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Der Cellist von Sarajevo

Roman

(8)
Dem Geschehen liegt eine wahre Begebenheit zugrunde



Bosnien, Anfang der 90er Jahre: Tag und Nacht wird das belagerte Sarajevo aus den Bergen ringsum beschossen. Die Bürger der Stadt leben in Angst, Nahrung und Wasser werden knapp. Doch immer wieder gibt es Menschen, die dem Irrsinn des Bürgerkriegs trotzen. Allen voran ein couragierter Musiker, der sich zum Zeichen des Protests gegen den sinnlosen Tod von 22 Menschen bei einem Granatenangriff jeden Tag um vier Uhr nachmittags im Frack mit seinem Cello inmitten der Ruinen auf die Straße setzt und das Adagio von Albinoni spielt, 22 Tage lang.



Ein ergreifender Roman über den Triumph der Menschlichkeit.




Rezension
"Sein klarer, nüchterner Stil macht dieses Buch über die Hoffnung in Zeiten der Unmenschlichkeit umso berührender." Brigitte
Portrait

Steven Galloway wurde 1975 in Vancouver, Kanada, geboren und ist in Kamloops aufgewachsen. Er war Literaturprofessor an der University of British Columbia und hat bisher vier Romane publiziert. »Der Cellist von Sarajevo« war ein internationaler Bestseller, erschien in dreißig Ländern, kam u.a. auf die Longlist des Scotiabank Giller Prize und des IMPAC Dublin Literary Award. »Der Illusionist« kam auf die Shortlist des Rogers Trust Fiction Prize. Steven Galloway lebt in New Westminster, British Columbia.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 08.06.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-73892-2
Verlag btb
Maße (L/B/H) 185/118/22 mm
Gewicht 223
Originaltitel The Cellist of Sarajevo
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ein zu Herzen gehender Roman, der zeigt, wie ein Mensch dem Irrsinn des Krieges trotzt“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Der Roman spielt in Sarajevo, Ex-Jugoslawien, in den 90er-Jahren. Die Stadt wird unaufhörlich Tag und Nacht beschossen, und die Einwohner kämpfen täglich ums Überleben, Lebensmittel und Wasser werden knapp und das Leben ist nur noch ein einziger Ausnahmezustand. Da muss eines Tages ein Mann von seinem Fenster aus ansehen, wie eine Mörsergranate Der Roman spielt in Sarajevo, Ex-Jugoslawien, in den 90er-Jahren. Die Stadt wird unaufhörlich Tag und Nacht beschossen, und die Einwohner kämpfen täglich ums Überleben, Lebensmittel und Wasser werden knapp und das Leben ist nur noch ein einziger Ausnahmezustand. Da muss eines Tages ein Mann von seinem Fenster aus ansehen, wie eine Mörsergranate zweiundzwanzig Menschen tötet, die vor der Bäckerei vor seinem Haus Schlange stehen. Der Mann ist Cellist, und er trifft eine unglaublich mutige Entscheidung: jeden Tag um vier Uhr nachmittags zieht er seinen Frack an, setzt sich mit seinem Cello auf die Geröllhalden vor seinem Haus und spielt das Adagio in G-Dur von Albinoni. Zweiundzwanzig Tage lang, zum Gedenken an zweiundzwanzig Tote.
Die Bürger von Sarajevo hören ihm zu, darunter eine Scharfschützin, die mit ihrem Schicksal hadert, ein verängstigter Familienvater, der nur versucht zu überleben und ein einsamer alter Mann, der verzweifelt ist. Sie alle träumen von einem alten und einem neuen Sarajevo, wollen dem Hass und der Furcht entfliehen. Und sie alle werden auf die eine oder andere Art vom Spiel des Cellisten berührt.
Ein ergreifender und zu Herzen gehender Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht und auf beeindruckende Weise zeigt, wie ein Mensch dem Irrsinn des Krieges trotzt.

„Ein schon vergeßener Krieg“

Steffi Jähnichen, Thalia-Buchhandlung Pirna

Sarajevo, Anfang der 90er Jahre, eine Stadt liegt in Trümmern. Essen und Trinken ist knapp und danach anstehen lebensgefährlich. Durch Granatenbeschuß aus den umliegenden Bergen sterben immer wieder Menschen, Zivilisten. In Mitten dieses Grauens sitzt jeden Tag gegen 16.00Uhr ein Mann im Frack auf einer Geröllhalde und spielt klassische Sarajevo, Anfang der 90er Jahre, eine Stadt liegt in Trümmern. Essen und Trinken ist knapp und danach anstehen lebensgefährlich. Durch Granatenbeschuß aus den umliegenden Bergen sterben immer wieder Menschen, Zivilisten. In Mitten dieses Grauens sitzt jeden Tag gegen 16.00Uhr ein Mann im Frack auf einer Geröllhalde und spielt klassische Musik auf seinem Cello. Er gedenkt damit der Toten und weckt den Lebenswillen seiner Zuhörer.
Die Erzählung beruht auf einer wahren Begebenheit und berühert ihre Leser sehr.

„Haben Sie keine Angst vor diesem Thema!“

Kerstin Stegemann-Konrad, Thalia-Buchhandlung Stade

Der Roman spielt in Sarajevo zur Zeit des Bosnienkrieges. Die Stadt wird täglich von vielen Granateinschlägen erschüttert und in den Straßenzügen lauern Heckenschützen. Am 27.05.1992 schlug eine Granate in eine Menschengruppe, die auf einem Markt nach Brot anstand. Dabei wurden 22 Personen getötet, mehr als 70 verletzt.

Daraufhin
Der Roman spielt in Sarajevo zur Zeit des Bosnienkrieges. Die Stadt wird täglich von vielen Granateinschlägen erschüttert und in den Straßenzügen lauern Heckenschützen. Am 27.05.1992 schlug eine Granate in eine Menschengruppe, die auf einem Markt nach Brot anstand. Dabei wurden 22 Personen getötet, mehr als 70 verletzt.

Daraufhin spielt ein einheimischer Cellist an eben dieser Staffel für die Toten und wird das die nächsten 21 Tage für jedes Opfer tun.

Das ist das tatsächliche Ereignis, dessen sich der Autor Steve Galloway annimmt und es in diesem Roman verarbeitet. Er lässt Menschen, die aus den unterschiedlichsten politischen Lagern stammen, zu Wort kommen, während sie das Spiel des Cellisten erleben. Sie beschreiben ihren Alltag in dieser Zerstörtheit aus ihren persönlichen Situationen heraus. Das Eindrucksvolle an diesem Roman ist die Tatsache, das alle eines vereint: Der Glaube an die Menschlichkeit in diesen grausamen Zeiten, hervorgerufen durch die Musik des Cellisten.

Ein berührendes Buch, das mich durch seine einfache Sprache erreicht hat. Haben Sie keine Angst vor diesem Thema!

Herbert Konkel, Thalia-Buchhandlung Münster

Auch das scheint möglich zu sein: inmitten der Barbarei ohne auf das eigene Wohl zu achten, der Getöteten zu gedenken durch das Emotionalste, das wir kennen (die Musik). Lesen!!! Auch das scheint möglich zu sein: inmitten der Barbarei ohne auf das eigene Wohl zu achten, der Getöteten zu gedenken durch das Emotionalste, das wir kennen (die Musik). Lesen!!!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Tolles Buch!!!
von Bani am 05.07.2013

Ich hab beim Lesen oft Tränen im Auge gehabt. Dieses Buch ist sehr bewegend. 3 Personen , die eigentlich sehr normal sind und sogar keine Helden, werden nach und nach zu Helden auf ihre eigene Art. Ich bin sehr erleichtert das dieser Kriegt vorbei ist und zu Vergangenheit gehört.... Ich hab beim Lesen oft Tränen im Auge gehabt. Dieses Buch ist sehr bewegend. 3 Personen , die eigentlich sehr normal sind und sogar keine Helden, werden nach und nach zu Helden auf ihre eigene Art. Ich bin sehr erleichtert das dieser Kriegt vorbei ist und zu Vergangenheit gehört. Bin selbst als Kind einen Krieg überlebt und ich weiß wovon ich rede, jeder Tag mit Angst leben zu müssen ist nicht gut.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Erschütternd, berührend, ermutigend
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2010

Sarajevo im Bürgerkrieg Anfang der 90er. Ein Musiker wird Zeuge als 22 Menschen, angestellt vor einer Bäckerei, von einer Granate getötet werden. Zum Gedenken an die Verstorbenen spielt dieser jeden Tag das Adagio von Albioni 22 Tage lang und die Bewohner Sarajevos hören ihm zu und alle werden sie... Sarajevo im Bürgerkrieg Anfang der 90er. Ein Musiker wird Zeuge als 22 Menschen, angestellt vor einer Bäckerei, von einer Granate getötet werden. Zum Gedenken an die Verstorbenen spielt dieser jeden Tag das Adagio von Albioni 22 Tage lang und die Bewohner Sarajevos hören ihm zu und alle werden sie berührt vom Spiel des Cellisten. Ein unglaublich starkes, schönes Buch, das die Menschen Sarajevos in ihrem täglichen Überlebenskampf, ihre Ängste und ihre Würde beschreibt und den Leser hineinzieht in das furchtbare Geschehen mitten in Europa.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Erschütternd und ergreifend zugleich!
von T. Ehlert aus Kiel am 06.08.2010

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt Galloway in einer klaren und poetischen Sprache von den Gräueln des Kriegs - und den Hoffnungsschimmern, die Menschen auch in schlimmen Zeiten dazu antreiben, nicht aufzugeben. Sehr schön!

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