Das Spionagespiel

Roman. Ausgezeichnet mit dem Whitbread Novel Award 2002 unf dem Bollinger Everyman Wodehouse Prize 2002

(5)
»Ein glanzvoller Roman...« (Ulrich Greiner in >Die Zeit
»Ein großartiges Buch, das ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte.« Elke Heidenreich in ›Lesen!‹ Zunächst ist es fast eine Kindheitsidylle mitten im Zweiten Weltkrieg. Für die Spiele von Stephen und Keith bietet das einzige von einer Bombe getroffene Grundstück in dem ruhigen englischen Vorort die ideale Umgebung. Von hier aus versuchen sie die trügerische Ordnung der bürgerlichen Welt zu enttarnen: im scheinbar harmlosen Nachbarn erkennen sie einen vielfachen Mörder, unter ihren Füßen ist der Boden von Geheimgängen durchzogen, finstere Gestalten gehen ein und aus in dem einzigen Haus, das auch bei Tag immer verdunkelt bleibt.
Und eines Tages sagt Keith zu Stephen: »Meine Mutter ist eine deutsche Spionin.« Ab sofort wird sie von den beiden auf Schritt und Tritt beschattet, entgeht den beiden keine ihrer Handlungen. Und irgendwann wird Stephen klar, daß sie mit ihrem Spionagespiel Dinge in Gang gesetzt haben, die eine unheimliche Eigendynamik gewinnen und langsam außer Kontrolle geraten.
Portrait

Michael Frayn, geboren 1933 in London, studierte Philosophie in Cambridge und arbeitete für den ›Guardian‹ und den ›Observer‹. Er hat mehrere Romane geschrieben, ist außerdem Übersetzer, u. a. von Tschechow, und auch als Dramatiker erfolgreich. Für seinen Roman ›Das Spionagespiel‹ wurde er mit dem renommierten Whitbread Award ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 22.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14492-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,2 cm
Gewicht 215 g
Originaltitel Spies
Übersetzer Matthias Fienbork
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„Plötzlich in Verdacht...“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

gerät Keith Mutter, eine Spionin zu sein.
Es ist mitten im Krieg in England. Zwei Jungs, Freunde, vertreiben sich die Zeit mit Spielen und lassen ihrer blühenden Fantasie freien Lauf. Sie entfliehen dem düsteren Alltag, in naiver Weise spielen sie Ihr Erleben nach, den Krieg, die Geheimnisse und Gefahren,suchen nach Geheimgängen, oder beobachten ein leerstehendes Haus und stellen ihre Vermutungen an.
Auch Keith Mutter ist ein Objekt ihrer Beobachtungen. Sie ahnt nicht, das ihr Sohn und dessen Freund ihr nachschleichen. Doch in ihrer unbekümmerten Art und Weise erzählen sie davon an falscher Stelle und lösen unbewusst ein Drama aus. Denn nun wird sie der Spionage verdächtigt und verhaftet.
Atmosphärisch, psychologisch aus Sicht der Kinder, die zu jung sind um das Geschehen um sie herum einordnen bzw. begreifen zu können, schildert "Frayn" in einzigartiger Weise und dichter großartiger Sprache wie eine unbedachte Äußerung der Jungs plötzlich alles verändert. Die Tragik die all dem innewohnt geht wirklich unter die Haut. Ein Hervorragender Roman!!
gerät Keith Mutter, eine Spionin zu sein.
Es ist mitten im Krieg in England. Zwei Jungs, Freunde, vertreiben sich die Zeit mit Spielen und lassen ihrer blühenden Fantasie freien Lauf. Sie entfliehen dem düsteren Alltag, in naiver Weise spielen sie Ihr Erleben nach, den Krieg, die Geheimnisse und Gefahren,suchen nach Geheimgängen, oder beobachten ein leerstehendes Haus und stellen ihre Vermutungen an.
Auch Keith Mutter ist ein Objekt ihrer Beobachtungen. Sie ahnt nicht, das ihr Sohn und dessen Freund ihr nachschleichen. Doch in ihrer unbekümmerten Art und Weise erzählen sie davon an falscher Stelle und lösen unbewusst ein Drama aus. Denn nun wird sie der Spionage verdächtigt und verhaftet.
Atmosphärisch, psychologisch aus Sicht der Kinder, die zu jung sind um das Geschehen um sie herum einordnen bzw. begreifen zu können, schildert "Frayn" in einzigartiger Weise und dichter großartiger Sprache wie eine unbedachte Äußerung der Jungs plötzlich alles verändert. Die Tragik die all dem innewohnt geht wirklich unter die Haut. Ein Hervorragender Roman!!

„Nichts ist so wie es scheint“

Kerstin Wichmann, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Michael Frayn, der eigentlich aus dem Theaterfach kommt, spielt hier mit der Fantasie der Kinder, die in Kriegszeiten wie zu erwarten, sehr rege ist. Die beiden Jungen sehen hinter sämtlichen Dingen geheime Machenschaften, die sich schließlich als gar nicht so abwegig herausstellen. Aus Kindersicht geschrieben ein etwas anderer und vor allen Dingen bis zur letzten Seite spannender Spionageroman! Michael Frayn, der eigentlich aus dem Theaterfach kommt, spielt hier mit der Fantasie der Kinder, die in Kriegszeiten wie zu erwarten, sehr rege ist. Die beiden Jungen sehen hinter sämtlichen Dingen geheime Machenschaften, die sich schließlich als gar nicht so abwegig herausstellen. Aus Kindersicht geschrieben ein etwas anderer und vor allen Dingen bis zur letzten Seite spannender Spionageroman!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Aus Spiel wird Ernst
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 22.10.2006
Bewertet: Buch (gebunden)

Wie zerstörerisch sich Kinderphantasien auf die Erwachsenenwelt auswirken, konnten wir bereits in Ian McEwan's Roman "Abbitte" lesen. Eine ähnliche Wirkung hat auch dieses Buch. Aus harmlosem Spiel wird blutiger Ernst. Die beiden Jungen Stephen und Keith treten mit ihren wilden Fantasien und Schnüffeleien, in die sie mancherlei dummes Zeug... Wie zerstörerisch sich Kinderphantasien auf die Erwachsenenwelt auswirken, konnten wir bereits in Ian McEwan's Roman "Abbitte" lesen. Eine ähnliche Wirkung hat auch dieses Buch. Aus harmlosem Spiel wird blutiger Ernst. Die beiden Jungen Stephen und Keith treten mit ihren wilden Fantasien und Schnüffeleien, in die sie mancherlei dummes Zeug hinein interpretieren, eine Lawine los, aus der keiner der Beteiligten mehr ungeschadet davon kommt. Bis die Jungen merken, was da wirklich Geheimnisvolles vor sich geht, ist es zu spät. Ein außergewöhnliches, rührendes Buch, das mit seiner teilweise düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre an einen Krimi erinnert und zu Recht mit dem Whitbread Novel Award 2002 ausgezeichnet wurde.