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Der letzte Engel

Der letzte Engel 1

(24)
Virtuos, vielschichtig, überraschend - ein abgründiger fantastischer Thriller von SPIEGEL Bestsellerautor Zoran Drvenkar!

Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail:

sorry für die schlechte nachricht

aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein

wir wollten nur, dass du das weißt

Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer.

Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken ...

Rezension
"Ein bizarrer Thriller voller Fantasy und schwarzer Romantik."
Portrait
Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt Romane, Gedichte und Theaterstücke über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zoran wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und lebt heute in der Nähe von Berlin in einer ehemaligen Kornmühle.
Zitat
"Nichts für Zartbesaitete, aber überirdisch spannend und schön."
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 01.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641096434
Verlag Cbj
Dateigröße 1436 KB
Verkaufsrang 39.683
eBook
7,99
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein vielschichtiger und intelligenter Jugend-Fantasy-Roman, der nicht immer ganz einfach ist. Aber im wahrsten Sinne des Wortes: fantastisch!
Ein vielschichtiger und intelligenter Jugend-Fantasy-Roman, der nicht immer ganz einfach ist. Aber im wahrsten Sinne des Wortes: fantastisch!

Jenny Kümmel, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Noch nie habe ich Engel so düster erlebt.
Verstörend und fesselnd zugleich.
Noch nie habe ich Engel so düster erlebt.
Verstörend und fesselnd zugleich.

„Gibt es Engel ohne Flügel?“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein interessanter, fabulierend düsterer, verworrener Auftakt einer Saga, um den Kampf Gut gegen Böse...
Doch wer wer ist, bleibt fraglich.
Zoran Drvenkar beschreibt seine Figuren detailliert, gibt Grautöne hinzu, menschelnde Erinnerungen, Gefühle und widerstreitende Aktionen - so dass keiner allwissend erscheint.
Die in sich recht brutale Geschichte entwickelt einen ganz eigenen Sog, verhüllt die Grundgeschichte perfekt und somit sind die Kräfteverhältnisse jedesmal überraschend neu. Wie es um den "letzten Engel" Motte weitergehen und wie sein wirkliches Vermächtnis aussehen wird, bleibt eine spannende Frage - vor allem nachdem die Toten auferstehen...
Ein interessanter, fabulierend düsterer, verworrener Auftakt einer Saga, um den Kampf Gut gegen Böse...
Doch wer wer ist, bleibt fraglich.
Zoran Drvenkar beschreibt seine Figuren detailliert, gibt Grautöne hinzu, menschelnde Erinnerungen, Gefühle und widerstreitende Aktionen - so dass keiner allwissend erscheint.
Die in sich recht brutale Geschichte entwickelt einen ganz eigenen Sog, verhüllt die Grundgeschichte perfekt und somit sind die Kräfteverhältnisse jedesmal überraschend neu. Wie es um den "letzten Engel" Motte weitergehen und wie sein wirkliches Vermächtnis aussehen wird, bleibt eine spannende Frage - vor allem nachdem die Toten auferstehen...

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Zu viele verschiedene Handlungsstränge,sehr kompliziert zu lesen.Die Geschichte ist an sich gut,aber schwierig umgesetzt.Zu oft wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt Zu viele verschiedene Handlungsstränge,sehr kompliziert zu lesen.Die Geschichte ist an sich gut,aber schwierig umgesetzt.Zu oft wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt

„Engel ohne Religion ist fast unmöglich - aber eben nur fast“

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

"Der letzte Engel" ist der neue Roman von Zoran Drvenkar. Nach "Sorry", einem unfassbar spannenden Thriller, war meine Erwartung an diesen neuen Roman entsprechend hoch – und sie wurde mehr als erfüllt! Engel ohne Religion ist fast unmöglich, aber Zoran hat es möglich gemacht und eine äußerst spannende und faszinierende Geschichte geschrieben. Eine gelungene Mischung aus Historischem und Fantasy, mit der Spannung eines guten Krimis und der Düsternheit eines echten Thrillers.
Bei den Protagonisten von "Der letzte Engel" sind alle Altersstufen vertreten. Vom knallharten alten Knacker, der mit der ewigen Rache in der Brust durch die Gegend läuft, über den verlorenen Teenager, der eigentlich nur Teenager sein will und sich selbst eines Morgens nicht mehr wiedererkennt, bis zur Zehnjährigen, die voller Trauer ist und sich das Schicksal der Welt auf die Schultern geladen hat. Der Autor entwickelt Intrigen, die sich über Kontinente spannen, reist vor und zurück in der Zeit, deckt nach und nach verschiedene Geheimnisse auf … und als Leser klebt man einfach an den Zeilen und gelangt auf einmal am Ende an. Und dann ist es doch nicht zu Ende. Die Geschichte geht weiter. Im nächsten Band, dessen Titel und Erscheinen leider noch nicht bekannt sind.
Das Lesevergnügen wird ein wenig getrübt durch den Frust, dass man nicht direkt weiterlesen kann, seufz. Ansonsten ist dieses Buch absolut empfehlenswert! Übrigens auch für Erwachsene, denn es läuft offiziell als Jugendbuch.
"Der letzte Engel" ist der neue Roman von Zoran Drvenkar. Nach "Sorry", einem unfassbar spannenden Thriller, war meine Erwartung an diesen neuen Roman entsprechend hoch – und sie wurde mehr als erfüllt! Engel ohne Religion ist fast unmöglich, aber Zoran hat es möglich gemacht und eine äußerst spannende und faszinierende Geschichte geschrieben. Eine gelungene Mischung aus Historischem und Fantasy, mit der Spannung eines guten Krimis und der Düsternheit eines echten Thrillers.
Bei den Protagonisten von "Der letzte Engel" sind alle Altersstufen vertreten. Vom knallharten alten Knacker, der mit der ewigen Rache in der Brust durch die Gegend läuft, über den verlorenen Teenager, der eigentlich nur Teenager sein will und sich selbst eines Morgens nicht mehr wiedererkennt, bis zur Zehnjährigen, die voller Trauer ist und sich das Schicksal der Welt auf die Schultern geladen hat. Der Autor entwickelt Intrigen, die sich über Kontinente spannen, reist vor und zurück in der Zeit, deckt nach und nach verschiedene Geheimnisse auf … und als Leser klebt man einfach an den Zeilen und gelangt auf einmal am Ende an. Und dann ist es doch nicht zu Ende. Die Geschichte geht weiter. Im nächsten Band, dessen Titel und Erscheinen leider noch nicht bekannt sind.
Das Lesevergnügen wird ein wenig getrübt durch den Frust, dass man nicht direkt weiterlesen kann, seufz. Ansonsten ist dieses Buch absolut empfehlenswert! Übrigens auch für Erwachsene, denn es läuft offiziell als Jugendbuch.

„Großartiges Buch ohne Liebesgeschichte!“

Anna Riedl, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Motte ist der letzte Engel. Aber leider ist das nicht ganz so toll, wie es sich vielleicht anhört, denn dafür musste er sterben. Lars ist sein Begleiter und der Erste, der Motte sehen kann. Mona kann Erinnerungen berühren und hat Esko aus der Vergangenheit geholt. Und dann gibt es da noch "die Familie" und "die Bruderschaft".

In diesem spannenden ersten Band um den letzten Engel lässt Zoran Drvenkar uns durch verschiedene Blickwinkel erkennen, wie die Geschichten all dieser Personen zusammenhängen und was es mit der Prophezeiung um den letzten Engel auf sich hat.
Motte ist der letzte Engel. Aber leider ist das nicht ganz so toll, wie es sich vielleicht anhört, denn dafür musste er sterben. Lars ist sein Begleiter und der Erste, der Motte sehen kann. Mona kann Erinnerungen berühren und hat Esko aus der Vergangenheit geholt. Und dann gibt es da noch "die Familie" und "die Bruderschaft".

In diesem spannenden ersten Band um den letzten Engel lässt Zoran Drvenkar uns durch verschiedene Blickwinkel erkennen, wie die Geschichten all dieser Personen zusammenhängen und was es mit der Prophezeiung um den letzten Engel auf sich hat.

„Beeindruckend anders“

Marlis Heimbuch, Thalia-Buchhandlung Rudolstadt

Die Geschichte beginnt mit Esko, Mona und Motte. Esko der einst Flügel besaß, aber sie in einer Schlacht verlor. Mona die ebenfalls kein Mensch mehr ist und die die Erinnerungen der Menschen berühren kann. Und Motte, der 16 jährige Teenager an dem sich Vergangenheit und Zukunft brechen.

Motte ist eine der Hauptfiguren aus Drvenkars neuem Roman, aber um zu dieser Hauptperson zu werden, muss Motte sterben und zu einem Engel werden, dem letzten Engel. Dies ist jedoch kein Geschenk für Motte, sondern eine Bürde.

"Ein Engel wird von geborgter Zeit leben, und ihr werdet ihn an seinen Wunden erkennen [...]"

"Der letzte Engel" ist ein Jugendroman der nichts für Fans von Heitmanns "Schattenschwingen"-Trilogie ist. Die Geschichte ist hart und bedrückend. Drvenkar zeichnet ein klares Bild von seinen Charakteren das nichts beschönigt, schon gar nicht ihren jeweiligen Tod. Und genau dieser Realismus macht das Buch so faszinierend und spannend.
Die Geschichte beginnt mit Esko, Mona und Motte. Esko der einst Flügel besaß, aber sie in einer Schlacht verlor. Mona die ebenfalls kein Mensch mehr ist und die die Erinnerungen der Menschen berühren kann. Und Motte, der 16 jährige Teenager an dem sich Vergangenheit und Zukunft brechen.

Motte ist eine der Hauptfiguren aus Drvenkars neuem Roman, aber um zu dieser Hauptperson zu werden, muss Motte sterben und zu einem Engel werden, dem letzten Engel. Dies ist jedoch kein Geschenk für Motte, sondern eine Bürde.

"Ein Engel wird von geborgter Zeit leben, und ihr werdet ihn an seinen Wunden erkennen [...]"

"Der letzte Engel" ist ein Jugendroman der nichts für Fans von Heitmanns "Schattenschwingen"-Trilogie ist. Die Geschichte ist hart und bedrückend. Drvenkar zeichnet ein klares Bild von seinen Charakteren das nichts beschönigt, schon gar nicht ihren jeweiligen Tod. Und genau dieser Realismus macht das Buch so faszinierend und spannend.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
15
5
1
3
0

Wieder ein empfehlenswerter Drvenkar.
von einer Kundin/einem Kunden aus Zarpen am 20.06.2015

Das Buch beginnt wie immer auf mehreren Ebenen, welche sich dann geschickt ineinander fügen. Zoran Drvenkar schreibt wie schon bei "Du" und "Sorry" in den wechselnden Perspektiven der Akteure und beleuchtet so immer sehr gut deren unterschiedliche Sichtweise. Wofür ich ihn persönlich aber am meisten schätze und auch immer empfehlen... Das Buch beginnt wie immer auf mehreren Ebenen, welche sich dann geschickt ineinander fügen. Zoran Drvenkar schreibt wie schon bei "Du" und "Sorry" in den wechselnden Perspektiven der Akteure und beleuchtet so immer sehr gut deren unterschiedliche Sichtweise. Wofür ich ihn persönlich aber am meisten schätze und auch immer empfehlen würde: Drvenkar schafft es in jedem Buch ein völlig neues Thema aufzugreifen, spannend, schräg und manchmal grotesk in eine Handlung zu spinnen und auch immer wieder neue Charaktere zu erschaffen. Bei ihm gibt es keinen "Der x-te Fall vonn soundso" (obwohl ich bei Motte gerade an der Fortsetzung lese :-) ) Weiter so!

Stell dir vor, du wachst auf und bist tot!
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 16.03.2015
Bewertet: Taschenbuch

Genau das passiert dem 16-jährigen Markus, genannt Motte, genau so wurde es in der Mail angekündigt, die er kurz zuvor bekommen hat. Irgendwie ist Motte aber auch nicht richtig tot, immerhin kann er noch seinen besten Freund Lars anrufen, aber er atmet definitiv nicht mehr – dafür hat er... Genau das passiert dem 16-jährigen Markus, genannt Motte, genau so wurde es in der Mail angekündigt, die er kurz zuvor bekommen hat. Irgendwie ist Motte aber auch nicht richtig tot, immerhin kann er noch seinen besten Freund Lars anrufen, aber er atmet definitiv nicht mehr – dafür hat er Flügel auf dem Rücken! Was Motte nicht weiß, daß er als Engel mitten in eine uralte Geschichte rein geraten ist: plötzlich hat er Feinde und Freunde, die er bisher noch nie gesehen hat. Laut Autorenseite ist dieses Buch der Auftakt zu einer Dilogie und ohne bisher den zweiten Teil zu kennen, behaupte ich, daß man in jedem Fall dieses Buch zuerst lesen sollte, um die ganzen Zusammenhänge und Hintergründe zu kennen. Der Autor erzählt eine spannende Geschichte von Engel und Menschen, „der Familie“ und der Bruderschaft, mysteriöse Experimente, gnadenlose Rächer und Erlöser, die Gebrüder Grimm und russische Gräfinnen sowie einer uralten Prophezeiung. Wie man das bei Zoran Drvenkar kennt, springen die Zeitebenen munter hin und her, der Leser bekommt immer mehr Brocken hingeworfen, ohne sie wirklich einordnen zu können. Dann, wenn die Verwirrung am größten ist, führt der Autor die verschiedenen Handlungsstränge geschickt zusammen und gibt dem Leser Antworten auf seine zahlreichen Fragen. Der Zeitrahmen beläuft sich von 1816 bis in die Gegenwart – obwohl, das ist nicht ganz richtig, denn es spielt noch eine Schlacht zwischen Engel und Menschen eine Rolle, die vor ungefähr einer halben Million Jahren stattgefunden hat, so genau können sich die Beteiligten auch nicht mehr daran erinnern. Ebenfalls gewohnt, wechselt der Autor immer wieder die Erzählsperspektiven, oftmals wird der Leser miteinbezogen, in dem Drvenkar in die Du-Perspektive wechselt. Die Charaktere sind ebenfalls wieder sehr gelungen, es gibt kein einfaches Gut und Böse – und nach der Lektüre dieses ersten Bandes bin ich mir immer noch nicht sicher, wer auf welcher Seite steht und welche Ziele verfolgt. Ich habe den Verdacht, es steckt ein uralter Plan dahinter, nur habe ich keine Ahnung (und wahrscheinlich auch die Beteiligten), wer die Regeln tatsächlich bestimmt. Ebenfalls typisch für den Autor ist, daß nicht gerade wenige Figuren ihr Leben lassen – und nie ist vorher klar, wer überlebt und wer nicht. Ich fand es etwas schade, daß Motte schlussendlich relativ wenig Raum in dem Buch hat, aber ich denke, das wird sich im zweiten Teil grundlegend ändern; der erste Band lässt den Leser und Motte in die Vergangenheit eintauchen, um zu verstehen, warum er zum letzten Engel wurde. Einige Fragen werden beantwortet, aber es bleiben auch noch genügend Fragen offen, auf deren Beantwortung im zweiten Band ich sehr gespannt bin. Da das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet, bin ich froh, daß der zweite Teil in wenigen Tagen erscheinen wird.

Dieser fesselnde Roman erinnert stark an ein 1000-Teile-Puzzle!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.01.2015

Als der 16-jährige Markus - von allen Motte genannt - eines Morgens tot aufwacht, ahnt er bereits, dass etwas Merkwürdiges im Gange ist; denn sein Herz schlägt nicht mehr und plötzlich ragen zwei große, prachtvolle, weiße Flügel aus seinen Schulterblättern. Doch das er Teil einer Geschichte wird, die bereits... Als der 16-jährige Markus - von allen Motte genannt - eines Morgens tot aufwacht, ahnt er bereits, dass etwas Merkwürdiges im Gange ist; denn sein Herz schlägt nicht mehr und plötzlich ragen zwei große, prachtvolle, weiße Flügel aus seinen Schulterblättern. Doch das er Teil einer Geschichte wird, die bereits vor vielen Jahrhunderten ihren Anfang genommen hat und einige sehr bedeutende Menschen wie die Gebrüder Grimm oder den russischen Zaren involviert, damit hätte er nun wirklich nicht gerechnet. Zoran Drvenkar, der Autor dieses komplexen Meisterwerks, entführt den Leser in ein anderes Universum - eines, in dem "die Familie" verzweifelt versucht, die Engel zurück auf unsere Erde zu holen, und "die Bruderschaft" mit allen Mitteln kämpft, um zu verhindern, dass dies wahrhaftig geschieht, da sie die Macht der Engel fürchten. Denn diese sind nicht so, wie wir sie uns im religiösen Sinne vorstellen. Was genau es allerdings mit ihnen auf sich hat bleibt ein Geheimnis, welches hoffentlich in der Fortsetzung - Der Ruf aus dem Eis - gelüftet wird. Dieser Roman, der durch verschiedene Zeitebenen, Blickwinkel und Erzählstile (teils auktorial, teils personal) so einzigartig und fesselnd wird, ist ein muss für jeden Fantasy-Fan!