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Der Feind im Schatten

Roman

Wallander 11

(72)
Dieser neue Wallander-Thriller führt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen… Der neue Bestseller des Krimi-Autors aus Schweden.
Portrait
Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, Schweden, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und in Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller, u.a. Die fünfte Frau (1998) und Mittsommermord (2000). Zuletzt erschienen bei Zsolnay die Romane Daisy Sisters (2009) und Erinnerung an einen schmutzigen Engel (2012), die Krimis Der Chinese (2008), Der Feind im Schatten (2010) und Mord im Herbst (2013) sowie das Porträt Mankell über Mankell der dänischen Journalistin Kirsten Jacobsen. In seinem letzten und sehr persönlichen Buch Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein setzt er sich mit seiner schweren Krebserkrankung auseinander, der er am 5. Oktober 2015 erlegen ist. 2016 ist mit Die schwedischen Gummistiefel sein letzter großer Roman erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.04.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783552055025
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Dateigröße 1399 KB
Übersetzer Butt Wolfgang
Verkaufsrang 14.129
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Hier bekommt eine verdiente Romanfigur ihre große letzte Bühne - brisant, düster und mit viel Spannung erzählt. Und ein wenig Melancholie schleicht sich dann doch ein beim Lesen. Hier bekommt eine verdiente Romanfigur ihre große letzte Bühne - brisant, düster und mit viel Spannung erzählt. Und ein wenig Melancholie schleicht sich dann doch ein beim Lesen.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein toller Abschied für einen großen Charakter. Noch einmal zieht Mankell alle Register und am Ende verdrückt man ein Tränchen weil es vorbei ist. Spannend und melancholisch! Toll! Ein toller Abschied für einen großen Charakter. Noch einmal zieht Mankell alle Register und am Ende verdrückt man ein Tränchen weil es vorbei ist. Spannend und melancholisch! Toll!

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Muss sein...trotz kleiner Schwächen und Längen! Muss sein...trotz kleiner Schwächen und Längen!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein toller Wallander mit politischem Background. Super. Ein toller Wallander mit politischem Background. Super.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein neuer Fall für Wallander, der ihn diesmal besonders fordert, da seine neue Verwandtschaft involviert ist. Hochspannung mit geschichtlicher Verbindung zum Kalten Krieg. Ein neuer Fall für Wallander, der ihn diesmal besonders fordert, da seine neue Verwandtschaft involviert ist. Hochspannung mit geschichtlicher Verbindung zum Kalten Krieg.

„Danke Kurt Wallander und adieu!“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ich habe mir diesen Wallander lange aufgespart, wissend, dass es der letzte sein würde. Eine gewisse Ehrfurcht mag ich nicht verhehlen. 'Der Feind im Schatten' ist wie immer solides Krimihandwerk aus der skandinavischen Küche. Mankell ist aber noch viel mehr: er hat den Kriminalroman in den Neunzigern endgültig literarisch salonfahig gemacht. Über Jahre hat man mit Wallander zusammen ermittelt, gegrübelt und auch gelitten. Niemand verpackt Melancholie, Düsternis und Kriminalroman besser als Mankell. Und jetzt läßt er uns Abschied nehmen. Immer schwer.

Aber in meinen Gedanken sitzt Wallander jetzt mit Rebus in irgendeiner Kneipe irgendwo in Europa, sie schweigen mehr als dass sie reden und unterhalten sich so auf ihre Art. Ich hab die beiden immer als Cousins im Geiste bezeichnet, - vielleicht finde ich die Kneipe und kann sie dazu mal befragen...


Ich habe mir diesen Wallander lange aufgespart, wissend, dass es der letzte sein würde. Eine gewisse Ehrfurcht mag ich nicht verhehlen. 'Der Feind im Schatten' ist wie immer solides Krimihandwerk aus der skandinavischen Küche. Mankell ist aber noch viel mehr: er hat den Kriminalroman in den Neunzigern endgültig literarisch salonfahig gemacht. Über Jahre hat man mit Wallander zusammen ermittelt, gegrübelt und auch gelitten. Niemand verpackt Melancholie, Düsternis und Kriminalroman besser als Mankell. Und jetzt läßt er uns Abschied nehmen. Immer schwer.

Aber in meinen Gedanken sitzt Wallander jetzt mit Rebus in irgendeiner Kneipe irgendwo in Europa, sie schweigen mehr als dass sie reden und unterhalten sich so auf ihre Art. Ich hab die beiden immer als Cousins im Geiste bezeichnet, - vielleicht finde ich die Kneipe und kann sie dazu mal befragen...


„Der Feind im Schatten“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Letzmals soll seine berühmteste Romanfigur Kurt Wallander zum Einsatz kommen.Wallander ist älter geworden und auch ein bischen ruhiger. Er hat eine Enkelin bekommen und seine Tochter möchte heiraten. Doch eines Tages verschwinden ihre zukünftigen Schwiegereltern spurlos. Wallander beginnt mit seinen Ermittlungen, die ihn tief in Schwedens Geschichte zu Zeiten des kalten Krieges führen.Mankell hat einen Abschluß geschaffen, der der Serie würdig ist. Er läßt ausschnitthaft die gesamte Wallander-Welt Revue passieren, sei es in Erinnerungen oder Wiederbegegnungen mit mit bekannten Romanfiguren. Ein Muss für alle Fans. Letzmals soll seine berühmteste Romanfigur Kurt Wallander zum Einsatz kommen.Wallander ist älter geworden und auch ein bischen ruhiger. Er hat eine Enkelin bekommen und seine Tochter möchte heiraten. Doch eines Tages verschwinden ihre zukünftigen Schwiegereltern spurlos. Wallander beginnt mit seinen Ermittlungen, die ihn tief in Schwedens Geschichte zu Zeiten des kalten Krieges führen.Mankell hat einen Abschluß geschaffen, der der Serie würdig ist. Er läßt ausschnitthaft die gesamte Wallander-Welt Revue passieren, sei es in Erinnerungen oder Wiederbegegnungen mit mit bekannten Romanfiguren. Ein Muss für alle Fans.

„Ein weinendes Auge “

Katharina Leyendecker

Wallanders letzter Fall und zugleich sein politischster.Das Prekäre:der Schwiegervater seiner Tochter ist die Hauptperson in diesem Fall.Kann Wallander objektiv beurteilen?
Man dankt H.Mankell für einen spannenden,geistreichen Krimi und bleibt doch mit einem weinenden Auge zurück:es ist endgültig.Der großartige K.Wallander geht in den Ruhestand.
Wallanders letzter Fall und zugleich sein politischster.Das Prekäre:der Schwiegervater seiner Tochter ist die Hauptperson in diesem Fall.Kann Wallander objektiv beurteilen?
Man dankt H.Mankell für einen spannenden,geistreichen Krimi und bleibt doch mit einem weinenden Auge zurück:es ist endgültig.Der großartige K.Wallander geht in den Ruhestand.

„Mensch Kurt, alter Schwede“

Doris Krischer, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Du warst lange Zeit jemand, dem ich nicht viel abgewinnen konnte, zuviel Nabelschau, zuviel ungute Gefühle, zu behäbig.
Dein letztes Aufbegehren, das Resümee deines Lebens, das Hinübergleiten in das Niemandsland der Demenz, hat mich sehr berührt.

Der Palme-Mord und die Frage der politischen und militärischen Neutralität sind das spannende Beiwerk zu Wallanders letztem Fall.
Das eigentliche Thema ist das Altern, die Unvernunft stets die gleichen Fehler zu machen.
Rein theoretisch könnte Wallander einen neuen Lebensabschnitt beginnen, er hat ein Haus gekauft, sich einen Hund angeschafft und ist Opa geworden, doch es zieht ihn, wie einen Süchtigen, in den nächsten Fall. An den alten, schlechten Gewohnheiten hält er fest, als könne er damit die Zeichen der Zeit überlisten und die Uhr zurückdrehen.

Mit sturer Beharrlichkeit nähert er sich dem Feind im Schatten und dem eigenen Ende. Beide erreicht er nicht wirklich.

Ein gelungener melancholischer Abschied.

Adieu Kurt, zweifle in Frieden.
Du warst lange Zeit jemand, dem ich nicht viel abgewinnen konnte, zuviel Nabelschau, zuviel ungute Gefühle, zu behäbig.
Dein letztes Aufbegehren, das Resümee deines Lebens, das Hinübergleiten in das Niemandsland der Demenz, hat mich sehr berührt.

Der Palme-Mord und die Frage der politischen und militärischen Neutralität sind das spannende Beiwerk zu Wallanders letztem Fall.
Das eigentliche Thema ist das Altern, die Unvernunft stets die gleichen Fehler zu machen.
Rein theoretisch könnte Wallander einen neuen Lebensabschnitt beginnen, er hat ein Haus gekauft, sich einen Hund angeschafft und ist Opa geworden, doch es zieht ihn, wie einen Süchtigen, in den nächsten Fall. An den alten, schlechten Gewohnheiten hält er fest, als könne er damit die Zeichen der Zeit überlisten und die Uhr zurückdrehen.

Mit sturer Beharrlichkeit nähert er sich dem Feind im Schatten und dem eigenen Ende. Beide erreicht er nicht wirklich.

Ein gelungener melancholischer Abschied.

Adieu Kurt, zweifle in Frieden.

„Wallanders letzter Fall“

Ellen Wende, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Waren die bisherigen Wallander-Bücher von einer gewissen Melancholie geprägt, so ist dieses jetzt geradezu düster - immer wiederkehrende Themen sind Einsamkeit, Abschiednehmen, Demenz und Tod.
Die eigentliche Story ist wieder recht spannend: ein älteres Ehepaar verschwindet, die Spuren führen zurück in die 80er-Jahre, als sich Ost- und Westmächte noch feindlich gegenüber standen. Mankell vermittelt ganz nebenbei sehr interessantes politisches Hintergrundwissen zum Thema Kalter Krieg, speziell über Schwedens scheinbare Neutralität gegenüber Rußland und den USA.
Da es Wallanders letzter Fall ist, können Fans nur hoffen, dass seine Tochter Linda zukünftige Hauptperson in Mankell - Krimis wird.
Waren die bisherigen Wallander-Bücher von einer gewissen Melancholie geprägt, so ist dieses jetzt geradezu düster - immer wiederkehrende Themen sind Einsamkeit, Abschiednehmen, Demenz und Tod.
Die eigentliche Story ist wieder recht spannend: ein älteres Ehepaar verschwindet, die Spuren führen zurück in die 80er-Jahre, als sich Ost- und Westmächte noch feindlich gegenüber standen. Mankell vermittelt ganz nebenbei sehr interessantes politisches Hintergrundwissen zum Thema Kalter Krieg, speziell über Schwedens scheinbare Neutralität gegenüber Rußland und den USA.
Da es Wallanders letzter Fall ist, können Fans nur hoffen, dass seine Tochter Linda zukünftige Hauptperson in Mankell - Krimis wird.

„Wallanders Finale“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein gelungener Abschluss der grandiosen Wallander-Krimis! So ganz anders und doch wie man ihn kennt. Obwohl man natürlich davon ausgehen kann, daß Kurt auch diesen Fall zum Abschluss bringen wird, fiebert und bangt man doch von Zeile zu Zeile zunehmend mit ihm und seinen meist altersbedingten Hürden. Wallander scheint Axel Milberg mit jedem Fall mehr ins Blut gegangen zu sein. Seine Stimme verleiht Mankells Kommissar den charakteristischen Schliff. Ein gelungener Abschluss der grandiosen Wallander-Krimis! So ganz anders und doch wie man ihn kennt. Obwohl man natürlich davon ausgehen kann, daß Kurt auch diesen Fall zum Abschluss bringen wird, fiebert und bangt man doch von Zeile zu Zeile zunehmend mit ihm und seinen meist altersbedingten Hürden. Wallander scheint Axel Milberg mit jedem Fall mehr ins Blut gegangen zu sein. Seine Stimme verleiht Mankells Kommissar den charakteristischen Schliff.

„Abschied von Wallander!!!“

Ute Schreiner, Thalia-Buchhandlung Essen

Noch einmal dürfen wir einen sehr menschlichen und oft von Zweifeln geplagten Kommissar Wallander begleiten. Diesmal verstrickt ihn ausgerechnet der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, ein pensionierter U-Boot Kapitän, in mysteriöse Fälle aus der schwedischen Nachkriegszeit. Haben diese alten Geschichten mit dem Tod des Kapitäns zu tun? Und warum ist plötzlich auch noch seine Frau, die zukünftige Schwiegermutter Lindas verschwunden? Irgendwie ist da das dieses Gefühl, als würde stets ein „Feind im Schatten“ lauern. Immer mehr Rätsel türmen sich auf und dabei scheint Kurt Wallander so manches Mal an seine persönlichen Grenzen zu stoßen. Aber in gewohnter Art und Weise geht er allen Spuren nach, mögen sie auch noch so unbequem sein...

Leider müssen wir am Ende erkennen und akzeptieren, dass auch Romanhelden in die Jahre kommen und irgendwann ihren letzten Fall lösen.
Noch einmal dürfen wir einen sehr menschlichen und oft von Zweifeln geplagten Kommissar Wallander begleiten. Diesmal verstrickt ihn ausgerechnet der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, ein pensionierter U-Boot Kapitän, in mysteriöse Fälle aus der schwedischen Nachkriegszeit. Haben diese alten Geschichten mit dem Tod des Kapitäns zu tun? Und warum ist plötzlich auch noch seine Frau, die zukünftige Schwiegermutter Lindas verschwunden? Irgendwie ist da das dieses Gefühl, als würde stets ein „Feind im Schatten“ lauern. Immer mehr Rätsel türmen sich auf und dabei scheint Kurt Wallander so manches Mal an seine persönlichen Grenzen zu stoßen. Aber in gewohnter Art und Weise geht er allen Spuren nach, mögen sie auch noch so unbequem sein...

Leider müssen wir am Ende erkennen und akzeptieren, dass auch Romanhelden in die Jahre kommen und irgendwann ihren letzten Fall lösen.

„Spannung“

Oliver Sichert, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Für alle, die mit den Romanen Mankells nach dem letzten Wallender nichts anfangen konnten, kann ich den "Feind im Schatten" sehr empfehlen. Spannung, die langsam aufgebaut wird, genaues Zeichnen der Charaktere, breit anglegte Geschichte. Super. Für alle, die mit den Romanen Mankells nach dem letzten Wallender nichts anfangen konnten, kann ich den "Feind im Schatten" sehr empfehlen. Spannung, die langsam aufgebaut wird, genaues Zeichnen der Charaktere, breit anglegte Geschichte. Super.

„…ein ganz besonders lesenswerter Wallander…“

Ilona Schröder_Lontzek, Thalia-Buchhandlung Lemgo

Wie die Jahre vergehen.Kurt Wallander lebt inzwischen auf dem Land, seine Tochter Linda hat ein Kind. Bei der Geburtstagsfeier ihres zukünftigen Schwiegervaters Hakan erfährt Wallander erstmals von dessen Zeit als Marineoberst. Als kurz darauf Hakan und seine Frau spurlos verschwinden,verstrickt sich Wallander in einen Spionagefall, dessen Spuren bis in die Zeit des kalten Krieges zurückreichen.... - Auch wenn der Abschied von den Wallander Krimis traurig ist, das Lesen hat wieder großen Spaß gemacht.Er darf jetzt seinen Ruhestand genießen! Wie die Jahre vergehen.Kurt Wallander lebt inzwischen auf dem Land, seine Tochter Linda hat ein Kind. Bei der Geburtstagsfeier ihres zukünftigen Schwiegervaters Hakan erfährt Wallander erstmals von dessen Zeit als Marineoberst. Als kurz darauf Hakan und seine Frau spurlos verschwinden,verstrickt sich Wallander in einen Spionagefall, dessen Spuren bis in die Zeit des kalten Krieges zurückreichen.... - Auch wenn der Abschied von den Wallander Krimis traurig ist, das Lesen hat wieder großen Spaß gemacht.Er darf jetzt seinen Ruhestand genießen!

„mehr als ein Krimi“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Ich muss ja zugeben, gemocht habe Kurt Wallander noch nie, solche Miesepeter wie er mag ich schon im wirklichen Leben nicht, aber dieser Abschlussband um ihn ist wirklich hochspannend und hier hat Mankell nochmals so alles aufgeboten, was an Brisanz möglich ist...dabei habe ich ihn nur aus lauter Nostalgie gelesen, hat sich in jedem Fall gelohnt....ich bin mir aber ziemlich sicher...wir werden von seiner Tochter noch hören ! Oder ? Ich muss ja zugeben, gemocht habe Kurt Wallander noch nie, solche Miesepeter wie er mag ich schon im wirklichen Leben nicht, aber dieser Abschlussband um ihn ist wirklich hochspannend und hier hat Mankell nochmals so alles aufgeboten, was an Brisanz möglich ist...dabei habe ich ihn nur aus lauter Nostalgie gelesen, hat sich in jedem Fall gelohnt....ich bin mir aber ziemlich sicher...wir werden von seiner Tochter noch hören ! Oder ?

„Schade um Wallander“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

So, das war es. Nach diesem Fall gehört Wallander der Vergangenheit an. Aber bevor das passiert hat er noch einen spannenden Fall zu lösen. Hakan von Enke, zukünftiger Schwiegervater seiner Tochter, ist verschwunden. Linda bittet ihn um Hilfe bei der Suche. Die Geschichte des Marineoffiziers fängt im Kalten Krieg an und die Auswirkungen sind heute noch zu spüren. Wallander kämpft nicht nur mit dem Fall sondern auch damit, dass er unwiderruflich älter wird und sein Gedächtnis ihn schon mal im Stich lässt. Großartiges Finale. Leise, psychologisch ausgefeilt und mit interessantem Hintergrund.
So, das war es. Nach diesem Fall gehört Wallander der Vergangenheit an. Aber bevor das passiert hat er noch einen spannenden Fall zu lösen. Hakan von Enke, zukünftiger Schwiegervater seiner Tochter, ist verschwunden. Linda bittet ihn um Hilfe bei der Suche. Die Geschichte des Marineoffiziers fängt im Kalten Krieg an und die Auswirkungen sind heute noch zu spüren. Wallander kämpft nicht nur mit dem Fall sondern auch damit, dass er unwiderruflich älter wird und sein Gedächtnis ihn schon mal im Stich lässt. Großartiges Finale. Leise, psychologisch ausgefeilt und mit interessantem Hintergrund.

„Adjö, Kurt! “

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Keine Reihe habe ich so oft gelesen wie die Wallander Krimis. Sie sind immer griffbereit, wenn gerade mal etwas zur Hand sein soll, was vertraut und doch wieder neu sein soll. Um so gespannter war ich auf diesen letzten Fall, den ich ganz langsam las... Einmal noch den grummeligen Kommissar bei den Ermittlungen durch einen schwedischen Sommer begleiten. Erfahren, was aus den Kollegen in Ystadt geworden ist, wie es Linda geht. Und dann der "Fall", ein spannendes Kapitel Zeitgeschichte, das aufgeschlagen wird. Henning Mankell hat sich nochmal übertroffen. Keine Reihe habe ich so oft gelesen wie die Wallander Krimis. Sie sind immer griffbereit, wenn gerade mal etwas zur Hand sein soll, was vertraut und doch wieder neu sein soll. Um so gespannter war ich auf diesen letzten Fall, den ich ganz langsam las... Einmal noch den grummeligen Kommissar bei den Ermittlungen durch einen schwedischen Sommer begleiten. Erfahren, was aus den Kollegen in Ystadt geworden ist, wie es Linda geht. Und dann der "Fall", ein spannendes Kapitel Zeitgeschichte, das aufgeschlagen wird. Henning Mankell hat sich nochmal übertroffen.

„Endlich, Kurt Wallander ist wieder da!“

Christina Berger, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Der vermutlich letzte Wallander-Fall zeigt einen gealterten und etwas hinfällig gewordenen Kommissar, der zwar noch seiner Arbeit nachgeht, sich aber gedanklich schon auf sein Altenteil zurückgezogen hat. Doch dann verschwinden die Eltern von Wallanders Schwiegersohn – der ehemalige
Korvettenkapitän Hakan von Enke und seine Frau – spurlos. Im Rahmen der Ermittlungen kehrt Wallander in die 80er Jahre, die Zeit des Kalten Krieges und in die Olof Palme Ära zurück. Hakan von Enke befehligte damals ein U-Boot, das Jagd auf fremde U-Boote in schwedischen Hoheitsgewässern machte und dabei verfing er sich in den Maschen der Politik. Es geht um Spionage und Verschwörung, die Russen und um falsch verstandene Rücksichtnahme.

Fantastisch geschrieben und extrem spannend: Der bisher und vielleicht letztendlich beste und persönlichste Kurt Wallander!
Der vermutlich letzte Wallander-Fall zeigt einen gealterten und etwas hinfällig gewordenen Kommissar, der zwar noch seiner Arbeit nachgeht, sich aber gedanklich schon auf sein Altenteil zurückgezogen hat. Doch dann verschwinden die Eltern von Wallanders Schwiegersohn – der ehemalige
Korvettenkapitän Hakan von Enke und seine Frau – spurlos. Im Rahmen der Ermittlungen kehrt Wallander in die 80er Jahre, die Zeit des Kalten Krieges und in die Olof Palme Ära zurück. Hakan von Enke befehligte damals ein U-Boot, das Jagd auf fremde U-Boote in schwedischen Hoheitsgewässern machte und dabei verfing er sich in den Maschen der Politik. Es geht um Spionage und Verschwörung, die Russen und um falsch verstandene Rücksichtnahme.

Fantastisch geschrieben und extrem spannend: Der bisher und vielleicht letztendlich beste und persönlichste Kurt Wallander!

„Rauschende Nadelwälder und ehrenhafte Militärs“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wallander kauft sich ein Haus auf dem Lande, legt sich einen Hund zu, fühlt sich einsam, betrinkt sich, verliert seinen Dienstrevolver, bekommt Ärger. Seine Tochter Lisa gerät in schlechte Gesellschaft, legt sich eine Tochter zu; ihr Schwiegervater, ein hoher Marineoffizier, verschwindet. U-Boote tauchen auf und ab und verschwinden ebenfalls. Wallander kümmert sich und erinnert sich. Mankell schildert das etwas anders. Wie? Selber lesen. Gute Unterhaltung! Wallander kauft sich ein Haus auf dem Lande, legt sich einen Hund zu, fühlt sich einsam, betrinkt sich, verliert seinen Dienstrevolver, bekommt Ärger. Seine Tochter Lisa gerät in schlechte Gesellschaft, legt sich eine Tochter zu; ihr Schwiegervater, ein hoher Marineoffizier, verschwindet. U-Boote tauchen auf und ab und verschwinden ebenfalls. Wallander kümmert sich und erinnert sich. Mankell schildert das etwas anders. Wie? Selber lesen. Gute Unterhaltung!

„Mankells bester Wallander“

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Lange habe ich auf diesen letzten "Wallander" gewartet und war nicht enttäuscht.
Neben einer gewohnt superspannenden Handlung, liegt der Reiz des Buches vor allen in dem, was mit Wallander geschieht.
Und das ist diesmal viel persönlicher und emotionaler.
Der Abschied von Wallander ist mehr als gelungen.

Lange habe ich auf diesen letzten "Wallander" gewartet und war nicht enttäuscht.
Neben einer gewohnt superspannenden Handlung, liegt der Reiz des Buches vor allen in dem, was mit Wallander geschieht.
Und das ist diesmal viel persönlicher und emotionaler.
Der Abschied von Wallander ist mehr als gelungen.

„Wallanders letzter Fall“

Birgit Menzel, Thalia-Buchhandlung Löbau

Ein leiser, gefühlvoller Abschied von Kriminalkommissar Kurt Wallander und zugleich ein Paukenschlag, was feines Gespür für politisch interessante Themen, meisterhafte Wortwahl und menschliche Einfühlungsvermögen des Autors Henning Mankell betrifft!
Wallander ist inzwischen Anfang 60, die ersten altersbedingten Krankheiten machen sich bemerkbar.
Er hat ein kleines Haus und einen Hund, auf Arbeit läuft alles seinen mehr oder weniger gewohnten Gang. Tochter Linda, die beruflich in seine Fußstapfen getreten ist, lebt in glücklicher Beziehung und hat eine kleine Tochter. Als ihr zukünftiger Schwiegervater Hakan von Enke, ein ehemaliger U-Boot-Kommandant, während eines Spaziergangs spurlos verschwindet, glaubt Wallander noch nicht an einen derart außergewöhnlichen Fall.

Die Wurzeln dafür liegen in einer brisanten politischen Affäre in den 80er Jahren. In der Zeit des Kalten Krieges drangen fremde, nicht identifizierte U-Boote in schwedische Hoheitsgewässer ein, doch es erging der Befehl, diese ziehen zu lassen. Hakan von Enke konnte diese Entscheidung nicht akzeptieren und suchte jahrelang nach dem Grund dafür. Jetzt wird seine Familie von den Ereignissen der Vergangenheit eingeholt und Kommissar Wallander ist mit seinen Ermittlungen mittendrin…, Theorien von Verschwörung und Spionage stehen im Raum…

Immer wieder bekommt der Leser kurze, prägende Erinnerungen aus dem familiären und beruflichen Werdegang vor Augen geführt, wird an die zahlreichen Fälle aus der erlebnisreichen Arbeit bei der schwedischen Polizei erinnert.
Die beginnende Alzheimer -Erkrankung wird durch wiederholte Gedächtnisaussetzer deutlich und zeigt das Ende von Wallanders Kriminalistenkariere an, doch zuvor erwartet die Fans über fast 600 Seiten absolute Hochspannung!
Ein leiser, gefühlvoller Abschied von Kriminalkommissar Kurt Wallander und zugleich ein Paukenschlag, was feines Gespür für politisch interessante Themen, meisterhafte Wortwahl und menschliche Einfühlungsvermögen des Autors Henning Mankell betrifft!
Wallander ist inzwischen Anfang 60, die ersten altersbedingten Krankheiten machen sich bemerkbar.
Er hat ein kleines Haus und einen Hund, auf Arbeit läuft alles seinen mehr oder weniger gewohnten Gang. Tochter Linda, die beruflich in seine Fußstapfen getreten ist, lebt in glücklicher Beziehung und hat eine kleine Tochter. Als ihr zukünftiger Schwiegervater Hakan von Enke, ein ehemaliger U-Boot-Kommandant, während eines Spaziergangs spurlos verschwindet, glaubt Wallander noch nicht an einen derart außergewöhnlichen Fall.

Die Wurzeln dafür liegen in einer brisanten politischen Affäre in den 80er Jahren. In der Zeit des Kalten Krieges drangen fremde, nicht identifizierte U-Boote in schwedische Hoheitsgewässer ein, doch es erging der Befehl, diese ziehen zu lassen. Hakan von Enke konnte diese Entscheidung nicht akzeptieren und suchte jahrelang nach dem Grund dafür. Jetzt wird seine Familie von den Ereignissen der Vergangenheit eingeholt und Kommissar Wallander ist mit seinen Ermittlungen mittendrin…, Theorien von Verschwörung und Spionage stehen im Raum…

Immer wieder bekommt der Leser kurze, prägende Erinnerungen aus dem familiären und beruflichen Werdegang vor Augen geführt, wird an die zahlreichen Fälle aus der erlebnisreichen Arbeit bei der schwedischen Polizei erinnert.
Die beginnende Alzheimer -Erkrankung wird durch wiederholte Gedächtnisaussetzer deutlich und zeigt das Ende von Wallanders Kriminalistenkariere an, doch zuvor erwartet die Fans über fast 600 Seiten absolute Hochspannung!

„Letzte Schritte“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Wir begleiten Kurt Wallander auf seinen letzten Schritten. Es ist kein leichter Weg. Aber alle, die ihm all den Jahren gefolgt sind, wissen, dass er sich mit dem Leben immer schwer getan hat. Dieser letzte Fall führt uns in die Welt des Kalten Krieges, die ihre Tentakel noch nach der heutigen Zeit ausstreckt. Die Suche nach den verschwundenen Schwiegereltern von Tochter Linda ist gewohnt spannend und clever ausgearbeitet. Sie wirkt aber fast als Hintergrund für die persönliche Geschichte des Kurt Wallander. Er ist jetzt sechzig und nicht mehr ganz so gesund. Sein Verstand ist scharf wie immer, aber seine Vergesslichkeit macht ihm Angst.
Kommt das Beste zum Schluss? Ja, mit diesem letzten Wallander hat Henning Mankell wirklich ein Meisterwerk geschaffen. Weil die Geschichte hochkarätig spannend ist und gleichzeitig tief berührt. Ich habe dieses Buch verschlungen, werde es aber bestimmt noch mal wieder in Ruhe lesen und es dann umso mehr genießen. Und noch immer ein bisschen traurig sein, weil mit diesem Buch eine Ära zu Ende geht.
Wir begleiten Kurt Wallander auf seinen letzten Schritten. Es ist kein leichter Weg. Aber alle, die ihm all den Jahren gefolgt sind, wissen, dass er sich mit dem Leben immer schwer getan hat. Dieser letzte Fall führt uns in die Welt des Kalten Krieges, die ihre Tentakel noch nach der heutigen Zeit ausstreckt. Die Suche nach den verschwundenen Schwiegereltern von Tochter Linda ist gewohnt spannend und clever ausgearbeitet. Sie wirkt aber fast als Hintergrund für die persönliche Geschichte des Kurt Wallander. Er ist jetzt sechzig und nicht mehr ganz so gesund. Sein Verstand ist scharf wie immer, aber seine Vergesslichkeit macht ihm Angst.
Kommt das Beste zum Schluss? Ja, mit diesem letzten Wallander hat Henning Mankell wirklich ein Meisterwerk geschaffen. Weil die Geschichte hochkarätig spannend ist und gleichzeitig tief berührt. Ich habe dieses Buch verschlungen, werde es aber bestimmt noch mal wieder in Ruhe lesen und es dann umso mehr genießen. Und noch immer ein bisschen traurig sein, weil mit diesem Buch eine Ära zu Ende geht.

„Mit etwas Wehmut... “

C. Rieth, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Wallander ist älter geworden und auch ein wenig ruhiger. Er hat eine Enkelin bekommen und seine Tochter Linda möchte heiraten. Doch eines Tages verschwindet ihr zukünftiger Schwiegervater, kurze Zeit darauf fehlt auch von ihrer Schwiegermutter jede Spur. Wallander beginnt mit seinen Ermittlungen, die ihn tief in Schwedens Geschichte zu Zeiten des Kalten Krieges führen. Henning Mankell hat einen Abschluss geschaffen, der der Serie würdig ist. Wallander blickt auf seine Fälle zurück, muss sich mit seinem Alter abfinden und für den Leser, der ihn über die Jahre schätzen gelernt hat, tritt der aktuelle Fall fast schon in den Hintergrund. Man liest diesen letzten Band mit ein wenig Wehmut und möchte eigentlich sofort wieder den ersten Fall aus dem Regal ziehen und von vorne beginnen. Ein Muss für alle Fans und ein Anstoß für alle, die es noch werden wollen.
Wallander ist älter geworden und auch ein wenig ruhiger. Er hat eine Enkelin bekommen und seine Tochter Linda möchte heiraten. Doch eines Tages verschwindet ihr zukünftiger Schwiegervater, kurze Zeit darauf fehlt auch von ihrer Schwiegermutter jede Spur. Wallander beginnt mit seinen Ermittlungen, die ihn tief in Schwedens Geschichte zu Zeiten des Kalten Krieges führen. Henning Mankell hat einen Abschluss geschaffen, der der Serie würdig ist. Wallander blickt auf seine Fälle zurück, muss sich mit seinem Alter abfinden und für den Leser, der ihn über die Jahre schätzen gelernt hat, tritt der aktuelle Fall fast schon in den Hintergrund. Man liest diesen letzten Band mit ein wenig Wehmut und möchte eigentlich sofort wieder den ersten Fall aus dem Regal ziehen und von vorne beginnen. Ein Muss für alle Fans und ein Anstoß für alle, die es noch werden wollen.

Unsere Buchhändler-Tipps

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  • Kältezone / Kommissar-Erlendur-Krimi Bd.6
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  • Gletschergrab
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  • Nacht über Reykjavík
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  • Eiseskälte / Kommissar-Erlendur-Krimi Bd.11
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  • Teufelskälte
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  • Zack Herry / Die Fährte des Wolfes
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
72 Bewertungen
Übersicht
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Eines seiner besten Bücher.
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Kurt Wallander ist wieder da. Er ist älter geworden, sechzig, bedächtiger und auf sein vergangenes Leben zurückblickend. Auf das Glück über seine Tochter Linda, die jetzt auch Mutter geworden ist. Es taucht wieder seine Ex-Frau Mona auf, die immer noch mit Alkoholproblemen kämpft. Im Verlauf des Buches kommt auch noch... Kurt Wallander ist wieder da. Er ist älter geworden, sechzig, bedächtiger und auf sein vergangenes Leben zurückblickend. Auf das Glück über seine Tochter Linda, die jetzt auch Mutter geworden ist. Es taucht wieder seine Ex-Frau Mona auf, die immer noch mit Alkoholproblemen kämpft. Im Verlauf des Buches kommt auch noch Baiba, seine letzte grosse Liebe vorbei, aber nur um Abschied zu nehmen, da sie an Krebs erkrankt ist und dann stirbt. Wallander hat sich einen Kindheitstraum erfüllt und ist aufs Land gezogen in einen alten Bauernhof, einen Hund hat er sich auch zugelegt. Wallander wird zum 75. Geburtstag von Hakan von Enke eingeladen, der Vater von Hans, dem Kindsvater von Linda. Dieser erzählt etwas aus seiner Vergangenheit als U-Boot-Kapiän zur Zeit des Kalten Krieges. Danach verschwindet er spurlos. Wallander sucht ihn, seine Frau verschwindet ein paar Wochen später und wird tot aufgefunden. Sie soll Spionin für Russland gewesen sein. Sie ist der Schlüssel. Er findet Hakan, der erzählt ihm, das er seine Frau verdächtigte. Kurt Wallander versucht alle Widersprüche zu verstehen, auf seine eigene Art sucht er die Lösung. Die einschneidenste Erfahrung für Wallander ist jedoch, dass er vergesslich wird und Gedächtnislücken hat. Auf einmal weiss er nicht mehr, wo er ist, was er gerade gemacht hat. Er findet Hakan von Enke, er befindet sich wieder mitten im Kalten Krieg. Spionage für die USA. Aber am Schluss verliert er sich auch, es gelingt ihm noch alles aufzuschreiben, aber dann versinkt er zunehmend in seiner Krankheit Alzheimer. Ein Buch über das Leben, seinen Verlauf, dass was vielen Menschen im Alter passiert. Ein Buch des Rückblicks. "Der Feind im Schatten" steht einerseits für die stillen Mächte, die im Hintergrund operieren. Und andererseits für den "Schatten", den das Gedächtnis überfallen kann. Die Schatten, die schwer zu bekämpfen sind und einen hilflos machen. Doch das Buch ist auch ein Buch der Hoffnung, dass das auch das Leben ausmacht in all seinen Facetten. Geburt, Liebe, Krankheit und Tod. Ein dichtes Buch, dass längst über einen Krimi im herkömmlichen Sinne hinausgeht und Henning Mankell wieder mal über sich hinauswachsen lässt. Eines seiner besten Bücher.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Der letzte Fall für Kurt Wallander. Wie immer etwas schwermütig, aber gut.

Band 14
von Blacky am 01.03.2015
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: Wie die Jahre vergehen: Kurt Wallander lebt inzwischen auf dem Land, seine Tochter Linda ist verheiratet und hat ein Kind. Bei der Geburtstagsfeier ihres Schwiegervaters Håkan erfährt Wallander erstmals von dessen Zeit als Marineoberst. Als kurz darauf Håkan und seine Frau spurlos verschwinden, verstrickt sich Wallander in einen Fall,... Inhalt: Wie die Jahre vergehen: Kurt Wallander lebt inzwischen auf dem Land, seine Tochter Linda ist verheiratet und hat ein Kind. Bei der Geburtstagsfeier ihres Schwiegervaters Håkan erfährt Wallander erstmals von dessen Zeit als Marineoberst. Als kurz darauf Håkan und seine Frau spurlos verschwinden, verstrickt sich Wallander in einen Fall, dessen Spuren bis in den Kalten Krieg zurückreichen. Ein relativ spannender Krimi, der einige Wendungen nimmt. Die Lösung geht in eine ganz andere Richtung, als man zunächst annimmt. Es ist interessant, relativ spannend und stellenweise sehr traurig. Reihenfolge der "Kurt Wallander - Krimis": 1. Wallanders erster Fall 2. Mörder ohne Gesicht 3. Hunde von Riga 4. Die weiße Löwin 5. Der Mann, der lächelte 6. Die falsche Fährte 7. Die fünfte Frau 8. Mittsommermord 9. Die Brandmauer 10. Die Pyramide 11. Der Tod des Fotografen 12. Vor dem Frost 13. Mord im Herbst 14. Der Feind im Schatten