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Der Fremde im Palazzo d'Oro

(10)
Manche Begegnungen verändern ein Leben für immer …
Taormina, Sizilien, Sommer 1962: Als ein junger Amerikaner auf Italienreise ein faszinierendes Paar kennenlernt, beschließt er, länger in dem malerischen Küstenort zu bleiben. Schnell verstrickt er sich in Sehnsüchte und Leidenschaften, die ihn gleichermaßen faszinieren und abstoßen … Ein Roman über die Macht der Erinnerungen an Sehnsüchte und Leidenschaften, die ein Leben formen und prägen.
Portrait
Paul Theroux, geboren 1941 in Medford, Massachusetts/USA, ist mit mehr als dreißig veröffentlichten Büchern einer der weltweit populärsten Gegenwartsautoren. Weltruhm erlangte er vor allem als Reiseschriftsteller. Daneben verfasste er autobiographisch beeinflusste Romane. Theroux ist seit 2013 Mitglied der American Academy of Science and Arts. Er lebt mit seiner Familie auf Hawaii und auf Cape Cod.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 176 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783455813470
Verlag Hoffmann und Campe
Dateigröße 735 KB
Übersetzer Gregor Hens
eBook
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„Der Fremde im Palazzo dÓro“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Paul Theroux ist einer der weltweit populärsten Gegenwartsautoren, der neben seinen autobiographisch beeinflussten Büchern vor allem durch seine literarische Reiseliteratur bekannt geworden ist.
Mit dem schmalen Band, schön in Leinen gebunden, hat Theroux eine bewegende sehr sinnliche Geschichte geschrieben.
Ein junger Amerikaner, mit wenig Geld in der Tasche, lernt auf seiner Italienreise im Sommer 1962 ein ungewöhnliches und zugleich faszinierendes Paar kennen. Es ist nicht nur der malerische Ort Taormina auf Sizilien, sondern die geheimnisvolle Gräfin, die ihn anzieht. Und zum Bleiben veranlasst. Zwischen dem „Fremden“ und der Gräfin entwickelt sich ein leidenschaftliches erotisches Verhältnis voller Anziehung und Abgestoßenheit. Sicher erreicht die Geschichte eher den reiferen Leser. Mit einer meisterlichen Sinnlichkeit und dem immer wiederkehrenden Thema in der Weltliteratur ist dem Autor ein rhetorisch stilsicherer spannender und bewegender Roman gelungen.
Paul Theroux ist einer der weltweit populärsten Gegenwartsautoren, der neben seinen autobiographisch beeinflussten Büchern vor allem durch seine literarische Reiseliteratur bekannt geworden ist.
Mit dem schmalen Band, schön in Leinen gebunden, hat Theroux eine bewegende sehr sinnliche Geschichte geschrieben.
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„Die Sehnsucht nach der Jugend“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

1962 reist ein junger Amerikaner durch Europa und landet schließlich auf Sizilien in Taormina. Er beschließt einen Kaffee in dem wunderschönen Palazzo dÓro zu trinken, für mehr reicht sein Geld nicht und lernt ein faszinierendes Paar kennen. Getrieben von Sehnsucht und Leidenschaft erfährt er gleichzeitig das Abstoßende dieser Beziehung.
Jetzt mit sechzig Jahren steht er wieder vor dem Palazzo dÓro und entdeckt eine sehr junge attraktive Frau am Rande des Pools.
Eine Geschichte, die auch mich gleichzeitig anzog und abstieß.
1962 reist ein junger Amerikaner durch Europa und landet schließlich auf Sizilien in Taormina. Er beschließt einen Kaffee in dem wunderschönen Palazzo dÓro zu trinken, für mehr reicht sein Geld nicht und lernt ein faszinierendes Paar kennen. Getrieben von Sehnsucht und Leidenschaft erfährt er gleichzeitig das Abstoßende dieser Beziehung.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Der Fremde im Palazzo d'Oro
von miss.mesmerized am 20.08.2016
Bewertet: Klappenbroschur

Der Maler Gilford Mariner musste 60 Jahre alt werden, um seine Geschichte erzählen zu können. Er reist zurück an den Ort, wo 1962 sein Leben eine entscheidende Wendung nahm. In Taormina auf Sizilien will er nochmals erleben, was sich damals abgespielt hat, als er als junger Student in Italien... Der Maler Gilford Mariner musste 60 Jahre alt werden, um seine Geschichte erzählen zu können. Er reist zurück an den Ort, wo 1962 sein Leben eine entscheidende Wendung nahm. In Taormina auf Sizilien will er nochmals erleben, was sich damals abgespielt hat, als er als junger Student in Italien umherreiste und malte. Auf der Terrasse des Palazzo d’Oro beobachtet er ein ungleiches Paar, das auf ihn aufmerksam wird und ihn einlädt. Aus dieser kurzen Begegnung werden vier Wochen intensiven Zusammenseins, in denen Gil versucht, das Geheimnis der Gräfin und ihres Arztes Haroun zu erkunden. Vier Wochen, in denen er in eine ungleiche Affäre versinkt, die ihn anzieht und gleichzeitig abstößt. Diese reife Frau, die tagsüber so schroff und abweisend sein kann und nachts vor Sehnsucht bettelt und sich erniedrigt. Gil ist sich bewusst, dass sie ihn aushält, seinen Aufenthalt und neue Kleidung finanziert als Gegenleistung für seine Dienste und doch genießt er auch das süße Leben. Erst als er eine junge Amerikanerin trifft, gelingt es ihm, das Geheimnis der Gräfin zu lösen und sein eigenes Leben wieder zu leben. Was sich vordergründig nach einer unzählige Male gehörten, banalen Liebesgeschichte – oder eher einer aufgrund von Macht und Geld ungleich verteilten Affäre – anhört, gewinnt durch Therouxs Schreibstil ungeahnte Tiefe. Atmosphärisch gelingt es ihm die 60er Jahre auf Sizilien vor dem inneren Auge auferstehen zu lassen; leicht reist man in diese Zeit des rauschenden Lebens in Italien zurück, dass so viele Europäer und Amerikaner angezogen hat, um auch die Kriegszeit zu vergessen und das dekadente und sinnfreie Leben zu genießen. Davon träumt auch der junge Gil, der sich vom offenkundigen Reichtum angezogen fühlt, wo er doch sonst sehr spartanisch leben, reisen und essen muss. Auch wenn er das Verhältnis von Gräfin und Arzt nicht durchschauen kann, ist er bereit sich hinzugeben und auf das Spiel einzulassen, das sie mit ihm spielen. In ebendiesem Spiel gewinnt der Roman an Format. Zwei erwachsene Menschen, die das Leben, die Menschen und die gesellschaftlichen Mechanismen durchschaut haben und sie gnadenlos dieser bedienen, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Sie spielen nicht mit Gil, sie missbrauchen ihn, nicht nur physisch, sondern schlimmer noch: psychisch. Durch ihn erhalten sie ihren Beifall und Bestätigung. Er als Person ist irrelevant, nur das, was er darstellt, ist für sie wichtig: unbeschwerte Jugend, eine Leichtigkeit und Freiheit, die ihnen abhandengekommen sind. Auch wenn sie individuelle Charaktere sind, offenbart die Gräfin am Ende dem jungen Amerikaner, dass das Leben doch zyklisch verläuft und dass das, was er gerade erlebt hat, lediglich eine Wiederholung dessen ist, was sich seit ewigen Zeiten abspielt: der Traum von der ewigen Jugend, der Neid auf die Unbedarftheit der jungen Menschen, das, was man selbst in diesem Alter nicht schätzen konnte, weil man auf die älteren, ihre Macht und Reichtum blickte und so übersah, was man selbst hat.