Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß

Eine Liebesgeschichte

(15)
Eine selbstbewusste Frau, ein alter, weiser Mann, reichlich Sake, etwas Walfischspeck und immer wieder Lotuswurzel - Zutaten dieser stillen, faszinierend fremden Liebesgeschichte aus Japan. Tsukiko ist achtunddreißig und lebt allein. Zur Liebe, glaubt sie, sei sie nicht begabt. Da trifft sie in einer Kneipe ihren alten Japanisch-Lehrer wieder, den sie nur den Sensei nennt. Auch er lebt allein, in einer etwas verwahrlosten Wohnung, wo er merkwürdige Gegenstände sammelt. Einer sucht die Nähe des anderen und scheint gleichzeitig vor ihr zu fliehen. Selten wurde die Annäherung zweier Menschen so subtil und zugleich eindringlich beschrieben.
Portrait
Hiromi Kawakami, 1958 in Tokio geboren, studierte Naturwissenschaften. Sie unterrichtete Biologie, bevor 1994 ihr erster Roman erschien. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Hiromi Kawakami zählt zu den populärsten Schriftstellern Japans.
Ursula Gräfe, geboren 1956 in Frankfurt am Main, studierte Japanologie und Anglistik und arbeitet seit 1988 als Literaturübersetzerin. Sie hat u.a. Werke von R.K. Narayan, Haruki Murakami, Yasushi Inoue und Kenzaburo Oe ins Deutsche übertragen, ist Autorin einer Buddha-Biographie und Herausgeberin mehrerer Anthologien. Jedes Jahr verbringt sie einige Zeit in Asien, vor allem in Indien. Ursula Gräfe lebt in Frankfurt am Main.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 09.02.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25555-5
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/2,2 cm
Gewicht 334 g
Originaltitel Sensei No Kaban
Auflage Nachdruck, Neuauflage 2017
Übersetzer Ursula Gräfe, Kimiko Nakayama-Ziegler
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
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Ein wunderschöner Einblick in japanisches Alltagsleben in all seinen Facetten.
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„Vom Zweck der Liebe“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf




Tsukiko, eine Frau Ende dreißig, ruhelos, getrieben. Wahrscheinlich würde man ihr eine Borderline-Persönlichkeit diagnostizieren. Bei einem ihrer allabendlichen Kneipenbesuche trifft sie auf ihren ehemaligen Japanischlehrer. Ein älterer Mann schon, der ohne Zweifel die hohe Kunst der Höflichkeit beherrscht, aber von mimosender Scheu ist. Das Lehrer-Schüler-Mächteverhältnis verschiebt sich und plötzlich sitzen sich Mann und Frau gegenüber. Aus der zufälligen Begegnung der beiden wird rasch eine Folge zufälliger Begegnungen. Sie verbringen Abend um Abend miteinander, reden, essen, trinken (unvorstellbare Massen an Sake, im Verhältnis zu gerade einmal 182 Seiten). Doch was die beiden verbindet - verstehen Sie mich nicht falsch, ich setze dieser Gemeinsamkeit kein negatives Vorzeichen vor - ist ihre Einsamkeit. Sie sind allein, und machen und nutzen die Liebe für sich zu etwas Zweckmäßigem.

"Ich war immer allein. ich fuhr allein Bus, lief allein durch die Stadt, ging allein einkaufen, trank allein... Eigentlich fühlte ich mich allein nicht anders als in... Gesellschaft."

und

"(Er weinte.) Ich weinte mit ihm. Wir weinten zusammen. Trotzdem dachten wir wahrscheinlich an etwas völlig verschiedenes."

Japanische Literatur ist so viel mehr als Haruki Murakami. DER HIMMEL IST BLAU, DIE ERDE IST WEISS von Hiromi Kawakami ist ein Buch für alljene, die keinen Buddhakopf auf dem weiß gelackten IKEA-Wandboard neben ihrem FlachbildTV platziert haben.
Besinnlich, leicht und doch präzise. Eine fabelhafte Liebesgeschichte voller Unschuld, so zart wie dreiunddreißig Farben weiß. Nicht unpassend nun wäre der Klingklang einer Harfe.



Tsukiko, eine Frau Ende dreißig, ruhelos, getrieben. Wahrscheinlich würde man ihr eine Borderline-Persönlichkeit diagnostizieren. Bei einem ihrer allabendlichen Kneipenbesuche trifft sie auf ihren ehemaligen Japanischlehrer. Ein älterer Mann schon, der ohne Zweifel die hohe Kunst der Höflichkeit beherrscht, aber von mimosender Scheu ist. Das Lehrer-Schüler-Mächteverhältnis verschiebt sich und plötzlich sitzen sich Mann und Frau gegenüber. Aus der zufälligen Begegnung der beiden wird rasch eine Folge zufälliger Begegnungen. Sie verbringen Abend um Abend miteinander, reden, essen, trinken (unvorstellbare Massen an Sake, im Verhältnis zu gerade einmal 182 Seiten). Doch was die beiden verbindet - verstehen Sie mich nicht falsch, ich setze dieser Gemeinsamkeit kein negatives Vorzeichen vor - ist ihre Einsamkeit. Sie sind allein, und machen und nutzen die Liebe für sich zu etwas Zweckmäßigem.

"Ich war immer allein. ich fuhr allein Bus, lief allein durch die Stadt, ging allein einkaufen, trank allein... Eigentlich fühlte ich mich allein nicht anders als in... Gesellschaft."

und

"(Er weinte.) Ich weinte mit ihm. Wir weinten zusammen. Trotzdem dachten wir wahrscheinlich an etwas völlig verschiedenes."

Japanische Literatur ist so viel mehr als Haruki Murakami. DER HIMMEL IST BLAU, DIE ERDE IST WEISS von Hiromi Kawakami ist ein Buch für alljene, die keinen Buddhakopf auf dem weiß gelackten IKEA-Wandboard neben ihrem FlachbildTV platziert haben.
Besinnlich, leicht und doch präzise. Eine fabelhafte Liebesgeschichte voller Unschuld, so zart wie dreiunddreißig Farben weiß. Nicht unpassend nun wäre der Klingklang einer Harfe.

„Eine wunderschöne Liebesgeschichte“

Heike Heinlein, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wer einfach mal eine wunderschöne Liebesgeschichte lesen möchte, ist hier genau richtig.
Die Liebe zwischen den den beiden Protagonisten ist eigentlich von Anfang an da,aber darüber wird nicht gesprochen, und genau das macht die Geschichte so reizvoll.
Es ist das, was zwischen den Zeilen steht, das was eigentlich gar nicht sein darf, was diesen Roman so einzigartig macht.
Unbedingt lesen!!!
Wer einfach mal eine wunderschöne Liebesgeschichte lesen möchte, ist hier genau richtig.
Die Liebe zwischen den den beiden Protagonisten ist eigentlich von Anfang an da,aber darüber wird nicht gesprochen, und genau das macht die Geschichte so reizvoll.
Es ist das, was zwischen den Zeilen steht, das was eigentlich gar nicht sein darf, was diesen Roman so einzigartig macht.
Unbedingt lesen!!!

„Tempura, Sake und die Liebe auf Japanisch. “

I. Iwanetzki, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

„Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“ ist eine schöne literarisch-kulinarische Liebesgeschichte. Leicht aber eindringlich erzählt die Autorin von dem einsamen Leben der Protagonistin, die in einem kleinen Lokal ihren alten Japanischlehrer trifft und sich mit der Zeit in ihm verliebt. In wunderschönen Bildern erzählt, mit japanischen Spezialitäten gespickt, macht das Buch Lust auf mehr - mehr zu lesen, mehr zu essen. Also auf zum nächsten Japaner um die Bilder aus dem Buch wieder auferstehen zu lassen, oder selber kochen – die Bücher hätten wir ja :o) „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“ ist eine schöne literarisch-kulinarische Liebesgeschichte. Leicht aber eindringlich erzählt die Autorin von dem einsamen Leben der Protagonistin, die in einem kleinen Lokal ihren alten Japanischlehrer trifft und sich mit der Zeit in ihm verliebt. In wunderschönen Bildern erzählt, mit japanischen Spezialitäten gespickt, macht das Buch Lust auf mehr - mehr zu lesen, mehr zu essen. Also auf zum nächsten Japaner um die Bilder aus dem Buch wieder auferstehen zu lassen, oder selber kochen – die Bücher hätten wir ja :o)

„Liebe auf japanisch“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einer jungen Japanerin und ihrem ehemaligen Lehrer. Kawakami schreibt wie japanische Gärten aussehen: schlicht, klar, minimalistisch und in ruhigem Ton. Großartig. Ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einer jungen Japanerin und ihrem ehemaligen Lehrer. Kawakami schreibt wie japanische Gärten aussehen: schlicht, klar, minimalistisch und in ruhigem Ton. Großartig.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
5
9
1
0
0

Ein zartes Buch über eine ungewöhnliche und tiefe Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2011
Bewertet: Taschenbuch

Eine selbstbewusste Frau, ein alter, weiser Mann, reichlich Sake, etwas Walfischspeck und immer wieder Lotuswurzel - Zutaten dieser stillen, faszinierend fremden Liebesgeschichte aus Japan. Tsukiko ist achtunddreißig und lebt allein. Zur Liebe, glaubt sie, sei sie nicht begabt. Da trifft sie in einer Kneipe ihren alten Japanisch-Lehrer wieder, den... Eine selbstbewusste Frau, ein alter, weiser Mann, reichlich Sake, etwas Walfischspeck und immer wieder Lotuswurzel - Zutaten dieser stillen, faszinierend fremden Liebesgeschichte aus Japan. Tsukiko ist achtunddreißig und lebt allein. Zur Liebe, glaubt sie, sei sie nicht begabt. Da trifft sie in einer Kneipe ihren alten Japanisch-Lehrer wieder, den sie nur den Sensei nennt. Auch er lebt allein, in einer etwas verwahrlosten Wohnung, wo er merkwürdige Gegenstände sammelt. Einer sucht die Nähe des anderen und scheint gleichzeitig vor ihr zu fliehen. Selten wurde die Annäherung zweier Menschen so subtil und zugleich eindringlich beschrieben. Eines der schönsten Bücher überhaupt! Der Mann, ein alter Japanischlehrer um die 70, die Frau, eine ehemalige Schülerin um die 40. Eine schöne Liebsegeschichte welche zeigt, dass es in der Liebe keine Rolle spielt wie alt die Partner sind!

Nicht entgehen lassen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Neubrandenburg am 16.05.2011
Bewertet: Taschenbuch

Diese interessante Liebesgeschichte zwischen einer Frau, Ende 30, und ihrem älteren, ehemaligen Lehrer (sensei) ist autentisch, ohne Kitsch und zeigt, wie zwei Menschen sich langsam verlieben/lieben und trotzdem auf Distanz bleiben. Die Schreibweise ist einfach, kurz und bringt das Wichtigste auf den Punkt. Leider hat das Buch kein richtiges Happy... Diese interessante Liebesgeschichte zwischen einer Frau, Ende 30, und ihrem älteren, ehemaligen Lehrer (sensei) ist autentisch, ohne Kitsch und zeigt, wie zwei Menschen sich langsam verlieben/lieben und trotzdem auf Distanz bleiben. Die Schreibweise ist einfach, kurz und bringt das Wichtigste auf den Punkt. Leider hat das Buch kein richtiges Happy end und bekommt deshalb von mir 4 Sterne, aber wer ohne Happy end leben kann, Liebesromane mag und japanische Geschichten, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

"Ungewöhnliche Liebe......"
von Mirjana Mitteregger aus St.Johann am 13.10.2010
Bewertet: Taschenbuch

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte aus Japan. Tsukiko ist Ende dreißig, selbstbewusst, aber einsam. In Sachen Liebe ist sie sehr unsicher und eines Abends in einer Kneipe trifft sie ihren ehemaligen, weitaus älteren Japanischlehrer. Von da an treffen sie sich regelmäßig und unternehmen hin und wieder etwas gemeinsam. Trotzdem bleibt die große... Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte aus Japan. Tsukiko ist Ende dreißig, selbstbewusst, aber einsam. In Sachen Liebe ist sie sehr unsicher und eines Abends in einer Kneipe trifft sie ihren ehemaligen, weitaus älteren Japanischlehrer. Von da an treffen sie sich regelmäßig und unternehmen hin und wieder etwas gemeinsam. Trotzdem bleibt die große Sehnsucht nach Liebe, Geborgenheit und Nähe auf Distanz. Ich habe mir nach der Kurzbeschreibung Kawakami´s etwas mehr vom diesem Buch erwartet.