Das Traumbuch

Roman

(27)
Können uns falsche Entscheidungen glücklich machen?
Das Leben besteht aus der Summe stündlicher Entscheidungen. Doch welche sind richtig? Welche führen zu Glück, Liebe, Freundschaft – welche zu Verzweiflung und Einsamkeit? Mit dieser existenziellen Frage ringen die Verlegerin Eddie, der Kriegsreporter Henri und der hochsensible Teenager Sam, als Henri nach einem Unfall ins Koma fällt.
Portrait
Die Publizistin Nina George, geboren 1973, arbeitet seit 1992 als freie Journalistin, Schriftstellerin und Kolumnistin. George schreibt Wissenschaftsthriller und Romane, Reportagen, Kurzgeschichten sowie Kolumnen. Ihr Roman „Die Mondspielerin“ erhielt 2011 die DeLiA, den Preis für den besten Liebesroman. Für ihren Kurzkrimi „Das Spiel ihres Lebens“ wurde Nina George 2012 mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman "Das Lavendelzimmer" stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde von der Presse begeistert besprochen. Unter ihrem Pseudonym Anne West gehört Nina George zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Erotikautorinnen. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens J. Kramer, schreibt Nina George unter dem gemeinsamen Pseudonym Jean Bagnol Provencethriller. Nina George lebt in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426437841
Verlag Knaur eBook
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Marion Beyerlein, Thalia-Buchhandlung Görlitz

Was passiert mit uns auf der Schwelle zwischen Leben undTod?
Nina George nähert sich mit ihrem Buch diesem Thema auf ganz ungewöhnlihe Weise.
Unbedingt lesenswert!
Was passiert mit uns auf der Schwelle zwischen Leben undTod?
Nina George nähert sich mit ihrem Buch diesem Thema auf ganz ungewöhnlihe Weise.
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„Zwischen Leben und Tod“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Dieser Roman wird abwechselnd von drei Protagonisten in der Ich-Form erzählt. Henry, Bindungsunfähiger ehemaliger Kriegsberichterstatter, Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam, der übersensible Sohn den er nie getroffen hat. Und dann gibt es noch Maddie , die genau wie Henry auf der Intensivstation im Koma liegt und von Sam geliebt Dieser Roman wird abwechselnd von drei Protagonisten in der Ich-Form erzählt. Henry, Bindungsunfähiger ehemaliger Kriegsberichterstatter, Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam, der übersensible Sohn den er nie getroffen hat. Und dann gibt es noch Maddie , die genau wie Henry auf der Intensivstation im Koma liegt und von Sam geliebt wird.
Nina George entführt uns in Zwischenwelten und wirft viele Fragen auf nach den Konsequenzen unserer Entscheidungen, nach der Liebe und ihre Kraft, nach dem Sinn des Lebens und des Todes.
Es ist ein großartiges Buch entstanden, dass den Leser sehr berührt und zum Nachdenken anregt. Es ist eine Geschichte fürs Herz ohne Kitsch und Pathos, einfühlsam und eindringlich erzählt.
Wer sich auf diese Geschichte einlässt, wird belohnt!

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

Von Vätern, verlorenen und gefundenen. Von Entscheidungen, die ein ganzes Leben verändern. Von Hoffnung, die Berge versetzen kann. Von Vätern, verlorenen und gefundenen. Von Entscheidungen, die ein ganzes Leben verändern. Von Hoffnung, die Berge versetzen kann.

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was passiert eigentlich, wenn man ins Koma fällt? Gibt es die eine Liebe fürs Leben? Nina George zeigt es uns! Berührend und voller Gefühle! Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was passiert eigentlich, wenn man ins Koma fällt? Gibt es die eine Liebe fürs Leben? Nina George zeigt es uns! Berührend und voller Gefühle!

„Leben.Sterben.Dazwischen.“

A. Fischer, Thalia-Buchhandlung Brühl

Eddie. Henri. Sam.
Der Tag an dem Sam seinen Vater nach Jahren wiedersehen soll, verändert das Leben aller drei Menschen. Henris größter Wunsch ist es seinen Sohn sehen zu dürfen – der Weg zu ihm lässt Henri zum Helden werden. Nachdem er ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet hat, wird Henri von einem Auto angefahren und liegt
Eddie. Henri. Sam.
Der Tag an dem Sam seinen Vater nach Jahren wiedersehen soll, verändert das Leben aller drei Menschen. Henris größter Wunsch ist es seinen Sohn sehen zu dürfen – der Weg zu ihm lässt Henri zum Helden werden. Nachdem er ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken gerettet hat, wird Henri von einem Auto angefahren und liegt fortan im Koma. Ein Ort zwischen Leben, Sterben und Tod. Ein Ort, der einem vor Augen führt welche verschiedenen Leben man hätte leben können, welche Entscheidungen welche Wege nach sich ziehen. Eddie ist die Frau, deren Welt aus Henri bestand, bis ihre Beziehung einen anderen Weg einschlug. Doch ausgerechnet sie soll nun darüber entscheiden welche Maßnahmen ergriffen werden sollen um Henri am Leben zu halten. Wie soll das gehen, nachdem sie ihn so qualvoll aus ihrem Herzen gesperrt hat?! An seinem Krankenhausbett lernt sie seinen Sohn kennen.Sam. Dieser Junge, der so viel mehr vom Leben sieht. Für ihn bestehen Zahlen aus Farben und Düfte aus Musik. Nichts ist nur schwarz oder weiß. Orte erzählen ihm verborgene Geschichten. Er sieht mit an wie sein Vater, von Medikamenten eingehüllt, an einem weit entfernten Ort kämpft, um den Weg zurück ins Leben zu finden.
Selten hat mich ein Buch so stark berührt wie dieses und ich finde kaum Worte dafür. Es ist eine Liebeserklärung ans Leben und an all das was Dieses verspricht. Aber gleichzeitig auch die Erkenntnis, dass man keine Angst vor dem Sterben haben muss und das es so viel mehr in diesem „Dazwischen“ gibt. Einem Ort, an dem wir alles sein können, an dem wir uns verabschieden können und sicher sind.
Gefühlvoll, bunt und Tränen Garantie.

Lara Schubel, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Voller Gefühl und Anspruch! Traurig und leise. Wunderbare Sprache - toll! Voller Gefühl und Anspruch! Traurig und leise. Wunderbare Sprache - toll!

Franziska Gensler, Thalia-Buchhandlung Fulda

Wieder mal schenkt uns George wunderbare Sätze und Weisheiten. Bis zur letzten Seite fiebert man mit Sam, Eddie und Henry und fühlt mit ihnen. Wieder mal schenkt uns George wunderbare Sätze und Weisheiten. Bis zur letzten Seite fiebert man mit Sam, Eddie und Henry und fühlt mit ihnen.

„Ganz anders, aber wieder so wunderbar und weise“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 32 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in den USA sowohl in die NY-Times-Bestsellerliste Nina George muss ich Ihnen sicherlich nicht mehr vorstellen. Spätestens seit 2013 ihr Buch „Das Lavendelzimmer“ erschienen ist, ist sie eine der deutschen Autorinnen par excellence. Wer kann denn schon von sich sagen, dass sein Roman in 32 Sprachen übersetzt wurde und es dann auch noch geschafft hat in den USA sowohl in die NY-Times-Bestsellerliste als auch in die Indiebound-Liste aller Independent-Buchläden zu kommen? Seit dem Buch sind nun knapp 3 Jahre vergangen, in denen wir sehnsüchtig auf ihren neuen Roman warten. Zwischenzeitlich war ein Titel angekündigt. Aber die Autorin hat den bewundernswerten Mut gehabt, ihr Buch ganz knapp vor dem Erscheinungstermin zurückzuziehen, da sie total unzufrieden damit war. Doch jetzt hat das Warten ein Ende, ihr neues Buch ist endlich da und wartet auf die Leser.

Zu allererst einmal – das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Dass das Buch anders als die beiden anderen Erfolgsbücher ist, sieht man schon beim ersten Blick auf das Cover und den Klappentext. Dieses Mal ist es kein romantisches Blumencover sondern eine Möwe vor dem Hintergrund des Meeres. Und auch das Thema ist diesmal etwas ganz anderes. Wobei – auch dieses Mal sind Menschen auf der Suche!

Doch der Reihe nach. Dieses Buch spielt zur Abwechslung einmal nicht in Frankreich, sondern in London im Wellington-Hospital. In diesem Hospital treffen die 4 Protagonisten aufeinander:

- Henri, ein ehemaliger Kriegsreporter, der nach einem Unfall im Koma liegt und darum kämpft zurück ins Leben zu kommen.
- Sam, sein dreizehnjähriger Sohn, der in einem One-Night-Stand mit der Kriegsfotografin Mariefrance gezeugt wurde.
- Edwinna, genannt Eddie, die ehemalige Geliebte von Henri
- Maddie, ein Mädchen, das seine ganze Familie bei einem Autounfall verloren hat und nun ebenfalls im Koma liegt

Eigentlich wollte Henri endlich seinen Sohn Sam kennenlernen, den er seit der Geburt nie wiedergesehen hat. Doch ein Autounfall macht dieses zunichte. Stattdessen liegt er im Wellington-Hospital im Koma. Sein Sohn Sam, ein ganz besonderer Junge, der die Welt anders als andere Menschen wahrnimmt, besucht ihn jeden Tag gegen den Willen seiner Mutter. Im Krankenhaus lernt Sam Eddie kennen, die letzte große Liebe von Henri. Doch diese Liebe durfte nicht sein, denn Henri hatte Angst vor zu viel Nähe. Trotzdem hat er ausgerechnet Eddie die Patientenverfügung über sein Leben überlassen. Und dann ist da noch Maddie, ein Mädchen, das Sam eigentlich per Zufall entdeckt. Aber dieses Mädchen, das niemanden mehr hat und schon seit einiger Zeit im Koma liegt, berührt ihn zutiefst.

Und so erzählt Nina George in ihrem aktuellen Roman von Liebe und Leid, von Nähe, von der Angst vor der Nähe, dem Leben, der Liebe und dem Tod. Es ist wieder ein großartiger Roman geworden, der uns von der Endlichkeit des Lebens erzählt. Man muss sein Leben jetzt und heute leben, denn es gibt kein zweites. Oder falls doch, ist es auf jeden Fall ein ganz anderes, in dem wir die Fehler nicht wieder gutmachen können. Es ist ein Buch, welches zwischen den Welten der Lebenden, der im Zwischenstadium Gefangenen und der Toten hin- und herwechselt. Sie beschreibt wechselnd aus den Perspektiven von Henri, der in seinen Träumen gefangen ist und diese Träume immer wieder etwas verändert träumt, Eddie, die sich an ihre Zeit mit ihrem Vater und Henri erinnert und Sam, der einfach hofft, dass es eine Zukunft für ihn mit seinem Vater und Maddie geben kann.

Dieses Buch muss man zweimal lesen. Beim ersten Mal wird man ganz in die Geschichte hineingezogen. Man muss immer weiter lesen, denn man will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Man eilt durch das Buch, wohl wissend, dass man ganz viel verpasst. Und dann beim zweiten Mal kann man es genießen - diese wunderbare Sprache, diese Worte und Wortschöpfungen, die ganz genau die Gefühle beschreiben, die man selbst auch beim Lesen empfindet. Diese klugen Gedanken, diese Weisheit über die Menschen, ihre Defizite, ihr Unvermögen in Liebesdingen.

Aber - dieses Buch hat mir aber auch Angst gemacht, Angst um die Autorin, die sich so tief in die Menschen hinein denken kann. Woher weiß sie dies alles? Ist so ein Leben nicht unglaublich schwierig, wenn man so offen für Gefühle ist? Kann man daran nicht zerbrechen? Und doch ist es einfach ein grandioses Buch. Es ist ganz anders als die beiden anderen. Es ist nicht einfach. Es ist nicht kitschig. Es ist einfach wunderbar und anders und besonders! Ich liebe es und hoffe, dass ich mir irgendwann die Zeit nehmen kann, es noch einmal ganz in Ruhe zu lesen. Denn das hat dieses Buch unbedingt verdient!


Melissa Maldonado-Eichelberger, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Melancholisch & emotional, manchmal etwas verwirrend, aber trotzdem schön. Taschentücher bereithalten. Melancholisch & emotional, manchmal etwas verwirrend, aber trotzdem schön. Taschentücher bereithalten.

Juliana Grassel, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Die Frage nach dem, was zwischen Leben und Tod liegt. Verpackt in einer ruhigen, aber dennoch spannenden Geschichte. Für alle Leser von Guillaume Musso! Die Frage nach dem, was zwischen Leben und Tod liegt. Verpackt in einer ruhigen, aber dennoch spannenden Geschichte. Für alle Leser von Guillaume Musso!

„Nicht leben und nicht sterben“

Maren Oberwelland

"Das Traumbuch" ist nach "Die Mondspielerin" und "das Lavendelzimmer" das letzte Buch von Nina George, das sich mit dem Themen-Zyklus Endlichkeit beschäftigt.
"Es gibt mehr zwischen Leben und Tod, als wir von hier aus sehen können" – genau um dieses "Dazwischen" geht es in diesem Buch. Es geht um Henri, der nach einem schweren Unfall
"Das Traumbuch" ist nach "Die Mondspielerin" und "das Lavendelzimmer" das letzte Buch von Nina George, das sich mit dem Themen-Zyklus Endlichkeit beschäftigt.
"Es gibt mehr zwischen Leben und Tod, als wir von hier aus sehen können" – genau um dieses "Dazwischen" geht es in diesem Buch. Es geht um Henri, der nach einem schweren Unfall im Koma liegt; um Eddi, Henris Ex-Freundin, mit der er seit zwei Jahren nicht mehr zusammen ist, die er aber als Kontakt in Notfällen angegeben und auch in seiner Patientenverfügung eingetragen hat und es geht um Sam, Henris Sohn, den er aber noch nie gesehen hat und der in der Lage ist Stimmungen von Menschen auf ganz beonsere Weise wahr zu nehmen.
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht dieser drei Protagonisten geschrieben, was dem Leser die Möglichkeit gibt, noch näher an das Geschehen heran zu kommen und sich in die Figuren hinein zu versetzen, auch in den im Koma liegenden Henry.
Niemand von uns kann wirklich sagen, wie es ist, im Koma zu liegen, ob wir dem Leben oder dem Tod näher sind, aber Nina George unternimmt mit ihrem Roman einen Versuch, einen sehr gelungenen wie ich finde und am Ende schafft sie es, mir ein wenig die Angst zu nehmen...

„Geht unter die Haut“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

George legt hier ein unglaublich intensives Buch vor. Man sollte sich etwas Zeit lassen beim Lesen, um jede Nuance mit empfinden zu können. Wunderschöner Erzählstil, mit dem Sie dem Leser direkt ins Herz schreibt. Einziger Minuspunkt gegenüber dem "Lavendelzimmer": die Konstruktion der Charaktere erscheint etwas überspitzt und dadurch George legt hier ein unglaublich intensives Buch vor. Man sollte sich etwas Zeit lassen beim Lesen, um jede Nuance mit empfinden zu können. Wunderschöner Erzählstil, mit dem Sie dem Leser direkt ins Herz schreibt. Einziger Minuspunkt gegenüber dem "Lavendelzimmer": die Konstruktion der Charaktere erscheint etwas überspitzt und dadurch wenig realistisch. Das ist ein bisschen schade. Dennoch: ein sehr empfehlenswerter Roman.

„Zwischen uns Welten“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Hier gibt es wohl nur eine Aussage: "ich mag's" oder "ich mag es nicht".
Nina George beschäftigt sich in diesem Buch damit, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Sie beschäftigt sich aber auch mit jenen, die zurückbleiben und den Verlust akzeptieren müssen.
Je älter wir werden, desto häufiger geschieht es, daß Menschen sterben, die
Hier gibt es wohl nur eine Aussage: "ich mag's" oder "ich mag es nicht".
Nina George beschäftigt sich in diesem Buch damit, was mit uns passiert, wenn wir sterben. Sie beschäftigt sich aber auch mit jenen, die zurückbleiben und den Verlust akzeptieren müssen.
Je älter wir werden, desto häufiger geschieht es, daß Menschen sterben, die unser Leben geteilt, die wir geliebt oder die einen ähnlichen Lebensweg wie wir haben. Vielen der Fragen, die man sich dann stellt,geht George in diesem Buch nach: welche möglichen Leben hätten gelebt werden können ?was passiert wenn wir sterben, wenn wir tot sind ?was bleibt? wie können wir loslassen? und vieles mehr
Eingebettet in eine zu Herzen gehende Geschichte, lässt uns die Autorin nachdenklich zurück.

„besonders.berührend“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Nina George hat sich Zeit gelassen mit diesem Buch.Und das ist gut so:
Sowohl ihr bekanntes "Lavendelzimmer" als auch das "Traumbuch" fußen nach ihren Worten auf dem starken Verlustgefühl, mit dem die Autorin nach dem Tod des geliebten Vaters klarkommen musste.
Und so lesen wir in ihrem beeindruckenden neuen Roman auch über genau
Nina George hat sich Zeit gelassen mit diesem Buch.Und das ist gut so:
Sowohl ihr bekanntes "Lavendelzimmer" als auch das "Traumbuch" fußen nach ihren Worten auf dem starken Verlustgefühl, mit dem die Autorin nach dem Tod des geliebten Vaters klarkommen musste.
Und so lesen wir in ihrem beeindruckenden neuen Roman auch über genau diese Dinge,die uns alle tief berühren: Verlust,Tod,Trauer,Liebe,Mut, Angst vor Nähe,Verantwortung übernehmen und alles in eine Geschichte verpackt, die den Leser über die Seiten huschen lässt, immer in der (wohl eher unrealistischen) Hoffnung, es möge bitte,bitte gut enden...
Aus der Ich-Perspektive geschrieben, lernen wir drei Menschen kennen: Henri, Ex-Kriegsreporter, Edwina,genannt Eddie, seine ehemalige Lebenspartnerin,die er liebt und trotzdem verließ und (mein Lieblingscharakter) seinen Sohn Sam, ein 13jähriger,hochsensibler u.intelligenter Synästhetiker, der den Vater bis dato noch nie persönlich getroffen hatte.Als Henri von einem Auto angefahren wird und ins Koma fällt, lernen sich Eddie und Sam im Krankenhaus kennen und schätzen, während sich Henri ,sozusagen zwischen den Welten traumwandelnd,mit verschiedenen Lebensentwürfen auseinandersetzen muss, um zu erkennen,was für ihn wirklich wichtig ist.
Hochemotional und bewegend, ist diese melancholische (Liebes-)Geschichte ein berührendes Buch ohne Kitschanteile, dessen Sätze dazu verlocken, unterstrichen oder abgeschrieben zu werden und ein größeres Stofftaschentuch erfordern,denn der Tod und das Leben sind eben nur zwei Seiten derselben Medaille...
Vielleicht nicht ein Buch für jedermann, aber ein Gewinn für jeden,der es gelesen hat !

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
17
9
1
0
0

Das Traumbuch
von Mel aus Hiddenhausen am 23.03.2017

Die Geschichte handelt von Henry, der auf dem Weg zu seinem Sohn ist, von Edwinna, einer erfolgreichen Verlegerin und dem 13-jährigen Sam, der Farben sehen kann. Was alle verbindet wird dem Leser schon zu Beginn offenbart. Dennoch kann das Buch dank der wundervollen Sprache der Autorin und den Protagonisten... Die Geschichte handelt von Henry, der auf dem Weg zu seinem Sohn ist, von Edwinna, einer erfolgreichen Verlegerin und dem 13-jährigen Sam, der Farben sehen kann. Was alle verbindet wird dem Leser schon zu Beginn offenbart. Dennoch kann das Buch dank der wundervollen Sprache der Autorin und den Protagonisten unterhalten und begeistern. Es gibt nicht viele Bücher, bei denen ich weinen muss. 2016 ist mir das bei genau zweien passiert und es traf mich unvorbereitet. Beim Traumbuch hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Tränen nicht mehr lange auf sich warten lassen würden. Nina George's Schreibstil ist unbeschreiblich. Eindringlich, schonungslos, dann wieder sehr gefühlvoll und zerbrechlich. Seit dem Traumbuch habe ich eine neue Lieblingsautorin. Mein Fazit Wer ein eindringliches Buch mit Schatten aber auch Licht sucht, für den wäre vielleicht "das Traumbuch" etwas.

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sehr berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschbach am 13.02.2017

Das Traumbuch von Nina George Für mich ist es ein äußerst berührender Liebesroman an das Leben. Zwischen Verzweiflung und Bangen keimt immer wieder ein Funke der Hoffnung, und wenn er noch so klein ist. Es ist ein Drama um Henri, der, endlich auf dem Weg zu seinem unbekannten Sohn Sam,... Das Traumbuch von Nina George Für mich ist es ein äußerst berührender Liebesroman an das Leben. Zwischen Verzweiflung und Bangen keimt immer wieder ein Funke der Hoffnung, und wenn er noch so klein ist. Es ist ein Drama um Henri, der, endlich auf dem Weg zu seinem unbekannten Sohn Sam, angefahren wird, Herzstillstand erleidet, reanimiert wird und ins Koma fällt. Sam, ein äußerst sensibler Junge, der verzweifelt versucht zu seinem Vater ins Unterbewusstsein durchzudringen, jetzt wo er ihn endlich gefunden hat. Und Eddie. Vor Jahren war Henri ihr einziger Geliebter, er entschied sich damals gegen sie, und doch hat er sie in seiner Patientenverfügung ermächtigt über Leben und Tod zu entscheiden. Ein magischer Bann geht von Anfang an von diesen Zeilen aus. Ein grandioser Roman voller Emotionen und Enttäuschungen um das Ringen über Leben und Tod. Unglaublich einfühlsam mit leisen und beeindruckenden Tönen wird aus der Schattenwelt zwischen dem Hier und Jetzt und dem Danach erzählt. Die Protagonisten mit ihren Gefühlen und Gedanken klar und unmissverständlich realistisch für mich nachvollziehbar. Es ist mein erster Roman von Nina George aber ich bin tief beeindruckt über das Empfinden der Autorin und die Ausdrucksweise in der mir vor Augen geführt wird, wie verletzlich und machtlos wir im Grunde doch sind. Ein Roman der mich nachdenklich stimmt und mir auch nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird. Wer denkt schon gerne an den Tod, obwohl er zu jeden einmal kommt. Nina George hat ein sehr bewegendes Thema aufgegriffen und gekonnt umgesetzt.

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Zwischen Tod und Leben
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 05.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Handlung: »Ich liebe dich, ich will dich, für immer und darüber hinaus, für dieses und für alle anderen Leben.« »Ich dich nicht.« Manchmal sind es die dramatischen Ereignisse, oft sind es aber auch die unbedachten Entscheidungen, die zu Wendepunkten im Leben werden; die Weichen werden neu gestellt, und danach... Handlung: »Ich liebe dich, ich will dich, für immer und darüber hinaus, für dieses und für alle anderen Leben.« »Ich dich nicht.« Manchmal sind es die dramatischen Ereignisse, oft sind es aber auch die unbedachten Entscheidungen, die zu Wendepunkten im Leben werden; die Weichen werden neu gestellt, und danach gibt es kein Zurück mehr. Ein einziges kleines Wort hätte für Henri Skinner alles verändern können: wie wäre sein Leben verlaufen, hätte er stattdessen mit »Ich dich auch« geantwortet? Das Buch beginnt damit, dass Henri sich aufmacht, seinen 13-jährigen Sohn Sam zum allerersten Mal zu treffen - aber auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt rettet er ein Leben, wird daraufhin selber schwer verletzt und fällt ins Koma. 46 Tage lang erlebt er im halb-bewussten Dämmerzustand unzählige Variationen seines Lebens, in jeder davon hat Henri an einem bestimmten Wendepunkt eine andere Entscheidung getroffen. Währenddessen sitzen zwei Menschen hoffnungsvoll an seinem Bett: die Liebe seines Lebens, Eddie, der er mit seinem 'Ich dich nicht' das Herz gebrochen hat, und sein hochsensibler Sohn Sam, der sich immer danach gesehnt hat, seinen Vater kennenzulernen und jetzt Angst hat, zu spät zu kommen. Meine Meinung: Nina George beschäftigt sich hier mit grundlegenden existentiellen Fragen: mit nichts Geringerem als der Suche nach dem Sinn des Leben, der Angst vor dem Tod, dem Zweifel daran, ob man die Welt auf seine eigene Art zu einem besseren Ort gemacht hat, der lähmenden Furcht, man könne sein Leben verschwendet haben... Aber sie schreibt darüber nicht aus philosophischer Distanz oder klingt wie eines dieser beschaulichen Geschenkbüchlein, sondern erzählt eine Geschichte, die berührt und zum Nachdenken anregt und trotzdem mitten aus dem Leben gegriffen scheint. Allerdings enthält das Buch auch eine Prise Phantastik, eine Spur Märchen, einen Hauch von Poesie. Ein Neurologe würde beim Lesen vielleicht milde lächelnd den Kopf schütteln und sagen: Nonsens, ein Komapatient ist gar nicht fähig zu solch komplexen Gedanken, und andere Leben träumen kann er schon mal gar nicht... Das ist Wunschdenken. Das ist Realitätsflucht. Ich konnte mich jedoch wunderbar darauf einlassen, denn Nina George lässt alles, was geschieht, vollkommen plausibel klingen, und dennoch originell und fantasievoll und einzigartig. Ein Großteil des Buches spielt sich in den Köpfen der drei Hauptcharaktere ab, die sich alle kaum aus Henris Krankenzimmer fortbewegen. Aber das funktioniert und es ist trotzdem spannend, weil sie außergewöhnliche Menschen sind, die lebendig und vielschichtig geschildert werden und auf ihre jeweilige Art sehr liebenswert sind. Henri war früher Kriegsreporter, und auch nachdem er diese Karriere an den Nagel hing, blieb er ein Getriebener, der nirgends wirklich zur Ruhe kam. Eddie ist Verlegerin und ihr kleiner Verlag hat sich spezialisiert auf Phantastik - nicht Fantasy, wie sie rigoros betont. Keine Zwergen, Elfen, Vampire und so weiter. Dafür aber alles, "was nur drei Schritte neben unserer Wirklichkeit sein könnte". Sam ist 13 und schon Mitglied der Mensa,dem internationalen Netzwerk für Hochbegabte. Er ist Synästhetiker: Zahlen haben für ihn nicht nur eine Farbe, sondern auch eine Persönlichkeit, er kann Lügen sehen und Gefühle schmecken. Bei Menschen im Koma kann er fühlen, ob sie gerade nah an der Oberfläche sind oder ganz weit weg. Später kommt noch ein weiterer Charakter hinzu: die 12-jährige Maddie, die ein Stockwerk über dem Zimmer von Henris Vater im Wachkoma liegt. Sam verirrt sich eines Tages dort hinein und weiß direkt: ohne dieses Mädchen will er nicht mehr sein, nie mehr. Das hätte furchtbar kitschig werden können, war aber unglaublich rührend. Überhaupt werden die Beziehungen zwischen diesen vollkommen unterschiedlichen Menschen intensiv und überzeugend beschrieben. Was mich aber am meisten an diesem Buch begeistert hat, war der lyrische Schreibstil, der großartige Metaphern und Bilder findet und dabei mit einer ungeheuren Eindringlichkeit Emotionen vermittelt, ohne jemals ins Pathos abzudriften. Ob es jetzt gerade lustig ist oder traurig, es ist immer authentisch und glaubhaft - und gleichzeitig irgendwie drei Schritte neben der Wirklichkeit. Fazit: Drei Menschen kommen in einem Krankenzimmer auf der Komastation zusammen: Henri, Eddie und Sam. Henri ist der Koma-Patient, Eddie die Liebe seines Lebens und Sam sein 13-jähriger Sohn. Nur, dass Henri Eddie schon vor Jahren vergrault hat und Sam noch nie begegnet ist... Die Autorin erzählt eine Geschichte der leisen Töne, in der es um die Entscheidungen geht, die unser Leben verändern. Was wäre wenn...? Henri erlebt im Koma sein Leben immer wieder neu, während Eddie und Sam versuchen, ihn ins Leben zurückzuholen. Und das ist trotz der Thematik nicht deprimierend, sondern bezaubernd wie ein Märchen und auch in traurigen Szenen immer behutsam positiv. Der Schreibstil ist von einer ganz eigenen, außergewöhnlichen Schönheit.

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