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Dem Tod die Hand reichen

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Der Scheibenwelt-Schöpfer über Leiden und Sterben und das Recht auf einen selbstbestimmten Tod.
»Die meisten Menschen fürchten sich nicht vor dem Tod. Sie fürchten sich vor dem, was davor kommt – dem Messer, dem Schiffsuntergang, der Krankheit, der Bombe. Wenn man Glück hat, gehen diese Schrecken dem Augenblick des Sterbens nur um Nanosekunden voraus. Hat man Pech, können es Jahre sein.« Als man bei Terry Pratchett Alzheimer diagnostizierte, war er in seinen Fünfzigern. Und der Zorn packte ihn. Nicht auf den Tod, sondern auf die Krankheit, die ihn an dessen Tür absetzen würde. Und auf das Leiden, das ihm bevorstand, wenn er seinem Zustand kein Ende bereiten durfte. In dem vorliegenden Aufsatz plädiert er für das Recht, dieses Ende wählen zu dürfen. Denn zu einem guten Leben gehörte für Terry Pratchett, der im März 2015 mit nur 66 Jahren starb, auch das Recht auf einen guten Tod.
Rezension
»Die meisten Menschen fürchten sich nicht vor dem Tod. Sie fürchten sich vor dem, was davor kommt – dem Messer, dem Schiffsuntergang, der Krankheit, der Bombe. Wenn man Glück hat, gehen diese Schrecken dem Augenblick des Sterbens nur um Nanosekunden voraus. Hat man Pech, können es Jahre sein.«
Portrait
Terry Pratchett, geboren 1948, schrieb 1983 seinen ersten Scheibenwelt-Roman – ein großer Schritt auf seinem Weg, einer der erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und einer der populärsten Fantasy-Autoren der Welt zu werden. Von Pratchetts Romanen wurden weltweit rund 80 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 38 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur verlieh ihm Queen Elizabeth sogar die Ritterwürde. Terry Pratchett starb am 12.3.2015 im Alter von 66 Jahren.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 80 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641199364
Verlag Manhattan
Übersetzer Gerald Jung
eBook
8,99
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„Kleines großes Buch!“

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Durch Terry Pratchetts eigene Erkrankung hatte seine Forderung nach einer Neubewertung der Sterbehilfe eine Dringlichkeit bekommen, der er mit seiner ganz eigenen Mischung aus Witz, Scharfsinn und Menschlichkeit begegnete. Grossartig! Die Welt ist leider um einen klugen Kopf ärmer... Durch Terry Pratchetts eigene Erkrankung hatte seine Forderung nach einer Neubewertung der Sterbehilfe eine Dringlichkeit bekommen, der er mit seiner ganz eigenen Mischung aus Witz, Scharfsinn und Menschlichkeit begegnete. Grossartig! Die Welt ist leider um einen klugen Kopf ärmer...

Kundenbewertungen

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Dem Tod die Hand reichen...
von Tales Corner am 08.09.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Darum geht’s: Es handelt sich nicht um einen klassischen Terry Pratchett Roman sondern um eine Rede, welche er im Rahmen der Dimbleby Lecture gehalten hat. Richard Dimbleby war ein britischer Jounalist, welcher der erste Korrespondent und später Nachrichtensprecher, der BBC, war. Einmal im Jahr wird zu seinen Ehren... Darum geht’s: Es handelt sich nicht um einen klassischen Terry Pratchett Roman sondern um eine Rede, welche er im Rahmen der Dimbleby Lecture gehalten hat. Richard Dimbleby war ein britischer Jounalist, welcher der erste Korrespondent und später Nachrichtensprecher, der BBC, war. Einmal im Jahr wird zu seinen Ehren ein Vortrag gehalten und im Jahr 2010 durfte Terry Pratchett dieses übernehmen. Drei Jahre zuvor gab Terry Pratchett bekannt, dass bei Ihm eine seltene Form von Alzheimer diagnostiziert wurde. In seiner Rede geht es um seine Krankheit und um seinen Zorn darüber wie mit dieser Krankheit umgegangen wird. Dabei geht es auch um aktive Sterbehilfe. Fazit: Terry Pratchett war ein großartiger Autor und wird es auch immer bleiben. Er wird nie in Vergessenheit geraten und durch seine wundervollen Werke ewig Leben. Seine Rede ist, verständlicher Weise, sehr emotionsgeladen. Man spürt seinen Zorn gegen das System und dagegen, dass er keinen ärztlich begleiteten Tod haben darf, den er sich wünscht. Er weiß wie seine Krankheit enden wird und hatte, zu dem Zeitpunkt seiner Rede, bereits mit den Einschränkungen seiner kognitive Fähigkeiten zu kämpfen. Für mich war es sehr traurig seine Rede zu lesen, da er einer meiner absoluten Lieblingsautoren war und auch immer noch ist. Daher war es von Anfang an ein emotionales unterfangen für mich dieses Buch zu lesen. Seine Rede hat mich berührt und sehr zum nachdenken angeregt. Ich kann Terry Pratchetts Überlegungen sehr gut nachvollziehen und bin mit Ihm einer Meinung zum Thema aktive Sterbehilfe. Ich hoffe seine Rede hat wenigstens einige Debatten zu diesem Thema ausgelöst. Die Rede kann ich jedem empfehlen, der sich für dieses Thema interessiert. Sie liest sich sehr gut, die Worte sind kraftvoll und ab und zu blitzt auch der wunderbare Humor von Terry Pratchett durch, für den er immer geliebt werden wird. Ich bin wirklich froh das die Rede auch in Buchform verlegt wurde.