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Der böse Nik

Roman

(2)
Lauri ist das Schmuckstück im Leben von Nik. Sonst besitzt er nicht viel – es sei denn, er hat es vorher eigenhändig geklaut. Er ist Vogelmörder, Drogenkoch, Lügner und Betrüger; außerdem Teil eines privaten sozialen Wohnprojekts. Vor allem ist er jedoch der lakonische Erzähler seiner eigenen, haarsträubend brutalen und brutal komischen Geschichte. Um Machtspiele geht es da, um derbe
Silvesterspäße, die nicht alle Beteiligten überleben, seinen Kampf um Autonomie, um verwirrte Mitbewohner oder eine Französin, die manchmal auch nur eine Katze anhat. Und natürlich um Lauri, die immer wieder vor allem flüchtet – vor Nik, vor Gabriel, dem Leiter des Wohnprojekts, mit dem sie offiziell zusammen ist, vor der Polizei … Doch, wie Nik und seine Freunde lernen müssen: Wenn alles eskaliert, ist es zum Weglaufen zu spät.
Portrait
Helwig Arenz, 1981 in Nürnberg geboren, wuchs in Fürth auf. Sein
geisteswissenschaftliches Studium in Erlangen gab er zugunsten eines Schauspielstudiums in Linz auf, das er 2006 abschloss. Engagements an Bühnen u. a. in Hamburg, Wilhelmshaven,
Memmingen und Hof folgten. Seit 2013 arbeitet er als Autor und Schauspieler u. a. am Stadttheater Fürth und am Theater Pfütze in Nürnberg. Im Frühjahr 2013 gewann sein Kurzkrimi »Tom und Tierchen« den Publikumspreis des 2. Fränkischen Krimipreises.
»Der böse Nik« ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 212
Erscheinungsdatum 30.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86913-462-8
Verlag Ars vivendi
Maße (L/B/H) 211/140/25 mm
Gewicht 330
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
17,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Spezielle aber super Lektüre
von EmilyThorne am 19.12.2014

Das Buch wird aus der Sicht von Nik erzählt. Im Prolog steht:„Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst, und wie das kam - ja, daran versuche ich mich zu erinnern". Also erzählt Nik, von Gabriel bei dem er selbst und noch einige andere "Obdachlose" Unterschlupf gefunden haben. Gabriel versucht... Das Buch wird aus der Sicht von Nik erzählt. Im Prolog steht:„Mein Leben gehört nicht mehr mir selbst, und wie das kam - ja, daran versuche ich mich zu erinnern". Also erzählt Nik, von Gabriel bei dem er selbst und noch einige andere "Obdachlose" Unterschlupf gefunden haben. Gabriel versucht die Menschen in seinem Wohnprojekt vor dem Leben auf der Straße, dem Knast usw zu bewahren, da er nicht wirklich von unserem Rechtssystem und dessen Strafmaßnahmen überzeugt ist. Nik ist verliebt in Lauri, für die er sein letztes Hemd geben würde, doch ist sie mit Gabriel liiert. Lauri wechselt zwischen ihren Gefühlen für Nik, manchmal geniesst seine Nähe, manchmal ist sie sehr distanziert, was Nik sehr zu schaffen macht. Ausserdem ist Lauri Künstlerin im manipulieren. Nik und sein Freund Tommy L, sowie auch die anderen Mitbewohner, sind entweder kriminell oder leiden an einer Sucht. Oft ist ihr Verhalten auch nicht sehr angemessen. Das Buch hält die Spannung aufrecht, da man immer nur einen Bruchteil vom Charakter oder Leben der Protagonisten erfährt. Verschiedene Stellen sind humorvoll gestaltet. Die Handlungen im Buch nehmen oft verschiedene Wendungen, die man sich nicht erwartet hätte. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm, nur am Anfang hatte ich Schwierigkeiten den Überblick über Nik's Geschichte und die verschiedene Handlungen einzuordnen, was im nachhinein doch interessant war. Die Charaktere sind schon speziell, doch will ich nicht zuviel verraten. Nik ist hinterlistig und doch hat er einen weichen Kern. Am Ende kommt sehr viel Spannung auf und der Schluss war sehr überraschend, für mich persönlich nicht vorhersehbar. Das Cover und der Klappentext finde ich super! Ein Buch, das ich persönlich weiterempfehlen würde.

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Helwig Arenz - Der böse Nik
von Los_Angeles am 02.01.2015

Das Buch „Der böse Nik“ beginnt mit einem Prolog, welcher darauf schliessen lässt, dass Nik kein einfaches Leben lebt. Der Prolog bereitet den Leser allerdings nicht auf die schockierende Realität vor, in welcher Nik sich befindet. Nik ist ein Landstreicher und lebt mit anderen Landstreichern zusammen in einem abbruchreifen... Das Buch „Der böse Nik“ beginnt mit einem Prolog, welcher darauf schliessen lässt, dass Nik kein einfaches Leben lebt. Der Prolog bereitet den Leser allerdings nicht auf die schockierende Realität vor, in welcher Nik sich befindet. Nik ist ein Landstreicher und lebt mit anderen Landstreichern zusammen in einem abbruchreifen Haus am Rande einer Stadt. Das Buch wird aus der Sicht von Nik erzählt und der Leser bekommt auch Einblicke in die Gedanken von Nik. Allerdings sind diese Gedanken etwas wirr und für den Leser teilweise schwer nachvollziehbar. Vor allem auch deshalb, weil sie nicht sehr logisch sind. Nik scheint manchmal in seiner eigenen Welt zu leben, was durchaus okay ist, allerdings schafft es der Autor nicht, den Leser in diese Welt hineinzubringen. Der Leser versteht zwar was Nik macht, schafft es aber nicht sich in Niks Situation einzubringen und kann dadurch auch nur selten Verständnis für Niks Handeln aufbringen. Am Anfang dauert es eine Weile, bis man der Handlung folgen kann und die Personen kennt. Dies ist allerdings absichtlich so gemacht. Die Personen werden in den einzelnen Kapiteln Stück für Stück vorgestellt, sodass erst gegen Ende des Buches die Personen und deren Hintergrund klar zu erkennen ist. Dies sorgt für Spannung, welche dem Buch sehr gut tut. Das Buch trumpft nämlich nicht gerade mit sehr vielen Höhepunkten auf. Jedoch sind diejenigen Höhepunkte, welche im Buch vorkommen, stets sehr überraschend und vom Leser kaum oder gar nicht vorherzusehen. Vor allem der Schluss des Buches ist sehr gut gemacht und sehr überraschend. Helwig Arenz, der Autor des Buches, hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Arenz schafft es, die Personen sehr real wirken zu lassen. Die Dialoge der Landstreicher sind überzeugend. Einzig Nik kommt teilweise etwas sehr poetisch daher. Dies ist allerdings zu keinem Zeitpunkt störend. Im Gegenteil, es sorgt für unterhaltsame Augenblicke, in welchen der Leser schmunzeln muss. Da ich einige Male etwas Mühe hatte, die Logik von Nik und seinen Kollegen nachzuvollziehen und so der Handlung zu folgen, ist das Buch „Der böse Nik“ zwar ganz gelungen, hat aber durchaus noch Spielraum nach oben. Der Schreibstil und die unvorhersehbaren Aktionen, vor allem am Ende des Buches, der Landstreicher sind klare Pluspunkte, es dürfte aber ruhig etwas mehr Spannung aufkommen. ---Meine Bewertung--- Die unvorhersehbaren Wendungen sowie der sehr passende und teilweise witzige Schreibstil sind die Pluspunkte des Buches. Abzug gibt es für die wirren Handlungen der Protagonisten, welche für den Leser kaum nachvollziehbar sind. Auch gibt es nur wenige wirkliche Spannungsmomente im Buch. Dies ist schade. Daher gibt es 3 von 5 Punkten für das Buch „Der böse Nik“.

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