Das späte Geständnis des Tristan Sadler

Roman

(31)
London, September 1919: Der junge Tristan Sadler steigt in einen Zug. Er fährt nach Norwich, um sich dort mit Marian Bancroft, der Schwester seines toten Kameraden Will, zu treffen. Will und Tristan waren Freunde, die Seite an Seite im Ersten Weltkrieg gekämpft haben – bis Will eine folgenschwere Entscheidung traf, die er für den Rest seines Lebens bereuen sollte ...
Portrait

John Boyne, geboren 1971 in Dublin, ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Autoren Irlands. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem Roman »Der Junge im gestreiften Pyjama«, der in vielen Ländern auf den Bestsellerlisten stand und von der Kritik als »ein kleines Wunder« (The Guardian) gefeiert wurde.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 17.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30255-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,5 cm
Gewicht 275 g
Originaltitel The Absolutist
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
Verkaufsrang 44.486
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Ein sehr lesenswerter Roman über Freundschaft und Liebe in schweren Zeiten. Boyne ist ein Meister darin, Charaktere zu entwickeln und uns an deren Geschichte teihaben zu lassen! Ein sehr lesenswerter Roman über Freundschaft und Liebe in schweren Zeiten. Boyne ist ein Meister darin, Charaktere zu entwickeln und uns an deren Geschichte teihaben zu lassen!

Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Tragische Erzählung! Der Autor versteht es immer wieder sehr gut, um das eigentliche Thema einen spannenden Roman zu schreiben. Lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite! Tragische Erzählung! Der Autor versteht es immer wieder sehr gut, um das eigentliche Thema einen spannenden Roman zu schreiben. Lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite!

„Bewegend“

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Wieder einmal ist es John Boyne gelungen mich mit seiner Geschichte in seinen Bann zu ziehen! Ein bewegendes Buch mit viel Tiefgang, das einen auch nach dem Lesen noch lange nachdenklich stimmt und berührt. Unbedingt lesen! Wieder einmal ist es John Boyne gelungen mich mit seiner Geschichte in seinen Bann zu ziehen! Ein bewegendes Buch mit viel Tiefgang, das einen auch nach dem Lesen noch lange nachdenklich stimmt und berührt. Unbedingt lesen!

Herbert Konkel, Thalia-Buchhandlung Münster

Die Brutalität und Tristesse der Schützengräben im I. Weltkrieg und darin gefangen junge Männner, die an dieser Welt zerbrechen oder ihr ganzes Leben gezeichnet sind. Ein Muss. Die Brutalität und Tristesse der Schützengräben im I. Weltkrieg und darin gefangen junge Männner, die an dieser Welt zerbrechen oder ihr ganzes Leben gezeichnet sind. Ein Muss.

„Absolut lesenswert“

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

In ganz schlichter Verpackung kommt mit "Das späte Geständnis des Tristan Sadler" ein kleines Meisterwerk daher. Literarisch gefeilte Sätze, Umschreibungen die treffen und über allem dieses angedeutete, nie richtig aufgedeckte Geheimnis von Tristan, dass die Spannung bis zum Schluß aufrecht hält. Absolut beeindruckend, absolut lesenswert - absolut fantastisch! In ganz schlichter Verpackung kommt mit "Das späte Geständnis des Tristan Sadler" ein kleines Meisterwerk daher. Literarisch gefeilte Sätze, Umschreibungen die treffen und über allem dieses angedeutete, nie richtig aufgedeckte Geheimnis von Tristan, dass die Spannung bis zum Schluß aufrecht hält. Absolut beeindruckend, absolut lesenswert - absolut fantastisch!

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein großartiges, bewegendes Buch, das man nicht verpassen sollte! Ein großartiges, bewegendes Buch, das man nicht verpassen sollte!

„Eine schwierige Beziehung“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Der irische Autor John Boyne ist schon eine Wundertüte. Es ist immer wieder spannend, was man bei einem neuen Buch für eine Art von Geschichte erwischt. Jetzt ist wieder etwas von ihm im Taschenbuch erschienen – eigentlich ein halbes Jahr zu früh, denn es ist ein Roman, der sich mit dem 1.Weltkrieg beschäftigt, und der hat nächstes Jahr sein trauriges Jubiläum.

„Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ ist diesmal eindeutig kein Kinderbuch. John Boyne erzählt in diesem Buch die Geschichte von Tristan und Will während des 1.Weltkriegs. Die Handlung wechselt zwischen 1919 und 1916. 1919 macht sich Tristan Sadler von London aus auf den Weg nach Norwich, wo die Schwester und die Eltern seines Freundes Will leben. Er will ihnen die Briefe des Verstorbenen geben und erzählen, was 1916 in Frankreich wirklich passiert ist. Dann geht die Geschichte zurück ins Jahr 1916, wo sich Tristan und Will im Ausbildungslager kennenlernen.

John Boyne erzählt seine Geschichte wieder einmal sehr sensibel und mitfühlend. Er kann sich wunderbar in die Zeit, aus der er erzählt, und in die Gefühle der Menschen hineinsetzen. Tristan hat sich als 17jähriger freiwillig gemeldet. Er hat sich extra ein Jahr älter gemacht, damit er in den Krieg ziehen kann. Er ist von der Sache vollkommen überzeugt. Hinzu kommt allerdings, dass der Sohn eines Londoner Metzgers nach einem Vorfall, der erst im Laufe der Geschichte erzählt wird, sowohl von der Schule fliegt als auch von seinen Eltern verstoßen wird. Tristan ist anders als die anderen Jungs und findet deshalb schwer Freunde. Im Ausbildungslager schließt er sich ganz eng an den 18jährigen Will, dem Sohn eines Priesters, an. Will sieht die ganze Kriegseuphorie anders, er ist gespalten. Für ihn ist die Teilnahme durchaus eine Pflicht, aber er kann auch die Verweigerer verstehen, die das Gros der Menschen damals für Feiglinge der schlimmsten Sorte hielt. Während der Ausbildung kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der die Freundschaft zwischen Will und Tristan auf eine schwere Probe stellt. Sie gehen zusammen nach Frankreich. Und nach einem weiteren Zwischenfall trifft Will eine tapfere Entscheidung, mit der Tristan nicht umgehen kann. Die Situation eskaliert.

John Boyne beschreibt die unterschiedlichen Typen und Denkweisen des 1. Weltkriegs sehr anschaulich. Da sind das Ehrgefühl, der Mut, die Verzweiflung, die Erschöpfung, der Irrsinn, die Brutalität, der Gehorsam, die Prinzipientreue, die Gleichgültigkeit, die Feigheit und der Idealismus. Das Schöne an diesem Autor ist aber, dass seine Personen nicht nur Gut oder Böse sind. Er zeigt auf, dass ein Mensch nie nur eins ist und in solchen Krisensituationen teilweise völlig unerwartet reagiert.

Tristan hat den 1. Weltkrieg überlebt, sein Freund Will nicht und dies wird Tristan sein Leben lang verfolgen. Er will Marian alles erzählen, aber fast bringt er es nicht über sich, ihr von dem bitteren Ende von Wills Tod zu erzählen.

Ein großartiges und ergreifendes Buch – eine Anklage gegen den Krieg und die damit einhergehende Ungerechtigkeit und ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Und damit bleibt dieses Buch immer aktuell!
Der irische Autor John Boyne ist schon eine Wundertüte. Es ist immer wieder spannend, was man bei einem neuen Buch für eine Art von Geschichte erwischt. Jetzt ist wieder etwas von ihm im Taschenbuch erschienen – eigentlich ein halbes Jahr zu früh, denn es ist ein Roman, der sich mit dem 1.Weltkrieg beschäftigt, und der hat nächstes Jahr sein trauriges Jubiläum.

„Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ ist diesmal eindeutig kein Kinderbuch. John Boyne erzählt in diesem Buch die Geschichte von Tristan und Will während des 1.Weltkriegs. Die Handlung wechselt zwischen 1919 und 1916. 1919 macht sich Tristan Sadler von London aus auf den Weg nach Norwich, wo die Schwester und die Eltern seines Freundes Will leben. Er will ihnen die Briefe des Verstorbenen geben und erzählen, was 1916 in Frankreich wirklich passiert ist. Dann geht die Geschichte zurück ins Jahr 1916, wo sich Tristan und Will im Ausbildungslager kennenlernen.

John Boyne erzählt seine Geschichte wieder einmal sehr sensibel und mitfühlend. Er kann sich wunderbar in die Zeit, aus der er erzählt, und in die Gefühle der Menschen hineinsetzen. Tristan hat sich als 17jähriger freiwillig gemeldet. Er hat sich extra ein Jahr älter gemacht, damit er in den Krieg ziehen kann. Er ist von der Sache vollkommen überzeugt. Hinzu kommt allerdings, dass der Sohn eines Londoner Metzgers nach einem Vorfall, der erst im Laufe der Geschichte erzählt wird, sowohl von der Schule fliegt als auch von seinen Eltern verstoßen wird. Tristan ist anders als die anderen Jungs und findet deshalb schwer Freunde. Im Ausbildungslager schließt er sich ganz eng an den 18jährigen Will, dem Sohn eines Priesters, an. Will sieht die ganze Kriegseuphorie anders, er ist gespalten. Für ihn ist die Teilnahme durchaus eine Pflicht, aber er kann auch die Verweigerer verstehen, die das Gros der Menschen damals für Feiglinge der schlimmsten Sorte hielt. Während der Ausbildung kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der die Freundschaft zwischen Will und Tristan auf eine schwere Probe stellt. Sie gehen zusammen nach Frankreich. Und nach einem weiteren Zwischenfall trifft Will eine tapfere Entscheidung, mit der Tristan nicht umgehen kann. Die Situation eskaliert.

John Boyne beschreibt die unterschiedlichen Typen und Denkweisen des 1. Weltkriegs sehr anschaulich. Da sind das Ehrgefühl, der Mut, die Verzweiflung, die Erschöpfung, der Irrsinn, die Brutalität, der Gehorsam, die Prinzipientreue, die Gleichgültigkeit, die Feigheit und der Idealismus. Das Schöne an diesem Autor ist aber, dass seine Personen nicht nur Gut oder Böse sind. Er zeigt auf, dass ein Mensch nie nur eins ist und in solchen Krisensituationen teilweise völlig unerwartet reagiert.

Tristan hat den 1. Weltkrieg überlebt, sein Freund Will nicht und dies wird Tristan sein Leben lang verfolgen. Er will Marian alles erzählen, aber fast bringt er es nicht über sich, ihr von dem bitteren Ende von Wills Tod zu erzählen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
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Boyne, was sonst!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2017

Tristan Sadler, ein blutjunger Mann, der die Schrecken des 1. Weltkriegs äusserlich unversehrt überlebt hat, besucht im Jahr 1919 die Schwester seines gefallenen Kameraden Will, um ihr Briefe ihres Bruders auszuhändigen und ihr zu berichten, was tatsächlich im Krieg passiert ist. So unspektakulär das klingt, so verstörend ist die... Tristan Sadler, ein blutjunger Mann, der die Schrecken des 1. Weltkriegs äusserlich unversehrt überlebt hat, besucht im Jahr 1919 die Schwester seines gefallenen Kameraden Will, um ihr Briefe ihres Bruders auszuhändigen und ihr zu berichten, was tatsächlich im Krieg passiert ist. So unspektakulär das klingt, so verstörend ist die Geschichte, die uns John Boyne erzählt. Bei der Lektüre beschleicht einen das beklemmende Gefühl, zutiefst in die verletzten Seelen der jungen Menschen der Weltkriegsgeneration zu blicken. Ein leises Meisterwerk des irischen Autors, ein Roman, der mich zutiefst erschüttert hat.

Die Geschichte von Tristan Sadler
von I. Schneider aus Mannheim am 19.03.2012
Bewertet: Kunststoff-Einband

Als Sohn eines Metzgers aufgewachsen, zieht der siebzehnjährige Tristan Sadler den Zorn und den Hass seines Vaters auf sich und muß das Elternhaus verlassen. Als einziger Ausweg bleibt ihm die Aufnahme ins Ausbildungslager Aldershot, bei der er und seine Kameraden auf den Ersten Weltkrieg vorbereitet werden zum Kampf... Als Sohn eines Metzgers aufgewachsen, zieht der siebzehnjährige Tristan Sadler den Zorn und den Hass seines Vaters auf sich und muß das Elternhaus verlassen. Als einziger Ausweg bleibt ihm die Aufnahme ins Ausbildungslager Aldershot, bei der er und seine Kameraden auf den Ersten Weltkrieg vorbereitet werden zum Kampf gegen die Deutschen in Frankreich. In Aldershot schließt er Freundschaft mit Will Bancroft, der mit ihm direkt an der Front eingesetzt wird, den Ersten Weltkrieg allerdings nicht überlebt. Tristan kommt unbeschadet wieder nach England und entschließt sich nach einiger Zeit Kontakt mit Wills Schwester Marian aufzunehmen, dafür reist er nach Norwich, um sie in einem Cafe zu treffen und ihr ihre Briefe, die sie an Will schrieb, wieder zurückzugeben. Dieses Treffen wird für Tristan zu einer Reise in die Vergangenheit, die er mit Marian teilt und gleichzeitig um Vergebung bittet. Eine aufwühlende und emotionale Geschichte um einen jungen Mann zu Anfang des 20. Jahrhunderts, der es sehr schwer hat sein Leben zu meistern und zu dieser Zeit nicht zu seinen Gefühlen und zu seiner Homosexualität öffentlich stehen kann. John Boyne hat es, wie schon in seinen vorherigen Werken, geschafft den Leser in seinen Bann zu ziehen und so emotional zu berühren, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen!

keine Inhaltsangabe
von Astrid Fröhlich aus Passau am 10.12.2013

1919 reist der junge Tristan Sadler nach Norwich, um mit der Schwester eines gefallenen Kameraden zu reden. Über die Grundausbildung des Regiments in Aldershot und vor allem über die Erfahrungen in den Schützengräben Frankreichs. Das späte Geständnis des Tristan Sadler gehört meiner Meinung nach zu den Romanen, über die... 1919 reist der junge Tristan Sadler nach Norwich, um mit der Schwester eines gefallenen Kameraden zu reden. Über die Grundausbildung des Regiments in Aldershot und vor allem über die Erfahrungen in den Schützengräben Frankreichs. Das späte Geständnis des Tristan Sadler gehört meiner Meinung nach zu den Romanen, über die man vor Lesebeginn so wenig wie möglich wissen sollte. Der Autor lässt den Leser gezielt über bestimmte Teile der Vergangenheit seiner Protagonisten im Unklaren und das logische Gesamtbild ergibt sich mehr und mehr im Laufe des Romans mit seinen Rückblenden ins Kriegsjahr 1916. Einfach loslesen...