'Dat Leben is kein Trallafitti'

Der Fenster-Rentner erklärt die Welt

(9)
*** Das erste Buch vom Fenster-Rentner ***

»Täglich und pünktlich beziehe ich meinen Posten und beobachte, ob in meinem Revier auch alles in geregelten Bahnen abläuft. Ich sag immer, es gibt nichts, was es vor meinem Fenster nicht gibt.«

Wir kennen sie alle: die Fenster-Rentner. Die Arme aufs Kissen gestützt, in weißem Feinripp und mit kritischem Blick entgeht ihnen nichts, was sich vor ihrem Logenplatz abspielt.

Otto Redenkämper aus Gelsenkirchen-Buer – 40 Jahre auf der Zeche malocht und alt geworden mit Wilma – ist einer von ihnen. Rau aber ehrlich und mit einer ordentlichen Portion Potthumor regt er sich von seinem Fensterplatz aus herrlich witzig und herzhaft erfrischend über Gott und die Welt auf.

»Kinners, ich sitz hier doch nicht zum Spaß …!«

Immer auf dem Posten: DER FENSTER-RENTNER
Portrait
Geboren in Gelsenkirchen. Als Blagen im Nachkriegsruhrgebiet mit Blindgängern Fußball gespielt. Später mit ordentlicher Lederpille eigene Mannschaft für Straßenfußball gegründet. Dann kamen die Frauen. Knutschen im Autokino, Fummeln am Rhein-Herne-Kanal. Wilma getroffen, gemählt, geschwängert. Auf der Zeche malocht. Opa geworden. Dann Rente. Und heute? Aufstehen, Jupps Kiosk, Schrebergarten, von Wilma bekochen lassen, ins Fenster hängen, Einkäufe erledigen, über die Welt- und Wetterlage moppern – das bin ich, euern Otto.
Zitat
»[…] Ottos charmanter Art verzeiht man die Spionage und erhält einen amüsanten Eindruck vom Ruhrpottleben.«

Kim Uridat, Fusznote, 14.12.2014

»Mit Otto und seiner Rentnergang hat man immer was zu lachen und das Lesen macht einfach Spaß!«

Ruhrguide, 11.12.2014

»In ›Das Leben ist kein Trallafitti‹ mixt Otto Redenkämper vom Logenplatz in Gelsenkirchen-Buer eine Portion Potthumor von Puerto Rico bis Lüdenscheid-Nord.«

Bild Ruhrgebiet, 7.12.2014

»Der Fenster-Rentner plaudert locker aus dem Nähkästchen, erzählt seine Anekdoten mit viel Witz und Esprit«

Sonntagsanzeiger Siegerland, 23.11.2014
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 25.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03086-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2 cm
Gewicht 188 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 87.304
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Kundenbewertungen

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Schräge Geschichten mitten außem Pott
von ech am 29.07.2016

Das Buch ist weniger ein Roman, als eher eine Sammlung von kleinen Episoden aus dem Leben des Fenster-Rentners Otto Redenkämper. Es gibt zwar einen roten Faden (die Rettung seines Lieblingskiosks), der sich sich durch dass Buch zieht, man kann die einzelnen Kapitel aber auch problemlos einzeln lesen. Das Ganze ist sehr... Das Buch ist weniger ein Roman, als eher eine Sammlung von kleinen Episoden aus dem Leben des Fenster-Rentners Otto Redenkämper. Es gibt zwar einen roten Faden (die Rettung seines Lieblingskiosks), der sich sich durch dass Buch zieht, man kann die einzelnen Kapitel aber auch problemlos einzeln lesen. Das Ganze ist sehr amüsant geschrieben, die üblichen Klischees über das Ruhrgebiet finden sich allesamt im Buch wieder und werden witzig und gut beschrieben.

Ottos Welt
von Sara Schäfer aus Wuppertal am 23.05.2015

Otto Redenkämper ist Pensionär, lebt im Ruhrpott und betätigt sich als Fensterrentner. Dass dies ein hochoffzielles und für die Gesellschaft unverzichtbares Amt ist, ist einem spätestens nach dem ersten Kapitel klar, in dem er beschreibt, wie er einen gesuchten Einbrecher fasst, inklusive aller Recherchen, die dazu gehören. Nur dass... Otto Redenkämper ist Pensionär, lebt im Ruhrpott und betätigt sich als Fensterrentner. Dass dies ein hochoffzielles und für die Gesellschaft unverzichtbares Amt ist, ist einem spätestens nach dem ersten Kapitel klar, in dem er beschreibt, wie er einen gesuchten Einbrecher fasst, inklusive aller Recherchen, die dazu gehören. Nur dass die Polizei ihm partout nicht glauben will... Schnarchnasen, das... Otto ist mit Wilma verheiratet und hat in seinem Berufsleben 40 Jahre als Bergmann unter Tage malocht. Mindestens so wichtig wie Wilma sind seine Kumpel aus der Nachbarschaft, denen er täglich im Kiosk begegnet und für die er alles tun würde - mit denen natürlich auch. Wobei man sagen muss, dass Otto generell ein großes Herz hat: So versucht er, Jupps Kiosk zu retten, als diesem wegen einer Mieterhöhung der Konkurs droht. Dafür fährt er sogar nach Lüdenscheid-Nord (anderen auch als "Dortmund" bekannt), um mit der Immobilienfirma zu verhandeln. Außerdem stellt er seine Einfahrt jedem Schalke-Fan, den die Parkplatzsuche vor dem Stadionbesuch verzweifeln lässt, zur Verfügung. Ich muss sagen, ich habe Otto während der Lektüre sehr ins Herz geschlossen. Er ist ein Nachbar, der seine Straße zwar genau im Blick hat und dabei nichts duldet, schon gar keine Bockspring-Blagen, aber dabei hat er ein großes Herz und ist auch bereit, seine Meinung über andere zu ändern. Das erfreut Wilma, aber vor allem ihn selbst, weil er sich immer riesig freut, wenn er einem netten Menschen begegnet - genauso, wie er es aber auch als seine Pflicht erachtet, allen nicht-netten Menschen zu zeigen, dass das so nicht geht. Das Buch liest sich so flüssig, dass ich nach 1,5 Tagen damit durch war, was ich sehr schade fand. Ich hätte noch lange weiterlesen können und hoffe sehr auf einen 2. Teil. Stoff genug gibt es, sei es, dass Wilma noch mehr zu Wort kommt, Otto noch mehr über seine Kumpel erzählt - und abgesehen davon weiß man ja nicht, was in der Nachbarschaft passiert ist, seit dieses Buch in den Druck gegangen ist. Abgesehen davon ist es spannend, so mehr über Menschen zu erfahren, mit denen man sonst kaum in Kontakt kommt, weil man viel zu sehr damit beschäftigt ist, in die andere Richtung zu schauen, damit ihnen nicht auffällt, dass man gerade mit Koffer durch ihre Straße läuft ;-) Danke, Otto, für eine grandiose Leserunde!! Fazit: Muss ich noch was sagen? Mindestens für alle aus dem Pott, aber auch darüber hinaus, die irgendwo einen Fensterrentner kennen oder selbst derartige Tendenzen entwickeln, eine Pflichtlektüre. Glück auf!

Otto Redenkämper ist der Fensterrentner und garantiert "gutmütig bekloppt"
von Nisnis aus Dortmund am 12.05.2015

„Kinners“: Otto Redenkämper ist erst glücklich mit seinem Pensionsdasein, als er das Kissen ins Fenster legt und sich um die Menschen in seiner Umgebung kümmert. Nicht immer geht dieses Kümmern gut aus, doch immer habe ich ganz ordentlich etwas zu Lachen. Otto kann man als „gutmütig bekloppt“ beschreiben und... „Kinners“: Otto Redenkämper ist erst glücklich mit seinem Pensionsdasein, als er das Kissen ins Fenster legt und sich um die Menschen in seiner Umgebung kümmert. Nicht immer geht dieses Kümmern gut aus, doch immer habe ich ganz ordentlich etwas zu Lachen. Otto kann man als „gutmütig bekloppt“ beschreiben und sein Gelsenkirchen-Slang toppt den Witz der grandiosen Ruhrpott-Story ins unermessliche. Meine Meinung: Selten hab ich solche Bauklötze gestaunt und gelacht bis mich mein Hund komisch anschaute. Ich bin begeistert, von Ottos alltäglichem Wahnsinn und seinem chaotischen Rentnerleben. Jupps Kiosk ist ein zentraler Punkt in diesem Roman und viele Alltagsgeschichten beginnen oder enden hier. Das Buch wird trotz der einzelnen Geschichten mit einem roten Faden durchwoben und Wilma, dat Täubken, Ottos gutmütige Ehefrau, darf dabei auch nicht fehlen. Soviel Witz in einem Buch habe ich wirklich noch nie gelesen. Der Schreibstil ist fantastisch. Die Charaktere sind perfekt kreiert und die Storys haben Realitätsbezug. Ich kann nicht anders, ich muss euch ein paar Wortkreationen hier notieren, natürlich gemäßigt, denn ihr müsst dieses Buch unbedingt selber lesen und genießen: Oberlippenfiffi, Übermüffelung im Schlafzimmer, begossener Mettigel, Hypoanakonakacke, Schlaganfallbeschleuniger, Kristall-Mett, Freistilmoppern, XXL-Schlüpper in Leopardenmuster, Biotonnenmassacker und sooooo vieles mehr. Ich wünsche mir unbedingt eine Fortsetzung! Habt ihr Lust etwas von Otto zu lesen? Dann ab auf die Facebook-Seite von Otto Redenkämper ?! Mein Fazit: Wollt ihr euch mal wieder richtig weg Lachen, dann müsst ihr dieses Buch dringend lesen und werdet es sicher genießen.