Der Dämon und Fräulein Prym

Roman

(9)
Ein Ort in den Pyrenäen, gespalten von Habgier, Feigheit und Angst. Ein Mann, der von den Dämonen seiner schmerzvollen Vergangenheit nicht loskommt. Eine junge Frau auf der Suche nach ihrem Glück. Sieben Tage, in denen das Gute und das Böse sich einen erbitterten Kampf liefern und in denen jeder für sich entscheiden muss, ob er bereit ist, für seinen Lebenstraum etwas zu riskieren und sich zu ändern.
Portrait
Paulo Coelho, geb. 1947 in Rio de Janeiro, studierte Rechtswissenschaften, unternahm danach Reisen nach Südamerika, Europa und Nordafrika. Zurück in Brasilien, veröffentlichte er Theaterstücke und provokative Rocksongs, die ihm über die Militarjunta der 70er Jahre dreimal Gefängnis einbrachten. Er ist Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins sowie Direktor von Polygram und CBS, Brasilien. Ab 1980 (Stellenverlust) 5 Jahre Studium in einem alten spanischen Orden und Zurücklegung des Pilgerwegs nach Santiago de Compostela. 2006 wurde Paulo Coelho mit dem mexikanischen Literaturpreis "Las Pergolas" ausgezeichnet.
Maralde Meyer-Minnemann, geboren 1943 in Hamburg, lebt heute als Übersetzerin in Hamburg. 1997 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen, 1997 den Preis Portugal-Frankfurt, 1998 den Helmut-M.-Braem-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 24.04.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23388-9
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,5 cm
Gewicht 180 g
Originaltitel O Demonio e a Srta. Prym
Auflage 15. Auflage
Übersetzer Maralde Meyer-Minnemann
Verkaufsrang 89.221
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„Gut und böse“

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Eine Geschichte über das Gute und das Böse in den Menschen, über vergangene, alte Mythen, über Weisheiten, schwere Entscheidungen, sehr schön und deutlich zu lesen, ein Buch voll Kraft und mit Nachhall.
Eine Geschichte über das Gute und das Böse in den Menschen, über vergangene, alte Mythen, über Weisheiten, schwere Entscheidungen, sehr schön und deutlich zu lesen, ein Buch voll Kraft und mit Nachhall.

„Gut und Böse“

Lisa Schulze

Das alte Spiel zwischen Gut und Böse, der Mensch habe beides in sich vereint, doch für welche Instanz wird er sich letztendlich entscheiden?
Ein fremder Mann bringt das beschauliche Dorf Bescos in Aufruhr. Er unterbreitet deren Einwohnern ein Angebot, dass die Menschen spaltet: Wenn die Bewohner von Bescos innerhalb von 7 Tagen dazu bereit wären ein Opfer zu bringen – ein Menschenopfer – dann gewähre er ihnen seine Goldbarren, von denen das Dorf für alle Zeiten ausgesorgt hätte. Aber wen sollten sie opfern, wenn sie diesen Teufelspackt eingehen würden? Stehe diese Überlegung überhaupt zur Debatte?
Die einzige Frau, die über den Fremden und dessen Vergangenheit ins Bilde gesetzt wurde, ist die junge Kellnerin Chantal Prym. Ihr wurde die Last auferlegt den Bewohnern diese Mitteilung zu unterbreiten. Doch kann sie es verantworten alle ihre moralischen und ethischen Prinzipien über Bord zu werfen und einen Packt mit einem dämonenbehafteten Mann einzugehen?! Der Engel und der Dämon auf Chantals Schultern streiten sich – wer wird die Oberhand behalten?

Ein Werk über die Vergänglichkeit der Ethik, wenn die Gierde einen überfällt. Stark angelehnt an Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“, wird eben hier das Thema nach Vergeltung aufgegriffen, sowie nach dem Grundgedanken des Guten und des Bösen im Menschen geforscht. Ein überaus ergreifender und zugleich beängstigender Roman von Paulo Coehlo, in dem er veranschaulicht, zu was der Mensch alles fähig sein kann.
Das alte Spiel zwischen Gut und Böse, der Mensch habe beides in sich vereint, doch für welche Instanz wird er sich letztendlich entscheiden?
Ein fremder Mann bringt das beschauliche Dorf Bescos in Aufruhr. Er unterbreitet deren Einwohnern ein Angebot, dass die Menschen spaltet: Wenn die Bewohner von Bescos innerhalb von 7 Tagen dazu bereit wären ein Opfer zu bringen – ein Menschenopfer – dann gewähre er ihnen seine Goldbarren, von denen das Dorf für alle Zeiten ausgesorgt hätte. Aber wen sollten sie opfern, wenn sie diesen Teufelspackt eingehen würden? Stehe diese Überlegung überhaupt zur Debatte?
Die einzige Frau, die über den Fremden und dessen Vergangenheit ins Bilde gesetzt wurde, ist die junge Kellnerin Chantal Prym. Ihr wurde die Last auferlegt den Bewohnern diese Mitteilung zu unterbreiten. Doch kann sie es verantworten alle ihre moralischen und ethischen Prinzipien über Bord zu werfen und einen Packt mit einem dämonenbehafteten Mann einzugehen?! Der Engel und der Dämon auf Chantals Schultern streiten sich – wer wird die Oberhand behalten?

Ein Werk über die Vergänglichkeit der Ethik, wenn die Gierde einen überfällt. Stark angelehnt an Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“, wird eben hier das Thema nach Vergeltung aufgegriffen, sowie nach dem Grundgedanken des Guten und des Bösen im Menschen geforscht. Ein überaus ergreifender und zugleich beängstigender Roman von Paulo Coehlo, in dem er veranschaulicht, zu was der Mensch alles fähig sein kann.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
6
1
1
1
0

Gut...
von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2009

Gegenüberstellung von Gutem und Bösen. Ein weiteres gutes Buch von Paulo Coehlo.

leicht enttäuscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Gera am 09.01.2008

Nachdem ich Veronika beschließt zu sterben gelesen habe und sehr beeindruckt davon war, hat mich dieses Buch enttäuscht. Die Idee der Geschichte war gut, aber nicht neu. Ähnliches gab es schon öfters. Weiteres hat mich das Schwarzweißdenken gestört. Zwar läuft es darauf hinaus, dass Gut und Böse gleicherseits in jedem vorhanden... Nachdem ich Veronika beschließt zu sterben gelesen habe und sehr beeindruckt davon war, hat mich dieses Buch enttäuscht. Die Idee der Geschichte war gut, aber nicht neu. Ähnliches gab es schon öfters. Weiteres hat mich das Schwarzweißdenken gestört. Zwar läuft es darauf hinaus, dass Gut und Böse gleicherseits in jedem vorhanden ist. Doch wird immer wieder der Kampf der beiden Seiten dargestellt. Dabei gewinnt entweder das Gute oder das Böse. Meiner Meinung nach kann man das niemals so deutlich sagen und es gibt dazwischen noch so viel mehr. Das Leben ist nicht so klar strukturiert. Desweiteren fand ich den ständigen Bezug zu Gott übertrieben, einige Erwähnungen und Beispiele mögen noch angenhem sein, doch war mir es in diesem Buch zu sehr im Vordergrund. Ausserdem wirkt alles insgesamt zu konstruiert. Trotz allem lässt sich das Buch gut lesen da es sehr schön und auch spannend geschrieben ist. Eine nette Geschichte! Kann man lesen, aber es entgeht einem nichts wenn man es nicht liest.

Engelsgleiche Literatur!
von raubkatzal aus Wien am 27.01.2007

Paulo Coelho hat es mal wieder geschafft! Er hat die gesamte Geschichte des menschlichen Daseins, wenn auch in verkehrter Reinfolge, angefangen bei der Erbsünde, begonnen und erschreckend realistisch geschildert. Wir alle müssen uns täglich Entscheidungen stellen, haben Angst, doch mit dem Gefühl, dass es nicht nur einem selbst so... Paulo Coelho hat es mal wieder geschafft! Er hat die gesamte Geschichte des menschlichen Daseins, wenn auch in verkehrter Reinfolge, angefangen bei der Erbsünde, begonnen und erschreckend realistisch geschildert. Wir alle müssen uns täglich Entscheidungen stellen, haben Angst, doch mit dem Gefühl, dass es nicht nur einem selbst so geht, lässt es sich schon mal viel leichter leben. Nach dem Fertiglesen von "Der Dämon und Fräulein Prym" hat sich in jedem von uns eine neue Welt aufgetan, eine Welt die von zwei Seiten, Gut und Böse, beherrscht wird. Ein ewiger Kampf um die Macht beginnt... Auch dieses ist ein Buch vollgespickt mit Lebensweisheiten, die zu 100% auf jeden von uns zutreffen, jeder Mensch, der sich selbst wiedererkennen oder erst finden möchte, soll zur Zauber-Literatur von Coelho greifen! Ein würdiger Schluss für die "Und am siebten Tag..."-Trilogie!