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Der Sommer ohne Männer

Ungekürzte Lesung

(62)

Ehrlich, erfrischend komisch und tief berührend

Die New Yorker Dichterin Mia und der bekannte Neurowissenschaftler Boris haben eine Ehekrise. Boris möchte eine »Pause«. Mia stellt fest, dass die Pause vollere Brüste hat als sie und überdies Boris’ Laborassistentin ist.
Nach einem Nervenzusammenbruch braucht sie eine Pause, fährt allein in ihre Geburtsstadt Bowden, Minnesota, mietet ein möbliertes Haus und verbringt den Sommer in der Nähe ihrer fast neunzigjährigen Mutter. Wenn Mia nicht bei ihrer Mutter ist, sitzt sie zu Hause, schreibt und brütet über den untreuen Boris und die Männer im Allgemeinen. Mit Wut im Bauch und dem Herzen auf der Zunge notiert sie alles zum Thema Liebe, Ehe und Sex, was ihr einfällt.
Siri Hustvedts neuer Roman ist ein hinreißender, blitzgescheiter Monolog über das Leben von Frauen heute. Von der Geburt über den Sexus bis hin zum Tod, die scharfzüngige und mit Selbstironie gesegnete Mia nimmt kein Blatt vor den Mund. So erfrischend, so grotesk komisch kann Beziehungsanalyse sein – und das ganz ohne Männer!

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 18.04.11
Der Sommer ohne Männer ist ein Buch einer hochbegabten literarischen Autorin für Frauen mit Erfahrung im Leben, mit Geschichten, mit dem, was Leben ausmacht. Sie erzählt von der Ehe, die immer Schwingungen unterworfen ist, die aber so plötzlich ein Ende finden kann, und man sich neu definieren muss. Mia macht das und geht einen Weg der sie viel über das Vergangene nachdenken lässt, aber auch, wie es ist, nach so vielen Jahren ohne Mann zu sein. Sie denkt über Sexualität, Selbstbestimmung und Berufung nach. Auch was Männer und Frauen ausmacht, sie so unterschiedlich macht, auch darüber macht sich Mia Gedanken. Eva Mattes, die Fernsehschauspielerin u. a. als Kommissarin Eva Blum aus dem Tatort bekannt, gibt der Geschichte Qualität, Melancholie und die nötige Reife. Sie lässt Mia lebendig werden.
Portrait
Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Sie lebt in Brooklyn. Mit ihrem Roman "Was ich liebte" hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Im Februar 1981 lernte sie den Schriftsteller Paul Auster kennen, den sie 1983 heiratete und mit dem sie einen Stiefsohn und eine Tochter hat. Heute arbeitet Siri Hustvedt als Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Norwegischen.
Uli Aumüller ist Übersetzerin, Journalistin und Filmemacherin. Seit 1978 übersetzt sie Belletristik, Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke aus dem Französischen und Englischen, u.a. Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Milan Kundera und Siri Hustvedt. Für ihre Übersetzungen erhielt sie den Paul-Celan-Preis und den Jane Scatcherd-Preis.
Eva Mattes kam 1954 am Tergernsee zur Welt. Schon als Schülerin wandte sie sich der Medienwelt zu, allerdings nicht als Schauspielerin. Sie beschäftigte sich mit Sprech- und Atemtechnik und trat zunächst als Synchronsprecherin für Kinderrollen in Erscheinung. So lieh sie dem "Lassie"-Protagonisten Timy ihre Stimme aber auch "Pippi Langstrumpf" und "David Copperfield". Neben Theatererfahrungen am Schauspielhaus Hamburg arbeitete sie in den 70er Jahren in zahlreichen Filmprojekten mit, u.a. unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder, der sie entdeckte. Nach seinem Tod verkörperte sie ihn in dem Film "Ein Mann wie Eva" (1983). Eva Mattes war zudem unter internationalen Größen wie Margarethe von Trotta, Percy Adlon und Werner Herzog im Kino zu sehen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1978 in Cannes die "Goldene Palme" als beste Nebendarstellerin in dem Film "Woyzeck". Unter Peter Zadek spielte sie in den 80er Jahren erfolgreich Theater. Eva Mattes ist eine der kraftvollsten deutschen Schauspielerinnen auf Leinwand und Bühne mit einer sensiblen und gleichzeitig energischen Präsenz. Als "Starke Stimme" hat sie von Christine Brückner "Jauche und Levkojen" sowie von Terézia Mora "Alle Tage" gelesen."Sams der Film". Für ihre Rolle der Frau Rotkohl dem erfolgreichen Kinderfilm erhält sie 2001 den Deutschen Filmpreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Eva Mattes
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 11.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783839810941
Genre Belletristik
Verlag Argon
Originaltitel The Summer Without Men
Auflage 3
Spieldauer 414 Minuten
Hörbuch (CD)
25,99
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Die erzählte Geschichte umfasst drei Generationen Frauenleben, erzählt von der Protagonistin, einer Frau Mitte fünfzig, die nach dreißigjähriger Ehe um einer jüngeren Frau willen von ihrem Mann verlassen wird.
In dieser Situation begibt sie sich in die Nähe ihrer alten Mutter und erzählt viele Lebensgeschichten aus deren Umfeld. Außerdem
Die erzählte Geschichte umfasst drei Generationen Frauenleben, erzählt von der Protagonistin, einer Frau Mitte fünfzig, die nach dreißigjähriger Ehe um einer jüngeren Frau willen von ihrem Mann verlassen wird.
In dieser Situation begibt sie sich in die Nähe ihrer alten Mutter und erzählt viele Lebensgeschichten aus deren Umfeld. Außerdem leitet sie als Literaturdozentin eine Gruppe von Mädchen, die einen Lyrikkurs in den Ferien belegt haben.
Zwischen diesen Polen reflektiert die Lyrikerin Mia ihr Verhältnis zu ihrem Mann.
Es geschieht wenig in diesem Text und dennoch ist er eine spannende Lektüre zum Thema Frauenleben.
Sehr einfühlsam ist das Buch von Eva Mattes vorgelesen, es war ein großer Genuss für mich.

„Ein spannender Sommer“

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Die Umstände für diesen "Sommer ohne Männer" waren alles andere als wünschenswert. Was aus einer Notsituation heraus begann, wird dann zu einem tollen Erlebnis.
Die Umstände für diesen "Sommer ohne Männer" waren alles andere als wünschenswert. Was aus einer Notsituation heraus begann, wird dann zu einem tollen Erlebnis.

„Wieder ein Buch nach meinem Geschmack“

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Siri Hustvedt zählt seit langem zu meinen Lieblingsautoren. In diesem Buch läuft sie wieder einmal zur Höchstform auf und schafft es uns Frauen aus der Seele zu sprechen.
Ich liebe dieses Buch.
Siri Hustvedt zählt seit langem zu meinen Lieblingsautoren. In diesem Buch läuft sie wieder einmal zur Höchstform auf und schafft es uns Frauen aus der Seele zu sprechen.
Ich liebe dieses Buch.

„Nachdenklich und zugleich humorvoll“

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Dies ist mein zweiter Versuch mit der sehr anerkannten amerikanischen Autorin Siri Hustvedt. Als ich „Was ich liebte“ versucht hatte, war ich offensichtlich noch nicht bereit für diese Autorin. Aber, ich muss auch gestehen, ich empfinde ihre Bücher nach wie vor nicht als leicht zu lesen. Dabei soll dieses Buch laut Rezensionen ihr humorvollstes Dies ist mein zweiter Versuch mit der sehr anerkannten amerikanischen Autorin Siri Hustvedt. Als ich „Was ich liebte“ versucht hatte, war ich offensichtlich noch nicht bereit für diese Autorin. Aber, ich muss auch gestehen, ich empfinde ihre Bücher nach wie vor nicht als leicht zu lesen. Dabei soll dieses Buch laut Rezensionen ihr humorvollstes und leichtestes sein!

Siri Hustvedt erzählt die Geschichte der Lyriker Mia. Mia ist Mitte fünfzig und dachte, sie sei glücklich mit Boris, einem Neurowissenschaftler verheiratet. Doch plötzlich will ihr Mann eine Pause von der Ehe, und diese Pause ist auch noch weiblich! Die sehr sensible Mia fällt erst einmal in eine so schlimme Depression, dass sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Hieraus entlassen flieht sie alleine zurück in ihren Geburtsort Bonden in Minnesota, wo auch ihre Mutter in einem Seniorenheim lebt. In Bonden gibt Mia einen Poesiekurs für Jugendliche, lernt die Freundinnen ihrer Mutter (die Schwäne) und ihre junge Nachbarin mit ihren beiden Kindern näher kennen. Es wird ein ereignisreicher Sommer, denn die Mädchen in ihrem Poesiekurs sind nicht so unschuldig, wie sie anfangs erscheinen. Und auch bei den Schwänen kann sie noch einiges über Frauen lernen.

„Der Sommer ohne Männer“ ist ein sehr interessantes Buch über Frauen und ihre Beziehungen zu Männern. Siri Hustvedt beschreibt die Situation ihrer Hauptperson zum Teil sehr selbstironisch. Sie reißt einige aktuelle Themen wie Mobbing unter Jugendlichen und die Situation alter Menschen in der Gesellschaft auf. Dazu kommen noch eine Menge Selbstreflexionen, Ausflüge in die Philosophie und Neurowissenschaften. Daraus entsteht ein zum Teil nachdenklich stimmendes zum Teil witziges Buch über das Dauerthema Männer und Frauen. Ich persönlich hatte Schwierigkeiten mit dem steten Wechsel zwischen den einzelnen Themen, denn der Stoff, den die Autorin angerissen hat, hätte für drei Bücher gereicht. Aber ich habe es nicht bedauert, dieses Buch gelesen zu haben.

„...und was ist mit Frühling, Herbst und Winter ?“

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mia, Mitte 50, 30 Jahre verheiratet, durchlebt eine Ehekrise. Ihr Mann Boris braucht "eine Pause" und die ist jünger und hat mehr Busen als sie. Mia bricht zusammen und kommt mit Depressionen in die Klinik. Aber so etwas überlebt man. Mia ist eine gebildete Frau - eine Schriftstellerin mit Lehrtätigkeit an der Universität. Sie zerschlägt Mia, Mitte 50, 30 Jahre verheiratet, durchlebt eine Ehekrise. Ihr Mann Boris braucht "eine Pause" und die ist jünger und hat mehr Busen als sie. Mia bricht zusammen und kommt mit Depressionen in die Klinik. Aber so etwas überlebt man. Mia ist eine gebildete Frau - eine Schriftstellerin mit Lehrtätigkeit an der Universität. Sie zerschlägt keine Teller und färbt sich nicht die Haare grün. Mia kehrt zurück nach Minnesota in die Nähe ihrer Mutter, zurück an den Ort ihrer Kindheit. Dort gibt sie Lyrikkurse für pubertierende Mädchen und reflektiert nebenbei ihre Situation. Mit Neugierde und neuer Lebenslust, aber auch mit Ironie und Distanz erobert sie sich die Welt zurück. In ihre Reflexionen zum Leben, zur Partnerschaft und Sexualität schließt sie die verschiedenen Generationen mit ein. Mia kommt in diesem Sommer gut ohne Männer aus. Und trotzdem gibt sie ihrer Ehe eine 2. Chance ...

„Nicht nur ein kluges Buch, sondern ein weises!“

Annegret Klingbeil, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Die Dichterin Mia, Protagonistin dieses Romans, schafft es, ihr momentanes Lebens-Chaos rückhaltlos offen vor den Leser/innen auszubreiten. Ihre innere Rebellion, ihre Wut, ihr Fragen und Hadern drängen aus ihr heraus. Sie betrachtet ihr Schicksal in Relation zur Literatur und versucht, in dieser analytischen Auseinandersetzung ihr Die Dichterin Mia, Protagonistin dieses Romans, schafft es, ihr momentanes Lebens-Chaos rückhaltlos offen vor den Leser/innen auszubreiten. Ihre innere Rebellion, ihre Wut, ihr Fragen und Hadern drängen aus ihr heraus. Sie betrachtet ihr Schicksal in Relation zur Literatur und versucht, in dieser analytischen Auseinandersetzung ihr Dasein zu interpretieren und wieder „in den Griff zu kriegen“.
Aber auch das Romangeschehen selbst ist Reflexion und Interpretation, der Realität haarscharf nachempfunden und von der Autorin treffsicher entfaltet.
Mia kämpft mit im immerwährenden Kampf zwischen den Geschlechtern, ohne sich zu ungerechtem Aburteilen hinreißen zu lassen.
Empathisch und aus bedrohlich geringer werdender Distanz wirft sie einen liebevoll abschätzenden Blick aufs unabwendbare Altern und Alt-Sein, lässt dabei aber den klaren (Rück-)Blick aufs Jung-Sein nicht außer Acht.
Der Roman würdigt das Menschsein, indem Mia bereit ist, nicht nur sich selbst, sondern auch jeden ihrer „Nächsten“ als gleichberechtigtes Individuum wahrzunehmen. Indem sie sich für andere Menschen interessiert und sich auf sie einlässt, erfährt sie Zuneigung und Akzeptanz. Staunend realisiert sie, wieder Vertrauen zu wagen, öffnet vielfältige Lebensoptionen mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, egal wie alt oder jung jemand ist.
Schritt für Schritt taucht Mia aus ihrer Verzweiflung auf und wieder ein ins Leben, das genau wie sie - erstarkt! - ungeahnte Attraktivität gewinnt!
Der Roman ist anspruchsvoll und Nachdenkens wert. Ich nenne ihn weise, weil erlebtes und erlerntes Wissen zu Erkenntnis und zu positiver Lebensausrichtung „transformiert“.
Einfach wohltuend im heutigen Machbarkeits- und Profit-Wahn!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Geschichte über die New Yorkerin Mia, die in einer Krise steckt. Selbstironisch und absolut direkt wie man es von Siri Hustvedt gewohnt ist. Geschichte über die New Yorkerin Mia, die in einer Krise steckt. Selbstironisch und absolut direkt wie man es von Siri Hustvedt gewohnt ist.

„Großartig und tiefgehend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Siri Hustvedt die Krise der dreißigjährigen Ehe zwischen der New Yorker Dichterin Mia und dem Neurowissenschaftler Boris. Mia zieht vorübergehend aufs Land, in die Nähe ihrer alten Mutter, die dort in einem Heim lebt. Dort leuchtet Mia alle Tiefen ihrer verletzten Seele aus und gewinnt dadurch Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Siri Hustvedt die Krise der dreißigjährigen Ehe zwischen der New Yorker Dichterin Mia und dem Neurowissenschaftler Boris. Mia zieht vorübergehend aufs Land, in die Nähe ihrer alten Mutter, die dort in einem Heim lebt. Dort leuchtet Mia alle Tiefen ihrer verletzten Seele aus und gewinnt dadurch wieder neuen Lebensmut. Klasse geschrieben! Der ideale Download!

„Philosophisches und selbstreflektierendes Buch“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Philosophisches und selbstreflektierendes Buch aus der Sicht einer Frau in mittleren Jahren (Mia), die nach vielen Ehejahren wegen einer jüngeren Frau (genannt die ‚Pause’) von ihrem Mann Boris verlassen wird und einen ‚Sommer ohne Männer’ zur Selbstfindung nutzt.
Wie Siri Hustvedt nachdenklich, auch komisch, witzig oder wütend diese
Philosophisches und selbstreflektierendes Buch aus der Sicht einer Frau in mittleren Jahren (Mia), die nach vielen Ehejahren wegen einer jüngeren Frau (genannt die ‚Pause’) von ihrem Mann Boris verlassen wird und einen ‚Sommer ohne Männer’ zur Selbstfindung nutzt.
Wie Siri Hustvedt nachdenklich, auch komisch, witzig oder wütend diese „Auszeit“ von Mia beschreibt, ist immer hochintelligent, sensibel und sehr lesenswert.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Hier ist alles vorhanden, was Siri Hustvedt ausmacht: Ein klarer und geschliffener Stil, der viele ihrer Gedanken zu kleinen Juwelen macht. Und ihre Mia ist eine Wucht! Hier ist alles vorhanden, was Siri Hustvedt ausmacht: Ein klarer und geschliffener Stil, der viele ihrer Gedanken zu kleinen Juwelen macht. Und ihre Mia ist eine Wucht!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Zum Nachdenken und sich selber finden. Nicht nur für Frauen. Zum Nachdenken und sich selber finden. Nicht nur für Frauen.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Natürlich wieder literarisch bravourös. Allein, die Geschichte kommt doch gar zu ruhig daher... Natürlich wieder literarisch bravourös. Allein, die Geschichte kommt doch gar zu ruhig daher...

„Ein Sommer ganz ohne Mann“

Kerstin Köppel-Farber, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Nach dreißig Ehejahren braucht Boris, Mias Mann, eine Auszeit. Wie sollte es anders sein, der Grund dafür ist eine jüngere Frau.
Mia stürzt in eine tiefe Depression und fährt zu ihrer Mutter nach Minnesota. Dort beginnt sie langsam wieder neue Kraft zu schöpfen, gibt jungen Mädchen einen Lyrikkurs,
freundet sich mit den Freundinnen
Nach dreißig Ehejahren braucht Boris, Mias Mann, eine Auszeit. Wie sollte es anders sein, der Grund dafür ist eine jüngere Frau.
Mia stürzt in eine tiefe Depression und fährt zu ihrer Mutter nach Minnesota. Dort beginnt sie langsam wieder neue Kraft zu schöpfen, gibt jungen Mädchen einen Lyrikkurs,
freundet sich mit den Freundinnen ihrer Mutter an,
beginnt das Leben zu genießen. Und um so besser es ihr geht, um so mehr bemüht sich Boris wieder um sie. Wird sie Boris eine 2.Chance geben?
Ein witziges, kluges und lesenswertes Buch nicht nur für Frauen.

„Manchmal gehts auch ohne Männer“

Gisela Beuthner, Thalia-Buchhandlung Wittmund

Schriftstellerin Mia hat(verständlicherweise) ein Problem, nachdem ihr seit 30 Jahren angetrauter Ehemann Boris erklärt hat, er benötige eine Pause. Schnell stellt sie fest, dass diese "Pause" personifiziert weiblich und deutlich jünger als sie selbst ist. Mia bricht zusammen und landet vorübergehend in der Psychiatrie. Im Anschluss Schriftstellerin Mia hat(verständlicherweise) ein Problem, nachdem ihr seit 30 Jahren angetrauter Ehemann Boris erklärt hat, er benötige eine Pause. Schnell stellt sie fest, dass diese "Pause" personifiziert weiblich und deutlich jünger als sie selbst ist. Mia bricht zusammen und landet vorübergehend in der Psychiatrie. Im Anschluss an die klinische Phase ihrer Depression verbringt Mia den Sommer in Minnesota, Ort ihrer Kindheit und Jugend und Heimat ihrer alten Mutter, die dort noch recht fit in einem Altenheim lebt. "Es sollte die Auszeit zwischen einem durchgeknallten Winter und einem geistig gesunden Herbst sein", so Mia.
Im Verlauf dieser Auszeit reflektiert und philosophiert Mia über ihr Leben, ihre Partnerschaft, Sexualität und die Geschlechterrollen. Aber sie macht auch ungeahnte Erfahrungen mit Menschen, von denen sie solches gar nicht erwartet hätte! Und Männer werden dabei nicht wirklich vermisst..... !
Siri Hustvedts neues Buch ist unbedingt lesenswert und bietet viele Facetten: mal kommt es philosophisch gehaltvoll, mal leicht und beschwingt und irgendwie auch ein wenig selbstironisch daher.

„Komik, Offenheit, Berührtheit“

Annett Fobbe, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Siri Hustvedt gehört mit Sicherheit zu den versiertesten Schriftstellerin unserer Zeit, die sich dem Thema "Mann-Frau-Beziehung" widmen.
In ihrem neuesten Roman zeigt sie ihr Können auf diesem Gebiet:
Protagonistin Mia erfährt, dass ihr Mann Boris eine Geliebte hat und gerät daraufhin in eine Depression.
Nach einem Klinikaufenthalt
Siri Hustvedt gehört mit Sicherheit zu den versiertesten Schriftstellerin unserer Zeit, die sich dem Thema "Mann-Frau-Beziehung" widmen.
In ihrem neuesten Roman zeigt sie ihr Können auf diesem Gebiet:
Protagonistin Mia erfährt, dass ihr Mann Boris eine Geliebte hat und gerät daraufhin in eine Depression.
Nach einem Klinikaufenthalt zieht sie sich zurück an ihren Geburtsort Minnesota, verweilt bei ihrer alten Mutter und startet eine "innere Reise". Sie reflektiert über alle zwischenmenschlichen Themen und gewährt dem Leser dadurch tiefe Einblicke in ihre Seele. Das Buch ist wirklich wunderbar zu lesen, denn Hustvedt vermag die Stimmungen zu wechseln: Als Leser schwankt man zwischen Berührtheit, Heiterkeit, Beschämtheit (vor so viel Offenheit). Eine wahre Wonne!!!

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Selbstfindung einer Frau in der Krise. Hat mich nicht so angesprochen. Selbstfindung einer Frau in der Krise. Hat mich nicht so angesprochen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
62 Bewertungen
Übersicht
29
24
6
2
1

Intelligente und humorvolle Abhandlung über die Liebe
von Anna Wieland aus Innsbruck am 16.07.2011

Verständlicherweise ist Mia, die Protagonistin dieses Romans, schockiert , als ihr Mann Boris sich eine Pause wünscht, vor allem da die Pause sich als seine französische Laborassistentin herausstellt. Nach einem völligen Zusammenbruch zieht sie in ihre Geburtsstadt, wo ihre Mutter im Altersheim lebt. Und so langsam findet Mia wieder... Verständlicherweise ist Mia, die Protagonistin dieses Romans, schockiert , als ihr Mann Boris sich eine Pause wünscht, vor allem da die Pause sich als seine französische Laborassistentin herausstellt. Nach einem völligen Zusammenbruch zieht sie in ihre Geburtsstadt, wo ihre Mutter im Altersheim lebt. Und so langsam findet Mia wieder zu sich. Sie trifft auf eine junge Frau mit zwei Kindern im Nachbarhaus, mit der sie sich anfreundet, sie besucht ihre Mutter und deren muntere hoch betagte Freundinnen, „Die fünf Schwäne“, die sie unterstützen und ablenken. Sie gibt Schreibkurse für Teenager und ist für ihre Tochter da. Und sie schreibt Tagebuch: über Männer, über Beziehungen, Liebe, Ehe und Sex, und zwar in verschiedenen literarischen Formen. Ein intelligentes, humorvolles und selbstironisches Buch! Ein ganz wichtiger Text, unverwechselbar gelesen von Eva Mattes.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Sommer ohne Männer
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2011

Intelligenz - Humor - Selbstironie = das ist Siri Hustvedt! Boris braucht eine "Pause" von seiner Ehefrau Mia. Sie stellt fest, dass die "Pause", die um einiges jüngere und prallere Kollegin ihres Mannes ist. Nach psychiatrischem Klinikaufenthalt, fährt Mia zu ihrer alten, doch sehr munteren Mutter in die Provinz,... Intelligenz - Humor - Selbstironie = das ist Siri Hustvedt! Boris braucht eine "Pause" von seiner Ehefrau Mia. Sie stellt fest, dass die "Pause", die um einiges jüngere und prallere Kollegin ihres Mannes ist. Nach psychiatrischem Klinikaufenthalt, fährt Mia zu ihrer alten, doch sehr munteren Mutter in die Provinz, um auf andere Gedanken zu kommen. Dort lernt sie die Freundinnen und Heimbewohnerinnnen der Mutter kennen. Tod und Reflexion spielen hier eine große Rolle. In der nahen Schule hält sie Lyrik Seminare für pubertierende Mädchen. Nach und nach bemerkt sie, dass ein Mädchen ihrer Gruppe ausgegrenzt wird. Alle Gefühlsausbrüche erleben wir hautnah mit. Mädchenmobbing - Ehekrise- Auseinandersetzung mit dem Tod - lauter Themen die im Laufe eines Lebens vorkommen, - und das alles auch noch kurzweilig, böse, unterhaltsam, intellektuell..... erzählt!

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Nach 30 Jahren Ehe
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2011

…braucht Mias Ehemann Boris eine Pause. Hinter dieser Pause steckt eine 20 Jahre jüngere Frau. Mia ist am Boden zerstört. Sie verbringt den Sommer bei ihrer Mutter und erlebt dort so einiges. Lesenswert!

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