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Der letzte Überlebende

Wie ich dem Holocaust entkam

(62)
Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte - auch das Grauen von Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Todesmarsch, den Schiffbruch der Cap Arcona. Unzählige Male entging er dem Tod. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend.
Der Krieg ließ keine Möglichkeit, an ein Morgen zu denken. Und wen interessierte nach dem Krieg das Gestern? Am Ende seines unglaublichen Lebens gelingt es Sam Pivnik, einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, darüber zu sprechen.
Portrait
1926 geboren, wächst Sam im schönen oberschlesischen Städtchen Bedzin auf. Am 1. September 1939, Sams 13. Geburtstag, überfallen die Deutschen Polen. Über das, was dann geschah, hat Sam Pivnik lange geschwiegen. Er lebt heute in einem Seniorenheim in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783806235265
Verlag Konrad Theiss Verlag GmbH
Übersetzer Ulrike Strerath-Bolz
Verkaufsrang 7.624
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein Buch, das Gänsehaut verursacht! Sam Pivnik hat schon in jungen Jahren die schlimmsten Dinge er- und überlebt. Eine unfassbare und berührende Lebensgeschichte. Ein Buch, das Gänsehaut verursacht! Sam Pivnik hat schon in jungen Jahren die schlimmsten Dinge er- und überlebt. Eine unfassbare und berührende Lebensgeschichte.

„Unvergessliches Zeitdokument“

Katalin Kocsis, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Sam Pivnik, geboren in Polen, Jude.Bis 1939 hatte er eine unbeschwerte Kindheit. Er erlebt und überlebt das Ghetto, Auschwitz, den Todesmarsch nach Schleswig-Holstein. Wie erträgt eine junger Mensch diese Misshandlungen und in ständiger Angst zu leben, der Nächste zu sein ?? Diese wahren Erinnerungen über den Holocaus sind ein zeitgeschichtliches Sam Pivnik, geboren in Polen, Jude.Bis 1939 hatte er eine unbeschwerte Kindheit. Er erlebt und überlebt das Ghetto, Auschwitz, den Todesmarsch nach Schleswig-Holstein. Wie erträgt eine junger Mensch diese Misshandlungen und in ständiger Angst zu leben, der Nächste zu sein ?? Diese wahren Erinnerungen über den Holocaus sind ein zeitgeschichtliches Dokument, welches unwahrscheinlich berührt und tief erschüttert. Ein Buch, welches beeindruckt und sehr zum Nachdenken anregt. Schonungslose Autobiographie

„Erschütternde Geschichte“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Sam Pivnik hat überlebt. Er hat Auschwitz überlebt, und die Todesmärsche, den Bombenangriff auf die Cap Arcona, als er sich schon fast in Sicherheit wähnte. In diesem Buch erzählt er uns seine Geschichte. Sie ist erschütternd. Er erzählt von seiner Familie, die fast vollständig in den Gaskammern ums Leben kam. Auch erzählt er über den Sam Pivnik hat überlebt. Er hat Auschwitz überlebt, und die Todesmärsche, den Bombenangriff auf die Cap Arcona, als er sich schon fast in Sicherheit wähnte. In diesem Buch erzählt er uns seine Geschichte. Sie ist erschütternd. Er erzählt von seiner Familie, die fast vollständig in den Gaskammern ums Leben kam. Auch erzählt er über den grausamen Alltag in Auschwitz, wo Verrat und Willkür Menschenleben bestimmten. Ein Wunder, dass er sich selbst nicht aufgegeben hat und überlebt hat.
Sam Pivnik sieht es als seine Aufgabe, die Geschichte seines Schicksals zu erzählen, damit nicht vergessen wird. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ich möchte wirklich, dass viele Menschen Sam Pivnik zuhören.

„Schonungslos“

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Sam erzählt von seiner jüdischen Kindheit in Polen und dem Umbruch des Friedens durch den Einmarsch der deutschen Armee 1939. Er erzählt von Verrat, von Verzweiflung, von Zwang, aber auch vom Willen, am Leben zu bleiben. Schonungslos erfahren wir von den Schrecken von Auschwitz, der Willkür der Befehlshaber, dem Todesmarsch bis nach Sam erzählt von seiner jüdischen Kindheit in Polen und dem Umbruch des Friedens durch den Einmarsch der deutschen Armee 1939. Er erzählt von Verrat, von Verzweiflung, von Zwang, aber auch vom Willen, am Leben zu bleiben. Schonungslos erfahren wir von den Schrecken von Auschwitz, der Willkür der Befehlshaber, dem Todesmarsch bis nach Schleswig- Holstein. Er nennt Zahlen, die schier unmöglich scheinen, und doch ist alles wahr.
Ein interessant und spannend geschriebenes Sachbuch.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
62 Bewertungen
Übersicht
53
6
3
0
0

Packendes Zeitzeugnis
von Isaopera am 14.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Verarbeitung des zweiten Weltkrieges und speziell des Holocausts teilt ich in der Literatur in fiktionale Geschichten und Zeitzeugnisse. Aus beiden Genres habe ich schon sehr viele Bücher gelesen, da mich das Thema immer wieder packt und bewegt und ich sehr wichtig finde, dass diese Geschichten erzählt werden können.... Die Verarbeitung des zweiten Weltkrieges und speziell des Holocausts teilt ich in der Literatur in fiktionale Geschichten und Zeitzeugnisse. Aus beiden Genres habe ich schon sehr viele Bücher gelesen, da mich das Thema immer wieder packt und bewegt und ich sehr wichtig finde, dass diese Geschichten erzählt werden können. Im Theiss-Verlag ist mit "Der letzte Überlebende" ein Zeitzeugnis erschienen, das von einem ganz außergewöhnlichen Schicksal erzählt. Man muss sich klar machen, dass die Erzählungen von Holocaust-Überlebenden stets Ausnahmen darstellen, denn leider erlitten viele Menschen den "typischen" Weg von Verfolgung und Tod. Sam Pivnik findet sehr persönliche und authentische Worte in seiner Erzählung und ich fand es sehr packend, seine Geschichte von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter zu verfolgen. Gut finde ich hierbei, dass eben "weitererzählt" wird, das heißt, wir fahren auch, wie es nach dem Krieg weiterging. Sam Pivnik hat Jahre des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau überlebt, dann jedoch noch viele andere Schicksalswege gemacht, die ihn letztlich sogar in den israelischen Unabhängigkeitskrieg geführt haben. Diese Entscheidung, als Holocaust-Überlebender wenige Jahre später in einem Krieg zu kämpfen, war für mich sehr interessant, aber auch wenig nachvollziehbar. Hier offenbart sich eine Schwäche des Buches: Ich finde die gesamte Geschichte während des Krieges sehr nachvollziehbar, authentisch und detailreich erzählt. Gegen Ende verliert das Buch für mich an Detailreichtum und die Ereignisse werden daher schwieriger nachvollziehbar, vielleicht auch, weil ich als Leserin mit den Ereignissen weniger vertraut war als mit denen des zweiten Weltkrieges. Abschließend muss ich anmerken, dass sich in meiner Ausgabe leider einige gut sichtbare Rechtschreibfehler fanden und die Angabe hinten auf dem Cover, Sam Pivnik wäre der Einzige aus seiner Familie, der die Verfolgung der Nazis überlebt habe, offensichtlich nicht korrekt ist, wenn man das Buch liest. Dies hat mich irritiert und ich würde mir wünschen, dass solche Dinge überarbeitet werden. Ein packendes und wichtiges Zeitzeugnis aus dem 2. Weltkrieg, das mit seiner Schonungslosigkeit besticht und für jeden eine wichtige Erfahrung ist!

sehr interessant
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Erst war ich wirklich skeptisch ob es sich bei diesem Buch um geeigneten Lesestoff für mich handelt, doch kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, war ich gar nicht mehr zu bremsen. Stellenweise musste ich echt schlucken, da dieses Buch wirklich nichts verschönigt oder umschreibt, es wird einfach dargestellt wie... Erst war ich wirklich skeptisch ob es sich bei diesem Buch um geeigneten Lesestoff für mich handelt, doch kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, war ich gar nicht mehr zu bremsen. Stellenweise musste ich echt schlucken, da dieses Buch wirklich nichts verschönigt oder umschreibt, es wird einfach dargestellt wie es war. Eigentlich für Unbeteiligte unvorstellbar. Eine wahre Geschichte, eine Aufzeichnung über Sam, der als einziger Überlebender seiner Familie die Nazizeit überstanden hatte und heute noch in einem Seniorenheim in London lebt. Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem ich so mitgelitten hatte und das mich auch noch nach Beendigung tagelang beschäftigt hatte. Dieses Buch hat dies eindeutig geschafft.

Überzeugendes Dokument über den Holocaust
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sam Pivnik kommt 1926 in Polen auf die Welt. 1939 steht plötzlich seine Welt Kopf. Die Deutschen erobern Polen und nichts ist mehr wie es war. Angst und Schrecken regieren das Leben mit seiner Familie. Als seine komplette Familie nach Ausschwitz gebracht wird, geht bei ihm der Handschuh nach... Sam Pivnik kommt 1926 in Polen auf die Welt. 1939 steht plötzlich seine Welt Kopf. Die Deutschen erobern Polen und nichts ist mehr wie es war. Angst und Schrecken regieren das Leben mit seiner Familie. Als seine komplette Familie nach Ausschwitz gebracht wird, geht bei ihm der Handschuh nach rechts, der Rest der Familie muss nach links. Das Leben im Lager ist unmenschlich und grausam. Aber Sam hat einen großen Lebenswillen und häufig auch ein Quäntchen Glück, dass ihn keine Kugel in den Kopf trifft. Die Geschichte von Sam Pivnik ist ein gelungenes Zeitdokument. Mich haben besonders die letzten Kapitel nach der Befreiung berührt. Wie die Gefühle der Häftlinge unter den Teppich gekehrt wurden, wie mit dem Verbrechern des Regimes umgegangen wurde und wie selbst Häftlinge SS- Leute beschützen. Ich finde es sehr schwer das Buch zu bewerten, weil es nicht genügend Dokumente zum Holocaust geben kann und jede Geschichte erzählenswert ist. Zuletzt habe ich "Und du bist nicht zurückgekommen" zu diesem Thema gelesen. Das Buch lag mir besser, hatte aber weniger historische Details und war aus einer persönlicheren Sicht. Aber gerade die historischen Details machen dieses Buch lesenswert, deswegen vergebe ich 5 Punkte. Das Cover zeigt um was es geht und auch die Bilder im Buch sind stimmig.


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