Der große Entwurf

Eine neue Erklärung des Universums. Ungekürzte Lesung. (ungekürzte Lesung)

Nach fast vier Jahren Wartezeit ist es endlich so weit: Stephen Hawking legt in Zusammenarbeit mit Leonard Mlodinow sein neues Werk Der große Entwurf vor. Der britische Physiker stellt darin eine neue Theorie auf, mit deren Hilfe der Ursprung und die Entwicklung des Universums geklärt werden sollen. Eine alles umfassende "Weltformel" scheint in greifbarer Nähe...
Portrait
Stephen Hawking, geboren 1942 in Oxford, Großbritannien ist Astrophysiker und seit 1979 Inhaber des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik und Theoretische Physik an der Universität Cambridge, den einst auch Sir Isaac Newton inne hatte. Er lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, wobei seine Forschung vor allem auf dem Gebiet der Physik der Schwarzen Löcher angesiedelt ist. 1963 wurde bei Hawking Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert und er ist seit 1968 auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch einen Luftröhrenschnitt 1985 verlor er die Fähigkeit zu sprechen und ist für die verbale Kommunikation auf die Benutzung eines Sprachcomputers angewiesen. Stephen Hawking veröffentlichte seit den 70er Jahren zahlreiche wissenschaftliche Werke und zählt zu den weltweit renommiertesten Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Astrophysik forschen. Durch "Eine kurze Geschichte der Zeit" ist er auch einem breiten Publikum außerhalb der Fachwelt bekannt geworden.

Ranga Yogeshwar, Diplomphysiker und Moderator, wurde 1959 in Luxemburg geboren und ging in Indien und Luxemburg zur Schule. Sein Vater ist ein indischer Ingenieur und seine Mutter luxemburgische Künstlerin. Nach dem Abitur und begleitender Musikausbildung in Luxemburg ging er nach Aachen, um dort an der RWTH experimentelle Physik zu studieren. Ab 1983 arbeitete er in verschiedenen Verlagen, später kamen noch Fernsehen und Radio hinzu. 1987 begann Ranga Yogeshwar als Wissenschaftsredakteur beim WDR und arbeitete an vielen verschiedenen Sendungen mit. Natürlich hat er neben der Mitarbeit als Redakteur auch bei zahlreichen Sendungen die Moderation übernommen. Von 1995 bis 2001 war Ranga Yogeshwar stellvertretender Leiter und von 2001 bis 2005 Leiter der Programmgruppe Wissenschaft Fernsehen beim WDR. Darüber hinaus hat Ranga Yogeshwar viele Preise für seine Fernsehformate und Beiträge in Kolumnen und Fachartikel bekommen. Auch für seine Bücher erhielt er Auszeichnungen. Regelmäßig leitet er Diskussionen und hält Vorträge im In- und Ausland. Ranga Yogeshwar engagiert sich in vielen nationalen und internationalen Projekten, Kuratorien und Beiräten im Bereich Innovation, Bildung und Wissensvermittlung. Außerdem ist er seit einem tätlichen Angriff von Rechtsradikalen 1993 in Prag sehr engagiert für Initiativen gegen Ausländerfeindlichkeit und bei Misereor. Seit 2009 hat er außerdem den Ehrendoktortitel der Universität Wuppertal. Ranga Yogeshwar wohnt mit seiner Frau, einer Sopranistin und vier Kindern in Hennef.

Meinung der Redaktion Ranga Yogeshwar erklärt anschaulich, ob im Fernsehen, Radio oder als geschriebener Text, wie alltägliche Phänomene funktionieren und warum sie so ablaufen, wie sie ablaufen. Die gewählten Beispiele sind immer leicht verständlich und man weiß danach, wer, wie und was die Gründe und Zusammenhänge sind!
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Ranga Yogeshwar
Anzahl Dateien 35
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 05.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783899646269
Verlag Audiobuch Verlag
Spieldauer 324 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 323 Minuten
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„Keine Wirklichkeit ohne Theorie“

Thorsten Büchner, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die Philosophie ist tot, heißt es oft, weil es ihr nicht gelungen sei, mit den Entwicklungen in den Naturwissenschaften Schritt zu halten. Da mag was dran sein, und weil das so ist, bastelt sich die Physik ihr Weltbild eben selbst. „Modellabhängiger Realismus“ heißt die jüngste Glaubenslehre, postuliert von Stephen Hawking im „Großen Die Philosophie ist tot, heißt es oft, weil es ihr nicht gelungen sei, mit den Entwicklungen in den Naturwissenschaften Schritt zu halten. Da mag was dran sein, und weil das so ist, bastelt sich die Physik ihr Weltbild eben selbst. „Modellabhängiger Realismus“ heißt die jüngste Glaubenslehre, postuliert von Stephen Hawking im „Großen Entwurf“, den er gemeinsam mit seinem amerikanischen Kollegen Leonard Mlodinow vorgelegt hat und der sogar den Vatikan in Wallung brachte.

Weil intuitive Wirklichkeitsvorstellungen nicht mehr in der Lage sind, Erkenntnisse der modernen Physik zu erfassen, müsse man sich von ihnen lösen, fordert Hawking. Wirklichkeit sei vielmehr das, was ein gutes Theoriegebäude erklären kann – unabhängig von ihrer Begreifbarkeit. Ein elegantes Modell schafft eben seine eigene Realität. Hawking favorisiert die so genannte M-Theorie – eigentlich ein Theorienbündel, das Mitte der Neunzigerjahre entwickelt wurde, elf Raumzeitdimensionen vorsieht und als „Mutter aller String-Theorien“ gilt. Glaubt man dem Entdecker der Schwarzen Löcher, sieht die M-Theorie so aus, dass sich die ewige Frage nach dem Schöpfungsakt gar nicht mehr stellt. Denn geschöpft wird permanent, und zwar nicht nur unser Universum, sondern zig Milliarden Parallelwelten gleichzeitig. Den Urknall reduziert der Physiker damit auf das Aufsteigen eines Bläschens unter vielen in einem Kessel mit kochendem Wasser.

Allerdings, so räumt Hawking ein, müsse die M-Theorie noch durch Beobachtung bestätigt werden. Einzelne Indizien für ihre Gültigkeit, darunter Experimente von österreichischen Kollegen, die er in der Mitte des Buches vorstellt, genügen bislang nicht. Ebenso wenig wie Richard Feynmans Arbeiten, die verblüffende Unterschiede zwischen der quantenphysikalischen und der Newton’schen Welt offenbar gemacht haben. Der große Wurf steht also noch aus. Aber den Entwurf für seine Durchführung hat Hawking präzise, spannend und für jedermann nachvollziehbar skizziert.

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