Der erste Sohn

Roman

(20)
Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas.

Eli McCullough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas, die am 2. März 1836 gegründet wird. Seine Eltern gehören zu jenen Siedlern, die sich ins Indianerland vorwagen, ein Paradies, das alles verheißt – nur keine Sicherheit. Bei einem Comanchenüberfall wird die Familie ausgelöscht. Eli wird verschleppt und wächst bei den Indianern auf. Als diese dem Druck der Weißen nicht mehr standhalten können, kehrt er zurück in eine ihm fremde Welt …

Portrait
Philipp Meyer, geboren 1974, stammt aus einer Künstlerfamilie, verließ vorzeitig die Schule und hielt sich mit diversen Jobs – unter anderem als Fahrradmechaniker – über Wasser. Mit 20 entschloss er sich zu einem Literaturstudium und schaffte die Aufnahmeprüfung an der Cornell University. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Broker an der Wall Street, um seine Schulden zu bezahlen. In dieser Zeit begann er zu schreiben. Ein Stipendium ermöglichte ihm einen Aufenthalt an der University of Texas, wo er seinen ersten Roman „American Rust“ (dt. "Rost") begann. Das Buch gewann den Los Angeles Times Book Prize, war das Washington Post Book of the Year, schaffte es auf diverse Bestsellerlisten und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Philipp Meyer gilt seither als einer der hoffnungsvollsten amerikanischen Nachwuchsautoren. An „Der erste Sohn“ arbeitete er über fünf Jahre. Zur Zeit ist er ein Guggenheim Fellow und lebt in Austin, Texas und New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 14.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71309-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/4,3 cm
Gewicht 489 g
Originaltitel The Son
Übersetzer Hans M. Herzog
Verkaufsrang 90.162
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Was uns Philipp Meyer mit diesem Buch beschert, ist nichts weniger als großartig. In wechselnden Kapiteln erzählen uns Eli, sein Sohn Peter und seine Urenkelin Jeanne aus ihrem Leben und damit die Geschichte des Staates Texas, beginnend 1836 bis ins Jahr 2012. Das ist so faszinierend, dass es einem mitunter den Atem raubt. Gigantisch! Was uns Philipp Meyer mit diesem Buch beschert, ist nichts weniger als großartig. In wechselnden Kapiteln erzählen uns Eli, sein Sohn Peter und seine Urenkelin Jeanne aus ihrem Leben und damit die Geschichte des Staates Texas, beginnend 1836 bis ins Jahr 2012. Das ist so faszinierend, dass es einem mitunter den Atem raubt. Gigantisch!

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Philipp Meyer ist ein amerikanischer Autor, der Ihnen bereits durch seinen Debüt-Roman „Rost“ (dtv Taschenbuch) bekannt sein konnte. Darin beschrieb er den inneren und äußeren Verfall der USA am Beispiel der Stahlindustrie. Und auch dieses Mal räumt er mit einem Mythos auf.

Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Familie McCullough über 4 Generationen, wobei drei Personen immer im Wechsel zu Wort kommen. Da ist zum einen der 1836 geborene Eli McCullough, der als Hundertjähriger der amerikanischen Arbeitsbeschaffungsbehörde (WPA) 1936 von seinem langen Leben in Texas erzählt. Er lebte mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder im Grenzland zu Mexiko. 1849 wird die Familie von Comanchen überfallen. Der Vater ist zu der Zeit nicht anwesend. Mutter und Schwester werden ermordet und die beiden Söhne verschleppt. Eli kommt mit der Situation deutlich besser klar und wird nach und nach selbst Indianer. Doch drei Jahre später muss er zu den Weißen zurück. Er findet sich nie wieder wirklich dort zurecht. Doch er wird in dieser noch sehr gesetzlosen Zeit reich. Die Geschichte seines Sohns Peter erfahren wir über dessen Tagebuch. Es beschreibt dessen Gefühle in dem Zeitraum von 1915 bis 1917. Peter erfährt am eigenen Leib mit, wie die Situation zwischen den Mexikanern und den Texanern eskaliert. Dieses Trauma wird er Zeit seines Lebens nicht wieder los. Und die dritte Hauptperson ist die Urenkelin von Eli, Jeanne Anne, die 1926 geboren wurde. Sie erinnert sich als 86jährige zurück an ihr Leben und an den Wechsel, der sich in dieser Zeit zugetragen hat.

Der Roman ist die Geschichte des Bundesstaates Texas. Er ist eine Geschichte über Weiße, Indianer und Mexikaner. Und er ist eine Geschichte über den Untergang von Kulturen und der Zerstörung der Natur. Und er ist eine Geschichte über Pferde, Rinder und Erdöl. Philipp Meyer beschreibt diese Geschichte sehr anschaulich und hart, an der Grenze zur Brutalität. Er räumt mit einigen schönen Träumen von idealistischen Siedlern und edlen Indianern auf. Aber er erzählt auch von einer schönen Liebe.

Das Buch liest sich hervorragend und ist für Leser und Leserinnen von Autoren wie Upton Sinclair oder z.T. Cormac McCarthy, bzw. für Freunde naturalistischer Texte geeignet.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
14
5
1
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150 Jahre Texas
von Everett am 16.04.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Geschichte einer Familie in Texas, über 150 Jahre erzählt. Eli McCulloughs gibt ein kurzes Vorwort über Texas, so wie er es über sein langes Leben erlebt hat. 1836 geboren wurde er von Comanchen entführt, lebte eine Zeit bei ihnen und erlebte ihren Untergang mit. Er baute das Vermögen,... Die Geschichte einer Familie in Texas, über 150 Jahre erzählt. Eli McCulloughs gibt ein kurzes Vorwort über Texas, so wie er es über sein langes Leben erlebt hat. 1836 geboren wurde er von Comanchen entführt, lebte eine Zeit bei ihnen und erlebte ihren Untergang mit. Er baute das Vermögen, den Besitz der Familie auf. Erzählt wird die Geschichte aus seiner, dann von seinem Sohn Peter und der Urenkelin Jeanne, immer abwechselnd und aus verschiedenen Sichten. Ein großes, sehr interessantes Thema, das vom Autor gut dargestellt wird. Die Geschichte von Eli und seinen Nachfahren zeigt, dass die Geschichte Texas mit sehr viel Gewalt, Mord und Raub verbunden ist, ohne dies wäre das Land so nicht entstanden, besiedelt werden. Und jedes Volk hat so gehandelt, auch schon vor Ankunft der Weißen. Elis Sohn kommt damit nicht so klar, habe ich den Eindruck und die Urenkelin Jeannie hat ein einsames Leben durch den Kampf ums Geld. Eli besticht durch Härte und besteht. Ansonsten wirkt niemand so, als ob da irgendein Mythos be-dient wird. Im Gegenteil, am Ende kam mir das ganze Streben nach Besitz, Reichtum und Macht sehr unnütz vor. Glücklich wurde dadurch niemand in der Familie. Beim Lesen machte sich bei mir, ganz unbewusst, eine leicht depressive Stimmung breit. Ich würde sagen, da hat Philipp Meyer was tolles geschaffen. Die Menschen darzustellen und beim Leser so eine Reaktion durchs Lesen hervorzurufen, dabei über Texas, die Familie McCullough und vielen anderen Menschen in dem Land zu berichten, was sich auch noch so gut lesen lässt. Ein tolles Buch.

wie der wilde Westen wirklich war
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2014
Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Hörbuch, gesprochen von Hans Peter Hallwachs, Regina Lemnitz und Jürgen Tarrach Klappentext: Ein Epos über den Gründungsmythos Amerikas. Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Eroberung des amerikanischen Westens als große Familiensaga über drei Generationen. Es ist der Kampf des texanischen Clans der McCulloughs während der letzten 150 Jahre um Land,... Hörbuch, gesprochen von Hans Peter Hallwachs, Regina Lemnitz und Jürgen Tarrach Klappentext: Ein Epos über den Gründungsmythos Amerikas. Philipp Meyer erzählt die Geschichte der Eroberung des amerikanischen Westens als große Familiensaga über drei Generationen. Es ist der Kampf des texanischen Clans der McCulloughs während der letzten 150 Jahre um Land, Öl und Macht. Tecumesh für Erwachsene! Weit entfernt von Karl May- und John Wayne-Romantik, ein gelungenes Werk über den wilden Westen! Über fünf Generationen wird eine Familiengeschichte erzählt, bei der drei Personen zu Wort kommen. Parallel berichten Eli, sein Sohn Peter und Jeanne Anne McCullough über ihr Leben. Besonders gut hat mir bei diesem Hörbuch gefallen, dass jede Person ihren eigenen Sprecher hat, was die Atmosphäre des Hörbuchs umso dichter macht. macht. Beginnen wir mit Eli McCullough, der mit dreizehn Jahren von Comanchen entführt wird. Seine Mutter und die Schwester werden bei dem Überfall brutal getötet, sein Bruder überlebte die Strapazen bei den Indianern nicht. Eli passt sich an und setzt sich durch, wird von den Indianern akzeptiert. Zurück bei den Weißen hat der Draufgänger zunächst Anpassungsschwierigkeiten mit seinen indianischen Vorstellungen. Toshaway hatte ihn gelehrt, es sei natürlich, das zu nehmen, was man haben wolle, auch wenn es anderen gehört. Nur die Weißen meinen, das Gestohlene gehöre ihnen. Einzig sie seien erstaunt, wenn sie ihrerseits dafür getötet würden. Eli beschließt reich zu werden, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Seine angeborene Zähheit, seine Energie und Anpassungsfähigkeit, mit der nüchternen Sicht des Lebens des Indianer, baut er ein Imperium auf, was ihm den Spitznamen Colonel einbringt. Er baut eine große sklavenbetriebene Ranch auf. Meyers humoristische Erzählweise über das Leben bei den Indianern ist nicht nur spannend, sondern auch lehrreich, bisweilen nicht appetitlich. Der Roman zeigt die wechselseitige Auslöschung von Ethnien und Imperien auf allen Seiten. Die Vernichtung der Mogollon-Kultur durch die Indianer wird beschrieben, das Liquidieren der Völker durch die Apachen, die wieder von den Comanchen getötet wurden und letztendlich die Ausrottung der ansässigen Kulturen durch die Amerikaner. Keine Seite ist besser als die andere. Peter McCullough, der Sohn von Eli ist sein Gegenteil. Er wird von seinem Vater als Schwächling angesehen. Denn in dieser Generation geht es um die angestammten Mexikaner, die vertrieben werden müssen. Auch die sind nicht immer gut. Peter sagt nach einem Massaker: "Es ist ein Irrwitz, dass wir Gottes Ebenbild sein sollen." Peter leidet unter dem Rassismus und verliebt sich auch noch in eine Mexikanerin. Er ist zwar gerecht, kann sich aber in keiner Weise in seinem Umfeld durchsetzen. In dieser Generation wird das Rindergeschäft beschrieben. Jeanne Anne McCullough, die Enkelin von Eli übernimmt das Ruder. Sie folgt charakterlich dem Opa. Eine taffe Frau, die sofort erkennt, dass den Rindviehchern nicht die Zukunft gehört, sondern dem Öl. Intelligent und ausgekocht regiert sie emanzipiert die Familie. Ihre Beziehungen zu Männern laufen schief, den Zugang zu ihren Kindern kann sie nicht finden. Sie nimmt dies als Kollateralschaden. Meyer hat Flora und Fauna eines blühenden Texas beschrieben, so wie es aussah, bevor ihm riesige Rinderherden den Garaus machten. Das Leben der Comanchen hat er akribisch recherchiert und transportiert. Dieser Roman ist für mich ein wichtiges Werk, die Geschichte von Texas zu verstehen. Zitat von Eli: "Nur Kugeln und Mauern sorgen für ehrliche Nachbarn." Ein raues hartes Land wird beschrieben, weitab jeder Westernromantik.

Großes, amerikanisches Familienepos
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Der 2. März 1836 wird als offizielles Gründungsdatum der neuen Republik Texas genannt. Eli McCulloughs Eltern gehören zu den ersten Siedlern, die sich in dieses verheißungsvolle Land vorwagen. Es ist Indianerland. Weil sie von ihren Nachbarn, der Hautfarbe ihrer Mutter wegen, angefeindet werden, ziehen die McCulloughs 1846 weiter und... Der 2. März 1836 wird als offizielles Gründungsdatum der neuen Republik Texas genannt. Eli McCulloughs Eltern gehören zu den ersten Siedlern, die sich in dieses verheißungsvolle Land vorwagen. Es ist Indianerland. Weil sie von ihren Nachbarn, der Hautfarbe ihrer Mutter wegen, angefeindet werden, ziehen die McCulloughs 1846 weiter und lassen sich am Ufer des Pedernales River nieder. Es ist das Jagdgebiet der Comanchen. Und obwohl noch alles im Überfluss vorhanden ist, liegt die wirklcih große Schwierigkeit darin - am Leben zu bleiben. Seit ca. 2 Jahren lebt Eli nun schon mit seinen Eltern, Armstrong und Natalia McCullough, seinem älteren Bruder Martin und seiner Schwester Elizabeth in der Nähe von Fredericksburg. Als sein Vater sich mit ein paar Männern auf die Suche nach Pferdedieben begibt, werden Eli, seine Mutter und seine Geschwister von Indianern überfallen. Während Elis Mutter und seine Schwester entsetzlich gequält und dann getötet werden, nehmen die Indianer Eli und seinen Bruder gefangen und verschleppen sie. Eli McCullough, der zähere der beiden Jungen, überlebt. Er wächst bei den Indianern auf. Als erwachsener Mann kehrt er in die fremde Welt der Weißen zurück. Er wird der Begründer einer Dynastie. Mit Härte, Skrupellosigkeit, Wagemut und Cleverness verhilft er seiner Familie, erst mit Viehzucht, und später mit dem Einstieg ins Ölgeschäft, zu immensem Reichtum......... Nach "Rost", seinem wundervollen Debütroman, gelingt Philipp Meyer nun mit " Der erste Sohn" erneut ein meisterhafter, großer Roman. Unbedingte Leseempfehlung