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Der Geiger

Roman

(52)
In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvollsten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch – viel zu hoch ...
Portrait
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. "Die andere Hälfte der Hoffnung" wurde für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 in der Sparte "Roman" nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 02.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51038-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/25 mm
Gewicht 308
Verkaufsrang 18.451
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

„eine Geige mit besonderem Klang...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln


Eine Geschichte, die einem noch lange nachgeht, realitätsnah ,schlicht und ohne Pathos erzählt und daher umso eindringlicher !
Ilja Wassiljewitsch Grenkos Schicksal steht für viele verfolgte Künstler, gleich jeder Art - und die Auswirkungen auf seine Familie wirken bis in die nächsten Generationen unerbittlich nach...ein für mich

Eine Geschichte, die einem noch lange nachgeht, realitätsnah ,schlicht und ohne Pathos erzählt und daher umso eindringlicher !
Ilja Wassiljewitsch Grenkos Schicksal steht für viele verfolgte Künstler, gleich jeder Art - und die Auswirkungen auf seine Familie wirken bis in die nächsten Generationen unerbittlich nach...ein für mich preiswürdiges Buch !

„Der Geiger“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Ein ausgesprochen spannendes Buch (Krimi?) welches seinen Leser zunächst in das Moskau der vierziger Jahre führt. Verhaftung, Arbeitslager, das Zerbrechen einer Familie. Jahrzehnte später wird der Enkel des Geigers Klarheit in die Vergangenheit bringen, auf höchst gefährliche Art.
Einmal zu lesen begonnen, kann man sich dem spannenden
Ein ausgesprochen spannendes Buch (Krimi?) welches seinen Leser zunächst in das Moskau der vierziger Jahre führt. Verhaftung, Arbeitslager, das Zerbrechen einer Familie. Jahrzehnte später wird der Enkel des Geigers Klarheit in die Vergangenheit bringen, auf höchst gefährliche Art.
Einmal zu lesen begonnen, kann man sich dem spannenden Sog nicht mehr entziehen.

„Spannendes Leseerlebnis“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

In mehreren Zeitebenen, von 1948 bis heute, erzählt die Autorin von einer Stradivari, die Leben und Tod einer ganzen Familie bestimmt. Treffend schildert sie dabei vor allem die Stalinzeit in der Sowjetunion, die Arbeit am Theater, das Arbeitslager in Workuta und die Verbannung in das kasachische Karanganda. Obwohl Mechthild Borrman In mehreren Zeitebenen, von 1948 bis heute, erzählt die Autorin von einer Stradivari, die Leben und Tod einer ganzen Familie bestimmt. Treffend schildert sie dabei vor allem die Stalinzeit in der Sowjetunion, die Arbeit am Theater, das Arbeitslager in Workuta und die Verbannung in das kasachische Karanganda. Obwohl Mechthild Borrman in einer klaren Sprache zurückhaltend formuliert, berühren ihre Schilderungen sehr, weil in den Rückblenden Entsetzen, Angst, Kälte und Hunger jederzeit deutlich bleiben.
Ähnlich wie bei „Kind 44“ beschreibt deshalb der Begriff Kriminalroman das Genre nur unzureichend. Vielmehr ist es die Mischung aus Familiengeschichte, Kriminalroman und den historischen Fakten, die das Buch zu einem sehr spannenden und zugleich unterhaltsamen Leseerlebnis machen.

„Der Geiger“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mechthild Borrmann erzählt die packende Geschichte einer Familie, die aufgrund eines fürchterlichen Systemverbrechens zerbricht.
Aus drei Perspektiven schildert sie abwechselnd Ereignisse aus der Nachkriegszeit Russlands und der Gegenwart.
Fesselnder Lesestoff!!!
Mechthild Borrmann erzählt die packende Geschichte einer Familie, die aufgrund eines fürchterlichen Systemverbrechens zerbricht.
Aus drei Perspektiven schildert sie abwechselnd Ereignisse aus der Nachkriegszeit Russlands und der Gegenwart.
Fesselnder Lesestoff!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Krimi mit historischem Hintergrund und ein Familiengeheimnis aus der Stalinzeit. Tolle Charaktere und ein gut konstruierter Plot. Zu Recht Gewinnerin des Krimipreises. Ein Krimi mit historischem Hintergrund und ein Familiengeheimnis aus der Stalinzeit. Tolle Charaktere und ein gut konstruierter Plot. Zu Recht Gewinnerin des Krimipreises.

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine Mischung aus Krimi und Geschichtsbuch, wahnsinnig spannend und ziemlich grausam. Der Enkel auf der Suche nach der Stradivari und der Wahrheit. Eine Mischung aus Krimi und Geschichtsbuch, wahnsinnig spannend und ziemlich grausam. Der Enkel auf der Suche nach der Stradivari und der Wahrheit.

„Der Geiger“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Mechtild Borrmann hat mit ihrem neuen Buch eine spannende, fesselnde Geschichte zu Papier gebracht. Im Jahr 1948 wird einem Geiger in Russland seine Geige und seine Identität genommen, seiner Familie das Zuhause. Beide müssen fortan um das Überleben kämpfen, ohne Kontakt zu den anderen.

Erst Jahrzehnte später begibt sich der Enkel
Mechtild Borrmann hat mit ihrem neuen Buch eine spannende, fesselnde Geschichte zu Papier gebracht. Im Jahr 1948 wird einem Geiger in Russland seine Geige und seine Identität genommen, seiner Familie das Zuhause. Beide müssen fortan um das Überleben kämpfen, ohne Kontakt zu den anderen.

Erst Jahrzehnte später begibt sich der Enkel auf die Spuren seiner Familiengeschichte, umgeben von Mord, Gewalt und schrecklichen Offenbarungen.

Ein überaus spannender Krimi, der nicht mehr loslässt. Mal im Hier und Jetzt spielend, mal aus der Sicht des Geigers - der Leser wird hineingezogen in eine Geschichte, die er so bald nicht wieder vergessen wird. Absolut lesenswert.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Mehr als ein Krimi. Glänzend verknüpft die Autorin die Geschichte von Enkel und Großvater geprägt durch den zweiten Weltkrieg, verfolgt bis in dir Gegenwart. Mehr als ein Krimi. Glänzend verknüpft die Autorin die Geschichte von Enkel und Großvater geprägt durch den zweiten Weltkrieg, verfolgt bis in dir Gegenwart.

„Der Geiger“

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

1948 wird der begnadete Geiger Ilja Grenko von seiner Familie und seiner wertvollen Stradivari-Geige getrennt und in ein Arbeitslager gesteckt. Rückblickend erfährt man nun einerseits was mit ihm und seiner Frau passiert und andererseits taucht man ein in das Leben von Iljas Enkel Sascha, der sich nach all den Jahren auf die Suche nach 1948 wird der begnadete Geiger Ilja Grenko von seiner Familie und seiner wertvollen Stradivari-Geige getrennt und in ein Arbeitslager gesteckt. Rückblickend erfährt man nun einerseits was mit ihm und seiner Frau passiert und andererseits taucht man ein in das Leben von Iljas Enkel Sascha, der sich nach all den Jahren auf die Suche nach der Stradivari macht, die schon so viel Unglück über seine Familie gebracht hat..
Eine spannende Geschichte mit viel Tiefgang, einigen Überraschungen und abwechslungsreich geschrieben durch die verschiedenen Rückblenden.

„Eine Familie, eine Geige und die russische Geschichte“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

In Mai 1948 wird der berühmte Geiger Ilja Grenko verhaftet und seine Stradivari konfisziert. Er wird der geplanten Landesflucht beschuldigt. Seiner Frau wird erzählt, er habe sich abgesetzt und als Strafe wird sie mit den Kindern nach Kasachstan verbannt. Für beide beginnt ein grausamer Kampf ums Überleben.

Jahrzehnte später muss
In Mai 1948 wird der berühmte Geiger Ilja Grenko verhaftet und seine Stradivari konfisziert. Er wird der geplanten Landesflucht beschuldigt. Seiner Frau wird erzählt, er habe sich abgesetzt und als Strafe wird sie mit den Kindern nach Kasachstan verbannt. Für beide beginnt ein grausamer Kampf ums Überleben.

Jahrzehnte später muss Sascha Grenko, der Enkel, miterleben wie seine Schwester kaltblütig ermordet wird. Bei der Suche nach dem Mörder findet er einen wertvollen Brief und Hinweise über den Verbleib der Geige und über die damaligen Geschehnissen.

Mechthild Borrmann ist hier ein Krimi gelungen, der viel mehr ist als das. Es ist auch eine berührende Familiengeschichte und ein historisches Zeitdokument über Russland unter Stalin. Die Geschichte ist spannend und präzise erzählt. Es gibt kein überflüssiges Wort.

Während der Lektüre stockt einem der Atem, man ist sprachlos und sehr beeindruckt.

Der Krimi des Jahres! Großartig!

„Spannender Kriminalroman, dramatische Familiengeschichte“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Wirklich gut geschrieben! Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Leben in den sibirischen Straflagern und beklemmend kommt das Gefühl des Misstrauens, dass man seinen Mitmenschen gegenüber empfindet, rüber. Alles gut verpackt in einer interessanten Kriminalgeschichte! Wenn Borrmann den Deutschen Krimipreis noch nicht Wirklich gut geschrieben! Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Leben in den sibirischen Straflagern und beklemmend kommt das Gefühl des Misstrauens, dass man seinen Mitmenschen gegenüber empfindet, rüber. Alles gut verpackt in einer interessanten Kriminalgeschichte! Wenn Borrmann den Deutschen Krimipreis noch nicht hätte, hätte sie ihn auf jeden Fall für dieses Buch verdient. Bitte lesen!

„Das Schicksal einer Familie“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der Geigenvirtuose Ilja Grenko weiß nicht wie ihm geschieht, als er direkt nach einem Konzert verhaftet wird. Seiner Familie wird allerdings mitgeteilt, dass er sich ins Ausland abgesetzt hat. Während Ilja nach Sibirien in eine Mine geschickt wird, muss seine Frau Galina in Kasachstan Zwangsarbeit leisten. Keiner weiß vom Schicksal Der Geigenvirtuose Ilja Grenko weiß nicht wie ihm geschieht, als er direkt nach einem Konzert verhaftet wird. Seiner Familie wird allerdings mitgeteilt, dass er sich ins Ausland abgesetzt hat. Während Ilja nach Sibirien in eine Mine geschickt wird, muss seine Frau Galina in Kasachstan Zwangsarbeit leisten. Keiner weiß vom Schicksal des anderen. Als beider Enkel über 60 Jahren später Licht in diese Familientragödie bringen und die verschwundene Stradivari seines Großvters aufspüren will, gerät er in Lebensgefahr.

„Sie mochten "Kind 44"? “

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Wer "Kind 44" mochte, wird auch bei diesem Buch ein unglaubliches Lesefutter finden.
" Man hat mich verhaftet, Wassili Iwanowitsch. Bitte geben Sie meiner Frau Bescheid" - diese Worte ruft Ilja Waailjewitsch Grenko dem Pförtner des Tschaikowsky-Konservatoriums zu, als er im Mai 1948 verhaftet wird.
" Sascha, ich bin in Schwierigkeiten.
Wer "Kind 44" mochte, wird auch bei diesem Buch ein unglaubliches Lesefutter finden.
" Man hat mich verhaftet, Wassili Iwanowitsch. Bitte geben Sie meiner Frau Bescheid" - diese Worte ruft Ilja Waailjewitsch Grenko dem Pförtner des Tschaikowsky-Konservatoriums zu, als er im Mai 1948 verhaftet wird.
" Sascha, ich bin in Schwierigkeiten. Es geht um unsere Vergangenheit, und ich brauche deine Hilfe". - so lautet die Nachricht von Viktoria Freimann an ihren Bruder Sascha Grenko im Juli 2008. Und hier verbinden sich die beiden Geschichten um den Musiker Ilja Grenko und seinen Enkel Sascha. Für Ilja und seine Familie wird es ein Kampf um´s Überleben in der Verbannung und für den Anderen eine tödliche Reise in die Vergangenheit seiner Familie. Eine unglaublich fesselnde Handlung mit vielen Überraschungen, erzählt in einer schon fast distanzierten Sprache - ein Lesefutter, dem man sich nicht entziehen kann. Davon hätte nicht gerne noch viel mehr !!!

„Ein Buch, das einen bis ins Tiefste erschauern lässt.“

Ute Schreiner, Thalia-Buchhandlung Essen

Moskau im Jahre 1948: Nach einem Konzert wird der hochbegabte und beliebte Geiger Ilja Grenko von der Justiz abgeführt. Er wird verhaftet, angeklagt, zur Zwangsarbeit verurteilt und von seiner kostbaren Stradivari getrennt. Natürlich unter absolutem Stillschweigen nach außen. Seine Frau Galina, der gesagt wurde, ihr Mann habe als Verräter Moskau im Jahre 1948: Nach einem Konzert wird der hochbegabte und beliebte Geiger Ilja Grenko von der Justiz abgeführt. Er wird verhaftet, angeklagt, zur Zwangsarbeit verurteilt und von seiner kostbaren Stradivari getrennt. Natürlich unter absolutem Stillschweigen nach außen. Seine Frau Galina, der gesagt wurde, ihr Mann habe als Verräter das Land verlassen, wird mit ihren zwei Söhnen in die Verbannung geschickt.
So beginnt für jeden ein langer und unvorstellbarer Leidensweg.

Sechzig Jahre später macht sich Grenkos Enkel Sascha auf die Suche nach der Stradivari und versucht Licht in die Vergangenheit seiner Familiengeschichte zu bringen. Dabei stößt er auf jede Menge Widerstand und bringt nicht nur sich selbst in große Gefahr…


Erschreckend, wie weit und wie lang der Arm der Machthaber reicht!

„Eine Geige bringt den Tod“

Markus König, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ich hab ja eh eine Schwäche für "kriminelles" aus und über Rußland. Deswegen war der "Geiger" Pflicht für mich. Frau Borrmann ist ein intelligenter, klassischer Krimi und Familiendrama gelungen indem Sie famos Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Auch erstaunlich fand ich die Tatsache, wie man auf knapp 300 Seiten so packend schreiben Ich hab ja eh eine Schwäche für "kriminelles" aus und über Rußland. Deswegen war der "Geiger" Pflicht für mich. Frau Borrmann ist ein intelligenter, klassischer Krimi und Familiendrama gelungen indem Sie famos Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Auch erstaunlich fand ich die Tatsache, wie man auf knapp 300 Seiten so packend schreiben kann. 5/5

„Packend, bewegend - ein Muss!“

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Marburg

Mechtild Borrmanns "Der Geiger" fesselt ab der ersten Seite!
Der Roman ist eine perfekte Mischung zwischen Krimi, Familien - und Zeitgeschichte.
Die Autorin verbindet die verschiedenen Erzählebenen sehr geschickt und hält den Spannungsbogen immer oben.

Eine wirklich gut erzählte Geschichte!
Mechtild Borrmanns "Der Geiger" fesselt ab der ersten Seite!
Der Roman ist eine perfekte Mischung zwischen Krimi, Familien - und Zeitgeschichte.
Die Autorin verbindet die verschiedenen Erzählebenen sehr geschickt und hält den Spannungsbogen immer oben.

Eine wirklich gut erzählte Geschichte!

„Rührender Krimi“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Kurz nachdem Sascha Grenko als kleines Kind mit seinen Eltern von Kasachstan nach Deutschland gekommen ist, verunglücken seine Eltern. Der Kontakt zu seiner jüngeren Schwester geht auch schnell verloren. Er ist erstaunt, wenn sie ihn viele Jahre später auf einmal anruft und ihm sagt, dass sie in Schwierigkeiten steckt. Ihre Schwierigkeiten Kurz nachdem Sascha Grenko als kleines Kind mit seinen Eltern von Kasachstan nach Deutschland gekommen ist, verunglücken seine Eltern. Der Kontakt zu seiner jüngeren Schwester geht auch schnell verloren. Er ist erstaunt, wenn sie ihn viele Jahre später auf einmal anruft und ihm sagt, dass sie in Schwierigkeiten steckt. Ihre Schwierigkeiten sind auch bald seine. Alles scheint mit einer Geige zusammenzuhängen, mit einer wertvollen Stradivari, die ihrem Großvater gehört hat. Sascha reist nach Almaty und Moskau, um die Sache aufzuklären. Und das ist nicht ungefährlich, denn einigen Leuten passt es gar nicht, dass er in der Vergangenheit recherchiert …
Mechtild Borrmann hat einen wunderbaren Roman geschrieben. Vor allem die Geschichte von Saschas Großeltern, Ilja und Galina Grenko, hat mich sehr berührt. Bloß aufgrund eines Verdachts wird der gefeierte Geiger Ilja Grenko verhaftet und ins Straflager geschickt, während Galina mit den beiden Söhnen verbannt wird. Dass dies Alltag war in Stalins UdSSR ist schon länger bekannt. Aber Borrmann bringt es uns sehr nah und verbindet es dabei mit Saschas spannender Suche nach der Wahrheit hinter diesen Geschehnissen. Eine wunderbare Leistung!

„Familiengeschichte“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mit diesem Roman hat die Trägerin des Deutschen Krimipreises 2012 eine neue Richtung eingeschlagen. Spannend geschrieben, kann man die Geschichte auch als Familiengeschichte verstehen. Es geht um die Geschichte der Familie Grenko, die in den 40er Jahren durch das Verschwinden des Familienvaters Ilja Grenko überschattet wird. Grenko, Mit diesem Roman hat die Trägerin des Deutschen Krimipreises 2012 eine neue Richtung eingeschlagen. Spannend geschrieben, kann man die Geschichte auch als Familiengeschichte verstehen. Es geht um die Geschichte der Familie Grenko, die in den 40er Jahren durch das Verschwinden des Familienvaters Ilja Grenko überschattet wird. Grenko, ein begnadeter Geiger, wird beschuldigt, mit seiner Familie ins Ausland verschwinden zu wollen. Und so läßt man ihn und seine Stradivari spurlos verschwinden. Während seine Familie glaubt, daß er tatsächlich geflohen ist, sieht Ilja im Gulag für sich kaum einen Ausweg.
Viele Jahre später erhält sein Enkel in Deutschland den Hinweis, daß die Stradivari wieder aufgetaucht ist. Doch eine simple Anfrage in der russischen Botschaft schreckt die damaligen Verantwortlichen auf, die darauf nicht gerade zimperlich reagieren. Spannend und gut geschrieben, fesselt die Geschichte bis zum Schluß.

„Der Geiger“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Die fesselnde Familiengeschichte spielt 1948 in Moskau. Der berühmte Geiger Ilja Grenko wird völlig unerwartet nach einem Auftritt verhaftet. Ohne einen Prozeß wird er zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Jahre später wird Iljas Enkel Zeuge des Mordes an seiner Schwester, die Hinweise über den Verbleib der Geige des Großvaters sammelte. Die fesselnde Familiengeschichte spielt 1948 in Moskau. Der berühmte Geiger Ilja Grenko wird völlig unerwartet nach einem Auftritt verhaftet. Ohne einen Prozeß wird er zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Jahre später wird Iljas Enkel Zeuge des Mordes an seiner Schwester, die Hinweise über den Verbleib der Geige des Großvaters sammelte. Auf der Such nach dem Mörder stößt er immer mehr auf Korruption und Verwicklungen im stalinistischen Rußland. Es ist ein spannender Krimi mit realitätsbezogenem Hintergrund.

„Spannende Mischung“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Man ist sofort mittendrin – in einer willkürlichen staatsgewaltlichen Bedrohung, als in Moskau im Jahre 1948 der Geiger Ilja Grenko nach einem Auftritt noch im Konzertsaal verhaftet und seine wertvolle Geige konfisziert wird. Grenko verschwindet unauffindbar und seine Frau Galina muss sehen, wie sie sich und die beiden Söhne durchbringt. Man ist sofort mittendrin – in einer willkürlichen staatsgewaltlichen Bedrohung, als in Moskau im Jahre 1948 der Geiger Ilja Grenko nach einem Auftritt noch im Konzertsaal verhaftet und seine wertvolle Geige konfisziert wird. Grenko verschwindet unauffindbar und seine Frau Galina muss sehen, wie sie sich und die beiden Söhne durchbringt. Erst sechzig Jahre später erhält Enkelsohn Sascha Hinweise auf das, was damals wirklich geschehen ist. Eine gefährliche Suche beginnt.
„Der Geiger“ ist eine spannende Mischung aus historischen Ereignissen, Familientragödie und Krimi. Ein Buch, das man nicht mehr zur Seite legen kann!!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
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Der Fluch der Geige
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 27.02.2015

»Der Wagen fuhr an die Westseite des Gebäudes. Eine Schranke öffnete sich. Wenige Meter dahinter passierten sie ein Tor und hielten in einem Hof. Ilja fühlte sich augenblicklich völlig isoliert, es war ihm kaum begreiflich, dass er sich immer noch mitten in Moskau befand. Er umschlang seinen Geigenkoffer mit... »Der Wagen fuhr an die Westseite des Gebäudes. Eine Schranke öffnete sich. Wenige Meter dahinter passierten sie ein Tor und hielten in einem Hof. Ilja fühlte sich augenblicklich völlig isoliert, es war ihm kaum begreiflich, dass er sich immer noch mitten in Moskau befand. Er umschlang seinen Geigenkoffer mit den Armen und presste ihn schützend an sich wie ein Kind. Sie zogen ihn aus dem Wagen. Er wurde einige Stufen hinunter und dann durch einen spärlich beleuchteten Gang geführt. Hinter einer Art Tresen erhob sich ein Uniformierter. Er stellte einen Pappkarton auf die Theke und forderte ihn auf, seinen Geigenkasten, den Mantel, die Fliege, den Gürtel und seine Schnürsenkel abzugeben. Im Rücken des Beamten zogen sich Holzregale ins Dunkel, randvoll mit identischen Kartons. „Aber…“, Ilja rang nach Luft. „Das ist ein Irrtum. Bringen Sie mich zuerst zu jemandem, der mir sagt, was man mir vorwirft. Sie können mich doch nicht, ohne mich vorher angehört zu haben…“ Seine Empörung ließ ihn laut werden. Einer der Männer, die ihn hergebracht hatten, griff mit einer Hand nach dem Violinkoffer und riss ihm dann mit der anderen die Fliege vom Hals. „Der Mantel, den Gürtel, die Uhr und die Schnürsenkel“, schnauzte er.« Gerade eben stand er noch im Rampenlicht, gefeiert, umgeben von tosendem Applaus. Gerade eben war er, Ilja Wassiljewitsch Grenko, noch im Konzertsaal des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, spielte Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur. Und er spielte auf seiner Stradivari, dieser wunderbaren Geige, die sich nun schon seit vier Generationen im Familienbesitz der Grenkos befand. Als er die Bühne verließ, ahnte er noch nicht, dass sich sein Leben und das seiner Familie nun dramatisch ändern würde, dass er die wichtigsten Dinge in seinem Leben, seine Musik, seine Frau Galina und seine beiden kleinen Söhne, mit einem Schlag verlieren würde… Moskau im Mai 1948. Gleich hinter der Bühne wurde Ilja schon von zwei Männern erwartet. »Ilja Wassiljewitsch Grenko, Sie müssen uns begleiten.« Weder darf er sich von seiner im Publikum sitzenden Frau verabschieden, noch darf er seine wertvolle Geige einem anwesenden Mitarbeiter des Konservatoriums anvertrauen. Er, der sich nie für Politik interessiert hat, wird gezwungen, ein Geständnis zu unterschreiben, in dem er sich selbst als Landesverräter bezichtigt. Sein weiterer Weg führt ihn daraufhin in ein Arbeitslager in Workuta, das er nie mehr verlassen wird. Auf Galina und ihre Kinder – die Familie des „Verräters“ – wartet die Verbannung nach Kasachstan. Köln im Juli 2008. Sascha Grenko arbeitet für ein Securityunternehmen, das sich auf Personenschutz und die Beschaffung von Wirtschaftsinformationen spezialisiert hat. Der Enkel von Ilja und Galina Grenko wanderte mit seiner Familie als Kind aus Kasachstan nach Deutschland ein. Aus der glücklichen Zukunft in der neuen Heimat wurde aber nichts, denn die Eltern starben schon nach wenigen Tagen bei einem Autounfall. Saschas kleine Schwester Viktoria wurde adoptiert und er verlor völlig den Kontakt zu ihr. Nach vielen Jahren hatte Viktoria ihn nun um ein Treffen gebeten, weil sie dringend „in einer Familienangelegenheit“ seine Hilfe benötigen würde. Um was es genau geht, kann sie ihm aber nicht mehr erzählen, denn sie wird vor seinen Augen erschossen. In ihren Unterlagen findet Sascha Hinweise darauf, dass seine Schwester auf der Suche nach der Stradivari war, die seit 1948 als verschwunden gilt. Sascha erkennt, dass die Suche nach Viktorias Mörder gleichzeitig eine Suche nach der Geige ist. Eine gefährliche Suche… Auch dieses Buch von Mechtild Borrmann hat mich wieder von Anfang bis Ende gefesselt. Die Handlung verläuft in drei Erzählsträngen. Einmal verfolgen wir Iljas Schicksal, einmal das seiner Frau, beide vom Zeitpunkt ihrer Verhaftung bzw. Verbannung an bis zum Tod. Der dritte Erzählstrang spielt hingegen im Jahr 2008 und in ihm begleiten wir Sascha bei seiner Suche. Während die Berichte aus der Vergangenheit sich vor allem durch ihre Dramatik und die drastischen Schilderungen der Lebensumstände auszeichnen, ist in der Gegenwart richtig Spannung angesagt. Das Arbeitslager in Workuta gab es tatsächlich – und es war stets gut besucht. Nachdem ich im Internet darüber nachgelesen habe kann ich sagen, dass die furchtbaren Beschreibungen im Buch leider nicht übertrieben sind. Nördlich des Polarkreises gelegen braucht man bei Temperaturen von bis zu -56°C eigentlich keine Zäune, eine Flucht würde ohnehin den sicheren Tod bedeuten. Wie mag das sein, wenn man unschuldig verurteilt wird, 20 Jahre seines Lebens in dieser Eishölle verbringen zu müssen? Furchtbar! Sehr berührt haben mich zudem die Textstellen, in denen Ilja verzweifelt versucht, sich die Musik wenigstens in seinem Kopf zu bewahren und damit zugleich gegen seine Angst anzukämpfen. Kurzzeitig gelang ihm das sogar… »Manchmal hörte er Schreie aus den Nachbarzellen, hörte, wie Gefangene über den Flur gestoßen oder geschleift wurden. Dann hielt er sich die Ohren zu, schloss die Augen, wählte in Gedanken eine Partitur aus und spielte sie in seinem Kopf, hörte die Geigen, die Bläser, die Cellos, das Klavier. Er neigte den Kopf leicht nach links, hob die Rechte mit dem imaginären Bogen und spielte.« Bezeichnend ist, dass weder Ilja noch Galina jemals die Zusammenhänge verstehen werden, denen sie zum Opfer fielen. Irgendwann hat Galina immerhin eine Ahnung, was hinter ihrem ganzen Unglück stecken könnte… »Jahre später, als sie zum ersten Mal vom „Fluch der Geige“ sprach, meinte sie, in diesem Abschied die endgültige Weggabelung zu erkennen.« Sascha hingegen erkennt schnell, dass „alles irgendwie mit dieser Geige“ zusammenhängen muss. Was er am Ende alles aufdecken wird, hätte er jedoch nie geahnt. Am Ende des Buches findet sich ein Personenverzeichnis und ein Glossar russischer Begriffe. Das langt aus, um beim Lesen keine Verständnisprobleme zu haben. Ich selbst bin aber durch das Buch so neugierig geworden, dass ich mir zu einigen Dingen noch genauere Infos aus dem Netz geholt habe. Über das Lager in Workuta beispielsweise. Oder über die Wory w sakone… Was das ist? Neugierig geworden? Sehr gut ;-) »Nie habe ich eine Geige mit einem solchen Klang besessen. Es ist, als folge meine Seele den Tönen in tiefste Schatten und hellstes Licht.«

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Ein mitreißender Krimi
von horrorbiene am 23.03.2014

Ich bin auf dieses Buch durch Werbung für eine Lesung der Autorin aufmerksam geworden. Da ich solche gern besuche, habe ich dieses Buch gelesen – zum Glück – denn aufgrund der Beschreibung und des Covers hätten wir sonst sicher nicht zusammengefunden. Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, denn einen ermittelnden... Ich bin auf dieses Buch durch Werbung für eine Lesung der Autorin aufmerksam geworden. Da ich solche gern besuche, habe ich dieses Buch gelesen – zum Glück – denn aufgrund der Beschreibung und des Covers hätten wir sonst sicher nicht zusammengefunden. Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, denn einen ermittelnden Polizisten gibt es hier nicht. Stattdessen erlebt der Leser, wie Sascha Grenko, aufgrund eines Hilfegesuchs seiner Schwester aufgescheucht, sich aufmacht, um das Rätsel um die verschwundene Stradivari seines Großvaters zu lösen. Eingewoben in diese Geschichte sind Abschnitte aus der Vergangenheit: einmal aus der Perspektive des Großvaters Ilja und aus der Perspektive der Großmutter Galina. So fügt sich nach und nach die Familiengeschichte der Grenkos zusammen. Gut gefallen hat mir die Tragik, die man am Ende des Buches bei der Auflösung erkennt und die hinter der gesamten Familiengeschichte steckt. Dies kam besonders gut zur Geltung, da die historische Erzählung nicht chronologisch gradlinig verläuft, sondern die Zeit hin und her springt. Der Leser bekommt auf diese Weise genau so viele Informationen und Puzzleteile des Ganzen, wie es die Autorin gerade für richtig hält, um gekonnt Atmopshäre zu schaffen. So setzt sich nach und nach das Puzzle zusammen, ohne dass der Leser jedoch den Überblick der Erzählung verliert. Dies hat mir sehr gut gefallen. Ohnehin habe ich das Buch von der ersten Seite an sehr mitreißend empfunden. Ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht und wo die Stradivari ist. Dies finde ich besonders erwähnenswert, da ich eigentlich kein Fan dieser Thematik bin – ich kenne mich mit klassischer Musik und den entsprechenden Instrumenten schlicht zu wenig aus – zudem ist russische Geschichte auch nicht unbedingt mein Fachgebiet. Dennoch hat es die Autorin durch ihren Schreibstil geschafft, mich in den Bann dieses Buches zu ziehen. Dass die Geschichte in nur 300 Seiten erzählt ist, trägt sicherlich auch einiges zur Spannung bei, denn Langweile kommt hier bei weitem nicht auf. Auch wenn russische Geschichte nicht ganz so meins ist, so ist dieser Teil jedoch erschreckend realistisch geschrieben. Ich bin nicht ausreichend in die Thematik eingearbeitet und kann daher diesen Teil nicht so zusammenfassen, wie es ihm gebühren würde, doch zu wissen, dass diese politischen Dinge und Ungerechtigkeiten passiert sind, hat mich durch diese Schilderung alles andere als kalt gelassen. Fazit: Der Geiger ist zwar kein in meinem Sinne klassischer Kriminalroman, aber er ist so mitreißend geschrieben, dass ich ihn nicht aus der Hand legen konnte. Wer sich für die russische Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg interessiert und spannende Krimis mag, für den ist dieses Buch genau das richtige. Für alle andren – so wie für mich – ist es immer noch ein sehr empfehlenswerter mitreißender Roman.

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"Eine herzzerreißende Familiengeschichte, die unter die Haut geht!"
von MeinLesezauber am 03.04.2017

Cover: Ein in Sepiafarben gehaltenes Cover. Eine reich verzierte Bank im Vordergrund, aber unbesetzt. Sie steht in einem Park. Durch einzelne Bäume scheint die Sonne. Vor ihnen eine einzelne Person, die den Park entlangschreitet. Ein sehr schönes und ruhiges Cover mit Bezug auf den Inhalt des Romans. Inhalt: Es ist ein Auftritt, den... Cover: Ein in Sepiafarben gehaltenes Cover. Eine reich verzierte Bank im Vordergrund, aber unbesetzt. Sie steht in einem Park. Durch einzelne Bäume scheint die Sonne. Vor ihnen eine einzelne Person, die den Park entlangschreitet. Ein sehr schönes und ruhiges Cover mit Bezug auf den Inhalt des Romans. Inhalt: Es ist ein Auftritt, den der begnadete Geiger Ilja Grenko niemals vergessen sollte. Nach dem Schlussalkkord von Tschaikowskys Violinenkonzert in D-Dur verharrt das Publikum zunächst still, dann tosender Applaus. Im Tschaikowsky-Konservatorium wurde er von seinem Mentor und Lehrer Meschenow gefordert und gefördert. Ilja Grenko spielte in den Konzertsälen Europas und war der Stern am Musikhimmel. Seinen Erfolg verband er mit seiner Stradivari. Er hütete und beschützte sie. Seit vier Generationen war sie in Familienbesitz. Sein Urgroßvater der auch schon Geiger war, hatte sie 1862 von Zar Alexander II. geschenkt bekommen, da er der Lieblingsgeiger des Zaren war. Stets war die Violine der Stolz der Familie. Doch in der Nacht im Mai 1948 sollte sich alles ändern. Ilja wurde nach seinem Konzert verhaftet. Ohne sich von dessen Frau und den zwei Kindern verabschieden zu können, wurde ihm auch noch die Stradivari abgenommen. Wohin ihn sein Weg führte, wusste er am Anfang nicht. War alles nur ein Versehen? Schließlich wurde er der geplanten Landesflucht beschuldigt und zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Seine geliebte Frau und die beiden kleinen Söhne wurden in die Verbannung nach geschickt. Auch für sie beginnt der bittere Kampf ums Überleben. Einige Jahrzehnte später, die letzten Nachfahren von Ilja Grenko, konnten nach Deutschland auswandern. Doch die Familie wurde zerrissen. Sascha Grenkos Eltern starben bei einem Autounfall, er überlebte. Er und seine Schwester kamen in ein Kinderheim. Sie wurde adpotiert und er rutschte in Die Krinimalität. Er sollte erst Jahre später wieder den Kontakt zu seiner Schwester finden. Doch dieser sollte nicht lange halten.Am Tage des Treffens muss Sascha mit ansehen, wie seine Schwester erschossen wird. Er entdeckt in ihren Sachen Dokumente, die auf den Verbleib der Geige seines Großvaters hindeuten. Sascha ist entschlossen den Mörder seiner Schwester zu finden und auch das Familiengeheimnis zu lösen. Dabei begibt auch er sich in Gefahr. Fazit: Dies ist mein zweiter Roman von Mechtild Borrmann. Der Schreibstil und der Ausdruck waren wieder hervorzuheben. Einzelne Szenen konnte man sich bildlich vorstellen. Die Charaktere waren stimmig und gut besetzt. Auch dieser Roman lässt sich durch die perfekt recherchierte Historie in eine Zeit zurückversetzen, die für unser einer kaum nachzuvollziehen ist. Die Geschichte rund um die Familie Grenko hat mich wieder sehr nachdenklich gemacht und mitgenommen. Es gibt von mir nicht die volle Punktzahl, da die Geschichte rund um den dem eigensinnigen Sascha Grenko für mich etwas zu überzogen war. Sein Arbeitgeber hatte mir zu viele Verbindungen und auch das Ende konnte mich leider nicht vollends überzeugen. Ich vergebe 4 Sterne.

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