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Der goldene Sohn

Roman

(50)
Empfehlung der tolino select Redaktion:

Eine Geschichte über die Freiheit: Anil und Leena wachsen in einem kleinen, indischen Dorf auf. Er – wohlbehüteter, ältester Sohn einer großen Familie und sie ein mutiges und neugieriges Mädchen, das die Natur über alles liebt. Die beiden sind von Kindheitstagen an unzertrennlich, doch dann beschließt Anil nach Amerika zu ziehen und Medizin zu studieren. Werden sich die Wege der zwei jungen Menschen wieder treffen? Gowda hat einen berührenden, klugen und einfach mitreißenden Roman geschrieben, der seine LeserInnen fasziniert.

Zwischen zwei Welten – ist deine Freiheit wichtiger als deine Familie?
Anil wächst wohlbehütet im Kreis einer großen Familie in einem indischen Dorf auf. Als ältester Sohn soll er später die Rolle des Familienoberhaupts und Schiedsmanns einnehmen und Streitigkeiten in der Dorfgemeinschaft schlichten. Leena ist seine beste Freundin. Ein mutiges Mädchen und draufgängerischer Wildfang, das seine Familie und die freie Natur über alles liebt. In ihrer Kindheit sind Anil und Leena ein unzertrennliches Gespann, doch dann führen ihre Wege in verschiedene Richtungen. Anil verlässt das Dorf, um Medizin zu studieren und in den USA als Arzt zu arbeiten. Er genießt sein neues Leben dort und verliebt sich Hals über Kopf in eine Amerikanerin. Leena bleibt in Indien, heiratet und zieht zu der Familie ihres Mannes. Anils Leben gerät aus den Fugen: Ihm unterläuft ein schwerer medizinischer Fehler, seine Beziehung zerbricht und er stürzt in eine Krise. Bei einem Besuch in seiner Heimat trifft er Leena wieder, die Frau, die ihn besser kennt als jeder andere. Aber zwischen ihnen steht eine Entscheidung, die Jahre zuvor getroffen wurde. Bewegend, mitreißend, klug – Shilpi Somaya Gowdas glänzend erzählter neuer Roman ist eine ergreifende Geschichte über Unabhängigkeit und Liebe.
Rezension
»Mit dem Titel Die Schwestern hat die Shilpi Somaya Gowda die Leser begeistert, mit ihrem zweiten Buch Der goldene Sohn hat sie meine Erwartungen weit übertroffen.«
Portrait
Shilpi Somaya Gowda ist in Toronto geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Mumbai nach Kanada immigriert. Die Idee zu diesem Roman kam ihr, als sie nach dem Studium in einem Waisenhaus in Indien arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783462315196
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1969 KB
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 43.604
eBook
9,99
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Toller Roman über das leben zwischen zwei Kulturen und finden einer Heimat. Auch ein Roman über eine starke Frau, die sich den gesellschaftlichen Vorgaben nicht beugt. Toller Roman über das leben zwischen zwei Kulturen und finden einer Heimat. Auch ein Roman über eine starke Frau, die sich den gesellschaftlichen Vorgaben nicht beugt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Das Leben als Weg
von elafisch aus Rimbach am 17.02.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch erzählt uns die Geschichte von Anil Patels Leben. Wie er seinen Weg von einem Jungen aus einem indischen Dorf hin zu einem Arzt an einem der größten Krankenhäuser der USA geht. Aber auch Leena, seine Kindheitsfreundin, begleiten wir und müssen erfahren wie wenig selbstbestimmt das Leben eines... Dieses Buch erzählt uns die Geschichte von Anil Patels Leben. Wie er seinen Weg von einem Jungen aus einem indischen Dorf hin zu einem Arzt an einem der größten Krankenhäuser der USA geht. Aber auch Leena, seine Kindheitsfreundin, begleiten wir und müssen erfahren wie wenig selbstbestimmt das Leben eines indischen Mädchens vom Land doch ist. Shilpi Somaya Gowda hat es geschafft einen unterhaltsamen Roman zu schreiben und dennoch sehr ernste Themen darin an zu sprechen: das Leben zwischen zwei Kulturen, Rassismus oder auch die Mitgift Tradition, die sich trotz Gesetzen nicht unterbinden lässt. Mit viel Gefühl und einer besonderen Beobachtungsgabe schildert uns Shilpi Somaya Gowda das Leben in Indien, aber auch die besonderen Herausforderungen der Integration in einem fremden Land. Ihr Schreibstil hat selbst bei schwierigen Themen eine Leichtigkeit, die mich das Buch in kürzester Zeit verschlingen lies. Das Einzige womit ich hin und wieder meine Schwierigkeiten hatte waren die abrupten Zeitsprünge von einem Abschnitt zum nächsten. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

Zwei Leben in Indien und Amerika
von einer Kundin/einem Kunden aus Süderfahrenstedt am 13.02.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch handelt von den beiden Indern Anil und Leena. Anil geht in die USA, um dort Arzt zu werden und Leena bleibt in Indien zurück, und lebt dort ein ganz anderes Leben als Anil in den USA. Beide Erzählstränge laufen nebeneinander her und wenn Anil in seine Heimat... Das Buch handelt von den beiden Indern Anil und Leena. Anil geht in die USA, um dort Arzt zu werden und Leena bleibt in Indien zurück, und lebt dort ein ganz anderes Leben als Anil in den USA. Beide Erzählstränge laufen nebeneinander her und wenn Anil in seine Heimat nach Indien reist, sehen sich die beiden und die Erzählstränge laufen dann wieder zusammen. Aber man weiß nicht so wirklich worauf es hinauslaufen soll. Mit Anil, als Protagonisten, werde ich auch nicht wirklich warm. Er zeigt wenig bis keine Emotionen und ich finde ihn nicht wirklich sympathisch. Ganz im Gegensatz zu Leena. Mit ihr bin ich von Anfang an warm geworden und habe mit ihr mitgefühlt. Schade, dass die Autorin Anil nicht so gut rüberbringen konnte wie Leena. Anfangs habe ich einige Zeit gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Die Autorin schreibt in sehr langen Sätzen und durch die vielen indischen Namen ist es für mich schwer zu folgen. Diese langen, verschachtelten Sätze folgen im Buch immer mal wieder. Das hat mir nicht so gut gefallen. Die Autorin beschreibt alles sehr bildlich, sodass man sich alles und dadurch insbesondere auch das Leben in den USA und Indien vorstellen kann. Leider ist es mir an sehr vielen Stellen viel zu ausschmückend und teilweise auch überflüssig und für die Geschichte nicht wirklich wichtig. Besonders der Mittelteil zieht sich wahnsinnig in die Länge und überzeugt mich gar nicht. Auch Anils Dasein als Arzt ist mir zu langatmig und leider teilweise auch zu langweilig. Ganz im Gegensatz zu Leenas Leben. Als Leser erfährt man viel über das Leben in Indien und auch über die Rolle der Frau. Das fand ich sehr interessant. Zum Ende hin holt die Autorin wieder ein wenig was heraus, aber es geht auf einmal viel zu schnell. Alles muss schnell abgearbeitet und beendet werden, damit das Buch zu einem Ende kommt. Das finde ich schade, denn die Autorin hätte an vielen Stellen im Mittelteil etwas weglassen können und hätte das Ende dann lieber ein wenig detaillierter erzählen sollen. Insgesamt konnte mich das Buch aber nicht wirklich überzeugen. Bei für mich unwichtigen Themen wurde so viel erzählt und anderes, für mich Wichtiges, kam mir zu kurz. Ich habe leider nicht wirklich in das Buch hineinfinden können und kann so gerade noch drei Sterne vergeben.

Zwischen den Kulturen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ulm am 13.02.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen! :) Ich finde, dass die Charaktere sehr gut ausgearbeitet wurden. Sie zeigen sowohl Stärken als auch Schwächen. Es gibt immer wieder Momente, wo man vielleicht anders handeln würde und trotzdem wachsen sie einem schnell ans Herz. Ich mochte beide, Leena und Anil, sehr... Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen! :) Ich finde, dass die Charaktere sehr gut ausgearbeitet wurden. Sie zeigen sowohl Stärken als auch Schwächen. Es gibt immer wieder Momente, wo man vielleicht anders handeln würde und trotzdem wachsen sie einem schnell ans Herz. Ich mochte beide, Leena und Anil, sehr sehr gerne und habe ihren Werdegang als junge Erwachsene gerne verfolgt. Mir haben auch als Medizinerin die Passagen im Krankenhaus sehr gut gefallen. Es könnte dort wirklich so ablaufen, sprich ich finde, dass die Szenen sehr authentisch dargestellt werden in Bezug auf die Patienten, wie es dort zugeht, was für Schwierigkeiten auftreten, wie die Kollegen so sind etc. Es hat mich wirklich sehr angesprochen! Außerdem fand ich es sehr spannend mehr über Indien zu erfahren. Man lernt nebenher sehr viel. Nun möchte ich unbedingt original indischen Chai Tee trinken und Samosas essen. Es gibt natürlich auch viele Bereiche, die wir aus Europa vermutlich als wenig fortschrittlich sehen wie bestimmte Traditionen. Manche Vorkommnisse haben mich regelrecht entsetzt und sehr sehr wütend zurückgelassen! Ich wünsche mir bei manchen Sachen wirklich, dass das bald geändert wird dort! Manche Szenen sind wirklich harter Tobak! Am Ende wird auch auf Vieles, was davor passiert ist, also in einem anderen Teil, nochmal Bezug genommen bzw erklärt wieso das und das passiert ist. Das hat mir sehr gut gefallen! Einzig und allein am Ende mäkel ich ein wenig rum, weil es mir dann auf einmal zu schnell ging. Ich habe in diesem Buch wirklich viel über die indische Kultur und deren Denken kennengelernt und auch wie es ist zwischen bei Stühlen (Kulturen, Welten…) zu sitzen. Vielen Dank dafür! Das Buch hat mich begeistert! :)