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Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen

Roman

(20)
Ein Häppchen Wahrheit gefällig? Oder darf's doch ein bisschen mehr sein?
Das Leben ist nichts für Feiglinge...
… denken sich die drei Freunde Dusk, Neil und Normandy, zu Beginn des 11. Schuljahres und starten ein gewagtes Experiment: Einmal jede Woche wird abwechselnd einer der drei einem Menschen aus ihrer Schule eine Frage stellen, die bisher keiner auszusprechen wagte, obwohl alle nach der Antwort lechzen.
Hasst die ewig grantige Sekretärin wirklich alle Schüler, ist der schöne Tyler jetzt schwul oder nicht, nimmt der Freak aus der 12. Drogen und hat die Coole aus dem Langlaufteam mit einem ihrer beiden Teamkollegen was oder gar mit beiden? Was die drei besten Freunde allerdings damit lostreten, hätten sie nie geahnt. Ein kluges Buch über Freundschaft, Liebe und die Frage, was wir mit uns und unserem Leben anfangen und, was das eigentlich alles zu bedeuten hat.
Rezension
"Geschickt hat Autorin Susan Juby das gewichtige Thema Wahrheit auf verschiedenen Ebenen entwickelt." RBB Kulturradio
Portrait
Susan Juby begann bereits als Kind zu schreiben. Nach ihrem Literaturstudium arbeitete sie zunächst in einem Verlag, begann aber auch schon ihre eigenen Bücher zu veröffentlichen. Ihre erste Jugendbuch-Trilogie wurde erfolgreich fürs Fernsehen adaptiert. Susan lebt und arbeitet in Kanada.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 27.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-15998-9
Verlag Cbj
Maße (L/B/H) 221/155/35 mm
Gewicht 519
Originaltitel The Truth Commission
Verkaufsrang 20.260
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Vom Inhalt und vom Schreibstil her eher anspruchsvoll und der Einstieg ist nicht ganz einfach. Die Figuren und das Thema Wahrheit werden tiefgründig und ambivalent behandelt. Vom Inhalt und vom Schreibstil her eher anspruchsvoll und der Einstieg ist nicht ganz einfach. Die Figuren und das Thema Wahrheit werden tiefgründig und ambivalent behandelt.

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

3Freunde beschließen einfach mal an ihrer Schule nach der Wahrheit zu fragen.Damit bringen sie eine riesen Sache ins Rollen und müssen auch ihr eigenes Leben hinterfragen.
Klasse!
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Klasse!

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Die Wahrheit ist befreiend, denken Neil, Dusk und Normandy und fragen ihre Mitmenschen danach. Aber geht es einem damit wirklich besser?
Humorvoll und packend geschrieben.
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Ein sehr intelligenter, aber auch anspruchsvoller Roman.
Die Handlung ist spannend und die Charaktere sind glaubhaft. Gewöhnungsbedürftig ist nur der Schreibstil.
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Sehr kluger Roman mit einer einzigartigen Erzählweise! Sehr kluger Roman mit einer einzigartigen Erzählweise!

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Ein wundervolles Buch über Feundschaft und das Leben, wie es manchmal so spielt. Ein wundervolles Buch über Feundschaft und das Leben, wie es manchmal so spielt.

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Ein gutes Thema, aus dem man mehr hätte machen können. Mich stört etwas der Schreibstil, in Form eines Essays. Die vielen Fußnoten verwirren etwas. Ein gutes Thema, aus dem man mehr hätte machen können. Mich stört etwas der Schreibstil, in Form eines Essays. Die vielen Fußnoten verwirren etwas.

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Die Wahrheit kann alles verändern und ist immer für eine Überraschung gut ...
schöne Geschichte über Freundschaft und die Kraft der Wahrheit, die nicht langweilig wird



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Freundschaft und Solidarität, Glück und Erfolg, das Leben und die Eigenverantwortung – nicht zuletzt die Frage, wie viel Wahrheit für ein erfülltes und verantwortungsvolles Leben. Freundschaft und Solidarität, Glück und Erfolg, das Leben und die Eigenverantwortung – nicht zuletzt die Frage, wie viel Wahrheit für ein erfülltes und verantwortungsvolles Leben.

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Gute Geschichte. Leider wird durch unzählige, extrem lange Fußnoten der Lesefluss ständig unterbrochen.
Trotzdem humorvoll und reich an Entwicklungen.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
3
6
6
4
1

Witzig und berührend
von Lisa F. aus Berlin am 21.01.2017

3,5 Sterne Meine Gedanken zu dem Buch sind ganz durcheinander. Ich weiß nicht so recht, wie ich anfangen soll. Dieses Buch ist witzig und berührend, einzigartig, aber gleichzeitig hat Susan Juby es geschafft, dass mich eine Figur so dermaßen anwidert und wütend macht. Aber erst mal zum Schreibstil: Das Buch ist... 3,5 Sterne Meine Gedanken zu dem Buch sind ganz durcheinander. Ich weiß nicht so recht, wie ich anfangen soll. Dieses Buch ist witzig und berührend, einzigartig, aber gleichzeitig hat Susan Juby es geschafft, dass mich eine Figur so dermaßen anwidert und wütend macht. Aber erst mal zum Schreibstil: Das Buch ist im Format eines Essays geschrieben, das unsere Protagonistin Normandy, "Norm", für ihren Kurs Kreatives Schreiben verfasst hat. Anfangs war es ein bisschen schwer, dadurch in die Geschichte reinzufinden, aber nach und nach habe ich mich daran gewöhnt und ich konnte ungestört lesen. Fast ungestört: Fußnoten finden sich im ganzen Buch wieder und stören manchmal den Lesefluss. Vor allem am Anfang häuften sich die Fußnoten und da es sowieso anfangs schon schwer war, mich mit dem Schreibstil anzufreunden, erschwerten diese das Lesen. Dann jedoch habe auch ich mich an die Fußnoten gewöhnt, ich mochte besonders diejenigen, in denen so eine Art Parallelgeschichte um zwei Lehrer erzählt wurde, auf die habe ich mich am meisten gefreut. Es gab vereinzelt dennoch auch diese ewig langen Fußnoten, die auf der nächsten Seite weitergehen müssen, die ich gar nicht mag, diese stören mich aber in jedem Buch. Normandy schreibt mit viel Witz, das macht vieles wieder wett. Die Dynamik zwischen den drei besten Freunden Norm, Dusk und Neil mochte ich sehr, auch die Charaktere an sich habe ich in mein Herz geschlossen. Deren Eigenarten sind so verrückt, aber sie sind ja Schüler an einer Kunstschule, also passt das. Ein großer Teil des Buches dreht sich auch um die Familie von Norm und wie die Berühmtheit ihrer Schwester, Keira, sich auf die Familienbeziehung auswirkt. Keira schreibt Graphic Novels, die sehr berühmt geworden sind, das Problem ist nur, dass ihre Geschichten wahre Geschichten aus dem Familienleben enthalten und in der Öffentlichkeit bloßgestellt werden. Die Familie hat mich verrückt gemacht und zwar nicht im positiven Sinne, aber diese Art von Wut beweist, wie nahe mir Norm war und dass ich sehr mit ihr fühle. Die Idee mit der Wahrheitskommission fand ich klasse, da hätte aber durchaus noch mehr herausgeholt werden können. Die befragen einfach die Schüler, sie antworten dann und plötzlich erleben die Befragten eine Karthasis? So einfach ist das, glaube ich, nicht.

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Ein eindringlicher und fesselnder Jugendroman!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 22.05.2015

Klappentext: (Quelle cbj ) Ein Häppchen Wahrheit gefällig? Oder darf's doch ein bisschen mehr sein? Das Leben ist nichts für Feiglinge... … denken sich die drei Freunde Dusk, Neil und Normandy, zu Beginn des 11. Schuljahres und starten ein gewagtes Experiment: Einmal jede Woche wird abwechselnd einer der drei einem Menschen aus... Klappentext: (Quelle cbj ) Ein Häppchen Wahrheit gefällig? Oder darf's doch ein bisschen mehr sein? Das Leben ist nichts für Feiglinge... … denken sich die drei Freunde Dusk, Neil und Normandy, zu Beginn des 11. Schuljahres und starten ein gewagtes Experiment: Einmal jede Woche wird abwechselnd einer der drei einem Menschen aus ihrer Schule eine Frage stellen, die bisher keiner auszusprechen wagte, obwohl alle nach der Antwort lechzen. Hasst die ewig grantige Sekretärin wirklich alle Schüler, ist der schöne Tyler jetzt schwul oder nicht, nimmt der Freak aus der 12. Drogen und hat die Coole aus dem Langlaufteam mit einem ihrer beiden Teamkollegen was oder gar mit beiden? Was die drei besten Freunde allerdings damit lostreten, hätten sie nie geahnt. Ein kluges Buch über Freundschaft, Liebe und die Frage, was wir mit uns und unserem Leben anfangen und, was das eigentlich alles zu bedeuten hat. Der erste Satz: Als erstes möchte ich sagen, das es mir nicht leichtfällt, diese Geschichte zu erzählen. Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt denn die Thematik hat mich wirklich sehr gereizt. 3 Freundinnen die sich schon aus Kindheitstagen kennen entschließen sich zu einem mehr als gewagten Experiment. Einmal in der Woche wird abwechselnd eine von ihnen, einem Menschen aus ihrem Umfeld, eine Frage stellen nach deren Antwort sich jeder die Finger reibt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt niemand welche Wendung dieses Experiment nehmen wird und welche Wahrheiten sie aufdecken werden...... Ist es nicht so, das man sich selbst immer wieder dabei erwischt Dinge zu hinterfragen, obwohl man weiß man möchte die Antwort vielleicht nicht wissen? Der Schreibstil des Buches ist außergewöhnlich, liest sich aber locker und flüssig. In diesem Buch gibt es zudem Fussnoten, mich persönlich haben diese nicht gestört. Im Gegenteil ich fand sie authentisch und auch witzig. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Man kann ihre Gefühle und auch ihr Handeln nachvollziehen. Allerdings hat mir etwas mehr Tiefe gefehlt, für mich blieben die jeweiligen Charaktere eher farblos, was vielleicht auch an dem Schreibstil liegen mag. Die Handlung an sich ist fesselnd und auch mitreißend. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich wollte einfach erfahren welche Geheimnisse noch aufgedeckt werden. Zusammenfassend kann ich sagen dieses Buch hat potenzial, ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und hatte sehr spannende Lesemomente. Trotz der ein wenig farblosen Protagonisten hat mich dieses Buch überzeugen können und die Thematik ist einfach grandios und ich finde die Autorin hat das hervorragend umgesetzt. Das Cover: Das Cover fiel mir sofort auf, mir gefällt die Farbwahl richtig gut und es ist ein richtiger Hingucker im Bücherregal. Fazit: Mit Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen ist der Autorin ein fesselnder und eindringlicher Jugendroman gelungen der mich trotz einiger Schwächen überzeugen konnte. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne!

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Eine konfuse Geschichte, die die Erwartungen nicht erfüllen kann
von Skyline Of Books am 20.05.2015

Klappentext „Das Leben ist nichts für Feiglinge... … denken sich die drei Freunde Dusk, Neil und Normandy, zu Beginn des 11. Schuljahres und starten ein gewagtes Experiment: Einmal jede Woche wird abwechselnd einer der drei einem Menschen aus ihrer Schule eine Frage stellen, die bisher keiner auszusprechen wagte, obwohl alle nach... Klappentext „Das Leben ist nichts für Feiglinge... … denken sich die drei Freunde Dusk, Neil und Normandy, zu Beginn des 11. Schuljahres und starten ein gewagtes Experiment: Einmal jede Woche wird abwechselnd einer der drei einem Menschen aus ihrer Schule eine Frage stellen, die bisher keiner auszusprechen wagte, obwohl alle nach der Antwort lechzen. Hasst die ewig grantige Sekretärin wirklich alle Schüler, ist der schöne Tyler jetzt schwul oder nicht, nimmt der Freak aus der 12. Drogen und hat die Coole aus dem Langlaufteam mit einem ihrer beiden Teamkollegen was oder gar mit beiden? Was die drei besten Freunde allerdings damit lostreten, hätten sie nie geahnt. Ein kluges Buch über Freundschaft, Liebe und die Frage, was wir mit uns und unserem Leben anfangen und, was das eigentlich alles zu bedeuten hat.“ Gestaltung Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag die bunten Farben, sie sind schön aufeinander abgestimmt, auch wenn ich keinen direkten Bezug zwischen den Rauten und dem Inhalt der Geschichte ziehen kann. Besonders schön finde ich allerdings, dass der Titel auf kleinen weißen „Kästchen“ geschrieben ist, die aussehen wie Papierschnipsel. Diese Papierschnipseloptik zieht sich auch durch das Buch, denn jede Kapitelüberschrift ist auf einem solchen niedergeschrieben. Besonders toll ist auch, dass das Cover mit Glanzlack gedruckt wurde, während diese Papierschnipsel sich rau anfühlen. Das nenne ich doch mal eine optische Besonderheit! Meine Meinung Nachdem ich „Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen“ beendet hatte, musste ich erst einmal meine Gedanken sammeln. Das, was mir definitiv in den unterschiedlichsten Varianten durch den Kopf ging, war die Frage „Was war das denn?“. Ein Buch, das so seltsam war wie dieses, habe ich lange nicht mehr gelesen. Aber beginnen wir zunächst einmal ganz von vorne. Als ich den Klappentext las, hatte ich die Erwartung an Susan Jubys Werk, dass wir eine schöne, realistische Geschichte über das Leben, Selbstfindung und die tiefe Bedeutung der Wahrheit bekommen würden. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass dieser Roman den Fokus gar nicht auf die Wahrheitssuche legt, wie vom Klappentext vermittelt, sondern dass sich der Fokus verteilt. Auf zwei Themen. Die Wahrheitssuche und die familiäre Situation der Protagonistin Normandy. Die Gewichtung war meiner Meinung nach dabei jedoch etwas uneben, wobei uneben vielleicht nicht das richtige Wort ist. Die Familiengeschichte hatte meiner Meinung nach einen roten Faden und stand am Ende des Romans auch in Verbindung zur Wahrheitssuche. Aber bei der Wahrheitssuche fehlte einfach dieser rote Faden. Normandy und ihre Freunde befragen Mitschüler nach ihren Geheimnissen und das immer wieder. Sie fragen Schüler A, bekommen eine Antwort, dann fragen sie Schüler B, bekommen eine Antwort und so weiter. Mir fehlte hier einfach die Tiefe und der Zusammenhang zwischen den einzelnen Befragungen. Man hätte so viel mehr aus dieser ganzen Idee herausholen können. Und nicht nur hierbei fehlte die Tiefe. Auch die Figuren blieben eher flach und unnahbar. Vor allem Normandys berühmte Künstlerschwester Keira. Sie wird als sehr gefühlskalt dargestellt und spielt in Normandys Leben eine große Rolle, aber der Leser lernt diese Figur überhaupt nicht richtig kennen. Man versteht daher weder Keiras Intentionen noch ihre Beweggründe für bestimmte Handlungsweisen. Auch die Eltern bleiben eher unscharf. Das einzige, das man detailliert und immer wieder erzählt bekommt, ist die „tragische“ Familiengeschichte: Keira ist eine Graphic Novel Künstlerin, die in ihren Werken ihre Familie zeichnet und sie sehr negativ darstellt (es grenzt eigentlich schon sehr nah an Rufmord). Vor allem Normandy leidet sehr darunter, was sie nicht müde wird, immer und immer wieder zu betonen. Vor allem da als Erzählperspektive die Ich-Form von Normandy gewählt wurde, erleben wir als Leser ihre Sicht natürlich auch intensiver. Aber gerade dann hätte ich erwartet, dass wir mehr über die Figuren aus Normandys Leben erfahren. Auch ihre besten Freunde Neil und Dusk bleiben eher blass was ihre Charaktereigenschaften angeht (auch wenn wir sie noch ein bisschen besser kennen lernen, als Normandys Familie). Dafür wird aber sehr ausführlich geschildert was jede Figur klamottentechnisch trägt. Bezüge zu Filmen aus den 70ern andauernd inklusive. Hiermit konnte ich leider überhaupt nichts anfangen und Beschreibungen darüber, was Figuren tragen, die dann eine halbe Seite oder länger gehen, interessieren mich nicht wirklich. Zudem ist „Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen“ in Essayform geschrieben, da Normandy auf eine Kunstschule geht und dieses Essay ihre Abschlussarbeit ist. Der Beginn des Romans war daher recht amüsant, da nur von „der Autorin“ die Rede war und ich als Leserin immer an Frau Juby denken musste. Aber (und das ist ein dickes aber!) es werden auch Fußnoten verwendet und das nicht gerade sparsam. Teilweise gibt es Seiten, auf denen die Fußnote die gesamte Seite einnimmt. Manche Fußnoten waren wirklich amüsant, aber den Großteil hätte man einfach streichen können, da sie unnütze Informationen über irgendwelche Recherchen von Normandy darstellen. Zudem störte es sehr stark beim Lesen, wenn auf einer Seite zu viele Fußnoten standen. Mit ein, zwei konnte man sich noch arrangieren, aber mehr als das? Nein. Ging gar nicht. Fazit Der Klappentext weckt definitiv ganz andere Erwartungen an diesen Roman. Man erwartet eine Geschichte voller Lebensweisheiten rund um die Wahrheit und Selbstfindung. Aber stattdessen bekommt man eine etwas wirre Geschichte, die manchmal den roten Faden etwas misst. Zudem geht es nicht ausschließlich um die Wahrheitssuche, sondern vielmehr darum, Familienprobleme zu bewältigen. Da „Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen“ in Essayform geschrieben ist, finden sich auch viele Fußnoten, die teilweise sehr den Lesefluss stören. Langweilig und verwirrend sind auch die langen Beschreibungen dessen, was die Figuren an Kleidung tragen, da ich mich nicht mit den 70ern oder mit verschiedenen Arten von Stoffen auskenne. Zudem blieb vor allem die Schwester der Protagonistin, die eine große Rolle spielt, sehr unscharf, sodass man sie gar nicht nachvollziehen konnte. Ganz knappe 3 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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