Der Totenleser

Roman

(6)
Der chinesische Medicus.
China, um das Jahr 1200: Mitten in den turbulenten Zeiten der Song-Dynastie arbeitet sich der mittellose und verwaiste Song Ci mit Fleiß und Entschlossenheit vom Leichenbestatter zum besten Studenten der angesehenen Ming-Akademie hoch. Seine Gabe, die dunklen Geheimnisse aufzudecken, die sich hinter den Verletzungen der Toten verbergen, erregt Aufsehen – aber auch Missgunst. Ci wird denunziert und wegen seiner revolutionären Obduktionsmethoden von der Justiz verfolgt. Doch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten sprechen sich herum, bis sie schließlich auch dem Kaiser Song Nin Zong zu Ohren kommen. Er lässt den „Totenleser“ zu sich rufen und bittet ihn, eine Reihe grausamer Morde am Hof zu untersuchen, die seine Dynastie zu vernichten drohen.
Song Ci willigt ein – nicht ahnend, zwischen welche Fronten er schon bald gerät, gegen welche Mauern aus Schweigen er stoßen und welchen Intrigen er begegnen wird. Als er sich leidenschaftlich in die kaiserliche Konkubine Blaue Iris verliebt, wird die Luft im Palast dünn für ihn. Wem kann er vertrauen, und wer wird ihn verraten?
Ein atemberaubender Roman über den ersten Gerichtsmediziner der Geschichte, ausgezeichnet mit internationalen Preis des Historischen Romans von Zaragoza.
„Ein atemberaubendes Szenario, eine exzellente Recherche, verblüffende Details und eine Handlung, die packender nicht sein könnte.“ Radio Onda Cero
Portrait
Antonio Garrido, Jahrgang 1963, ist Professor an der Polytechnischen Universität in Valencia. Sein erster Roman Das Pergament des Himmels wurde in 16 Sprachen übersetzt und war ein internationaler Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 640, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783841204936
Verlag Aufbau digital
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Kelkheim

Forensik während der Song-Dynastie in China! Ich bin begeistert! Forensik während der Song-Dynastie in China! Ich bin begeistert!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Ein ganz gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Gilgenberg am 08.03.2017

Eine Inhaltsangabe spare ich mir, meine Beurteilung ist nur nach meiner Meinung geschrieben. Ich fand es erschreckend, welche Traditionen und Sitten in manchen Ländern herrschen. Dennoch war es sehr informativ und zugleich bin ich wieder mal froh, in welcher Welt ich lebe. Die Charaktere vom Buch waren glaubwürdig dargestellt. Einzig... Eine Inhaltsangabe spare ich mir, meine Beurteilung ist nur nach meiner Meinung geschrieben. Ich fand es erschreckend, welche Traditionen und Sitten in manchen Ländern herrschen. Dennoch war es sehr informativ und zugleich bin ich wieder mal froh, in welcher Welt ich lebe. Die Charaktere vom Buch waren glaubwürdig dargestellt. Einzig der Schluß des Buches mit der Auflösung des Falles war etwas abrupt und unspektakulär. Da das Buch spannend aufgebaut war, Details gut beschrieben waren, hatte ich das Gefühl, dass das Buch einfach schnell fertig werden sollte. Für Leser, die in eine andere Welt und Zeit eintauchen wollen, Einblick in andere Kulturen gewinnen möchten ist es eine schönes Buch.

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Die Geburtsstunde der Forensik
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 25.07.2013
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Ich liebe historische Romane und ich liebe Forensikthriller. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Einführung beginnt gemächlich. Ich erfahre sehr viel über Song Li und seine Vergangenheit. Von Anfang an nehmen die chinesischen Rituale, bei denen ich oftmals heftig schlucken musste,... Ich liebe historische Romane und ich liebe Forensikthriller. Daher war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Einführung beginnt gemächlich. Ich erfahre sehr viel über Song Li und seine Vergangenheit. Von Anfang an nehmen die chinesischen Rituale, bei denen ich oftmals heftig schlucken musste, sehr viel Platz ein. Ein Beispiel ist der Gehorsam dem älteren Bruder gegenüber, auch wenn es manchmal unsinnig ist. Da war vieles für mich unverständlich und mir wurde klar, wie fremd und anders diese Kultur ist. Ein Schicksalsschlag jagt den nächsten, die Szenarien waren teilweise so eklig, dass ich froh bin, dass es keine „Riechbücher“ gibt. So viel Elend, das war mir zum Teil echt zu viel und zu deprimierend. Das Leben hat Song Li zu einem Einzelgänger gemacht. Er geht unerbittlich seinen Weg, der gepflastert ist von Gewalt und Brutalität, von Missgunst und Intrigen und von unvorstellbarer Armut. Allerdings fand ich es sehr interessant, so detailliert über eine mir bislang unbekannte Epoche zu lesen. Garrido schreibt und beschreibt ziemlich schonungslos und dieses Buch ist für zarte Gemüter nicht so sehr geeignet. Song Li ist eine interessante Persönlichkeit, die tatsächlich gelebt hat und Garrido hat ihm mit seinem Buch ein Denkmal gesetzt. Gleichzeitig schafft er ein üppiges Sittengemälde vom alten China. Denn er führt uns nicht nur die bittere Armut in den Elendsvierteln vor Augen sondern entführt uns auch in das von Reichtum und Überfluss geprägte Leben im Palast des Kaisers. Absolut fasziniert war ich von Song Lis Arbeitsweise. Das Thema Forensik finde ich so spannend. Und hier kann ich die Anfänge hautnah miterleben. Es ist erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln und natürlich seinem scharfen Verstand Song Li überraschende Rückschlüsse gezogen hat. Allein schon aus diesem Grund fand ich das Buch sehr lesenswert. Ein absolutes Muss für Fans von spannenden historischen Romanen, die ein Faible für Forensik haben.

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Forensik aus dem Reich der Mitte.
von Brilli aus Hagen am 06.01.2013
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Ehrgeiz und das Streben, seiner Berufung nachzugehen, führen Song Ci aus seiner gutbürgerlichen Familie, in die er im Jahre 1186 als Sohn des Staatsbeamten Song Kung geboren wurde, an die Kaiserliche Universität von Lin'an. Zurück in die Stadt, in der er einen Teil seiner Schulzeit verbracht hatte, bevor sein... Ehrgeiz und das Streben, seiner Berufung nachzugehen, führen Song Ci aus seiner gutbürgerlichen Familie, in die er im Jahre 1186 als Sohn des Staatsbeamten Song Kung geboren wurde, an die Kaiserliche Universität von Lin'an. Zurück in die Stadt, in der er einen Teil seiner Schulzeit verbracht hatte, bevor sein Vater die Stellung als Beamter aufgab und mit der Familie wieder in ihr altes Dorf zurückkehrte, um die Trauerzeit für den verstorbenen Großvater einzuhalten. Die Sehnsucht nach Wissen und das Interesse an der Forensik lassen Ci von dort wieder aufbrechen, nachdem das Schicksal seiner Familie schwere Opfer abverlangt hat. Sein Vater fällt in Unehre, weil Verleumdungen ihn des Betruges bezichtigen und kommt zusammen mit seiner Mutter beim Brand ihres Hauses um. Seinen Bruder Lu ereilt ein qualvoller Tod. Ci übernimmt die Verantwortung für Mei Mei, seine kleine, kränkliche Schwester und nimmt sie mit nach Lin'an. Mit der Schande über dem Namen des Vaters zu leben, bedeutete zur damaligen Zeit eine Schmach für jeden Nachgeborenen, die ihm den beruflichen Aufstieg nahezu unmöglich machte, selbst wenn man so mächtige Mäzene hatte wie den Richter Feng oder den gelehrten Magister Ming, denn auch sie gehörten letztendlich zum Kreis der Menschen, deren Prägung durch unmenschliche, grausame Gesetze erfolgte und deren Schweigen sowohl Duldung als auch Verdammung bedeuten konnte - verborgen hinter der undurchschaubaren Maske der ewigen Förmlichkeit. Als Cis forensische Fähigkeiten als "Totenleser" sich bis in die höchsten Kreise herumsprechen und ihm von kaiserlicher Seite die Aufklärung dreier Todesfälle befohlen wird, beginnt für ihn eine Ermittlung, bei der ein Fehler oder gar ein Versagen den Tod bedeutet. Dieser voluminöse Roman um den chinesischen Medicus ist ein imponierendes Werk des Autors Antonio Garrido. Eingebaut in ein hervorragend recherchiertes Umfeld der chinesischen Gegebenheiten, Sitten und Gebräuche, Ehrvorstellungen und Familientraditionen, entwickelt Garrido mit dem Lebenslauf des Protagonisten Ci eine spannende Kriminalgeschichte, die mich absolut in ihren Bann gezogen hat. Auch wenn die Fremdheit des Handlungsortes mir eigentlich bis zuletzt erhalten blieb, weil eine Identifikation mit den dortigen Verhaltenweisen für mich nicht möglich ist, so bedeutet vielleicht gerade dies eine ungeheure Faszination. Für mich war das Lesen dieses Werkes wie das Betrachten eines Gemäldes. Behäbig und doch flüssig, in einer sich Zeit lassenden Erzählweise, mit vollem Sprachreichtum - so wie der Maler mit kräftigem Duktus unter in Anspruchnahme seiner ganzen Farbpalette - hat Antonio Garrido hier ein absolutes Ausnahmebuch geschaffen, eine Tür zu einer ganz anderen Welt geöffnet, in der die Gedanken auch dann noch verweilen, wenn man selbst schon lange wieder "daheim" ist. Erste Reihe Bibliothek ! Komplette Sterne als Leseempfehlung.

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