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Der Taubentunnel

Geschichten aus meinem Leben

(3)
Die Memoiren eines Jahrhundertautors
Was macht das Leben eines Schriftstellers aus? Mit dem Welterfolg Der Spion, der aus der Kälte kam gab es für John le Carré keinen Weg zurück. Er kündigte seine Stelle im diplomatischen Dienst, reiste zu Recherchezwecken um den halben Erdball – Afrika, Russland, Israel, USA, Deutschland –, traf die Mächtigen aus Politik- und Zeitgeschehen und ihre heimlichen Handlanger. John le Carré ist bis heute ein exzellenter und unabhängiger Beobachter, mit untrüglichem Gespür für Macht und Verrat. Aber auch für die komischen Seiten des weltpolitischen Spiels.
In seinen Memoiren blickt er zurück auf sein Leben und sein Schreiben.
»Mitreißend, unterhaltsam und spannend wie einen Thriller erzählt le Carré in Der Taubentunnel sein Leben.«
Buchjournal
Rezension
"Le Carré ist ein so lebenskluges Buch gelungen, dass man seine zahlreichen Aphorismen am liebsten auswendig lernen möchte.", Berliner Zeitung, Frank Herold, 09.09.2016
Portrait
John le Carré, geboren 1931 in Poole, Dorset, studierte in Bern und Oxford Germanistik, bevor er in diplomatischen Diensten u. a. in Bonn und Hamburg tätig war. Er lebt mit seiner Frau in Cornwall und London. 2011 wurde John le Carré mit der "Goethe-Medaille" für sein "eindrucksvolles humanistisches Plädoyer" in seinem Lebenswerk ausgezeichnet.
Peter Torberg, geboren 1958 in Dortmund. Er übersetzte u.a. Oscar Wilde, Mark Twain, Raymond Federman, Michael Ondaate, Rudyard Kipling und für DuMont James Coltrane und James Buchan.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 09.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-08073-9
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 223/147/34 mm
Gewicht 562
Originaltitel The Pigeon Tunnel
Verkaufsrang 55.920
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Interesssant “

Steffi Jähnichen, Thalia-Buchhandlung Pirna

Sehr persönliche Erinnerungen, kurzweilig erzählt.
Faszinierende Begegnungen mit vielen Persönlichkeiten des 20.Jh, kleiner Blick hinter die Kulissen eines Geheimdienstes und eine wunderbare Zeitreise.
Sehr persönliche Erinnerungen, kurzweilig erzählt.
Faszinierende Begegnungen mit vielen Persönlichkeiten des 20.Jh, kleiner Blick hinter die Kulissen eines Geheimdienstes und eine wunderbare Zeitreise.

Kundenbewertungen


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Einblicke
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2016

Geschichten aus meinem Leben – so der Untertitel und dies ist auch der Inhalt des Buches. Es sind Geschichten aus der Zeit des kalten Krieges, aus der Zeit, als John LeCarré beim Geheimdienst arbeitete, aus der Zeit danach und von seiner Familie. Es sind Hintergrundmaterialien zur Zeitgeschichte und zu... Geschichten aus meinem Leben – so der Untertitel und dies ist auch der Inhalt des Buches. Es sind Geschichten aus der Zeit des kalten Krieges, aus der Zeit, als John LeCarré beim Geheimdienst arbeitete, aus der Zeit danach und von seiner Familie. Es sind Hintergrundmaterialien zur Zeitgeschichte und zu den Romanen, die jeder John LeCarré-Fan gerne liest, aber nicht nur der Fan. Auch denen, die seine Romane nicht lesen, gibt LeCarré einen persönlichen Einblick in sein Leben, eine persönliche Sicht auf die damalige Zeit. Kurzweilig und unterhaltsam sind die Geschichten; ich habe sie gerne gelesen – bis auf eine. Ich habe sie gerne gelesen, obwohl ich John LeCarrés Bücher nicht alle kenne. Die eine, die ich nicht mochte, ist die letzte in dem Buch. Sie handelt von seinem Vater und der Vater-Kind-Beziehung. Gut, sein Vater, zumindest so, wie er ihn schildert, war kein mustergültiger Vater. Auch die geschilderten Schwierigkeiten des Vaters mit dem Gesetz sind sicher belegbar und verurteilenswert. Und natürlich gehört es der Vollständigkeit halber auch dazu, über die eigene Kindheit und das eigene Elternhaus zu berichten. Aber: Muss das schwierige Verhältnis derart ausgiebig in die Öffentlichkeit getragen werden? Andere Leser mögen selbst entscheiden. Zusammengefasst: Fünf Sterne für das Buch ohne das letzte Kapitel: Absolut lesenswert. Ein Stern Abzug, ein rein subjektiver Abzug, wegen des letzten Kapitels in dem Buch.

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