Das Vermächtnis der Spione

(ungekürzte Lesung)

(40)
1961: An der Berliner Mauer sterben zwei Menschen, Alec Leamas, britischer Top-Spion, und seine Freundin Liz Gold.
2017: George Smileys ehemaliger Assistent Peter Guilliam wird ins Innenministerium einbestellt. Die Kinder der Spione Elizabeth Gold und Alec Leamas drohen, die Regierung zu verklagen. Die Untersuchung wirft neue Fragen auf: Warum mussten die Agenten an der Berliner Mauer sterben? Hat der britische Geheimdienst sie zu leichtfertig geopfert? Halten die Motive von damals heute noch stand? In einem dichten und spannungsgeladenen Verhör rekonstruiert Peter Guilliam widerstrebend, was kurz nach dem Mauerbau in Berlin passierte. Bis George Smiley die Szene betritt und das Geschehen in einem neuen Licht erscheint.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Walter Kreye
Erscheinungsdatum 13.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844917215
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 612 Minuten
Format & Qualität MP3, 612 Minuten
Verkaufsrang 1.859
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
14
14
7
5
0

Als Hörbuch etwas anstrengend
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 06.11.2017

Das Cover der Hörbuchbox wirkt etwas altmodisch. Nach dem Hören finde ich aber, das dass ganz gut zur Geschichte passt. Denn in den Erinnerungen des ehemaligen Spions Peter Guillam sind wir mitten im Kalten Krieg. Die Geschichte ist dadurch... Das Cover der Hörbuchbox wirkt etwas altmodisch. Nach dem Hören finde ich aber, das dass ganz gut zur Geschichte passt. Denn in den Erinnerungen des ehemaligen Spions Peter Guillam sind wir mitten im Kalten Krieg. Die Geschichte ist dadurch ganz interessant gestaltet, dass sie auf zwei Zeitebenen abläuft. Peters Erinnerungen aus seiner Laufbahn im "Circus" und der aktuellen Zeit, in welcher er als Ruheständler nach London beordert wird um bei der Aufklärung von zwei längst vergangenen Todesfällen mitzuwirken, weil die Kinder der Opfer jetzt die Regierung wegen des Todes ihrer Elternteile verklagen wollen. Die Geschichte, die durch den Ostblock, das England der Sechziger und Siebziger und auch nach Frankreich führt ist wirklich spannend und hat einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, z.B. den Erzählstrang zur ostdeutschen Informantin "Tulip" (scheinbar hat man beim Geheimdienst eine Vorliebe für Blumen als Decknamen?). Ein Kritikpunkt, an dem das Format des Hörbuchs schuld ist, ist die manchmal etwas anstrengende Art in der Berichte und Notizen welche zwischen Spionen und Behörden hin und her geschickt werden vorgelesen werden. Mit kompletter Empfängerzeile, unter Erwähnung von "covered" (ich nehme an in der Printausgabe wird dort eine geschwärzte Stelle sein???) und allen exakten Details. Das macht es manchmal etwas mühselig zu folgen und unterbricht den Fluss der Geschichte, was schade ist. Ein interessanter Spionageroman, den ich aber eher als Printausgabe empfehlen würde. Im Hörbuch zieht sich die Geschichte leider, trotz des sehr guten Sprechers, durch die minutiös exakte Wiedergabe der, sehr häufigen, Berichte und Notizen die Geschichte an einigen Stellen arg in die Länge und strapaziert die Konzentration des Hörers.

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Fortsetzung aus heutiger Sicht und Finale
von Circlestones Blog am 01.12.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Das Vermächtnis der Spione“ von John le Carré ist ein klassischer Spionageroman aus der Welt der Geheimdienste während der Zeit des Kalten Krieges und nimmt direkten Bezug zu seinem Roman „Der Spion, der aus der Kälte kam“. Der Roman beginnt im Jahr 2017. Peter Guillam, der ehemalige Assistent von... „Das Vermächtnis der Spione“ von John le Carré ist ein klassischer Spionageroman aus der Welt der Geheimdienste während der Zeit des Kalten Krieges und nimmt direkten Bezug zu seinem Roman „Der Spion, der aus der Kälte kam“. Der Roman beginnt im Jahr 2017. Peter Guillam, der ehemalige Assistent von George Smiley, einem der wichtigsten Spione des „Service“, des britischen Geheimdienstes, ist längst im Ruhestand und lebt auf seinem Bauernhof in der Bretagne. Da erhält er einen Brief aus London, er möge in einer wichtigen Angelegenheit und zum Zweck einer Stellungnahme sofort in die Zentrale des Service nach London kommen. Was mit einem höflichen Gespräch beginnt, ist eine versuchte Aufdeckung der Operation Windfall. Damals, im Jahr 1961, war Alec Leamas, ein britischer Meisterspion, zusammen mit seiner Freundin Elizabeth Gold bei einem angeblichen Fluchtversuch vor der Berliner Mauer erschossen worden. Auch wenn die Akten leer bis lückenhaft sind, versuchen Bunny und Laura, die Anwälte des Service, Peter Guillam dazu zu bewegen, ihnen die Wahrheit über diese Operation zu erzählen. Guillam war als Assistent von George Smiley in diese Operation mit einbezogen und außerdem war Alec Leamas nicht nur ein Kollege, sondern Peters Freund. Der britischen Regierung droht eine öffentliche Anklage samt Untersuchungsausschuss, veranlasst vom Sohn von Alec Leamas und der Tochter von Liz Gold. Da George Smiley selbst nicht auffindbar ist, soll Peter Guillam als Hauptschuldiger angeklagt werden. Wird es gelingen, die in der Vergangenheit begrabene Operation Windfall und die wahren Hintergründe aufzuklären? Was ist damals wirklich geschehen – zu viele Fragen sind noch offen … Der Roman „Das Vermächtnis der Spione“ erweckt die Ereignisse der Zeit des Kalten Krieges und insbesondere die Einsätze der britischen Spione in der damaligen DDR nochmals zum Leben. Der Zeitrahmen liegt zwischen 1957 und 1961. Erzählt wird aus Sicht von Peter Guillam in der Ich-Form. Da er natürlich viele Dinge in diesem Geflecht der Geheimdienste, sich konkurrierender Abteilungen und Personen, nicht wissen konnte, werden seine Erinnerungen durch Berichte, Akten, Briefe ergänzt. Dieser Wechsel der Perspektive wird vom Autor gekonnt als Spannungsmittel eingesetzt, aber auch, um viele menschliche Zwischennuancen zu erfassen. „Wie weit können wir in der Verteidigung unserer westlichen Werte gehen, ohne diese Werte preiszugeben?" Diese Grundfrage der Menschlichkeit in der grausamen, gefährlichen Welt der Spionage zieht sich durch alle Geschehnisse und Handlungen dieses Romans, der Operation Windfall. Dem Autor John le Carré ging es nie darum, nur seine Erfahrungen aus seiner eigenen Zeit beim britischen Geheimdienst in spannende Thriller zu fassen, sondern er ist ein Meister der Zwischentöne, der Hintergründe seiner Geschichten, darauf bedacht, dass die komplexen Zusammenhänge ein realitätsnahes Gesamtbild eines möglichen Vorfalls ergeben. Spione werden hier nicht verherrlicht, sondern folgen ihren Aufträgen, müssen oft improvisieren und sind definitiv keine James-Bond-artigen Helden. Der Hauptprotagonist ist diesmal eindeutig Peter Guillam, auch wenn George Smiley, der „rundliche, bebrillte, stets bekümmerte“ Spion, den ganzen Roman hindurch im Hintergrund präsent ist, bzw. durch die Rückblenden, Briefe, Akten, Erinnerungen immer wieder in den Vordergrund geholt wird. Zu Peter Guillam sagt er: „Sie waren ein loyaler Gefolgsmann. Es gehörte nicht zu Ihrem Job zu fragen, warum jeden Morgen die Sonne aufgeht.“ Das Coverbild weist auf eine weitere Hauptprotagonistin hin, Doris Gamp. Sie lebt in Ostberlin und gibt Informationen an den britischen Geheimdienst weiter, meistens über Peter Guillam. Ihr Codename ist TULIP. Die handelnden Personen, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart, sind schnörkellos beschrieben und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Ganz sicher ein Roman für Leser, die auch schon andere Bücher der Serien um den Spion George Smiley gelesen haben. Auf Grund der sich ohnedies aus den Rückblenden ergebenden Handlung kann „Das Vermächtnis der Spione“ natürlich auch von am Genre Spionage und Kalter Krieg Interessierten gelesen werden, die noch keinen anderen Roman von John le Carré kennen. Meiner Meinung nach sollte man jedoch zumindest „Der Spion, der aus der Kälte kam“ vorher lesen, einerseits um schneller mit der Geschichte vertraut zu werden, andererseits, weil diese völlig andere Sichtweise der damaligen Ereignisse dieses neue, finale Buch der Serie noch interessanter macht.

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Smileys letzter Vorhang - brillant
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 30.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Das Vermächtnis der Spione“ ist auch ein Vermächtnis John le Carrés, das seine Serie von spannenden und kundigen Spionageromanen abschließt und mit einer Pointe versieht: Smiley habe sein oftmals schmutziges Geschäft nicht zum höheren Ruhme Gottes betrieben oder aus Ideologietreue oder gar aus Liebe zu seinem Vaterland, sondern wegen... „Das Vermächtnis der Spione“ ist auch ein Vermächtnis John le Carrés, das seine Serie von spannenden und kundigen Spionageromanen abschließt und mit einer Pointe versieht: Smiley habe sein oftmals schmutziges Geschäft nicht zum höheren Ruhme Gottes betrieben oder aus Ideologietreue oder gar aus Liebe zu seinem Vaterland, sondern wegen einer Idee: der Idee eines friedlichen und vereinten Europas. Das hätten wir Smiley früher wahrscheinlich nicht als wichtigstes Motiv unterstellt, aber es passt zum Gesamtwerk des Autors. Ist das „Vermächtnis der Spione“ ein Krimi? Nein - die Spannung entsteht nicht aus der Handlung, sondern aus der Haltung der Figuren. Ist es ein Spionageroman? Nein - eher ein Gegenspionageroman, und zwar einer der besten. Muss man vorher wissen, was Peter Guillam und Smileys andere Leute in anderen Büchern getrieben haben? Nein - der Roman ist so konstruiert, dass er alles liefert, was andere an Vorwissen haben. Dennoch kann man nur bewundern, wie le Carré 54 Jahre nach Erscheinen seines Erfolgs „Der Spion, der aus der Kälte kam“ diesem Text einen zweiten Boden einzieht und ihn nutzt, die schrägen Verhältnisse des Kalten Krieges mit dem Heute zu verschränken. Peter Guillam ist um die Achtzig, ein abgelegter und abgelebter Spion des Circus, also des britischen Geheimdienstes, und wird wegen alter Geschichten zurück in die Zentrale beordert. Dort will man ihm und seinen Kameraden aus einer Zeit der beinharten Systemauseinandersetzung einen Strick drehen, der aus modernen juristischen Winkelzügen und Schadenersatzforderungen von Nachkommen von Opfern gewirkt wird. Die Diskrepanz zwischen dem neuen Geheimdienst und dem Schlapphut alter Tage sorgt für prickelnde Lektüre. Der klaffende Gegensatz zwischen den Forderungen Einzelner nach Schadenersatz, wie ihn die moderne Welt der Political Correctness für das Unrecht am Individuum einräumt, und den Kalten Kriegern aus der Zeit des Mauerbaus, denen der Einzelne nichts galt, weil ein Krieg - und sei es ein Kalter Krieg - nun einmal Opfer fordert, wenn ein höheres Ziel es verlangte - dieser klaffende Gegensatz stürzt den Leser in tiefes Nachdenken, wer denn hier Recht hat? Man denkt unwillkürlich an den nüchternen Satz von Kapitän Marko Ramius aus „Jagd auf Roter Oktober“, der der über den Kalten Krieg sagt: „Ein Krieg ohne Schlachten, ohne Denkmäler, nur Verluste“. Meine Sympathien liegen bei Peter Guillam, der sich gegen die nassforsche Untersuchung der Nachgeborenen erwehren muss, die in einer besseren Welt leben als jener, in denen Kreaturen wie Smiley oder der Stasi-Mörder Hans-Dieter Mundt ihr ekles Werk verrichteten. Verrichten mussten? Dieses Fragezeichen zeichnet den Wert von le Carrás Roman aus, der nämlich die Schuldfrage nie eindeutig klärt, nie Schwarz und Weiß zeichnet. Am dichtesten aber schwingt die Stimmung der Melancholie durch den Roman, das nostalgische Schwelgen in der Vergangenheit - ob mit oder ohne Glorie - und dem Abgesang auf eine Welt, die sich zu Recht zurückgezogen hat. Nicht nur Peter Guillam zieht eine Bilanz seiner Zeit als Spion, nicht nur Smileys Vorhang fällt ein letztes Mal - man denkt, es müsste erneut ein eiserner Vorhang sein -, sondern auch John le Carré verabschiedet sich hier klug und nachdenklich aus dem Kreis der Circus-Mitarbeiter und ihrer kalten Welt. Oder mit einem Wort: brillant.

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