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Der Tote, der nicht sterben konnte

Roman

(4)
Heinz hätte längst tot sein müssen, daran gab es keinen Zweifel. Mit dieser Einschätzung war er übrigens nicht allein. Er las sie auch in den entsetzten Augen der Feuerwehrleute, die an der Leitschiene herumhantierten.
„Warum stirbst du nicht?“, fragten ihn ihre anklagenden Blicke. „Warum schreist du stundenlang und machst die ohnehin schon schreckliche Arbeit, dich aus dem Auto zu schneiden, zu einem endlosen Albtraum?“
Wie gerne hätte Heinz ihnen den Gefallen getan und wäre gestorben.
Aber er lebte.
Unerbittlich!
Ausgerechnet in einer Kleinstadt in Österreich treffen ein Vogelgrippevirus, ein Schweinegrippevirus und ein Kakerlakengrippevirus aufeinander und mutieren zu einem monströsen Supervirus.
Martin Heinz ist der erste, der die Auswirkungen zu spüren bekommt. Er wird bei einem Autounfall von einer Leitschiene aufgespießt und erleidet tödliche Verletzungen – aber er stirbt nicht.
Die Ärzte im Krankenhaus können ihm nicht helfen, seine Gedärme, der Magen, die Nieren sind Matsch. Sie stopfen, was davon übrig ist, zurück in den Bauch, kleben diesen behelfsmäßig zu und schicken Heinz nach Hause.
Während das „Ambrosia“-Virus beginnt, sich auf der Welt auszubreiten, macht er sich auf die Jagd nach dem Tod …
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 08.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-903091-08-5
Verlag Verlag Wortreich
Maße (L/B/H) 216/128/27 mm
Gewicht 388
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Anregend schräger Humor und viele Überraschungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Schlüßlberg am 03.09.2016

Gleich der Inhalt der ersten Seite hat mich gepackt. Von Anfang an spiegelt das Werk Hermann Knapp's persönlichen Stil wieder, den ich so zu gerne mag: trockener bis schräger Humor, bisweilen gruselig und unheimlich. Besonders spannend wird das Buch durch jede Menge unerwartete Wenden, die immer wieder ganz neue... Gleich der Inhalt der ersten Seite hat mich gepackt. Von Anfang an spiegelt das Werk Hermann Knapp's persönlichen Stil wieder, den ich so zu gerne mag: trockener bis schräger Humor, bisweilen gruselig und unheimlich. Besonders spannend wird das Buch durch jede Menge unerwartete Wenden, die immer wieder ganz neue Aspekte in die Geschichte bringen. Es ist unmöglich vorauszuahnen, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden. Beeindruckend finde ich, wie viele der folgenden Aspekten der Autor einbaut: Literarische und geschichtliche Gestalten, Themen aus Philosophie und Theologie, aktuelle Themen der Menschheit, Machthaber unserer Zeit. Der Text lädt ein, über Tod und Leben nachzudenken und nachzufühlen. Hermann Knapp's Kritik und die „Werte“ und Haltungen, die die Menschheit retten könnten, muten prophetisch an. Die Unbestechlichkeit des Todes beeindruckt genau so wie seine unterschiedlichen Erscheinungsformen. Besonders spannend und anregend finde ich auch die verschiedenen Konsequenzen für Untote und Lebende, die Knapp durchspielt – bis zur Sinnlosigkeit von Kriegen und zum Katastrophen-Einsatz. Die Beziehungen zu seiner Familie, den Ärzten, die ihn untersuchen, und deren Bezugspersonen in ihrer facettenreichen Darstellung begeistern mich als systemische Denkerin. Die wechselnden Sympathien, Allianzen, Ausgrenzung, Abwehr, … wecken beim Lesen ein Gefühl, wie wenn man immer wieder um eine neue Ecke biegt und die Welt aus anderer Perspektive sieht – mit einigen Wiedererkennungswerten und einigen Überraschungen.

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ein besonderer Lesegenuss
von einer Kundin/einem Kunden aus St.Peter in der Au am 19.02.2017

Ein Buch, das empfindsam, still und eindrucksvoll eine fiktive Geschichte erzählt die aber, wenn die Medizin so fortschreitet, bald einmal Realität werden könnte. Das spezielle Ereignis ist bestimmt ist von der Magie unerforschter Wahrnehmungen, die man am eigenen Leib erlebt und getragen ist von einer mitreißenden Sprache. Aber auch... Ein Buch, das empfindsam, still und eindrucksvoll eine fiktive Geschichte erzählt die aber, wenn die Medizin so fortschreitet, bald einmal Realität werden könnte. Das spezielle Ereignis ist bestimmt ist von der Magie unerforschter Wahrnehmungen, die man am eigenen Leib erlebt und getragen ist von einer mitreißenden Sprache. Aber auch von einem neuen Gefühl zu sich selbst und von den Farben, die die Welt noch verbirgt. Sie werden wunderbar an die Oberfläche gespült. Die Geschichte ist im Jetzt angesiedelt, Augenblick für Augenblick. welch Welch eine unerschöpfliche Fülle sich allein schon in einem einzigen Gedanken offenbart, erfährt man hier Seite für Seite. Es ist eine farbige Mischung aus Fiktion und Vision, die Hermann Knapps Roman ausmacht. Der Text ist durchwirkt von Satire, Humor und einer ganz spezifischen Beobachtungsgabe. Ein Roman, den man mit Genuss gelesen hat und den man noch immer nicht weglegen kann. Ein Lesegenuss der ganz besonderen Art. Leopold Kogler

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Satire zum Nachdenken
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 11.05.2016

Ausgerechnet in einer Kleinstadt in Österreich treffen ein Vogelgrippevirus, ein Schweinegrippevirus und ein Kakerlakengrippevirus aufeinander und mutieren zu einem monströsen Supervirus. Martin Heinz ist der erste, der die Auswirkungen zu spüren bekommt. Er wird bei einem Autounfall von einer Leitschiene aufgespießt und erleidet tödliche Verletzungen – aber er stirbt... Ausgerechnet in einer Kleinstadt in Österreich treffen ein Vogelgrippevirus, ein Schweinegrippevirus und ein Kakerlakengrippevirus aufeinander und mutieren zu einem monströsen Supervirus. Martin Heinz ist der erste, der die Auswirkungen zu spüren bekommt. Er wird bei einem Autounfall von einer Leitschiene aufgespießt und erleidet tödliche Verletzungen – aber er stirbt nicht. Die Ärzte im Krankenhaus können ihm nicht helfen, seine Gedärme, der Magen, die Nieren sind Matsch. Sie stopfen, was davon übrig ist, zurück in den Bauch, kleben diesen behelfsmäßig zu und schicken Heinz nach Hause. Während das „Ambrosia“-Virus beginnt, sich auf der Welt auszubreiten, macht er sich auf die Jagd nach dem Tod … Das Cover des Buches ist sehr düster und makaber, passt aber perfekt zum Buch. Der Schreibstil des Buches regt zum Nachdenken an, trieft aber nur so vor Satire. Die Geschichte selbst ist zwar nicht sehr realistisch, trotzdem wäre sie bis etwas über die Hälfte doch möglich. Das Buch hat auch ein Problem mit den Personalpronomen und ich fand es etwas seltsam, dass der Hauptprotagonist immer nur mit Nachnamen angesprochen wird. Nichtsdestotrotz konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen und mir das Lachen kaum verkneifen. Fazit: spannnende, satirische Dystopie zum Nachdenken; eines meiner besten Bücher dieses Genre betreffend

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