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Der Prozeß

Roman. Mit einem Nachwort von Max Brod

(10)
»Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.«
So beginnt die Geschichte des Josef K., dem an seinem 30. Geburtstag von einer mysteriösen Behörde der Prozeß gemacht werden soll. Und je mehr der Bankbeamte seine Unschuld verteidigen will, um so tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. muß schließlich erkennen, daß der »Sinn dieser großen Organisation, dieser korrupten Bande«, der Sinn dieses geheimnisvollen Prozesses die »Sinnlosigkeit« ist.
Der Prozeß ist ein großes Werk der Weltliteratur. Die Bedeutung für das 20. Jahrhundert kann nicht überschätzt werden: Denn der Prozeß, den Josef K. über sich ergehen lassen muß, ist auch ein Prozeß, den er – unschuldig-schuldig – sich selbst macht und verlieren muß.
Portrait
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt" ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 282
Erscheinungsdatum 31.01.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-45669-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 181/111/20 mm
Gewicht 174
Auflage 8
Verkaufsrang 47.940
Buch (Taschenbuch)
8,00
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Sowas liest man nicht alle Tage...
von dola am 11.02.2010

Ein äusserst gewöhnungsbedürftiger Gedankengang und Schreibverhalten zeigte wohl Franz Kafka bei der Niederschrift seines surealistischen Meisterwerks. Wenn man sich wirklich in die Faszination einer Scheinwelt, in der alles anders scheint hineinversetzt, wird Kafkas Roman zu einem hochstehenden, einzigartigen Produkt undurchschaubarer Gedankenspielereien, die in Kafkas Kopf, wie bei sonst niemandem, stattgefunden... Ein äusserst gewöhnungsbedürftiger Gedankengang und Schreibverhalten zeigte wohl Franz Kafka bei der Niederschrift seines surealistischen Meisterwerks. Wenn man sich wirklich in die Faszination einer Scheinwelt, in der alles anders scheint hineinversetzt, wird Kafkas Roman zu einem hochstehenden, einzigartigen Produkt undurchschaubarer Gedankenspielereien, die in Kafkas Kopf, wie bei sonst niemandem, stattgefunden haben müssen. Auch wenn man bedenkt, dass das Buch nur als Fragment vorlag und nicht mal sicher ist, ob die Reihenfolge der Kapitel dieselbe ist, in der Kafka es vorgesehen hatte, ist es seinem Freund Max Brod gelungen Kafkas Werk postum in einer lesbaren Version zu veröffentlichen. Wenn Sie das Buch lesen, wird Ihnen wohl schnell klar werden, warum es unzählige, voneinander abweichende, Interpretationen für das Werk gibt. Sowas gibts nicht ein zweites Mal!

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Macht oder Freiheit
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Schuldig ist in den Augen der Macht, wer Widerstand leistet, wer auch nur zu widersprechen wagt, ja schon, wer sich nicht unauffällig und stromlinienförmig genug bewegt. Denn der Macht kommt es auf die Durchsetzung ihrer selbst, auf die Exekution von Abhängigkeiten an. Nur das scheint ihr innerer Zweck zu... Schuldig ist in den Augen der Macht, wer Widerstand leistet, wer auch nur zu widersprechen wagt, ja schon, wer sich nicht unauffällig und stromlinienförmig genug bewegt. Denn der Macht kommt es auf die Durchsetzung ihrer selbst, auf die Exekution von Abhängigkeiten an. Nur das scheint ihr innerer Zweck zu sein. Sie sucht sich dann das Passende unter den formellen Regeln und Gesetzen heraus, um es für ihre Zwecke schonungslos einzusetzen. Möglichst vieles hält sie verdeckt und im Dunkeln: so zum Beispiel die Ursache und den Auslöser des Gerichtsprozesses; das die Macht Störende –vielleicht gar nicht Justiziable- nicht benennend; keinerlei Anklagepunkte gegenüber dem Angeklagten offenlegend und nichts über das weitere Verfahren verlauten lassend. Die Drahtzieher des unsäglichen Vorgehens -und womöglich Richter in einer Person- bleiben dem Angeklagten unbekannt. Jedes offene Visier wird vermieden, während ausschließlich aus dem Hinterhalt operiert wird. So lässt sich ein Angeklagter doch zweifellos am Leichtesten in einer umfassenden Hilflosigkeit halten. So scheint er der Willkür am Optimalsten ausgeliefert. Und was bedeutet schon Rechtssicherheit und was beinhaltet sie überhaupt? Was heißt schon Moral? Auch darauf gibt es eine einfache Antwort: Ein einheitliches Recht oder eine einheitliche Moral, auf die sich der Angeklagte stützen und berufen könnte, existieren einfach nicht. Macht und Freiheit stehen einander unversöhnlich gegenüber. Der höhere Wert, so Kafka, kommt aber unzweifelhaft der Freiheit zu. Wie im richtigen Leben eben… Kafka beschreibt die Zustände und die Menschen wohl so, wie sie eben sind. Werden da etwa Erinnerungen an Spitzelwesen und Korruption in bekannten, großen Organisationen wach, an das Meucheln von Missliebigen, die unter banalsten, ja lächerlichsten Vorwänden entfernt, ausgestoßen, „exekutiert“ werden, an gedungene, graue Handlanger, die sich bedenkenlos in den Dienst ihrer „Brötchengeber“ stellen? Nur die Spitzen der Eisgebirge scheinen zur öffentlichen Besichtigung freigelegt.

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Beängstigend
von Garfunkel aus Nienburg (Weser) am 04.02.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Dieses Buch besticht durch die juristische Brutalität und Anonymität in die der Protagonist K. verstrickt ist , ohne einer Möglichkeit diesem Gericht zu entfliehen. Vieles ist nicht gleich begreifbar in diesem Buch, denn K. stet es nach seiner Behaftung frei zu tun und lassen was er will, seinem Beruf nachgehen... Dieses Buch besticht durch die juristische Brutalität und Anonymität in die der Protagonist K. verstrickt ist , ohne einer Möglichkeit diesem Gericht zu entfliehen. Vieles ist nicht gleich begreifbar in diesem Buch, denn K. stet es nach seiner Behaftung frei zu tun und lassen was er will, seinem Beruf nachgehen und Freizügigkeit zu genießen, obwohl der Prozess gegen ihn läuft und mehr und mehr alle Bereiche seines Lebens durchdringt. Dieses Gericht hat eine hierarchische Ordnung zum einem bestehend aus einem erbärmlichen Gericht auf einem Dachboden eines Mietshauses, indem die niedersten und dennoch eitelsten Gerichtsdiener agieren und zum anderen einem großen, allgegenwärtigen Gericht, das niemand zu kennen scheint und dennoch überall ist und jeden betrifft. Verfolgt wird K. durchgehend von einem Gesetz, das niemand kennt und niemand dazu befugt ist es zu kennen und von einer Schuld, die ihm anhaftet und stigmatisiert , der er aber nicht bewusst ist. Trotz seiner atemberaubenden Idee, die nach einer neuen Existenz des Menschen fragt ist dieses Buch an manchen Passagen sehr langatmig und beansprucht intensiv gelesen zu werden.

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