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Das Ungeheuer

Roman

(6)
Rezension
"Eine wahrhaftige Liebesgeschichte"
Portrait
Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren. Sie lebt seit 1990 in Berlin und gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Bereits 1999 sorgte sie mit ihrem literarischen Debüt, dem Erzählungsband „Seltsame Materie“, für Furore. Für diese Erzählungen wurde sie u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien bei Luchterhand der Band „Nicht sterben“ mit ihren Frankfurter Poetikvorlesungen. Terézia Mora zählt außerdem zu den renommiertesten Übersetzern aus dem Ungarischen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 688 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641591397
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Verkaufsrang 47.351
eBook
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Ungeheure Einblicke in ein Leben mit Depressionen und deren Einfluss auf die Beziehungen der Betroffenen. Berührend, eindringlich und vom Textaufbau unkonventionell und neuartig. Ungeheure Einblicke in ein Leben mit Depressionen und deren Einfluss auf die Beziehungen der Betroffenen. Berührend, eindringlich und vom Textaufbau unkonventionell und neuartig.

„Traurig, aber nicht trostlos“

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In Terezia Moras neuem Roman begegnet uns ihr Protagonist aus „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ wieder: Darius Kopp befindet sich in einer tiefen emotionalen Krise. Vor nicht ganze einem Jahr hat sich seine geliebte Frau Flora das Leben genommen. Seitdem hat er seine Wohnung kaum mehr verlassen, seinen Job verloren und dämmert eigentlich nur vor sich hin. Die Frage nach dem Warum steht, wie so oft nach einem Suizid, im Raum und auch, wie gut man den Menschen eigentlich kannte, mit dem man so lange zusammenlebte. Flora war Ungarin, die bereits einige Jahre bevor sie auf Darius traf, nach Deutschland kam. Das Tagebuch, welches ihr Mann nach Floras Tod auf ihrem Laptop findet, muss er zunächst ins Deutsche übersetzen lassen. Gemeinsam mit diesem Text macht er sich schließlich auf Richtung Ungarn und dann weiter durch die Länder Osteuropas. Er ist ein Suchender, der nicht weiß, was er sucht. So gibt es für ihn auch kein Ankommen.
Begleitet wird seine Reise durch Floras Tagebuch, welches im unteren Teil der Buchseiten quasi mitläuft. Darin kann man gut den Kampf der jungen Frau mit ihrer Depression, dem titelgebenden „Ungeheuer“, verfolgen.
Beide Buchteile zusammen, ergeben einen sehr guten Eindruck über die innere und äußere Wahrnehmung von Depressionen.
Kein leichter Stoff, mit dem sicher auch nicht jeder zurechtkommt. Wer jedoch einmal den Zugang zu diesem Buch gefunden hat, wird Teresia Moras Sprache sehr schätzen lernen. Durch ihre punktgenauen, nicht selten leise ironischen Sätze gelingt es ihr, dieses traurige Thema, nicht zu trostlos erscheinen zu lassen.
Eben ein Buch, was den richtigen Leser braucht.
In Terezia Moras neuem Roman begegnet uns ihr Protagonist aus „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ wieder: Darius Kopp befindet sich in einer tiefen emotionalen Krise. Vor nicht ganze einem Jahr hat sich seine geliebte Frau Flora das Leben genommen. Seitdem hat er seine Wohnung kaum mehr verlassen, seinen Job verloren und dämmert eigentlich nur vor sich hin. Die Frage nach dem Warum steht, wie so oft nach einem Suizid, im Raum und auch, wie gut man den Menschen eigentlich kannte, mit dem man so lange zusammenlebte. Flora war Ungarin, die bereits einige Jahre bevor sie auf Darius traf, nach Deutschland kam. Das Tagebuch, welches ihr Mann nach Floras Tod auf ihrem Laptop findet, muss er zunächst ins Deutsche übersetzen lassen. Gemeinsam mit diesem Text macht er sich schließlich auf Richtung Ungarn und dann weiter durch die Länder Osteuropas. Er ist ein Suchender, der nicht weiß, was er sucht. So gibt es für ihn auch kein Ankommen.
Begleitet wird seine Reise durch Floras Tagebuch, welches im unteren Teil der Buchseiten quasi mitläuft. Darin kann man gut den Kampf der jungen Frau mit ihrer Depression, dem titelgebenden „Ungeheuer“, verfolgen.
Beide Buchteile zusammen, ergeben einen sehr guten Eindruck über die innere und äußere Wahrnehmung von Depressionen.
Kein leichter Stoff, mit dem sicher auch nicht jeder zurechtkommt. Wer jedoch einmal den Zugang zu diesem Buch gefunden hat, wird Teresia Moras Sprache sehr schätzen lernen. Durch ihre punktgenauen, nicht selten leise ironischen Sätze gelingt es ihr, dieses traurige Thema, nicht zu trostlos erscheinen zu lassen.
Eben ein Buch, was den richtigen Leser braucht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
4
1
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Düren am 27.06.2017
Bewertet: anderes Format

Ein forderndes Buch, das so viel Input mit sich bringt, dass man Jahre später noch darüber nachdenkt. Keine ganz einfache Lektüre, die sich nebenbei erschließen lässt. Lohnt sich!

Der Fortsetzungsroman von "Der einzige Mann auf dem Kontinent"
von Vielgood aus Hamburg am 26.04.2015
Bewertet: Hörbuch (CD)

Zuerst fand ich die Geschichte ziemlich düster. Nun, am Ende derselben, bin ich zufrieden angefüllt von jeder Menge "wie das Leben eben spielt". Das Thema Suizid und die Suche in der Vergangenheit ließ nicht gerade auf eine lustige Geschichte schließen. Ich finde es sehr mutig sich diesem tabuisierten Thema... Zuerst fand ich die Geschichte ziemlich düster. Nun, am Ende derselben, bin ich zufrieden angefüllt von jeder Menge "wie das Leben eben spielt". Das Thema Suizid und die Suche in der Vergangenheit ließ nicht gerade auf eine lustige Geschichte schließen. Ich finde es sehr mutig sich diesem tabuisierten Thema anzunehmen ! Ist nicht in jedem von uns etwas von dieser Erlebenswelt ? Mercedes Echerer liest die Gedanken von Flora sehr einfühlsam vor, Ulrich Noethen lässt den Romanteil mit dem männlichen Gegenpart lebendig werden. Für diesen Roman wurde Terézia Mora 2013 mit dem Deutschen Buchpreis gefeiert. Auf 9 CDs breitet sich diese gekürzte und autorisierte Lesefassung aus, 11 Stunden und 44 Minuten haben Sie Hörgenuss !

Interessante Idee, missglückte Umsetzung
von Sarah aus Halle am 30.11.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Ich finde die Grundidee des Romans wirklich unglaublich interessant. Wie viele Menschen können schon von sich behaupten einmal Einblick in das Leben eines Menschen gehabt zu haben, der an einer Psychose leidet. Man merkt, dass sich die Autorin vorher sehr umfangreich mit dem Thema beschäftigt hat. Allerdings finde ich, dass... Ich finde die Grundidee des Romans wirklich unglaublich interessant. Wie viele Menschen können schon von sich behaupten einmal Einblick in das Leben eines Menschen gehabt zu haben, der an einer Psychose leidet. Man merkt, dass sich die Autorin vorher sehr umfangreich mit dem Thema beschäftigt hat. Allerdings finde ich, dass sie es dem Leser unglaublich schwer macht ihren Gedankengängen zu folgen. Ich glaube vielen Menschen, mich eingeschlossen, fällt es scher sich in die Geschichte hineinzufinden, da dieses Buch nicht so strukturiert ist, wie man es erarten würde. Das ist wahrscheinlich der Grund warum ich nicht wirklich einen Bezug zu den Figuren im Roman aufbauen konnte. Nicht nur die Art und Weise wie das Buch aufgebaut ist, sondern auch der Schreibstil sind in meinen Augen anstrengend und ermüdend. Schade eigentlich! In meinen Augen hat man hier durch diesen verwirrenden Aufbau und recht eigenwilligen Schreibstil Perlen vor die Säue geworfen.