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Der unsichtbare Gast

Roman

Vom romantischen Märchen zum fesselnden Thriller – ein Roman, der seine Leser in eine mysteriöse Welt entführt, in der die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zunehmend verschwimmen und die Idylle eines sorglosen Sommers von immer dunkleren Abgründen überschattet wird. Das einst herrschaftliche Gut Glimmenäs scheint völlig aus der Zeit gefallen: Überall ticken alte Uhren, die maroden Gemäuer atmen eine vergangene Welt und Florence, die betagte Gutsherrin, hält schillernde Abendgesellschaften wie in ihrer Jugend ab. Um sich hat sie ein paar junge Leute geschart, die dort leben und die Annehmlichkeiten eines gefüllten Weinkellers und eleganter Kleider genießen. Dafür spielen sie in dem von Florence veranstalteten Kostümball gerne mit – als Schauspieler in einem Stück, das einmal Florence’ Leben war. Als jedoch ein weiterer Besucher ankommt und nach Florence’ Testament fragt, zeigt die Inszenierung Risse, und die Magie des Spiels weicht einem bedrohlichen Ernst. Wie weit werden die jungen Leute gehen, um ihr neues, angenehmes Leben zu verteidigen? Der unsichtbare Gast erzählt von einer Gruppe junger Menschen, die sich in einem nicht enden wollenden Sommer wohlig im Leben ihrer geheimnisvollen Gastgeberin einrichten – bis die zurückgelassene wirkliche Welt unaufhaltsam durch die Ritzen des Gemäuers dringt …
Rezension
»Es fällt schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, wenn man es einmal begonnen hat. Genau die richtige Lektüre für einen kühlen Herbstnachmittag.«
Isa Schikorsky, Lesart 3/2015
Portrait
Marie Hermanson, 1956 geboren, lebt in Göteborg und hat etliche Jahre ihres Lebens als Journalistin gearbeitet. Sie debütierte mit einer Sammlung von Erzählungen, die, so ein schwedischer Kritiker, Zeichen sind »einer großen, sich entwickelnden Autorin, welche die altnordische Saga mit den besten Exempeln angloamerikanischer Fantasy und Science-Fiction zu vereinen versteht und deren Wurzeln bis hin zu Poe reichen«. Sie erhielt für ihren Roman Die Schmetterlingsfrau (1995) den renommierten schwedischen August-Preis. Mit ihrem Roman Muschelstrand (1998) gelang ihr der internationale Durchbruch.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 250, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783458742340
Verlag Insel Verlag
Verkaufsrang 29.975
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Außergewöhnlich und mitreißend!“

Sarah Sophie Haberhauer, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Martina hat keine Perspektive mehr in ihrem Leben: Ein schrecklicher Job, keine Wohnung mehr, Eltern, die sie nicht verstehen.. Nur zu logisch, dass sie bereitwillig mit ihrer Freundin mitgeht, als diese ihr von ihrer neuen Arbeit erzählt.
Florence ist eine alte Dame, die auf einem riesigen Gut wohnt. Geistig lebt sie noch immer in
Martina hat keine Perspektive mehr in ihrem Leben: Ein schrecklicher Job, keine Wohnung mehr, Eltern, die sie nicht verstehen.. Nur zu logisch, dass sie bereitwillig mit ihrer Freundin mitgeht, als diese ihr von ihrer neuen Arbeit erzählt.
Florence ist eine alte Dame, die auf einem riesigen Gut wohnt. Geistig lebt sie noch immer in den 40ern; So müssen Martina und ihre Freundin die Kleidung dieser Jahre tragen, Briefe an längst Verstorbene schreiben und Gelage für tote Freunde vorbereiten.
All das ist für sie ein Spiel.
Sie isolieren sich komplett von der Außenwelt und sind glücklich mit ihren Rollen.
Doch als nach und nach drei andere Jugendliche auf das Gut kommen, schlägt die Stimmung langsam und schleichend um.. Und wer hat eigentlich als erstes die Frage nach dem Testament gestellt?

Dieses Buch vereint auf unvergleichbare Weise einen Roman, fast sogar Liebesroman, Historisches und Krimi miteinander. Die Stimmung auf dem Gut ist hervorragend eingefangen; Der Leser wird regelrecht in die 40er Jahre gesogen. Die Figuren sind sehr plastisch und glaubwürdig. Auch die Sprache hat mir sehr gut gefallen.
Ein besonderes Lob verdient das Cover: Meiner Meinung nach vereint es alle Aspekte der Geschichte in sich, sowohl die beängstigenden als auch die schönen.

Das einzige, das mir an diesem Buch nicht so gut gefallen hat - was aber doch relativ wichtig ist - ist die Glaubwürdigkeit mancher Entwicklungen. Entweder waren sie wirklich an den Haaren herbeigezogen, um die Geschichte in Gang zu bekommen, oder aber sie waren nicht genug ausgearbeitet. Damit meine ich aber natürlich nicht alle Entwicklungen, sondern nur einige wenige.

Trotz dieser kleinen Schwachstelle ist "Der unsichtbare Gast" auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Buch. Ich denke, es wird (nicht nur, aber) vorallem Lesern gefallen, die außergewöhnliche und besondere Bücher mögen.

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