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Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 30
Altersempfehlung 4 - 6
Erscheinungsdatum 07.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-77086-8
Reihe Beltz - Der Kinderbuch Verlag
Verlag Beltz
Maße (L/B/H) 17,4/18,6/0,8 cm
Gewicht 270 g
Abbildungen 32 farbige Abbildungen
Auflage 8
Illustrator Ingeborg Meyer-Rey
Buch (gebundene Ausgabe)
12,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„zum 200.Geburtstag Storms eine gelungene Umsetzung“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wer heutzutage „Der kleine Häwelmann“ hört, hat vielleicht noch die nostalgisch-freundlichen Illustrationen von Else Wenz-Vietor (1926) vor Augen.Eigentlich ist die Geschichte des unersättlichen kleinen Schreihalses zwar nicht unbedingt kinderuntypisch, aber richtig warm geworden bin ich früher mit dieser Erzählung nie.
Nun ist der Häwelmann in einer illustrierten Ausgabe der Insel-Bibliothek(Nr.1441!) - anlässlich Storms 200.Geburtstag - neu erschienen und kann dem einen oder anderen Erwachsenen eventuell Vergessenes wieder näherbringen. Künstlerin Ulrike Möltgen geht dabei mit Papier, Tuch,Spitze,Pappen, auch Fäden, in Collagentechnik zusammengefügt an die Geschichte heran, ihre Mutter ist ein gestresste junge Frau, die endlich ihre Ruhe möchte und das nervige Kind anscheinend auch allein erzieht. Möltgen dabei spielt mit blauen, blassgelben und schwarzen Tönen, beindruckend auch die Scheinwerferaugen der schwarzen Katze im roten Wald. Geheimnisvoll goldglänzend kommt der Mond daher und ihre Sterne sind mal Punkte, mal Sterne und mal Götter/Menschenwesen am Nachthimmel in schimmernder Spitze mit Goldsternen in den Haaren, bis der Häwelmann den Bogen überspannt und der Mond seine Laterne ausmacht. Als bald darauf die hell-weiße Sonne aufgeht, duldet die allerdings niemanden an ihrem Firmament und wirft das erschrocken blickende Kerlchen ins Meer.Da aber kommt Mama und rettet den Sohn vorm Ertrinken bzw. den ihn umfangenden (Alp-)Traum.
Eine kleine,aber feine, gelungene Umsetzung dieser klassischen Geschichte - von einer Künstlerin, die Sie sich merken sollten !
Wer heutzutage „Der kleine Häwelmann“ hört, hat vielleicht noch die nostalgisch-freundlichen Illustrationen von Else Wenz-Vietor (1926) vor Augen.Eigentlich ist die Geschichte des unersättlichen kleinen Schreihalses zwar nicht unbedingt kinderuntypisch, aber richtig warm geworden bin ich früher mit dieser Erzählung nie.
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Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Oft kopiert und mit moderneren Zeichnungen versehen, ist diese ursprüngliche Ausgabe doch immer noch die schönste! Ein bezauberndes Bilderbuch und Einschlafgeschichte. Oft kopiert und mit moderneren Zeichnungen versehen, ist diese ursprüngliche Ausgabe doch immer noch die schönste! Ein bezauberndes Bilderbuch und Einschlafgeschichte.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
3
2
1
0
0

Nostalgisches Märchen
von Münevver Bolat aus Hamburg am 15.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch einige Worte zum Buch und auch zum Autor Theodor Storm sagen. Das Märchen, welches Theodor Storm im Jahr 1849 für seinen ältesten Sohn Hans schrieb, beschreibt ein Kind, dass übertrieben viel Aufmerksamkeit fordert. Deshalb auch der Ausdruck "Häwelmann". Dieser... Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch einige Worte zum Buch und auch zum Autor Theodor Storm sagen. Das Märchen, welches Theodor Storm im Jahr 1849 für seinen ältesten Sohn Hans schrieb, beschreibt ein Kind, dass übertrieben viel Aufmerksamkeit fordert. Deshalb auch der Ausdruck "Häwelmann". Dieser ist ungewöhnlich für unseren Alltag, da der Begriff aus dem Niederdeutschen entsprungen ist. Die Geschichte beginnt mit einem schlaflosen Häwelmann, der am liebsten weiterhin in seinem Rollbett umherfahren würde und deshalb seine tief schlafende Mutter nervt. Sie allerdings schläft so fest, dass sie den Knirps nicht hört. Und plötzlich hört der Häwelmann nicht mehr auf. Es dröhnt sein lautes "Mehr, mehr!" im ganzen Raum. Als der Mond den Häwelmann erblickt, fängt er an ihn zu fahren. So beginnt die abenteuerliche Nachtreise des Häwelmanns. Sie fahren durch die Stadt und durch den Wald. Alle Lebewesen jedoch scheinen schon längst zu schlafen, sogar die Sterne. Bei Sonnenaufgang passiert dann etwas Unerwartetes. "Der kleine Häwelmann" mag zwar ein Kindermärchen sein, doch durch die Formulierungen kann ich mir vorstellen, dass es von einigen Kindern nicht beim ersten Hören verstanden wird. Die Illustrationen wiederum sollen den Text unterstützen und erklären die Geschichte im Grunde. Mir persönlich haben sie nicht gefallen, da die Bilder zu abstrakt waren. Ein Märchen endet wie gewöhnlich mit einem Happy-End, das tut es hier auch. Insgesamt habe ich das Kinderbuch nicht vollständig spüren können, da die Bilder sehr kalt und distanziert wirkten. Normalerweise bin ich von einem Kinderbuch immer sehr angetan. Das mag vielleicht einfach daran liegen, dass das Märchen anders war. Anders kann auch gut sein, so ist es nicht. Es hat jedoch meinen Geschmack nicht vollständig treffen können. Der Protagonist, also der Häwelmann hingegen wurde realistisch genug dargestellt und spiegelt das Verhalten vieler Kinder heute wider. Etwas sehr übertrieben fand ich die Szene, in der, der Mond den Häwelmann ist Wasser "schmeißt", damit dieser erst einmal das Schwimmen lernt. Das Verhalten soll erzieherisch sein, jedoch wirkt es meiner Meinung nach sehr streng. Ich kann mir aber vorstellen, dass zu dieser Zeit Kinder genau so erzogen wurden. "Der kleine Häwelmann" ist sicherlich ein schönes Werk für nostalgische Leser und auch etwas ältere Menschen.

mehr, mehr ...
von Blacky am 24.04.2009
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Inhalt Nachts sollen Kinder schlafen. Aber der kleine Häwelmann denkt überhaupt nicht daran. Er liegt in seinem Rollbettchen und ist glockenwach. Seine Mutter schläft neben ihm in einem großen Himmelbett und hört sein Rufen nicht. Da macht der kleine Häwelmann aus seinem Hemd ein Segel, bläst hinein und fährt davon:... Der Inhalt Nachts sollen Kinder schlafen. Aber der kleine Häwelmann denkt überhaupt nicht daran. Er liegt in seinem Rollbettchen und ist glockenwach. Seine Mutter schläft neben ihm in einem großen Himmelbett und hört sein Rufen nicht. Da macht der kleine Häwelmann aus seinem Hemd ein Segel, bläst hinein und fährt davon: Erst rollt er durch das Zimmer, schließlich zum Fenster hinaus. Der Mond leuchtet ihm auf der Fahrt durch die Nacht. Der kleine Junge fährt durch die Stadt, den Wald und schließlich in den Himmel hinauf - bis zu den Sternen. Doch dann geht der Mond unter, und die Nacht ist plötzlich rabenschwarz ... (Fast) Jeder kennt sie, die Geschichte vom kleinen Hävelmann der immer "mehr, mehr .." will. Bis heute eine tolle Geschichte für Kinder, die die Phantasie anregt. Sehr empfehlenswert