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Das verlassene Kind

Gefühlsverletzungen aus der Kindheit erkennen und heilen

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Viele Menschen haben Angst davor, sich irgendwann allein wiederzufinden - im Stich gelassen von ihren Lebenspartnern, ihrer Familie, ihren Freunden. Sie tun sich schwer, Bindungen aufzubauen, torpedieren bestehende Beziehungen und zeigen oftmals Symptome wie Beklemmungen, Panikattacken, körperliche Beschwerden, Alkoholprobleme usw.
In zahlreichen Fällen steht die übermächtige Angst vor dem Verlassenwerden in Zusammenhang mit frühkindlichen Erfahrungen: Oft wurde eine Person als Kind oder sogar schon als Säugling "verlassen", fühlte sich im Stich gelassen, vernachlässigt, nicht geliebt - und in der Folge auch gar nicht mehr wert, geliebt zu werden.
Sich von solch tief sitzenden Wunden zu erholen, braucht Zeit und Hilfe. Daniel Dufour praktiziert die Abkehr vom EGO und seinen Zwängen und kehrt dazu das EGO um: So ist die "OGE"-Methode entstanden, die Betroffenen hilft, ihre unterdrückten Gefühle zu erkennen und auszuloten, sich mit dem inneren Selbst vertraut zu machen und körperlich wie mental zu heilen.
Mit Leben erfüllt wird diese Methode durch differenzierte Fallbeispiele, die für interessierte Laien und sogar Therapeuten ganz neue Denkansätze bieten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 163 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783863740610
Verlag Mankau
eBook
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wut und Trauer zulassen und ausdrücken
von einer Kundin/einem Kunden aus Halfing am 19.05.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Allgemeinmediziner Daniel Dufour, seit 1998 Leiter der Vitamed-Klinik im schweizerischen Genf, beschreibt in seinem Buch „Das verlassene Kind“ die Folgen des „Verlassenwerdens“ in der frühen Kindheit und was der Mensch, der verlassen wurde, tun kann, um zu genesen. Der ehemalige Koordinator für das Internationale Rote Kreuz in Krisengebieten... Der Allgemeinmediziner Daniel Dufour, seit 1998 Leiter der Vitamed-Klinik im schweizerischen Genf, beschreibt in seinem Buch „Das verlassene Kind“ die Folgen des „Verlassenwerdens“ in der frühen Kindheit und was der Mensch, der verlassen wurde, tun kann, um zu genesen. Der ehemalige Koordinator für das Internationale Rote Kreuz in Krisengebieten sieht in frühen Erfahrungen des Verlassenwerdens eine der häufigsten Ursachen von seelischen und körperlichen Leiden und Bindungsproblemen. Seine von ihm in den 90iger Jahren entwickelte OGE-Methode ist dabei denkbar einfach, sie ist die Umkehrung des EGO, also der „Denke“, des intellektuellen Schutzwalls, den der verlassene Mensch errichtet hat, um die schmerzlichen Gefühle von Wut und Trauer nicht mehr fühlen zu müssen, die beim „Verlassenwerden“ unweigerlich aufgekommen sind. Ziel seiner OGE-Methode - die er in der Schweiz, Frankreich, Kanada und bald auch in Deutschland anbietet - ist es, die unbewussten, verdrängten, verschütteten Gefühle von Wut und Trauer wahrzunehmen, zu spüren und auszudrücken. Nun ist seine Analyse der schädlichen Folgen von Verlassenwerden, Vernachlässigung und Zurückweisung und die Methode der Arbeit mit dem „inneren Kind“ nicht neu, (John Bradshaw und Erika Chopich/ Margaret Paul haben in den 90iger Jahren die Arbeit mit dem „inneren Kind“ populär gemacht), trotzdem ist es ein wichtiges Buch für Betroffene und Therapeuten, weil es wie kein zweites Buch den betroffenen Menschen zum alleinigen Verantwortlichen erklärt und nicht den allwissenden Therapeuten und die Diagnose in den Mittelpunkt stellt. Es fügt sich ein in den Paradigmenwechsel der heutigen Psychologie, die in den Ressourcen des Klienten das entscheidende Element der Heilung sieht und die Symptome, die der Körper sendet, als Chance sieht, einen Heilungsprozess einzuleiten. Widerstand und Angst gegen die Arbeit mit dem „inneren Kind“ sei auch ganz normal, erklärt Dufour, spiegele sie doch eine frühere real erfahrene Ablehnung des Kindes wieder. Angst davor, von dem Chaos der eigenen Gefühle überschwemmt zu werden, brauche man aber nicht zu haben, denn die Seele lasse nur das zu, was der Mensch verkraften könne. „Ganz im Gegenteil: Menschen, die sich gestatten, wirklich auszudrücken, was sie spüren, empfinden ein Gefühl der Befreiung und eine große Entspannung.“ Seine Stärke hat das Buch in den zahlreichen berührenden und anschaulichen Fallbeispielen, in denen sich der Leser wieder finden kann. Daniel Dufour hat es in den 20 Jahren seiner Praxistätigkeit mit Menschen zu tun gehabt, die einen übertriebenen Perfektionismus an den Tag legen, im Übermaß Alkohol trinken, aus Angst vor dem Verlassenwerden hyperaktiv oder hyperaggressiv werden, Scham und Schuldgefühle entwickeln oder chronische Krankheiten wie Blasenschwäche und Nasennebenhöhlenentzündung ausbilden. Alle diese Beispiele zeigen deutlich, dass ein verlassener Mensch es unbewusst immer wieder so einrichtet, dass sich das „Verlassenwerden“ wiederholt. Dabei verzichtet er sowohl auf übertriebene akademische Gelehrsamkeit als auch auf spirituelles Geschwafel, was sich wohltuend auf den Lesefluss auswirkt.