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Der Commissaire kocht

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Colette Viard ist die Gewinnerin der Kochshow «Le Grand Gourmet», die im französischen Fernsehen für Traumquoten sorgt. Mit dem Preisgeld eröffnet sie ihr eigenes Restaurant. Commissaire Lefevre, der zu den Gästen der Eröffnungsfeier gehört, will gerade eine Gabel des köstlich riechenden Fischgerichtes probieren, als ein Schrei die heitere Stimmung zerreißt. Raul Da Silva, der gefürchtete Restaurantkritiker, ringt um Luft. Als er schließlich vor aller Augen stirbt, ahnt Lefevre, dass ihm dieser Fall noch schwer im Magen liegen wird.
Bald sieht er sich in einer Melange aus Missgunst, Eifersucht und Intrigen verstrickt, die ihn wünschen lässt, seinen Fisch doch lieber zu Hause gegessen zu haben ...
Portrait
Julie Masson, geboren 1975 in einem kleinen Dorf am französischen Atlantik, studierte Germanistik und Literatur an der Sorbonne in Paris. Während eines Auslandssemesters an der Freien Universität Berlin verliebte sie sich nicht nur in die deutsche Sprache - und blieb. Nach dem Studium verfasste sie diverse Sachbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783644559813
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 5.351
eBook
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Kundenbewertungen


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Der hungrige Commissaire kommt nicht zum Essen...
von Layla (Bücher in meiner Hand) am 11.05.2016

Nachdem unser Pastis-trinkender Commissaire Lefevre letztes Mal beim Surfen ermittelte, geht es nun kulinarisch weiter. Er freut sich zusammen mit Sophie auf die Einladung zur Restauranteröffnung. Na gut, er freut sich mehr aufs Essen als auf das grosse Drumherum der Eröffnungsfeier. Er hat Hunger, will endlich essen und... Nachdem unser Pastis-trinkender Commissaire Lefevre letztes Mal beim Surfen ermittelte, geht es nun kulinarisch weiter. Er freut sich zusammen mit Sophie auf die Einladung zur Restauranteröffnung. Na gut, er freut sich mehr aufs Essen als auf das grosse Drumherum der Eröffnungsfeier. Er hat Hunger, will endlich essen und kaum sitzt er am Tisch, bricht auch schon der Ehrengast, ein bekannter Gourmetkritiker tot zusammen. Das war es dann mit Essen für Lefevre. Seine beiden Assistenten wurden in Band 2 befördert, aber eigentlich hat es nur einer verdient. Chevalier nutzt zwar auch seine Surfgelegenheiten, doch er erweist sich als fleissig, interessiert und weniger arbeitscheu als sein Kollege Dubertrand. Dieser hat immer noch seine Problemchen mit den Frauen und mit dem Faulsein. Er tritt in jedes Fettnäpfchen, was seine Freundin Marianne zum Ausziehen aus der gemeinsamen Wohnung bewegt. Sie findet Unterschlupf bei Lefevre. Darunter leidet aber Sophie; was hingegen Lefevre nicht gleich zu merken scheint, so sehr ist er in seine Ermittlungen vertieft - auch auf privater Ebene ist einiges los in diesem dritten Band. Die Ermittlungen entpuppen sich als interessant, den es kommen immer mehr Details zum Leben des Restaurantkritikers aus. Deshalb gibt es auch eine ganze Reihe von Verdächtigen. Sogar der Dorfarzt gehört kurz mal zum Kreis der Verdächtigen. Da Silva war kein netter Zeitgenosse und nutzte alles für sich. Viele hätten einen Grund zum Mord, doch wer war es? Der Mord ist extrem gut ausgetüftelt und ungewöhnlich, wie der Gerichtsmediziner Etienne Bouché samt Assistenten Khalid herausfindet. Durch den speziellen Mord bekommt für einmal die Gerichtsmedizin grosse Aufmerksamkeit und viel mehr Seiten im Krimi als normalerweise. Mir machte das Lesen somit gleich noch mehr Spass, denn das Abwarten und Zusammensetzen der Laborerkenntnisse ist recht spannend umgesetzt. Fazit: Wieder mal ein Krimi, den ich kaum weglegen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wer wie wann genau den sehr speziellen Mord ausübte. 4 Punkte.

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Toter Gourmetkritiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 04.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Spannend zu lesen! Intriganter und selbstherrlicher Kritiker wird ermordet. Spannend und gleichzeitig unterhaltend bis zum Ende - freue mich schon auf den nächsten Commissaire Band.

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spannender Hörgenuss und brillanter Sprecher
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 13.02.2017
Bewertet: Hörbuch (CD)

Dies ist bereits Julie Massons dritter Krimi um Kommissar Lefevre. Für mich war es der erste, aber ich hatte keinerlei Probleme mich auch ohne Vorkenntnisse in der Geschichte zurecht zu finden und wurde mit diesem Hörbuch wirklich wunderbar unterhalten. Commissaire Lefevre hat bei seiner Bekannten Colette Viard, der Gewinnerin der... Dies ist bereits Julie Massons dritter Krimi um Kommissar Lefevre. Für mich war es der erste, aber ich hatte keinerlei Probleme mich auch ohne Vorkenntnisse in der Geschichte zurecht zu finden und wurde mit diesem Hörbuch wirklich wunderbar unterhalten. Commissaire Lefevre hat bei seiner Bekannten Colette Viard, der Gewinnerin der Kochshow "Le Grand Gourmet", eine Einladung zur Eröffnung ihres, durch das Preisgeld finanzierten, Restaurants. Ganz groß aufgezogen, ist sogar die Presse anwesend, denn neben zahlreichen Ehrengästen der Umgebung ist als Ehrengast auch der medienwirksame Restaurantkritiker Raul Da Silva eingeladen. Während Lefevre bei dem Gedanken an den bevorstehenden Abend und dem Zusammentreffen mit ebendiesem vor allem wegen seiner gescheiterten Ehe unwohl ist, muss er schnell erkennen, dass Da Silva ihm noch ganz andere Bauchschmerzen bereiten wird. Schon bei der Vorspeise stirbt Da Silva, vergiftet bei der Restauranteröffnung? Der Fall ist spannend von Anfang an. Welcher der Restaurantgäste hatte Motiv und Möglichkeit den arroganten, von vielen gefürchteten und gehassten Mann zu vergiften? Eine enttäuschte Liebe, eine seiner zahlreichen Affären, die seine Ehefrau scheinbar schweigend geduldet hat, ein Koch, dem er zu sehr an den Karren gefahren ist oder doch jemand ganz anders? Durch zahlreiche neue Enthüllungen, die die Spannung hoch gehalten haben, und gelungene Finten, war ich wirklich viel am Grübeln und das Ende hat mir noch so manche Überraschung bereiten können. Krimigenuss aus Frankreich, das trifft nicht nur das tolle Hörbuch an sich, sondern natürlich auch den Gaumengenuss. Es geht um eine Restauranteröffnung, hier wird auch gerne geschlemmt, gegessen und gekocht. Mir ist beim Hören nicht nur einmal der Mund wässrig geworden. Der Sprachstil ist leicht verständlich und es wird sehr ausführlich beschrieben. Nicht nur den Genuss toll arrangierter Köstlichkeiten, sondern auch die ganz delikaten Dinge bei der Obduktion, hat man beim Hören als detaillierte Bilder im Kopf. Ab und an gab es auch etwas zu schmunzeln, ganz besonders, wenn ich mir den genervten Gesichtsausdruck von Lefevres Helfer vorgestellt habe, der sich nur allzu gern vor der Arbeit drücken würde. Leferve war mir von Anfang an super sympathisch. Nach seiner gescheiterten Ehe scheint er das Liebesglück wieder gefunden zu haben, was mich richtig für ihn freut. Sophie und er verstehen sich nicht nur beziehungstechnisch, sondern er bekommt auch bei seinen Ermittlungen tatkräftige Unterstützung. Der Restaurantkritiker Raul Da Silva war Lefevre ein Dorn im Auge, da dieser seiner Meinung nach nicht ganz unschuldig am Scheitern seiner Ehe war. Trotzdem ermittelt er im Mordfall völlig objektiv und stellt die alte Geschichte hinten an. Raul ist ein spannend dargestellter Charakter. Er ist menschlich wohl alles andere als ein angenehmer Zeitgenosse. Ich habe gespannt gelauscht, welche Gemeinheiten und krummen Touren sein Leben ausgemacht haben. Auch die zahlreichen Nebendarsteller sind gekonnt gezeichnet. Mich wundert kein bisschen, dass Gert Heidenreich zu den renommiertesten Sprechern Deutschlands zählt. Seine jahrelange Erfahrung aus Dokumentationen, literarische Lesungen, Essays und Rundfunk-Features ist ihm mehr als deutlich anzumerken. Ich bin der französischen Sprache nicht firm und habe auch ein äußerst schlechtes Namensgedächtnis. Ich hätte wegen der französischen Namen sicher ein enormes Problem mit den verschiedenen Charakteren gehabt, wenn er nicht über eine solch variationsreiche Stimme verfügen würde. Er verleiht jedem der einzelnen Protagonisten seine ganz eigene Stimmlage und verleiht ihnen dadurch zusätzlich noch richtig Persönlichkeit. Mir war stets klar, um wen es sich handelt. Toll finde ich auch die perfekt gewählte Balance im Sprechtempo. Langsam genug, um alles ganz genau mitzubekommen, um beim bloßen Hören keinerlei Zusammenhänge zu verpassen, wechselt sich ab mit gedehnt in Momenten des Genusses, ganz so als scheint der Sprecher selbst davon zu träumen, und mit rasantem Tempo, wenn es die Spannung bedarf. Ich habe diesem wirklich grandiosen Sprecher super gerne gelauscht.

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