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Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Roman

(51)
Rezension
"Verblüffend ist die sprachliche Eleganz, mit der Alex Capus die Leser durch dieses anspruchsvolle Arrangement führt. Alles fliest, als wär s aus einem Guss." Pascale Blatter, Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband, 27.06.13
"Alex Capus ist und bleibt ein fantastischer Erzähler". Britta Heidemann, Der Westen, 26.07.13
"Alex Capus hat ein eigenes Genre geschaffen, das ihm wie ein perfekt geschnittener Anzug passt und steht: einen historischen Roman, der ... leicht und elegant durch das Terrain der Vergangenheit pflügt, sein eigenes Tun dabei stets bewusst hält, reflektiert und gelegentlich auch ironisch beleuchtet." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 27.07.13
"Sein Roman hat den Charme alter Postkarten, auf denen schon die Farben Patinaglück erzeugen und den Betrachter dorthin versetzen, wo er nie war, wo er sich aber merkwürdig vertraut und heimisch fühlt wie in einer Art kollektiver Kindheit." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 27.07.13
"Wenn also Unterhaltung - dann lieber gleich so!" Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 27.01.14
"Capus nimmt sich die Freiheit, die Lebenslinien des Trios lose zu verbinden. Der Lohn ist eine berührende Schicksalssymphonie. Sie besitzt großen Nachhall." Werner Krause, Kleine Zeitung, 17.08.13
"Die Emotion hinter der intensiven Sprache trifft den Leser mit voller Wucht." Christine Westermann, WDR2.de, 30.09.13
Portrait
Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband, dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Daneben hat Capus auch als kongenialer Übersetzer von Romanen des US-amerikanischen Autors John Fante gewirkt. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 281
Erscheinungsdatum 29.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24327-9
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 220/148/18 mm
Gewicht 420
Auflage 7
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
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„Kann man Geschichten im Konjunktiv 2 erzählen? Capus kann!“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Man merkt beim Lesen eines Capus' nicht, wieviel Recherche und Vorarbeit geleistet wurde, bevor der erzählerische Zwölfzylinder Fahrt aufnimmt. Bei Capus geht es nie um Beschleunigung, vielmehr um Entschleunigung, sanftes Dahingleiten in der 1. Klasse der erzählenden Literatur. Man vergisst die Welt um sich herum beim Lesen. Den eigenen Man merkt beim Lesen eines Capus' nicht, wieviel Recherche und Vorarbeit geleistet wurde, bevor der erzählerische Zwölfzylinder Fahrt aufnimmt. Bei Capus geht es nie um Beschleunigung, vielmehr um Entschleunigung, sanftes Dahingleiten in der 1. Klasse der erzählenden Literatur. Man vergisst die Welt um sich herum beim Lesen. Den eigenen Alltag, - aber nie die Realität. Literarisches Tiefseetauchen an den Riffen unserer Geschichte. So auch in seinem neuesten Roman.

Drei Lebenswege, willkürlich zusammengestellt? Nein - nicht bei Capus! Sie sind die Prismen, mit denen er eine Zeit ausleuchtet. Denkweisen und Hoffnungen bricht. Erst zusammen entwickeln sie eine erzählerische Leucht- und Strahlkraft, eine Leichtigkeit und gleichzeitig Tiefe, die in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ihresgleichen sucht.

Jeder der drei Lebenswege/Handlungsstränge ist für sich interessant und spannend. Atemlos inhalierte ich die Geschichten. Gehalten im Plauderton, allerdings durchsetzt mit geschliffenen Diamanten, Formulierungen, die ich als Pennäler noch herausschrieb, um sie in einem Brief (mein Gott, ich werde alt) zu zitieren, um mächtig klug zu wirken.

Capus unterhält. Capus lehrt. Demut vor dem Leben zum Beispiel. Capus erzählt uns die Welt. Und ich höre so gerne zu!

Und bevor ich in reine Schwelgerei verfalle, - ab dafür und selbst lesen/geniessen! Ich mag das Wort 'schön' nicht, hier allerdings ist es angebracht. Capus erzählt so schön, dass es strahlt. Sagt Ihr Buchstabenzahnarzt. Die Seele braucht kein Bleeching - sie braucht Schönheit!

„Drei Lebensbilder“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Warum Capus die drei Schicksale der Hauptpersonen nicht fortlaufend sondern jedes für sich erzählt, hat sich mir auch am Schluss des Buches nicht wirklich erschlossen, denn die Begegnung der Protagonisten Fälscher, Spionin und Bombenbauer hat es wahrscheinlich nie gegeben. Sie verbindet nicht mehr als die Zeit und einige Orte, an Warum Capus die drei Schicksale der Hauptpersonen nicht fortlaufend sondern jedes für sich erzählt, hat sich mir auch am Schluss des Buches nicht wirklich erschlossen, denn die Begegnung der Protagonisten Fälscher, Spionin und Bombenbauer hat es wahrscheinlich nie gegeben. Sie verbindet nicht mehr als die Zeit und einige Orte, an denen sie sich begegnet sein könnten.
Die Lebensbeschreibungen aller drei historisch verbürgten Persönlichkeiten(Emile Gilliéron, Laura d'Oriano und Felix Bloch) nimmt 1924 ihren Anfang. Im Verlauf mischt Capus gekonnt Fakten und Erdachtes der einzelnen Biografien und verbindet mit ihnen auch immer wieder ein Stück Zeitgeschichte. Was das Buch aber vorrangig auszeichnet, ist die gute, einfache Sprache, die angenehm leicht fließt und niemals geschraubt oder künstlich ist. Immer formuliert der Autor angenehm zurückhaltend und beschreibt die Begebenheiten in einfachen, klaren Sätzen, die das Lesen zum Vergnügen machen. Durch die geschichtlichen Verknüpfungen ist das Buch darüber hinaus interessant und anregend und Liebhabern literarischer Werke genauso wie Lesern von Lebensbeschreibungen sehr zu empfehlen.

„Überraschende Lebenswege“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der neue Roman von Alex Capus nimmt den Leser mit an den Anfang des 20.Jahrhunderts. Drei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begleitet der Leser auf ihrem Lebensweg: Felix Bloch, Laura d’Oriano und Emile Gilliéron. Vielleicht sind sie sich sogar unbewusst alle einmal am Züricher Hauptbahnhof im Jahr 1924 begegnet, Der neue Roman von Alex Capus nimmt den Leser mit an den Anfang des 20.Jahrhunderts. Drei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begleitet der Leser auf ihrem Lebensweg: Felix Bloch, Laura d’Oriano und Emile Gilliéron. Vielleicht sind sie sich sogar unbewusst alle einmal am Züricher Hauptbahnhof im Jahr 1924 begegnet, wir wissen es nicht. Emile Gilliéron reiste zunächst mit Schliemann nach Troja und wurde dort zum größten Kunstfälscher aller Zeiten – zunächst wider Willen später ganz bewusst, in dem er Reproduktionen von Kunstwerken herstellte und diese gewinnbringend verkaufte. Dann ist da noch Laura D’Oriano – Sängerin wollte sie werden und endetet tragisch als Spionin der Alliierten in Rom – die einzige Frau, die in Italien nach dem Urteil eines Militärgerichtes hingerichtet wurde. Felix Bloch der 1933 in die USA flüchtet und beim Bau der Atombombe hilft, dann aber noch den Absprung findet und nach dem Krieg weiter in der Neutronenforschung arbeitet und so die Magnetresonanztherapie zum Wohle des Menschen mit begründet hat. Alex Capus lässt uns Teil haben am Schicksal dieser drei, deren Biografien nicht verwoben sind, aber deren Leben geprägt ist von Höhen und Tiefen und die alle irgendwann vor der Entscheidung stehen – wie soll es weitergehen. Alex Capus hat die Lebensläufe exakt recherchiert und zu einem zeitgeschichtlichen, gut zu lesenden Roman verwoben.

„Überragend“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Alex Capus hat mit seinem neuen Roman alle meine Erwartungen erfüllt. Nach seinem wunderbaren letzten Buch "Léon und Louise" war ich auch diesmal von der ersten bis zur letzten Seite von den drei Geschichten, die er über den Fälscher, die Spionin und den Bombenbauer erzählt, gefesselt. Die Idee, dass sich die drei an einem bestimmten Alex Capus hat mit seinem neuen Roman alle meine Erwartungen erfüllt. Nach seinem wunderbaren letzten Buch "Léon und Louise" war ich auch diesmal von der ersten bis zur letzten Seite von den drei Geschichten, die er über den Fälscher, die Spionin und den Bombenbauer erzählt, gefesselt. Die Idee, dass sich die drei an einem bestimmten Tag am Hauptbahnhof Zürich getroffen haben könnten, ist genial. Liebe Leserinnen und Leser: lesen Sie dieses einfallsreiche und sprachlich gelungene Buch.

„Drei Biographien“

Martina Denzer, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Eine Biographie ist eine Biographie. Hier sind es gleich drei, was für mich auch den besonderen Reiz des Buches ausmacht. Ein toller Roman und gleichzeitig gut recherchierte, wahre Lebensgeschichten. Alle Bücher von Herrn Capus sind lesenswert ! Eine Biographie ist eine Biographie. Hier sind es gleich drei, was für mich auch den besonderen Reiz des Buches ausmacht. Ein toller Roman und gleichzeitig gut recherchierte, wahre Lebensgeschichten. Alle Bücher von Herrn Capus sind lesenswert !

„Historische Figuren, ganz privat!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Drei historische Figuren, die sich 1924 am züricher Bahnhof hätten treffen können sind im Mittelpunkt des neuen Romans von Capus. Felix Bloch, Pazifist, wird Bombenbauer, Laura D´Oriano, träumt von einer Sängerkarriere und wird Spionin und Emile Gillieron, genialer Maler wird Begleiter von Schliemann und einer der größten Kopisten und Drei historische Figuren, die sich 1924 am züricher Bahnhof hätten treffen können sind im Mittelpunkt des neuen Romans von Capus. Felix Bloch, Pazifist, wird Bombenbauer, Laura D´Oriano, träumt von einer Sängerkarriere und wird Spionin und Emile Gillieron, genialer Maler wird Begleiter von Schliemann und einer der größten Kopisten und Fälscher der Kunstgeschichte.

Capus ist wie immer ein großartiger Erzähler. Er schafft es wunderbar uns für seine Figuren einzunehmen. Man lebt mit ihnen und teilt Freud und Leid. Wunderbar!

„Capus glänzt mal wieder als Erzähler“

Simon Marshall, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Meine Überschrift ist fast schon ausreichend: Capus ist zweifellos einer der begnadetesten Erzähler unserer Zeit. Seine Sprache zieht den Leser in seine Geschichten hinein, wie es wenige andere Autoren vermögen. Die Charakterstudien, die er sich diesmal vorgenommen hat, basieren auf wahren Persönlichkeiten. Das macht auch den Reiz dieses Meine Überschrift ist fast schon ausreichend: Capus ist zweifellos einer der begnadetesten Erzähler unserer Zeit. Seine Sprache zieht den Leser in seine Geschichten hinein, wie es wenige andere Autoren vermögen. Die Charakterstudien, die er sich diesmal vorgenommen hat, basieren auf wahren Persönlichkeiten. Das macht auch den Reiz dieses Buchs aus, denn man greift zwangsläufig zum Lexikon, um mehr über diese Personen zu erfahren. Die Geschichte an sich bleibt dabei leider etwas dürftig, aber das macht fast gar nichts. Es ist einfach ein solches Vergnügen, Capus zu lesen, dass der Plot beinah zur Nebensache wird.

„Wie das Leben so spielt“

Julia Hohlfeld, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Drei reale Figuren, drei Lebensgeschichten.
A.Capus verwebt diese Biografien zu einer Geschichte über Lebensträume und deren Scheitern an der Realität.
Felix Bloch der Pazifist hilft plötzlich beim Bau der Atombombe, Laura d'Oranio die Sängerin wird Spionin und als einzige Frau im faschistischen Italien hingerichtet.
Und letztendlich
Drei reale Figuren, drei Lebensgeschichten.
A.Capus verwebt diese Biografien zu einer Geschichte über Lebensträume und deren Scheitern an der Realität.
Felix Bloch der Pazifist hilft plötzlich beim Bau der Atombombe, Laura d'Oranio die Sängerin wird Spionin und als einzige Frau im faschistischen Italien hingerichtet.
Und letztendlich Emile Gillieron der Kunstmaler, der mit Schliemann nach Troja geht und für dessen Traum zum Fälscher wird.

„Capus“

B. Maxeiner, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Der großartige Alex Capus hat in diesem schönen Buch drei Biografien miteinander verwoben. Drei Schicksale von Personen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sich wohl nie begegnet sind, aber doch etwas gemeinsam haben.

Ein wunderbar unaufgeregtes Buch mit tiefgang, dass seinen Protagonisten Zeit lässt, sich zu entwickeln.
Der großartige Alex Capus hat in diesem schönen Buch drei Biografien miteinander verwoben. Drei Schicksale von Personen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sich wohl nie begegnet sind, aber doch etwas gemeinsam haben.

Ein wunderbar unaufgeregtes Buch mit tiefgang, dass seinen Protagonisten Zeit lässt, sich zu entwickeln.

„Betriebsgeräusche der Seele“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Alex Capus ist und bleibt auch mit seinem neuen Roman ein wunderbarer Erzähler. Die Lebensläufte dreier historisch verbriefter Figuren werden wundersam literarisch miteinander verknüpft , nichts wirkt konstruiert. Leider gilt das nur für die ersten Zweidrittel des Romans, dann verliert sich der Autor im rein Dokumentarischen und auch Alex Capus ist und bleibt auch mit seinem neuen Roman ein wunderbarer Erzähler. Die Lebensläufte dreier historisch verbriefter Figuren werden wundersam literarisch miteinander verknüpft , nichts wirkt konstruiert. Leider gilt das nur für die ersten Zweidrittel des Romans, dann verliert sich der Autor im rein Dokumentarischen und auch seine damit seine erzählerische Verve. Aber für solche Sätze: "dieses Gefühl nämlich, in das sie so lange ihre Zukunftshoffnung gesetzt hatte, war nichts weiter als das Betriebsgeräusch ihrer Seele, das jeder lebendige Mensch in sich verspürt, wenn er im Weltgetümmel mal kurz innehält und ein bißchen auf sich achtgibt" lohnt sich die Lektüre dieses Buches allemal.

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Drei Personen, drei Lebenswege, die sich gekreuzt haben könnten, und sich doch ganz anders entwickeln als gedacht. Kurzweilige Geschichte(n). Drei Personen, drei Lebenswege, die sich gekreuzt haben könnten, und sich doch ganz anders entwickeln als gedacht. Kurzweilige Geschichte(n).

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Capus hat wieder einmal gezeigt, dass er ein begnadeter Schriftsteller ist.
Die drei Biografien werden uns wie drei wunderbar fliesende Ströme präsentiert!
Capus hat wieder einmal gezeigt, dass er ein begnadeter Schriftsteller ist.
Die drei Biografien werden uns wie drei wunderbar fliesende Ströme präsentiert!

Sabrina Küpper, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Drei Geschichten, drei Leben, drei Schicksale, so unterschiedlich und doch so ähnlich. Richtig gut! Drei Geschichten, drei Leben, drei Schicksale, so unterschiedlich und doch so ähnlich. Richtig gut!

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Capus verknüpft hier drei sehr unterschiedliche Schicksale miteinander. Jede der Figuren hat ihre eigene spannende Geschichte. Drei Einblicke in eine schwierige Zeit. Capus verknüpft hier drei sehr unterschiedliche Schicksale miteinander. Jede der Figuren hat ihre eigene spannende Geschichte. Drei Einblicke in eine schwierige Zeit.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Drei Geschichten, die sich einen Moment lang kreuzen. Toller Schmöker! Drei Geschichten, die sich einen Moment lang kreuzen. Toller Schmöker!

Carolin Brehmeier, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Drei Menschen, drei Lebenswege, eine Geschichte die mitreißt, ein offenes Ende... Drei Menschen, drei Lebenswege, eine Geschichte die mitreißt, ein offenes Ende...

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

3 Schicksale die Capus mit einem roten Faden miteinander verknüpft. Etwas nüchterner als Leon & Louise, nicht weniger lesenswert. 3 Schicksale die Capus mit einem roten Faden miteinander verknüpft. Etwas nüchterner als Leon & Louise, nicht weniger lesenswert.

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3 Leben & 3 Schicksale
von Iris Friedl am 30.11.2013

Alex Capus schreibt in seinem Roman über 3 Persönlichkeiten, welche das Leben in ganz andere Richtungen führt, als sich diese das je vorgestellt hätten. Felix Bloch, ein Pazifist, hilft 1933 beim Bau der Atombombe, Laura d'Oriano ein kleines Mädchen aus einer Musikantenfamilie, die am liebsten Sängerin geworden wäre, wird Spionin... Alex Capus schreibt in seinem Roman über 3 Persönlichkeiten, welche das Leben in ganz andere Richtungen führt, als sich diese das je vorgestellt hätten. Felix Bloch, ein Pazifist, hilft 1933 beim Bau der Atombombe, Laura d'Oriano ein kleines Mädchen aus einer Musikantenfamilie, die am liebsten Sängerin geworden wäre, wird Spionin und Emile Gilliéron der das Zeichentalent seines Vater geerbt hat wird zum Kunstfälscher. 3 Leben, 3 Schicksale, 3 mehr oder weniger bekannte Menschen die einaner vielleicht nie wirklich begegnet sind. Im Buch ist der einzige Schnittpunkt im Leben der Drei an einem Novembertag 1924 am Bahnhof in Zürich wo Laura gerade mit dem Orient Express vorbeifährt, und Felix am Rande der Gleise über sein kommendes Studium nachdenkt, vielleicht haben sich sogar ihre Blicke getroffen, ein Lächeln, eine gehobene Hand als Zeichen des Grußes, und vielleicht sogar Emile der den Austausch von seinem Sitzplatz im Zug mitverfolgt. Diese zufällige Begegnung die der Autor recht passend mit dem Satz: "Sie (Laura) ist eine erfahrene Reisende und weiß, dass man einander normalerweise nur einmal begegnet, weil jede vernünftige Reise in möglichst gerader Linie vom Ausgangspunkt zum Ziel führt und zwei Geraden sich nach den Gesetzen der Geometrie nicht zweimal kreuzen." beschreibt, ist auch grundlegend für den weiteren Verlauf der Geschichte, ich muss sagen das dass Buch sich wie drei Kurzgeschichten liest und die Leben ab dem Punkt in Zürich nicht wieder miteinander vereint werden. Dennoch, das Buch ist ein Vergnügen zu lesen, spannend und gut durchdacht.

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Historische Figuren, ganz privat!
von Inge Weis aus Pirmasens am 30.06.2014

Drei historische Figuren, die sich 1924 am züricher Bahnhof hätten treffen können sind im Mittelpunkt des neuen Romans von Capus. Felix Bloch, Pazifist, wird Bombenbauer, Laura D´Oriano, träumt von einer Sängerkarriere und wird Spionin und Emile Gillieron, genialer Maler wird Begleiter von Schliemann und einer der größten Kopisten und... Drei historische Figuren, die sich 1924 am züricher Bahnhof hätten treffen können sind im Mittelpunkt des neuen Romans von Capus. Felix Bloch, Pazifist, wird Bombenbauer, Laura D´Oriano, träumt von einer Sängerkarriere und wird Spionin und Emile Gillieron, genialer Maler wird Begleiter von Schliemann und einer der größten Kopisten und Fälscher der Kunstgeschichte. Capus ist wie immer ein großartiger Erzähler. Er ist zweifellos einer der begnadetesten Erzähler unserer Zeit. Seine Sprache zieht den Leser in seine Geschichten hinein, wie es wenige andere Autoren vermögen. Die Charakterstudien, die er sich diesmal vorgenommen hat, basieren auf wahren Persönlichkeiten. Das macht auch den Reiz dieses Buchs aus, denn man greift zwangsläufig zum Lexikon, um mehr über diese Personen zu erfahren. Die Geschichte an sich bleibt dabei leider etwas dürftig, aber das macht fast gar nichts. Es ist einfach ein solches Vergnügen, Capus zu lesen, dass der Plot beinah zur Nebensache wird. Er schafft es wunderbar uns für seine Figuren einzunehmen. Man lebt mit ihnen und teilt Freud und Leid. Wunderbar! Eine Biographie ist eine Biographie. Hier sind es gleich drei, was für mich auch den besonderen Reiz des Buches ausmacht. Ein toller Roman und gleichzeitig gut recherchierte, wahre Lebensgeschichten. Alle Bücher von Herrn Capus sind lesenswert !

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Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer
von einer Kundin/einem Kunden am 10.05.2014

Wie der Titel es schon so schön verkündet, geht es hierbei um die Geschichte von drei Menschen, die am Ende des Buches einer der größten Fälscher der Welt, eine Spionin und ein Bombenbauer werden. Doch keiner der Protagonisten hatte das geplant. Emil übernahm nach dem Tode seines Vaters desen... Wie der Titel es schon so schön verkündet, geht es hierbei um die Geschichte von drei Menschen, die am Ende des Buches einer der größten Fälscher der Welt, eine Spionin und ein Bombenbauer werden. Doch keiner der Protagonisten hatte das geplant. Emil übernahm nach dem Tode seines Vaters desen Geschäfte, er hat von ihm sein künstlerisches Talent geerbt und so übernahm er auch die Arbeit an einem großen archäologischen Werk. Laura, die nie in eine typische Rolle fallen wollte und nur eins im Sinn hatte, das Singen. Diesem großen, weiten Gefühl Ausdruck zu verleihen, aber auf bessere Art, als es ihre Mutter getan hat. Und dann war da noch Felix, der zuerst, weil es sein Vater wollte, Maschinenbau studierte, dann aber zur Atomphysik wechselte. Alex Capus beschreibt diese drei so überaus gut, dass man sie fast vor sich sieht. Man erlebt, wie die drei sich entwickeln, wie sie langsam aber sicher zu ihrer vorbestimmten Geschichte kommen. Ich konnte mich kaum von dem Buch losreißen und finde es wirklich fabelhaft.

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