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Der Fährmann

(11)
Die Ebenen der Realität verschieben sich, als ein uralter Mythos auf furchtbare Weise lebendig wird.
David und Janine, die nach einem quälenden Verlust wieder zueinander finden, müssen sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen und den brüchig gewordenen Glauben an sich und ihre Welt wiederfinden.
Intelligenter Horror mit emotionalem Tiefgang von Christopher Golden, einem der vielseitigsten Autoren des Genres.
Kongenial illustriert von John Howe, bekannt für seine Visualisierungen der Werke J.R.R. Tolkiens und sein Mitwirken an Peter Jacksons Film-Trilogie Der Herr der Ringe.
Portrait
CHRISTOPHER GOLDEN ist in Massachusetts aufgewachsen, wo er noch heute mit seiner Familie lebt.
Seine kreative Kraft drückt sich in vielen Formen aus, von TV-Scripts über Serien und Comics bis hin zum klassischen Horror-Roman, wie er hier vorliegt.
Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, finden sich Goldens Titel immer wieder auf der Bestsellerliste der New York Times. Seine Horror- und Dark Fantasy-Romane wurden weltweit in vierzehn Sprachen übersetzt und erreichen eine Gesamtauflage von über 8 Millionen gedruckten Exemplaren.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 372
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946330-01-1
Verlag Buchheim Verlag
Maße (L/B/H) 226/162/35 mm
Gewicht 680
Originaltitel The Ferryman
Abbildungen Coverzeichnung und Illustrationen von John Howe
Illustratoren John Howe
Verkaufsrang 29.079
Buch (gebundene Ausgabe)
23,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Hörst du das Rauschen? Dann lauf!“

Alex Crespo, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Was wäre wenn alle Mythen wahr wären? Was wäre wenn es den Fährmann Charon wirklich gäbe? Wenn der Fluss Styx wahrhaftig wäre auf dem er in seinem Floß vom Ufer in den Hades treibt?
Und wie sieht die Welt aus wenn er seine Finger in das Diesseits reckt und erwacht?

Janine ist die erste die diese Wahrheit verkraften muss und mit dem
Was wäre wenn alle Mythen wahr wären? Was wäre wenn es den Fährmann Charon wirklich gäbe? Wenn der Fluss Styx wahrhaftig wäre auf dem er in seinem Floß vom Ufer in den Hades treibt?
Und wie sieht die Welt aus wenn er seine Finger in das Diesseits reckt und erwacht?

Janine ist die erste die diese Wahrheit verkraften muss und mit dem wahrhaftigen Tod konfrontiert wird!
Gemeinsam mit ihrem Exfreund und Lehrerkollegen David steht sie absonderlichen Situationen gegenüber, bei denen sich nicht nur sie fragen was nun Realität und was Schein ist!
Und das Rauschen ist allgegenwärtig!

Christopher Golden hat ein hochintelligentes Horrorszenario erschaffen, das einem durch Mark und Bein geht!
Denn er überzeugt nicht mit nackter Brutalität sondern mit viel geistreichem Schauder!

Die mal wieder aufs Neue genialen Illustrationen von John Howe versetzen einem noch mehr in Staunen. Bloß nicht zu lange den Atem anhalten ;)

„Düsterer Horror mit Anspruch“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Nach einem schweren Schicksalsschlag versucht Janine wieder zurück ins Leben zu finden. Ihr zur Seite stehen ihre Freundin Annette und ihr Ex-Freund David, wobei letzterer ihr Liebe gerne neu beleben möchte. Janine wird von sehr realen und bösartigen Träumen verfolgt und plötzlich verschwimmen die Grenzen der Realität und Janine sieht Nach einem schweren Schicksalsschlag versucht Janine wieder zurück ins Leben zu finden. Ihr zur Seite stehen ihre Freundin Annette und ihr Ex-Freund David, wobei letzterer ihr Liebe gerne neu beleben möchte. Janine wird von sehr realen und bösartigen Träumen verfolgt und plötzlich verschwimmen die Grenzen der Realität und Janine sieht sich mit einem uralten Mythos konfrontiert...

Der "Buchheim Verlag" hat hier wirklich etwas ganz besonderes im Bereich Horror für den deutschen Buchmarkt ausgegraben und sich auch bei der Verarbeitung nicht versteckt! Das Buch kommt als geprägtes Hardcover mit gewebtem Lesebändchen, schwarzem Schnitt und diversen Illustrationen. Wenn man jetzt was zum Meckern finden will, könnte man sagen, dass ein geprägter Schutzumschlag noch schöner gewesen wäre, aber man kann das Meckern auch einfach mal lassen und das vorliegende Buch für absolut großartig hergestellt befinden! Wer sich also fragt, ob es sein Geld wert ist, bekommt ein einfaches und deutliches "Ja!" zur Antwort!
Auch die Geschichte von Christopher Golden muss sich nicht verstecken, denn auch wenn das Buch äußerlich absolut traumhaft ist, könnte ja der Inhalt immer noch enttäuschend sein. Doch weit gefehlt! Hier passt alles! Der Autor schnappt sich den Mythos von Charon, dem Fährmann der die Toten über den Styx bringt, und transportiert ihn gekonnt in unsere moderne Welt. Die Charaktere sind wunderbar und glaubwürdig ausgearbeitet, jeder trägt so seine Probleme mit sich rum und alles arbeitet sich in die spannende Geschichte ein. Wer hier allerdings ein Splatterfest erwartet, wird nicht glücklich beim Lesen. Es ist eher ein subtiler Grusel, der vom Leser Besitz ergreift und die blutigen Szenen beschränken sich auf ein Minimum. Wer intelligenten Horror, mit einer überzeugenden Geschichte sucht, darf allerdings bedenkenlos zugreifen! Die Eingangs ganz kurz erwähnten und wunderschönen Illustrationen von John Howe tun ihr übriges, um das Werk komplett abzurunden und den Leser absolut zufrieden zurück zu lassen! Für Horror- und Gruselfans, die nicht nur Körperteile fliegen sehen wollen, eine absolute Empfehlung!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
3
0
0
0

gruselig, spannend und einfach genial
von Bianca aus Köln am 19.10.2017

Ich habe in meinen jungen Jahren regelrecht Horrorbücher verschlungen - je älter ich wurde, umso weniger ging es dann lesetechnisch in diese Richtung. Doch als ich auf "Der Fährmann" aufmerksam wurde war klar - DA muss ich reinlesen ... und ich kann gleich schon sagen - der Horror ist... Ich habe in meinen jungen Jahren regelrecht Horrorbücher verschlungen - je älter ich wurde, umso weniger ging es dann lesetechnisch in diese Richtung. Doch als ich auf "Der Fährmann" aufmerksam wurde war klar - DA muss ich reinlesen ... und ich kann gleich schon sagen - der Horror ist hier nicht ganz so derbe vertreten wie vermutet - es ist eher sehr gruselig und düster - aber dazu gleich mehr. Ich selber habe das Buch als E-book gelesen - aber im Thalia hab ich die Printausgabe in der Hand halten können und ich muss sagen ... WOW. Die Aufmachung ist sehr edel und qualitativ hochwertig. Mit Lesebändchen, schwarzem Buchschnitt und der Hardcovergestaltung ist der Inhalt - die Illustrationen, die Aufmachung generell eine wirklich hochwertige und schöne Sache. Das Buch macht verdammt viel her - schon allein optisch. Die Geschichte gestaltet sich so düster, wie die Aufmachung des Buches schon vermuten lässt. Die Gänsehaut, der ein oder andere kalte Schauer blieb mir beim Lesen nicht erspart. Ich war begeistert, wie hier Horror und Fantasy zu einer genialen Geschichte zusammenführen. Man darf sich hier von dem Genre Horror nicht abschrecken lassen - denn es ist nicht ganz so schlimm, wie man vermuten würde. Aber gruselig und spannend ist es auf jeden Fall. Schon zu Beginn wird man gleich im Prolog gepackt. Spannend und düster geht es hier gleich schon los. Sehr oft im laufe der Geschichte fühlte ich mich beklemmend und es packte mich die Gänsehaut - das war ein Leseerlebnis, das ich schon soo lange nicht mehr hatte. Das tolle, es ist eine geniale Story, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Man muss diese Leserichtung mögen um sich hier wohl zu fühlen. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich es abends im Bett nicht mehr lesen konnte - das hätte mir den Schlaf geraubt - auch wenn es nicht typisch Horror war. Der Schreibstil des Buches ist klasse - es wird alles sehr spannend und bildgewaltig beschrieben - zusammen mit der eigenen Vorstellungskraft und Fantasie kommt hier ein gruseliges Leseerlebnis zustande, das mich erschauern und zittern lies. (Mehr als einmal kam mein Mann dazwischen und mir standen dann die Haare zu Berge - weil ich mit seinem Erscheinen in dem Moment nicht gerechnet hatte *lach*). Die Charaktere sind eine gelungene Mischung - so konnten mich alle auf ihre Art und Weise überzeugen - so glaubwürdig und interessant gestaltete sich ihre Geschichte. Die Legende des Fährmanns hier noch mit reingepackt - das macht das Ganze einfach nur genial. Für jeden, der sich gerne mal in eine düstere und gruselige Geschichte begeben möchte - mit einer guten Portion Fantasy, Grusel und sehr viel düsterer Stimmung - ist hier genau richtig. Fazit "Der Fährmann" von Christopher Golden mit Illustrationen von John Hedge aus dem Buchheim Verlag ist ein absolut geniales und gruseliges Buch, das Gänsehautfeeling mit sich bringt. Eine düstere und gruselige Story die Beklemmungen beim Lesen hervorruft und jeden, der sich gerne auch mal düsteren Geschichten widmet hier einen genialen Lesespaß bereitet. Ich empfehle aber fast, hier auf die Print-Ausgabe zu greifen - denn die ist es definitiv wert. Gruselige und düstere Leseempfehlung!!!

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Ein Buch wie ein Vorschlaghammer
von einer Kundin/einem Kunden aus Roding am 01.06.2017

Ähnlich einer riesengroßen Kirchturmglocke hallt diese Geschichte noch lange nach. Das Buch ist eine Hommage an das Leben, den Tod, das Leben nach dem Tod, die Liebe, den Glauben - an sich selbst und andere. Es kommt nur selten vor, dass mich ein Buch so dermaßen in den Bann zieht, dass... Ähnlich einer riesengroßen Kirchturmglocke hallt diese Geschichte noch lange nach. Das Buch ist eine Hommage an das Leben, den Tod, das Leben nach dem Tod, die Liebe, den Glauben - an sich selbst und andere. Es kommt nur selten vor, dass mich ein Buch so dermaßen in den Bann zieht, dass ich nicht mehr zu lesen aufhören kann. Schuld daran sind vor allem die dichte Atmosphäre und die plastischen Figuren. Die Story nimmt gleich zu Beginn ordentlich Fahrt auf, man wird von Styx regelrecht mitgerissen. Charons Lockruf wird immer lauter. Wer hat den Mumm, ihm den Zoll für die Überfahrt hinzuwerfen? Die Story bietet Gänsehautmomente, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Sie regt zum Nachdenken an und hallt dadurch noch einige Zeit nach. Man denkt anders über den Umgang mit anderen (vielleicht weniger "geliebten") Menschen nach. Und es wird deutlich, dass es keine Rolle spielt, an wen oder was man glaubt, solange man nur glaubt - und liebt. Subtiler Grusel mit kurzen Schockern - einer meiner ganz großen Favoriten für 2017.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Gruselige Liebe
von Der Büchernarr (Frank) aus Köln am 31.05.2017

Der Fährmann bringt die Toten für einen kleinen Obolus über den Totenfluss Styx ins Totenreich bzw. zum Eingang des Hades. Soweit die griechische Mythologie. Aber was passiert, wenn es sich dabei nicht um einen Mythos handelt? Was, wenn der Fährmann Realität wird und seine Finger in die hiesigen Gefilde ausstreckt?... Der Fährmann bringt die Toten für einen kleinen Obolus über den Totenfluss Styx ins Totenreich bzw. zum Eingang des Hades. Soweit die griechische Mythologie. Aber was passiert, wenn es sich dabei nicht um einen Mythos handelt? Was, wenn der Fährmann Realität wird und seine Finger in die hiesigen Gefilde ausstreckt? Was, wenn die Grenze zur Realität verschwimmt? Genau das geschieht in diesem Buch. ..­ Ins Totenreich ­.. Wenn schon der Fährmann Hauptprotagonist in einem Buch ist, dann dürfen die Toten nicht fehlen. So beginnt dann das Buch auch mit dem Tod und begleitet den Leser durch alle Zeilen. Es ist Janine, die mit dem Tod konfrontiert wird und der sie fortan nicht loszulassen scheint. Zusammen mit ihrem Lehrerkollegen David erfahren sie absonderliche Situationen, in denen sich nicht nur die beiden Figuren fragen, was nun Traum ist und was Realität. Diese Grenze verschwimmt zusehends und erzeugt vor allem zu Beginn eine gruselige Stimmung. ..­ Mehr Grusel als Horror ­.. Das Buch wird als intelligenter Horror beworben. Und so findet sich zwar die ein oder andere Darstellung von Gewalt in diesem Buch, aber der Fokus liegt eindeutig im subtilen Grusel. Somit ist das Buch auch für Zartbesaitete geeignet, die sich vom Horrorgenre für gewöhnlich fern halten. Der angenehme Schreibstil sorgt ebenfalls für ein Lesevergnüngen. Wird in vielen Büchern des Genres gern auf eine simple und einfältige Sprache zurückgegriffen, so ist der Stil in diesem Buch ein deutlich gehobener. Nicht zuletzt sorgt die bildliche Darstellung der Ereignisse für ein angenehmes Kopfkino, ohne dass Golden in eine allzu blumige Umschreibung verfällt. ..­ Philosophie vs. Horror ­.. Der Hintergrund des Buchs ist dann auch deutlich tiefgründiger als es für ein Horrorbuch üblich ist. Zuweilen kann sich der Leser sogar mit philosophischen Elementen ausgesetzt sehen, so er sich denn darauf einlassen möchte. Dazu passend sind die Charaktere durch die Reihe sehr authentisch gezeichnet und fügen sich sehr gut in die Geschichte ein. Als kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings hin und wieder die Spannung auf der Strecke, so dass der Spannungsbogen nicht durchgehend oben bleibt. Vor allem zum Ende hin verschwinden die gruseligen Elemente zusehends und die Geschichte mutiert zu einem vorhersehbaren Actionplot. Der allerdings immer noch gut geschrieben ist. Aber für mein Gefühl hätten der Geschichte gerade an dieser Stelle die ein oder andere Wendung gut getan. ..­ Illustrationen ­.. Das Buch fällt mit seinem besonderen Cover auf. Dieses Cover entstammt der Feder von John Howe, der auch schon an der bildlichen Umsetzung von Tolkiens Werken mitgewirkt hat. Als Besonderheit finden sich auch im Buch einige Illustrationen, im Stil wie sie hier im Blog zu sehen sind, die meiner Meinung nach qualitativ stark schwanken. Einige finde ich richtig klasse, manche eher nur „so lala“. Unabhängig davon stellen die Illustrationen in meinen Augen kein alleinigen Kaufgrund dar, sondern sind lediglich ein besonderes Schmankerl, an dem sich das Auge vergnügen kann. ..­ Fazit ­.. Nein, aus diesem Buch trieft kein literarisches Blut und der Tod wütet auch nicht durch die Menschen. Dieses Buch ist anders und möchte dies schon mit seinem außergewöhnlichen Cover zeigen. Anders zu sein, schafft dieses Buch, aber wahre Begeisterungsstürme kann es zumindest bei mir nicht erzeugen. Keine Frage, es handelt sich um eine gut erzählte Geschichte, die eher einen leichten Grusel beim Leser auszulösen vermag. Die Spannungskurve steigt gerade am Anfang motivierend an, fällt aber leider zum Ende hin ab. Dennoch kann ich dieses Buch jedem interessierten Leser empfehlen, wobei sich nicht nur Freunde des Horrors angesprochen fühlen dürfen, sondern auch Lesern, die dem Horror-Genre für gewöhnlich nicht zugeneigt sind.

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