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Der Fall Garnisonkirche

Ein Verloren-in-Potsdam-Krimi

(2)

Potsdam, im Sommer 2016. Ein Sprengstoffanschlag zerstört den bereits teilweise wieder aufgebauten Turm der Potsdamer Garnisonkirche. Dem Literaturkritiker und Blogger Justus Verloren läuft es eiskalt den Rücken hinunter: Wenige Tage zuvor ist ihm ein Manuskript zugespielt worden, das haarklein der Hergang des Anschlags schildert. Nur der Tote, den man unter den Trümmern gefunden hat, wird darin nicht erwähnt. Unterstützt von seiner attraktiven Errungenschaft Magda geht Justus der Sache nach - und verstrickt sich in einem Geflecht von Hass, Eifersucht, Gier und Politik...

Portrait
Christine Anlauff, geb. 1971 in Potsdam, Ausbildung zur Buchhändlerin in Potsdam und Leipzig. Neuanfang mit der Wende, Abitur, Jugendarbeit und Studium.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 26.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89809-537-2
Verlag Bebra verlag
Maße (L/B/H) 190/126/22 mm
Gewicht 241
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Mit spitzer Feder
von mabuerele am 18.04.2015

„...Das Kurzzeitgedächtnis ist tückisch wie die Zwischenablage im Computer...“ Justus Verloren hat einen Blog, in dem er sich sarkastisch mit dem geplanten Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche auseinandersetzt. Alle Blogeinträge sind kursiv gesetzt. Beruflich arbeitet er als Literaturkritiker und beurteilt Manuskripte. Eines Tages bekommt er ein Buch zugeschickt, in dem von... „...Das Kurzzeitgedächtnis ist tückisch wie die Zwischenablage im Computer...“ Justus Verloren hat einen Blog, in dem er sich sarkastisch mit dem geplanten Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche auseinandersetzt. Alle Blogeinträge sind kursiv gesetzt. Beruflich arbeitet er als Literaturkritiker und beurteilt Manuskripte. Eines Tages bekommt er ein Buch zugeschickt, in dem von der Sprengung des im Bau befindlichen Turmes der Garnisonskirche berichtet wird. Dass diese Sprengung wenige Tage später wirklich stattfindet, ist weniger sein Problem. Der Täter des Buches aber hat auffallend viele Eigenschaften mit Justus Verloren gemeinsam. Und es gab einen Toten, der im Buch fehlt. Die Geschichte ließ sich zügig lesen. Das liegt auch an der Person des Ich-Erzählers. Außerdem trug Wechsel zwischen wahrem Leben und Blog wesentlich dazu bei. Hinzu kommt der Schriftstil, der an einer Stelle feinen Humor, an der nächsten Sarkasmus nutzt. Obiges Zitat ist ein Beispiel für gelungene Wortspiele, die sich häufig finden. Die Örtlichkeiten werden ausführlich dargestellt. Der Roman spiegelt die Gesamtheit des Lebens wider. Politische Vorgänge werden kommentiert, Rückblicke in die Vergangenheit legen mögliche Motive offen. An den Stellen allerdings blieb mir ab und an das Lachen im Hals stecken. Wenn die Lebensleistung plötzlich nichts mehr wert ist, kann ein Leben schon zerbrechen. Kann eine Frau guten Sex aus der Sicht eines Mannes beschreiben? Die Autorin beweist es! Die Geschichte ist fesselnd geschrieben. Die Nicknamen des Internets lassen keinen Schluss auf die wirklichen Personen zu und erschweren so Justus` Ermittlungen. Wer ist Freund, wer ist Feind? Die Fragen bleiben lange unbeantwortet und erhöhen so den Spannungsbogen. Der Prolog hat fast philosophische Züge und erschließt sich erst, wenn man ihn nach Abschluss des Buches nochmals liest. Das Cover mit den Blick auf dem Fenster ist ungewöhnlich. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist abwechslungsreich und vielschichtig. Die Sprache besticht in vielen Szenen durch ihre Leichtigkeit. Nicht zuletzt hat die Autorin gekonnt politische Kritik in der Geschichte versteckt.

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Verloren in Potsdam
von Wortschätzchen am 08.04.2015

Just Verloren ist Literaturkritiker und betreibt einen Blog, der sich mit dem Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam beschäftigt. Er beobachtet und kommentiert – die Gegner und die Befürworter lässt er alleine streiten. Eines Tages erhält er ein Manuskript von P. Faust. Da kein Absender darauf steht und er sowieso... Just Verloren ist Literaturkritiker und betreibt einen Blog, der sich mit dem Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam beschäftigt. Er beobachtet und kommentiert – die Gegner und die Befürworter lässt er alleine streiten. Eines Tages erhält er ein Manuskript von P. Faust. Da kein Absender darauf steht und er sowieso keine Lust hat, Agent zu spielen, wandert es sehr bald in Ablage P: Papierkorb. Dort fischt es seine neue Eroberung Magda wieder raus und liest darin – und ist begeistert. Also schaut auch Just genauer hin. Und staunt, als die Ereignisse sich überschlagen: wie im Manuskript beschrieben, wird tatsächlich ein Attentat auf den Turm der Garnisonkirche verübt. Mit Entsetzen stellt Just fest, dass der Hauptprotagonist des Manuskriptes sehr viele Parallelen zu ihm selbst aufweist. Just beginnt, der Sache auf den Grund zu gehen und merkt – abgelenkt durch seine Gefühle für Magda - nicht, in welche Gefahr er sich begibt ... Dass mir dieses Buch gefallen würde, hatte ich ja schon geahnt. Bisher gefiel mir einfach jedes Buch von Christine Anlauff. Aber dass ich das Buch kaum weglegen konnte und in jeder freien Sekunde weiterlesen MUSSTE, das hatte ich nicht erwartet. Schon die ersten Zeilen fesselten mich ans Buch und mit jeder Seite mehr war ich mehr gefangen. Ein absoluter Pageturner! Und das mit wenig Blut und kaum wirklicher „Action“, aber jeder Menge Humor, Ironie, Sarkasmus, einer guten Prise Gefühl, unfassbarer Spannung und jeder Menge Menschlichkeit! Ein gelöstes Rätsel führt zum nächsten, ein Problem ergießt sich ins nächste und so rast man durch die Story und kann kaum glauben, wie die Zeit vergeht. Der Stil ist locker und leicht zu lesen, die Wortspiele und Gedankengänge einfach grandios und die Szenerie perfekt gezeichnet. Ohne ausschweifende Beschreibungen breitet sich dem Leser Potsdam und die Garnisonkirche aus, führen die Straßen an die Ziele und tauchen Wohnungen vor dem eigenen inneren Auge auf. Die Protagonisten sind alle herrlich aufgebaut – ob sympathisch oder nervig, nett oder abstoßend – alle haben einen eigenen, unverwechselbaren Charakter. Manche mag ich sogar gerade deshalb, weil sie so schräg sind. Es ist wunderbar! Die einzelnen Puzzleteilchen, die Just zusammenträgt, um den Fall zu lösen, passen herrlich leicht ineinander und trotzdem ist man immer wieder überrascht, weil nichts so ist, wie man dachte – oder sich erhoffte. Aber Christine Anlauff zerrt keineswegs überraschende Wendungen herbei – sie lässt den Leser nur einfach vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen. Sie streut stetig Brotkrumen zu einer Spur, die dem Leser erst auffällt, wenn es fast schon zu spät ist. Der fulminante Showdown setzt einem ohnehin schon grandiosen Lesevergnügen noch mal die Krone auf! Besonders gelungen ist ihr in meinen Augen der Dreh, die Story von Just Verloren erzählen zu lassen. Eine weibliche Autorin erzählt als männlicher Protagonist die Sache mit der Garnisonkirche – echt genial! Ich erinnere mich gerade nicht daran, diese Rollenverteilung schon mal gelesen zu haben. Sonst schreiben doch Frauen aus der Sicht von Frauen und Männer übernehmen gern den Part, sich angeblich in Frauen denken zu können. Christine Anlauff hat mit ihrem Just Verloren einen Charakter geschaffen, von dem ich sehr gerne sehr viel mehr lesen möchte. Er hat das Zeug zu einer Serie! Aber auch auf ganz andere Bücher von der Autorin freue ich mich jetzt noch mal so sehr, wie bisher ohnehin schon – ihr Potenzial scheint unerschöpflich und ihr Anspruch an sich selbst ist so hoch, dass der Leser auf alle Fälle davon profitiert. Eine Autorin, die man sich merken muss und ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte! Von mir total begeisterte fünf Sterne für mein diesjähriges Lesehighlight, das nur sehr schwer von einem anderen Buch von seinem Platz eins verdrängt werden kann!

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