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Das späte Geständnis des Tristan Sadler

(30)
London, September 1919: Der junge Tristan Sadler steigt in einen Zug. Er fährt nach Norwich, um sich dort mit Marian Bancroft, der Schwester seines toten Kameraden Will, zu treffen, mit dem er Seite an Seite im Ersten Weltkrieg gekämpft hat. Als Gepäck trägt Tristan ein Bündel Briefe mit sich - und seine Erinnerung.
In Norwich trifft sich Tristan mit Marian in einem Café. Er erzählt ihr von seiner ersten Begegnung mit Will im Ausbildungslager Aldershot; von der Schiffspassage nach Nordfrankreich, vom Leben und Sterben im Grabenkampf, aber auch von der Freundschaft und dem Vertrauen, das sich die beiden jungen Männer schenken. Und er legt Zeugnis darüber ab, wie Will sein Leben einsetzt, um sich unter unmenschlichen Bedingungen einen Rest von Menschlichkeit zu bewahren.
Tristans erschütternder Bericht ist ebenso schonungslos wie ungeheuerlich, und doch bleibt er Marian die schrecklichste Wahrheit schuldig - vorerst.
Portrait
Die Bücher von John Boyne, geboren 1971, wurden bisher in mehr als 40 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem Roman "Der Junge im gestreiften Pyjama", der in vielen Ländern auf den Bestsellerlisten stand, für das Kino verfilmt und von der Kritik als "ein kleines Wunder" (The Guardian) gefeiert wurde. In Deutschland erschien im Arche Verlag von John Boyne zuletzt "Das Haus zur besonderen Verwendung". Er lebt in Dublin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 360, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783037900253
Verlag Arche Literatur Verlag
Verkaufsrang 49.422
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Absolut lesenswert“

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

In ganz schlichter Verpackung kommt mit "Das späte Geständnis des Tristan Sadler" ein kleines Meisterwerk daher. Literarisch gefeilte Sätze, Umschreibungen die treffen und über allem dieses angedeutete, nie richtig aufgedeckte Geheimnis von Tristan, dass die Spannung bis zum Schluß aufrecht hält. Absolut beeindruckend, absolut lesenswert In ganz schlichter Verpackung kommt mit "Das späte Geständnis des Tristan Sadler" ein kleines Meisterwerk daher. Literarisch gefeilte Sätze, Umschreibungen die treffen und über allem dieses angedeutete, nie richtig aufgedeckte Geheimnis von Tristan, dass die Spannung bis zum Schluß aufrecht hält. Absolut beeindruckend, absolut lesenswert - absolut fantastisch!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein sehr lesenswerter Roman über Freundschaft und Liebe in schweren Zeiten. Boyne ist ein Meister darin, Charaktere zu entwickeln und uns an deren Geschichte teihaben zu lassen! Ein sehr lesenswerter Roman über Freundschaft und Liebe in schweren Zeiten. Boyne ist ein Meister darin, Charaktere zu entwickeln und uns an deren Geschichte teihaben zu lassen!

Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Tragische Erzählung! Der Autor versteht es immer wieder sehr gut, um das eigentliche Thema einen spannenden Roman zu schreiben. Lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite! Tragische Erzählung! Der Autor versteht es immer wieder sehr gut, um das eigentliche Thema einen spannenden Roman zu schreiben. Lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite!

„Bewegend“

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Wieder einmal ist es John Boyne gelungen mich mit seiner Geschichte in seinen Bann zu ziehen! Ein bewegendes Buch mit viel Tiefgang, das einen auch nach dem Lesen noch lange nachdenklich stimmt und berührt. Unbedingt lesen! Wieder einmal ist es John Boyne gelungen mich mit seiner Geschichte in seinen Bann zu ziehen! Ein bewegendes Buch mit viel Tiefgang, das einen auch nach dem Lesen noch lange nachdenklich stimmt und berührt. Unbedingt lesen!

Herbert Konkel, Thalia-Buchhandlung Münster

Die Brutalität und Tristesse der Schützengräben im I. Weltkrieg und darin gefangen junge Männner, die an dieser Welt zerbrechen oder ihr ganzes Leben gezeichnet sind. Ein Muss. Die Brutalität und Tristesse der Schützengräben im I. Weltkrieg und darin gefangen junge Männner, die an dieser Welt zerbrechen oder ihr ganzes Leben gezeichnet sind. Ein Muss.

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein großartiges, bewegendes Buch, das man nicht verpassen sollte! Ein großartiges, bewegendes Buch, das man nicht verpassen sollte!

„Eine schwierige Beziehung“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Der irische Autor John Boyne ist schon eine Wundertüte. Es ist immer wieder spannend, was man bei einem neuen Buch für eine Art von Geschichte erwischt. Jetzt ist wieder etwas von ihm im Taschenbuch erschienen – eigentlich ein halbes Jahr zu früh, denn es ist ein Roman, der sich mit dem 1.Weltkrieg beschäftigt, und der hat nächstes Der irische Autor John Boyne ist schon eine Wundertüte. Es ist immer wieder spannend, was man bei einem neuen Buch für eine Art von Geschichte erwischt. Jetzt ist wieder etwas von ihm im Taschenbuch erschienen – eigentlich ein halbes Jahr zu früh, denn es ist ein Roman, der sich mit dem 1.Weltkrieg beschäftigt, und der hat nächstes Jahr sein trauriges Jubiläum.

„Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ ist diesmal eindeutig kein Kinderbuch. John Boyne erzählt in diesem Buch die Geschichte von Tristan und Will während des 1.Weltkriegs. Die Handlung wechselt zwischen 1919 und 1916. 1919 macht sich Tristan Sadler von London aus auf den Weg nach Norwich, wo die Schwester und die Eltern seines Freundes Will leben. Er will ihnen die Briefe des Verstorbenen geben und erzählen, was 1916 in Frankreich wirklich passiert ist. Dann geht die Geschichte zurück ins Jahr 1916, wo sich Tristan und Will im Ausbildungslager kennenlernen.

John Boyne erzählt seine Geschichte wieder einmal sehr sensibel und mitfühlend. Er kann sich wunderbar in die Zeit, aus der er erzählt, und in die Gefühle der Menschen hineinsetzen. Tristan hat sich als 17jähriger freiwillig gemeldet. Er hat sich extra ein Jahr älter gemacht, damit er in den Krieg ziehen kann. Er ist von der Sache vollkommen überzeugt. Hinzu kommt allerdings, dass der Sohn eines Londoner Metzgers nach einem Vorfall, der erst im Laufe der Geschichte erzählt wird, sowohl von der Schule fliegt als auch von seinen Eltern verstoßen wird. Tristan ist anders als die anderen Jungs und findet deshalb schwer Freunde. Im Ausbildungslager schließt er sich ganz eng an den 18jährigen Will, dem Sohn eines Priesters, an. Will sieht die ganze Kriegseuphorie anders, er ist gespalten. Für ihn ist die Teilnahme durchaus eine Pflicht, aber er kann auch die Verweigerer verstehen, die das Gros der Menschen damals für Feiglinge der schlimmsten Sorte hielt. Während der Ausbildung kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der die Freundschaft zwischen Will und Tristan auf eine schwere Probe stellt. Sie gehen zusammen nach Frankreich. Und nach einem weiteren Zwischenfall trifft Will eine tapfere Entscheidung, mit der Tristan nicht umgehen kann. Die Situation eskaliert.

John Boyne beschreibt die unterschiedlichen Typen und Denkweisen des 1. Weltkriegs sehr anschaulich. Da sind das Ehrgefühl, der Mut, die Verzweiflung, die Erschöpfung, der Irrsinn, die Brutalität, der Gehorsam, die Prinzipientreue, die Gleichgültigkeit, die Feigheit und der Idealismus. Das Schöne an diesem Autor ist aber, dass seine Personen nicht nur Gut oder Böse sind. Er zeigt auf, dass ein Mensch nie nur eins ist und in solchen Krisensituationen teilweise völlig unerwartet reagiert.

Tristan hat den 1. Weltkrieg überlebt, sein Freund Will nicht und dies wird Tristan sein Leben lang verfolgen. Er will Marian alles erzählen, aber fast bringt er es nicht über sich, ihr von dem bitteren Ende von Wills Tod zu erzählen.

Ein großartiges und ergreifendes Buch – eine Anklage gegen den Krieg und die damit einhergehende Ungerechtigkeit und ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Und damit bleibt dieses Buch immer aktuell!

„keine Inhaltsangabe“

Astrid Fröhlich, Thalia-Buchhandlung Passau

1919 reist der junge Tristan Sadler nach Norwich, um mit der Schwester eines gefallenen Kameraden zu reden. Über die Grundausbildung des Regiments in Aldershot und vor allem über die Erfahrungen in den Schützengräben Frankreichs.
Das späte Geständnis des Tristan Sadler gehört meiner Meinung nach zu den Romanen, über die man vor Lesebeginn
1919 reist der junge Tristan Sadler nach Norwich, um mit der Schwester eines gefallenen Kameraden zu reden. Über die Grundausbildung des Regiments in Aldershot und vor allem über die Erfahrungen in den Schützengräben Frankreichs.
Das späte Geständnis des Tristan Sadler gehört meiner Meinung nach zu den Romanen, über die man vor Lesebeginn so wenig wie möglich wissen sollte. Der Autor lässt den Leser gezielt über bestimmte Teile der Vergangenheit seiner Protagonisten im Unklaren und das logische Gesamtbild ergibt sich mehr und mehr im Laufe des Romans mit seinen Rückblenden ins Kriegsjahr 1916.

Einfach loslesen...

„Großartig...!!!“

Lina Rehschuh, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Kurz nach dem ersten Weltkrieg steigt der junge Tristan Sadler mit Briefen als Erinnerung in einen Zug, um die Schwester seines umgekommenen Kameraden Will zu treffen. In einem Café erzählt er Marian von der ersten Begegnung mit Will bis hin zu den Kämpfen zwischen Leben und Tod und einer dicken Freundschaft trotz unmenschlichster Bedingungen. Kurz nach dem ersten Weltkrieg steigt der junge Tristan Sadler mit Briefen als Erinnerung in einen Zug, um die Schwester seines umgekommenen Kameraden Will zu treffen. In einem Café erzählt er Marian von der ersten Begegnung mit Will bis hin zu den Kämpfen zwischen Leben und Tod und einer dicken Freundschaft trotz unmenschlichster Bedingungen. John Boyne schafft mit Tristan einen Charakter, der den Leser in das Innerste seiner Vergangenheit, seiner Gegenwart, seiner Gedanken und seiner damit verbundenen Gefühle teilhaben lässt. Schockierend, fesselnd und mitfühlend tauchen wir ein in die Welt eines jungen Mannes, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts mit Liebe und Homosexualität auseinandersetzen muss. Im Wechsel zwischen dem erlebten Erzählten und der verarbeitenden Gegenwart erzählt die Geschichte Tristans Persönlichkeit und seine verborgenen Geheimnisse, die sich am Ende zu einem Ganzen fügen. Berührt, fasziniert und mitgerissen von einem solchen Tiefgang ist dieses Buch in jeder Hinsicht absolut empfehlenswert.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
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Das späte Geständnis des Tristan Sadler
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 14.08.2012
Bewertet: Kunststoff-Einband

Ich habe "Den Jungen im gestreiften Pyjama" gelesen, und dieses Buch verfolgt mich immer noch. Mit dem neuen Buch von John Boyne ergeht es mir ebenso. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, und auch dieses Buch wird mir unvergeßlich bleiben. 5 Sterne, die ich nur selten... Ich habe "Den Jungen im gestreiften Pyjama" gelesen, und dieses Buch verfolgt mich immer noch. Mit dem neuen Buch von John Boyne ergeht es mir ebenso. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, und auch dieses Buch wird mir unvergeßlich bleiben. 5 Sterne, die ich nur selten vergebe, für ein außergewöhnliches Buch. John Boyne zeigt die Begeisterung junger Männer auf, die teilweise auch noch freiwillig ihr Alter heraufsetzen, um in den Krieg ziehen zu dürfen, ohne zu wissen, was für ein Grauen auf sie zukommen wird. Viele von ihnen werden den Krieg nicht überleben oder schwerverwundet zurückkommen. Das Grauen und Entsetzen des Krieges wird die Überlebenden aber nie mehr loslassen. Dies alles erzählt John Boyne in seiner ihm eigenen Erzählweise so eindringlich, daß man sich selbst an den Kriegsschauplatz versetzt fühlt und mit jedem Einzelnen hofft, daß er überleben möge. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen jedoch Tristan Sadler und Will Bancroft, die sich im Ausbildungslager kennenlernen und sich zueinander hingezogen fühlen und sich im Laufe der Zeit auch näher kommen. Mit dieser Art Zuneigung können sie aber nicht umgehen, was oft auch zu Schwierigkeiten im Umgang miteinander führt. Während ihres Kriegseinsatzes in Nordfrankreich kommt es nach einem tödlichen Zwischenfall zu einem ernsthaften Zerwürfnis der beiden, was letztendlich eine Katastrophe nach sich zieht. Tristan Sadler wird sein Leben lang darunter leiden. Natürlich könnte ich noch viel mehr schreiben über das Buch, aber die Empfehlung kann nur heißen, viele sollen dieses Buch lesen und sich selber ein Urteil bilden.Und aus diesem Grund will ich vom Inhalt nicht allzuviel vorwegnehmen.

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Ich gebe zu: ich war anfangs skeptisch. Und noch ein Buch über den Krieg, dachte ich insgeheim; brauchte es das wirklich? Doch dann stieg ich mit dem Erzähler, dem 21jährigen Tristan Sadler, mitten in das Jahr 1919 ein, und merkte, dass mich die gänzlich unverstellte Schreibweise schnell in den... Ich gebe zu: ich war anfangs skeptisch. Und noch ein Buch über den Krieg, dachte ich insgeheim; brauchte es das wirklich? Doch dann stieg ich mit dem Erzähler, dem 21jährigen Tristan Sadler, mitten in das Jahr 1919 ein, und merkte, dass mich die gänzlich unverstellte Schreibweise schnell in den Bann zog. Sicher, es geht um Dinge zu Kriegszeiten. Aber es geht im Grunde um viel mehr; es geht um die Befindlichkeit eines ganzen Landes. Es geht um die Grundthemen Freundschaft und Liebe. Und vor allem geht es um das Rätsel Tristan Sadler. Warum hasst er den Namen Clayton? Warum hat er keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern? Warum zuckt er so oft zusammen? Und vor allem: warum zittert seine rechte Hand…? Alle diese Fragen werden ganz behutsam im Laufe der verschachtelten Erzählung beantwortet. Diese wird verteilt auf zwei Erzählstränge: einen im Jetzt, im Jahre 1919 in Norwich, und einen zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Zusätzlich gibt es einen Epilog, der 60 Jahre später stattfindet, und der zwar nicht zwingend notwendig war, aber dennoch der Sache den letzten Schliff verleiht. Ich würde es fast als eine Art „Schnitzeljagd“ bezeichnen, was dem Leser hier geboten wird. Im Jahr 1919 trifft sich Tristan mit der Schwester seines toten Kameraden Will, und tastet sich durch viele mühsame Gespräche bis hin zu dem Punkt, an dem er ihr die Wahrheit über den Tod ihres Bruders mitteilt. Im Jahr 1916 sind wir live und in Farbe dabei, als sich die Beziehung zwischen Tristan und Will langsam entwickelt, verdichtet, verwirrt, und auch wieder löst. Von Kapitel zu Kapitel lüftet sich der Schleier ein wenig. Zwar ahnt man als Leser schon lange vor der Schwester, wie der Hase gelaufen ist – dennoch ist es erschütternd, wie sich Tristan vor allem sich selbst gegenüber seiner größten seelischen Wunde nähert. „Brokeback Mountain im Ersten Weltkrieg“, so würde ich es nennen. Man gerät nur allzu leicht in die Gefahr, schnell über dieses Buch hinweg zu lesen, doch davor möchte ich ausdrücklich warnen! Die Sprache mag zwar einfach sein, doch - fast wie bei Hemingway – der weitaus größere Teil spielt sich unter der Oberfläche ab. Der Anteil der Dialoge am Geschehen ist, zugegeben, immens, doch darf man hierbei nicht die mitschwingenden Emotionen und logischen Anschlüsse aus dem Auge verlieren. Sehr trickreich gemacht ist auch die Tatsache, dass die Abschnitte im „Jetzt“, im Jahre 1919, in der Vergangenheitsform, und die Abschnitte aus dem Jahr 1916 im Präsens (!) erzählt werden. Das hat einen ganz eigenen Effekt, der uns vor allem verdeutlicht, dass für Tristan die Vergangenheit lebendig und die Gegenwart eigentlich unwichtig ist. Nein, es ist doch nicht „wieder eines von diesen Kriegsbüchern“. Es ist ein menschliches Drama, eine Spirale aus Liebe, Gewalt, und enttäuschten Hoffnungen. Es ist das niederschmetternde Porträt eines jungen Mannes, der uns mit diesen fiktiven Memoiren ein Dokument hinterlässt, das letzten Endes wirklich keinen ungerührt lassen kann. Ich bin mir nicht gänzlich sicher – aber verdammt nahe am Status eines Klassikers der Weltliteratur ist dieses Buch doch.

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