Der Cellist von Sarajevo

Roman

Ein Musiker trotzt dem Irrsinn des Bürgerkriegs in Sarajevo: Inmitten der Ruinen, dem feindlichen Beschuss ausgesetzt, spielt er auf seinem Cello das Adagio von Albinoni, zweiundzwanzig Tage lang …
Zu Beginn der neunziger Jahre wird das belagerte Sarajevo aus den Bergen ringsum Tag und Nacht beschossen. Die Bürger der Stadt leben in Angst, Nahrung und Wasser werden knapp. Eines Tages muss ein Mann von seinem Fenster aus mit ansehen, wie eine Mörsergranate zweiundzwanzig Menschen tötet, die vor der Bäckerei unten Schlange stehen. Der Mann ist Cellist, und er trifft eine unglaublich mutige Entscheidung: Jeden Tag um vier Uhr nachmittags zieht er seinen Frack an, setzt sich mit seinem Cello auf die Geröllhalden vor seinem Haus und spielt das Adagio in G-Dur von Albinoni. Zweiundzwanzig Tage lang, zum Gedenken an die Toten.
Die Bürger von Sarajevo hören ihm zu, darunter eine Scharfschützin, ein verängstigter Familienvater und ein einsamer, alter Mann. Sie alle sind verzweifelt, träumen vom alten oder einem neuen Sarajevo, wollen dem Hass und der Furcht entfliehen. Und sie alle werden vom Spiel des Cellisten berührt.
Ein bewegender Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht und der inmitten von Krieg und Zerstörung Zeichen von Hoffnung und Menschlichkeit entdeckt.
Portrait
Steven Galloway wurde 1975 in Vancouver, Kanada, geboren und ist in Kamloops aufgewachsen. Er war Literaturprofessor an der University of British Columbia und hat bisher vier Romane publiziert. »Der Cellist von Sarajevo« war ein internationaler Bestseller, erschien in dreißig Ländern, kam u.a. auf die Longlist des Scotiabank Giller Prize und des IMPAC Dublin Literary Award. »Der Illusionist« kam auf die Shortlist des Rogers Trust Fiction Prize. Steven Galloway lebt in New Westminster, British Columbia.
Zitat
"Sein schmaler Roman, gekonnt geschrieben und gut übersetzt, ist ein eindringliches Plädoyer gegen den Wahnsinn des Krieges und für den Sieg der Menschlichkeit dank der tröstlichen Kraft der Musik."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 240, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.03.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783641025274
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Originaltitel The Cellist of Sarajevo
eBook
8,99
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Die Erzählung beruht auf einer wahren Begebenheit und berühert ihre Leser sehr.

„Haben Sie keine Angst vor diesem Thema!“

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Der Roman spielt in Sarajevo zur Zeit des Bosnienkrieges. Die Stadt wird täglich von vielen Granateinschlägen erschüttert und in den Straßenzügen lauern Heckenschützen. Am 27.05.1992 schlug eine Granate in eine Menschengruppe, die auf einem Markt nach Brot anstand. Dabei wurden 22 Personen getötet, mehr als 70 verletzt.

Daraufhin
Der Roman spielt in Sarajevo zur Zeit des Bosnienkrieges. Die Stadt wird täglich von vielen Granateinschlägen erschüttert und in den Straßenzügen lauern Heckenschützen. Am 27.05.1992 schlug eine Granate in eine Menschengruppe, die auf einem Markt nach Brot anstand. Dabei wurden 22 Personen getötet, mehr als 70 verletzt.

Daraufhin spielt ein einheimischer Cellist an eben dieser Staffel für die Toten und wird das die nächsten 21 Tage für jedes Opfer tun.

Das ist das tatsächliche Ereignis, dessen sich der Autor Steve Galloway annimmt und es in diesem Roman verarbeitet. Er lässt Menschen, die aus den unterschiedlichsten politischen Lagern stammen, zu Wort kommen, während sie das Spiel des Cellisten erleben. Sie beschreiben ihren Alltag in dieser Zerstörtheit aus ihren persönlichen Situationen heraus. Das Eindrucksvolle an diesem Roman ist die Tatsache, das alle eines vereint: Der Glaube an die Menschlichkeit in diesen grausamen Zeiten, hervorgerufen durch die Musik des Cellisten.

Ein berührendes Buch, das mich durch seine einfache Sprache erreicht hat. Haben Sie keine Angst vor diesem Thema!

Herbert Konkel, Thalia-Buchhandlung Münster

Auch das scheint möglich zu sein: inmitten der Barbarei ohne auf das eigene Wohl zu achten, der Getöteten zu gedenken durch das Emotionalste, das wir kennen (die Musik). Lesen!!! Auch das scheint möglich zu sein: inmitten der Barbarei ohne auf das eigene Wohl zu achten, der Getöteten zu gedenken durch das Emotionalste, das wir kennen (die Musik). Lesen!!!

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