ein Ehepaar, das sich nichts sehnlicher als ein Kind wünscht. Sie bauen sich eines Tages ein kleines Mädchen aus Schnee, das wirklich lebendig wird. Die Geschichte hat verschiedene Enden. Bei einem Ende, wird das Mädchen zum Anfang des Frühlings hin sehr trübsinnig und verschwindet bei einem Sprung über ein Lagerfeuer. Die Geschichte um Mabel und Jack handelt um das selbe Thema. Beide wünschen sich nichts sehnslicher als ein Kind. Sie ziehen nach Alaska um einen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten. Dort bauen sie eines Abends ein kleines Mädchen aus Schnee. Auch diese, so glauben sie zumindest, ist über Nacht lebendig geworden. Denn am Morgen ist das Schneemädchen weg und sie treffen immer wieder auf ein kleines Mädchen mit dem Namen Faina. Durch Zeitsprünge, die sehr gut verständlich sind, erlebt man mit, wie Jack und Mabel immer älter werden und was sie erleben. Jeden Winter kommt Faina wieder und man erlebt mit, wie sie dann schließlich zu einer jungen Frau heran wächst. Auch Mabel und Jack entwickeln sich weiter. Sie werden zu einem liebevollen Elternpaar, das versucht ein tragisches Ereignis aus der Vergangenheit endlich zu verarbeiten. In Alaska lernen sie schließlich Esther, ihren Mann und deren Kinder kennen und schließen eine innige Freundschaft mit der Familie. Auch diese spielen im weitern Verlauf des Buches eine große Rolle. Für mich war der Kinderwunsch von Jack und Mabel und der Umzug nach Alaska sehr verständlich. Die tiefe Traurigkeit, die die beiden zum Anfang des Buches ausstrahlen kommt sehr gut rüber, ebenso wie die Veränderungen, die beide im Laufe des Buches durchlaufen waren sehr verständlich. Die Autorin nimmt, wie schon gesagt mit nach Alaska. Man erlebt jede Jahreszeit dieses Landes mit, ebenso wie das Leben um 1920. Alles wirkt beim Lesen sehr gut recherchiert und ich konnte mich gut in das Leben zwischen Bergbau, Jagd und der Farm hinein versetzen.

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Märchenhaft
von MissRichardParker am 24.01.2014

Jack und Mabel kommen nicht über die Totgeburt ihres Kindes hinweg und beschliessen daher ein neues Leben anzufangen: In einer Blockhütte in Alaska. Fern von der Zivilisation, mitten in der Wilden Natur. An einem ausgelassenen Abend bauen die beiden ein Schneemädchen. Sie formen ihm ein Gesicht und geben Ihr Handschuhe... Jack und Mabel kommen nicht über die Totgeburt ihres Kindes hinweg und beschliessen daher ein neues Leben anzufangen: In einer Blockhütte in Alaska. Fern von der Zivilisation, mitten in der Wilden Natur. An einem ausgelassenen Abend bauen die beiden ein Schneemädchen. Sie formen ihm ein Gesicht und geben Ihr Handschuhe und Schal. Am nächsten Morgen ist das Schneemädchen weg, dafür sehen die beiden aber ein Kind im Wald herumhuschen das grosse Ähnlichkeit mit ihrem erbauten Schneemädchen hat. Anfangs ist das Schneemädchen noch sehr schüchtern, doch bald wird sie zutraulich und für Mabel und Jack beginnt eine Zeit voller Zuneigung und Freude. Doch, wer ist dieses Schneemädchen eigentlich? Gibt es Sie wirklich, oder ist alles nur eine Einbildung, wie die Freunde von Mabel und Jack behaupten...? Dieses Buch hat mir gut gefallen. Vorallem weil es sehr atmosphärisch geschrieben ist. Man kann sich richtig in die harte, eisige und überwältigende Landschaft Alaskas einfühlen und in die wärme und Gemütlichkeit des Blockhauses von Mabel und Jack. Das Auftauchen des Schneemädchens hat etwas mystisches und die ganze Geschichte besitzt einen Zauber, dem man sich nur schwer entziehen kann. Der einzige Punkt, den ich kritisiere ist, dass das Buch ab der Mitte etwas in die Länge gezogen ist und ein wenig an Spannung verliert. Ich fand, dass man das etwas hätte kürzen können. Der Schluss lässt einem sehr nachdenklich zurück und es bleiben einige Fragen offen... Oder doch nicht? Von mir gibts dazu auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Aber: Unbedingt im Winter lesen! Das ist so richtig gemütlich!

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