Der Schrecken verliert sich vor Ort

Roman

(20)
Als Lena auf den Zeugen aus Wien trifft, weiß sie, dass sie diesen Mann festhalten muss. Auf den ersten Blick haben Lena und Heiner nicht viel gemeinsam. Sie träumt von Ferien in der Südsee. Heiner verbringt die Nächte mit den Schrecken von Auschwitz. Die beiden wagen diese Liebe. Lena fragt sich, ob sie die Welt, in der ihr Mann zuhause ist, je verstehen wird. Heiner fragt sich, wie er sein Trauma aus Bildern und Geräuschen möglichst vollständig in den Kopf seiner Frau übertragen kann und ob es eine Grenze gibt, bis zu der man Erfahrungen weitergeben kann. Sollte er sie finden, wird er sie einreißen.
Klug, berührend und mitreißend erzählt die Autorin und Journalistin Monika Held in ihrem großen Roman die Geschichte einer Liebe in den Zeiten nach Auschwitz.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 270, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783838725352
Verlag Bastei Entertainment
Verkaufsrang 48.426
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„Beeindruckend“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Heiner, Überlebender von Auschwitz, soll in einem Prozess aussagen. Überwältigt von seinen Erinnerungen, bricht er zusammen und Lena fängt ihn auf, sowohl wörtlich wie auch im späteren Dasein bildlich. Obwohl scheinbar wenig sie verbindet, lassen sie sich auf eine gemeinsame Zukunft ein. Ein schwieriges Unterfangen, das viel Einfühlungsvermögen Heiner, Überlebender von Auschwitz, soll in einem Prozess aussagen. Überwältigt von seinen Erinnerungen, bricht er zusammen und Lena fängt ihn auf, sowohl wörtlich wie auch im späteren Dasein bildlich. Obwohl scheinbar wenig sie verbindet, lassen sie sich auf eine gemeinsame Zukunft ein. Ein schwieriges Unterfangen, das viel Einfühlungsvermögen verlangt, weil die Schrecken von Auschwitz immer präsent bleiben.

Mich hat diese Geschichte sehr beeindruckt, weil sie einen neuen literarischen Zugang zum Thema eröffnet und trotz aller Schrecken und Dramatik nicht frei von Humor und Feingefühl ist. Monika Held benutzt eine wunderbare Sprache und wartet mit tiefgrüngigen Dialogen und nachhaltigen Bildern auf!

Ein Buch, das lange nachwirkt und SEHR lesenswert ist!

„Leben mit Auschwitz“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Es ist keine leichte Kost, die uns Monika Held mit ihrem neuen Buch "Der Schrecken verliert sich vor Ort" serviert. Dennoch: Die Geschichte von Heiner und Lisa, die ihre Liebe wagen, trotz Heiners allgegenwärtigen Erinnerungen an Auschwitz, ist eine Geschichte, die zutiefst berührt - die LeserInnen aber auch Trost finden können. Für Es ist keine leichte Kost, die uns Monika Held mit ihrem neuen Buch "Der Schrecken verliert sich vor Ort" serviert. Dennoch: Die Geschichte von Heiner und Lisa, die ihre Liebe wagen, trotz Heiners allgegenwärtigen Erinnerungen an Auschwitz, ist eine Geschichte, die zutiefst berührt - die LeserInnen aber auch Trost finden können. Für mich, das kann ich schon jetzt sagen, eines der großartigsten Bücher des Jahres 2013, von einer höchst bewundernswerten Autorin.

„Die Vergangenheit begleitet die Zukunft“

Milana Biwer, Thalia-Buchhandlung Trier

Das stellt auch Lena fest, als sie den Zeugen aus Wien heiratet. Warum stellt dieser auch das Hochzeitsalbum neben die Erinnerungen aus seiner Zeit in Auschwitz?
Lena versucht den Heiner kennenzulernen, der er ist und der er war. Ein schwerer Weg für die beiden, denn der Schatten von Heiners Vergangenheit liegt über ihrer gemeinsamen
Das stellt auch Lena fest, als sie den Zeugen aus Wien heiratet. Warum stellt dieser auch das Hochzeitsalbum neben die Erinnerungen aus seiner Zeit in Auschwitz?
Lena versucht den Heiner kennenzulernen, der er ist und der er war. Ein schwerer Weg für die beiden, denn der Schatten von Heiners Vergangenheit liegt über ihrer gemeinsamen Zukunft.

Die grausamen Fakten des zweiten Weltkrieges werden uns so nah vor Augen geführt, in all ihren schrecklichen Einzelheiten. Eine bewegende Geschichte, ein bewegender Roman.

Silke Ferber, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch das dem Leser viel abverlangt. Ein Buch das einen nicht mehr loslässt und auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt. Beeindruckend und unbedingt lesenswert. Ein Buch das dem Leser viel abverlangt. Ein Buch das einen nicht mehr loslässt und auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt. Beeindruckend und unbedingt lesenswert.

„Machtlos seinen eigenen Erinnerungen gegenüberstehen“

Kristin Deak, Thalia-Buchhandlung Cottbus

"Der Schrecken verliert sich vor Ort" ist ein Roman, der sich damit befasst, das KZ-Trauma zu verarbeiten.
Heiner versucht sich mit dem alltäglichen Nachkriegsleben auseinander zu setzen.
Obwohl es ihm schwer fällt eine Beziehung auf zu bauen, hat er eine starke Frau an seiner Seite.
Ob sie es aber auch immer sein wird?
"Der Schrecken verliert sich vor Ort" ist ein Roman, der sich damit befasst, das KZ-Trauma zu verarbeiten.
Heiner versucht sich mit dem alltäglichen Nachkriegsleben auseinander zu setzen.
Obwohl es ihm schwer fällt eine Beziehung auf zu bauen, hat er eine starke Frau an seiner Seite.
Ob sie es aber auch immer sein wird?

„Eine große Liebe mit einer schweren Vergangenheit“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

„Was geschehen ist, ist geschehen, ausgeübt von einem Kulturvolk. Und dass es geschehen ist, bedeutet, dass es wieder geschehen kann. Menschen, und zwar kultivierte, kluge Menschen, sind zu Taten fähig, die wir ihnen nicht zugetraut haben. Und wo es irgendein Anzeichen, einen Hauch davon wieder geben könnte, müssen wir eingreifen. Unsere „Was geschehen ist, ist geschehen, ausgeübt von einem Kulturvolk. Und dass es geschehen ist, bedeutet, dass es wieder geschehen kann. Menschen, und zwar kultivierte, kluge Menschen, sind zu Taten fähig, die wir ihnen nicht zugetraut haben. Und wo es irgendein Anzeichen, einen Hauch davon wieder geben könnte, müssen wir eingreifen. Unsere gottverdammte Pflicht nach Auschwitz ist, das niemals zu vergessen. Es bleibt ein ewiges Thema. Ich glaube nicht, dass wir aufhören sollten, uns damit zu beschäftigen.“ Dies ist der letzte Satz aus dem Nachwort zu dem Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ von Monika Held, den Margarete Mitscherlich im Mai 2012 geschrieben hat. Und ich finde, damit hat sie vollkommen Recht, und deshalb möchte ich Ihnen dieses in seinem Grauen doch so wunderschöne Buch an Herz legen.

Monika Held ist eine 1943 geborene Autorin und Journalistin, die sehr engagierte Sachbücher und Romane verfasst. Ihr aktueller Roman verbindet eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit einer Reise in die Vergangenheit.

Monika Held erzählt von den drei Leben des Heiner und von seiner schwierigen Liebe zu Lena. Das erste Leben von Heiner dauerte 22 Jahre. Er wurde in Wien geboren und wuchs behütet auf. Sein Vater war ein radikaler Sozialdemokrat und Staatsbeamter im „Roten Wien“ und hat ihn schon früh auf die politischen Umstände aufmerksam gemacht und damit dafür gesorgt, dass Heiner sich den Sozialisten in Wien angeschlossen hat. Mit 22 Jahren verhaften die Nationalsozialisten ihn und stecken ihn in das KZ Auschwitz. Hier beginnt sein zweites Leben, das immer noch anhält. Sein drittes Leben begann nach Ausschwitz. Doch diese Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern es werden immer mal wieder einzelne Facetten davon in die eigentliche Geschichte von Heiner und Lena eingebunden. Lena lernt Heiner 1965 in Frankfurt bei dem Auschwitz-Prozess kennen. Sie ist eine junge Dolmetscherin, die aus dem polnischen übersetzt und Heiner ein Zeuge. Als Heiner fast zusammenklappt, hilft sie ihm. Daraus entwickelt sich dann nach und nach erst ein Gespräch, dann eine Freundschaft und schließlich Liebe, die in einer Heirat mündet.

Die Geschichte wechselt zwischen Erinnerungen von Heiner aus seinem ersten und zweiten Leben in die Gegenwart. Es wird sehr sensibel in kurzen, prägnanten Sätzen die Schwierigkeit dieser Liebe erzählt. Wie geht eine Frau, die zehn Jahre jünger als ihr Mann ist und die schwierige Zeit des Nationalsozialismus unbeschwert in der Schweiz überlebt hat, mit den Erinnerungen ihres Mannes um. Sollte Heiner die Vergangenheit endlich ruhen lassen, oder muss Lena lernen, damit zu leben, auch wenn sie es nie wirklich nachempfinden kann. Als Heiner und Lena 1981 nach Polen aufbrechen, um den Menschen, die sich gegen das Kriegsrecht des Staates auflehnen und für die Rechte der Gewerkschaft Solidarnosc kämpfen, lernt sie ehemalige Mithäftlinge von ihm kennen. Dadurch versteht sie ihn langsam immer besser.

Ein unglaublicher Roman, der mir noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird – wunderschön und zugleich schockierend!

„Rückkehr nach Auschwitz“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Heiner ist Auschwitz-Überlebender, und das beherrscht sein ganzes Leben. Er lernt seine Frau Lena bei den Prozessen in Frankfurt kennen, wo sie als Übersetzerin arbeitet. Es ist keine einfache Beziehung, vor allem nicht, weil Lena es oft schwierig findet, Heiner zu verstehen. Als in Polen die Solidarnosc aufkommt, reisen Heiner und Heiner ist Auschwitz-Überlebender, und das beherrscht sein ganzes Leben. Er lernt seine Frau Lena bei den Prozessen in Frankfurt kennen, wo sie als Übersetzerin arbeitet. Es ist keine einfache Beziehung, vor allem nicht, weil Lena es oft schwierig findet, Heiner zu verstehen. Als in Polen die Solidarnosc aufkommt, reisen Heiner und Lena mit einem Laster voller Hilfsgüter nach Polen. Sie besuchen ehemalige Weggefährten von Heiner, und am Ende ihrer Reise besuchen sie auch Auschwitz. Da kommt Lena zum ersten Mal ein Verstehen näher.
Monika Heldt hat einen wunderbaren Roman geschrieben. Sie hat mich mit dieser Geschichte zu tiefst beeindruckt. Sie ruft mit ihrer schönen Sprache beeindruckende Bilder auf, die nach dem Lesen noch lange hängen bleiben.

„"Der Schrecken verliert sich vor Ort"“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ausdrucksstark und sprachgewaltig, klug und bewegend erzählt
eine junge Autorin von der Ehe von Lena und Heiner, die in den 60-ger Jahren ihren Anfang nimmt.
Die Internierung in Auschwitz hat Heiner überlebt, doch die Erinnerungen an diese Zeit fließen
fortwährend in den Alltag des Paares ein. So
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Ausdrucksstark und sprachgewaltig, klug und bewegend erzählt
eine junge Autorin von der Ehe von Lena und Heiner, die in den 60-ger Jahren ihren Anfang nimmt.
Die Internierung in Auschwitz hat Heiner überlebt, doch die Erinnerungen an diese Zeit fließen
fortwährend in den Alltag des Paares ein. So spiegeln sich in den Augen von Lena gleichermaßen
Schrecken und Einfühlungsvermögen, Entsetzen und Liebe. Die Schilderungen von Heiner sind für
Lena und den Leser gleichermaßen sehr bedrückend. Doch das Buch beinhaltet weit mehr als die
Rückschau eines Auschwitz-Überlebenden, denn es erzählt in einem ganz eigenen Ton auch vom
Alltag der Gefangenen und vor allem dem Weiterleben danach. Die eingestreuten Begegnungen mit
Heiners Freunden verleihen dem Roman zusätzlich Tiefe. Dies ist ein gutes und wichtiges Buch, eines
das oft nur schwer zu ertragen ist und das doch viel mehr ist als die Erinnerung eines Überlebenden,
die eine neue Generation von Schriftstellern nun wach hält.

„>kapier die Struktur<“

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Der aus Wien stammende Heiner ist einer der wenigen Häftlinge die Auschwitz überlebten.Doch die Erinnerung lässt ihn nicht los.Das muss die aus Deutschland kommende Lena sehr bald erkennen.So sehr sie sich auch bemüht,ihn und seine polnischen Freunde zu verstehen,kann sie nicht wirklich nachvollziehen was die Männer dort persönlich Der aus Wien stammende Heiner ist einer der wenigen Häftlinge die Auschwitz überlebten.Doch die Erinnerung lässt ihn nicht los.Das muss die aus Deutschland kommende Lena sehr bald erkennen.So sehr sie sich auch bemüht,ihn und seine polnischen Freunde zu verstehen,kann sie nicht wirklich nachvollziehen was die Männer dort persönlich erlebt haben.Oft sind es Kleinigkeiten,ein falsch verstandenes Wort,dass zu heftigen Debatten zwischen ihnen beiden führt.Zurückgezogen leben sie schließlich in einem Dorf an der Küste.Haben sich ein Haus am Waldesrand gekauft.Der Tagesablauf folgt strengen Regeln und Strukturen,ohne die Heiner einfach nicht mehr leben kann.Dazu hat er in Auschwitz zu viel durchgemacht.
M.Held schildert in ihrem Buch,zu welchen Taten Menschen fähig sind.Egal ob als Häftling,oder als SS-Mann.Schonungslos spricht die Hauptperson über das Leben in diesem KZ.
Gleichzeitig wird deutlich gemacht,wie diese Orte mit den Jahren ihre Schrecken verlieren.Wie für kommende Generationen diese Geschehnisse immer schwerer nachvollziehbar werden.
Ein anspruchsvolles Buch,zu einem Thema,dass nie in Vergessenheit geraten darf.Denn diese Zeit darf sich nie wiederholen.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Gibt es ein Leben nach dem Holocaust ?? Dieses Buch ist harter Lesestoff, aber zugleich unglaublich packend. Gibt es ein Leben nach dem Holocaust ?? Dieses Buch ist harter Lesestoff, aber zugleich unglaublich packend.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
18
2
0
0
0

Der Schrecken hält noch an...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 05.06.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ich habe mich in dieses Buch am letzten, total verregneten Wochenende vertieft und frage mich jetzt: Was habe ich gelesen ? Eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die ungleicher nicht sein könnten und gerade deswegen zusammen finden und beisammen bleiben ? Eine psychologische Abhandlung zur posttraumatischen Belastungsstörung und andauernden Persönlichkeitsänderung nach... Ich habe mich in dieses Buch am letzten, total verregneten Wochenende vertieft und frage mich jetzt: Was habe ich gelesen ? Eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die ungleicher nicht sein könnten und gerade deswegen zusammen finden und beisammen bleiben ? Eine psychologische Abhandlung zur posttraumatischen Belastungsstörung und andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung ? Oder "nur" ein historisches Dokument über die NS-Zeit ? Ich fühlte mich zurückversetzt in die 60er Jahre als ich "Die Ermittlung" von Peter Weiss im Radio hörte. Da waren sie wieder, die Gesänge von der Rampe, von der schwarzen Wand, vom Zyklon B. Keine Geschichtsstunde, kein Film und keine Führung durch ein KZ haben mich je so erreicht und berührt wie dieses Buch. Mahnend, jedoch nicht belehrend, führt es uns in schlichter Prosa die Schrecken unserer jüngsten Vergangenheit vor Augen. Ein "schreckliches" aber notwendiges Buch gegen kollektives Vergessen und Verdrängen.

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Allerdings nicht wegen der Handlung, sondern wegen des unglaublich intensiven Schreibstils von Monika Held. Zusammen mit dem dunkelsten Thema der deutschen Geschichte, der Nazizeit und hier im ganz speziellen Auschwitz, ist ihr ein wirklich bewegendes Buch gelungen. Für mich ein Buch das ich mir im Winter nur schwer vorstellen... Allerdings nicht wegen der Handlung, sondern wegen des unglaublich intensiven Schreibstils von Monika Held. Zusammen mit dem dunkelsten Thema der deutschen Geschichte, der Nazizeit und hier im ganz speziellen Auschwitz, ist ihr ein wirklich bewegendes Buch gelungen. Für mich ein Buch das ich mir im Winter nur schwer vorstellen könnte zu lesen, denn es ist schonungslos und wirkt einfach bedrückend. Es handelt von Heiner und Laura, die sich kennen und lieben lernen, aber immer auch mit Heiners Vergangenheit (Auschwitz) zu leben haben. So wird aus der Sicht Lenas geschildert wie das Leben mit Heiner ist. Die Autorin nimmt hier kein Blatt vor den Mund und schildert vieles was man gerne vergessen würde. Da sie dieses so eindringlich macht, sitzt man manchmal einen Moment einfach da und muss die Eindrücke verarbeiten. Manchmal fehlen einem die richtigen Worte zu einem Buch, da es einen zu sehr bewegt. Das ist hier bei mir der Fall, obwohl ich mich mit der deutschen Geschichte und auch der Nazizeit schon sehr detailliert auseinander gesetzt habe. Dennoch hat mich die Autorin ins Herz getroffen. Für mich ein Buch das absolut empfehlenswert ist, da es einem mitnimmt auf eine Reise, die man eigentlich gar nicht machen möchte. Zu einem Thema das man lieber verdrängen würde und dennoch durch den Schreibstil in den Bann gezogen wird. Fazit: Mit viel Fingerspitzengefühl schafft es Monika Held einen wirklich bewegenden Roman ins Leben zu rufen. Ein Buch vor allem das man immer wieder lesen kann und immer wieder neue Aspekte entdecken wird, so vielschichtig ist es.

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Ein Ort des Schreckens
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Der Österreicher Heiner besucht Deutschland nur, um eine Zeugenaussage zu machen und genau dort im Gerichtsgebäude trifft er auf Lena. Die beiden sind sich gleich sympathisch, sehr nah und verlieben sich ineinander, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. Heiner hat Auschwitz überlebt und die schrecklichen Erinnerungen nehmen kein Ende: er... Der Österreicher Heiner besucht Deutschland nur, um eine Zeugenaussage zu machen und genau dort im Gerichtsgebäude trifft er auf Lena. Die beiden sind sich gleich sympathisch, sehr nah und verlieben sich ineinander, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. Heiner hat Auschwitz überlebt und die schrecklichen Erinnerungen nehmen kein Ende: er wird ständig von Alpträumen gequält. Lena versucht sich in ihn hineinzuversetzen, um ihm eine Hilfe zu sein, schafft es aber nicht, so wie Heiner sich das wünscht. Ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt. Die Autorin schildert sehr bildhaft und deutlich, welche Qualen Heiner und seine Mithäftlinge in Auschwitz erlebt haben und wie er versucht, als einer der Überlebenden, mit seinem Leben 'danach' fertigzuwerden. Ein Buch, das berührt!

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