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Der wahre Schimanski

Meine spektakulärsten Fälle als Duisburger Chefermittler

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L E D E R J A C K E . S C H N A U Z E R . M O R D S K E R L .

Heinz Sprenger ist der "Schimanski" unter den deutschen Kriminalhauptkommissaren. Nicht nur weil er mit diesem die Initialen und die Wirkungsstätte teilt, sondern auch weil er seinen Beruf mit derselben Leidenschaft ausgeübt hat wie der legendäre "Tatort"-Kommissar. Eines unterscheidet die beiden jedoch voneinander: Sprenger folgte nie einem Drehbuch, er leitete die Mordkommission in Duisburg im realen Leben.
In seiner über vierzig Jahre währenden Einsatzzeit war Heinz Sprenger einer der erfolgreichsten Ermittler Deutschlands. Er war es, der die Mafiamorde von Duisburg aufgeklärt hat, bei denen im Jahr 2007 sechs Menschen vor einem italienischen Restaurant erschossen wurden. Er war es auch, der erfolgreich einen Mord ohne Leiche vor Gericht brachte und einen wichtigen Etappensieg im Duisburger Rockerkrieg erzielen konnte. Seine Fälle haben ihn bis in die Niederlande, die Schweiz, nach Frankreich, Italien und Spanien geführt. Und einmal musste er sich sogar als Obdachloser getarnt neben eine Telefonzelle legen, um einen Täter zu fassen.
In diesem Buch berichtet "der wahre Schimanski" von Fällen, die ein "Tatort" nicht spannender erzählen könnte. Er führt hinab in menschliche Abgründe und stellt auf erschütternde Weise klar, dass Menschen zu allem fähig sind.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783959715201
Verlag Riva Verlag
eBook
15,99
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Ein Leben voller Akribie und Arbeitseinsatz
von Igelmanu66 aus Mülheim am 08.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

»Götz George hat in der Rolle des Horst Schimanski einen Ermittler der Kriminalpolizei dargestellt, der seine Arbeit mit Leib und Seele machte. Einen Mann, der vollkommen darauf fokussiert war, seine Fälle zu klären. Eine Person, die sich nicht zuletzt dadurch auszeichnete, dass sie einen absoluten Gerechtigkeitssinn besaß, und die... »Götz George hat in der Rolle des Horst Schimanski einen Ermittler der Kriminalpolizei dargestellt, der seine Arbeit mit Leib und Seele machte. Einen Mann, der vollkommen darauf fokussiert war, seine Fälle zu klären. Eine Person, die sich nicht zuletzt dadurch auszeichnete, dass sie einen absoluten Gerechtigkeitssinn besaß, und die sich infolgedessen auch über zahlreiche Dienstvorschriften hinwegsetzte. Überträgt man diese Grundmuster nun auf die Realität, dann wird man zu der Erkenntnis kommen, dass es in Deutschland zahlreiche Ermittler wie einen Horst Schimanski gibt. Diese Ermittler sind Leute, die mit ihren Fällen aufstehen und die mit diesen Fällen dann auch wieder in ihr Bett gehen.« Wenn Heinz Sprenger von „diesen Ermittlern“ spricht, dann meint er damit auch sich selbst. Denn dieses Buch – seine Erinnerungen an seine Dienstzeit – zeigt mehr als deutlich, wie in seinem Leben die Prioritäten gesetzt wurden. Heinz Sprenger blickt auf über 45 Jahre Ermittlertätigkeit zurück. Während dieser Zeit war er jahrzehntelang in leitender Funktion tätig und unter anderem an der Aufklärung der Duisburger Mafiamorde beteiligt. Als Anfang der 1980er Jahre Horst Schimanski frischen Wind in den Tatort brachte, wurde ich zu einem Fan der ersten Stunde. Zudem trennen mich nur wenige Minuten Weg von seinen „Jagdgründen“, die Gegend ist mir seit meiner Kindheit vertraut. Kein Wunder also, dass mich dieses Buch über einen realen Duisburger Kommissar magisch anzog! Heinz Sprenger erzählt aus seinem Leben als Ermittler, berichtet von Fällen, die sich ihm im Gedächtnis verankerten, die für ihn aus verschiedenen Gründen von besonderer Bedeutung waren. Dazu gehören natürlich seine Anfänge, besonders „populäre“ Fälle wie die Duisburger Mafia-Morde, Kannibalen, Serienmörder, die sogenannten „Ehrenmorde“ und natürlich Fälle ermordeter Kinder. An dieser Stelle merkt man übrigens dem professionellen Ermittler an, wie nahe ihm diese Schicksale gegangen sind! Er ist daher auch Mitbegründer des Kinderschutz-Vereins RISKID. Aber nicht nur Morde blieben ihm nachhaltig in Erinnerung, auch tragische Unglücksfälle, die er ebenfalls bearbeiten musste, haben ihren Platz im Buch. Zu den Opfern zählen hierbei – natürlich, leider – auch wieder Kinder. Furchtbar, was ein Ermittler da erleben und trotzdem dabei funktionieren muss! Bei den Schilderungen wird deutlich, mit welch enormem persönlichen Engagement die Ermittler bei der Sache sind. Jederzeitige Einsatzbereitschaft, am Wochenende, in der Freizeit, ist völlig normal. Der Beruf kommt immer an erster Stelle, Familie und Privatleben sind nachrangig. Auch bei der Arbeit selbst ist Flexibilität gefragt, wenn man zum Beispiel „mal eben“ ins Ausland fahren muss. Und Einfallsreichtum, wenn die Ermittlungen erfordern, dass man zeitweise in die Rolle eines Obdachlosen schlüpft oder die Aufsicht in einer Toilettenanlage übernimmt. Rund 1.200 „Leichensachen“ sind pro Jahr allein in Duisburg zu bearbeiten, natürlich (zum Glück) nicht alles Tötungsdelikte, aber genau das muss in jedem Fall erst einmal festgestellt werden. Und dann beginnt die eigentliche Arbeit, die sich manchmal über Jahre hinziehen kann und nicht immer zum Erfolg führt. Manche Fälle bleiben ungelöst, bei manchen reichen zum Beispiel die Beweismittel nicht aus. Diese werden immer wieder hervorgeholt, lassen den Ermittler – wie man hier sieht – einfach nicht los. Überhaupt hat mich die unglaubliche Geduld und Arbeitsintensität beeindruckt, mit der gearbeitet wird. Wie akribisch und extrem kleinteilig vorgegangen werden muss! Dafür muss man wirklich mit dem ganzen Herzen bei der Sache sein, sonst kann das nicht funktionieren. Die Schilderungen der schwierigen Ermittlungen im Rahmen der Mafia-Morde machen das ganz deutlich. Heinz Sprenger nimmt kein Blatt vor den Mund und kritisiert, was seiner Ansicht nach nicht richtig läuft. Ob es um schlechte internationale Zusammenarbeit oder um seiner Ansicht nach falsche Gerichtsurteile geht, der „absolute Gerechtigkeitssinn“, den er einleitend der Figur des Horst Schimanski zugeschrieben hat, blitzt immer wieder auf. Das Buch liest sich leicht und schnell. Wäre es ein Roman, würde ich den Stil als zu trocken kritisieren, zu diesem Buch aber passt er und betont im Gegenteil die Authentizität. Hier schreibt jemand, der sein Leben lang sachliche Berichte schreiben musste – das merkt man natürlich. Ein paar Dinge wirken auf mich unfreiwillig komisch. Musterbeispiel dafür ist das klassische „Tötungsdelikt zum Nachteil von…“ Ich weiß, dass dies nun mal der übliche Fachterminus ist, trotzdem muss ich jedes Mal grinsen, wenn ich ihn lese ;-) Leider wurde vieles nur kurz angerissen, Menge statt Ausführlichkeit. Abgesehen von den Mafia-Morden, denen ein größerer Umfang gewidmet wird, hat der Autor scheinbar mehr Wert darauf gelegt, dem Leser eine große Vielfalt an Fällen vorzustellen. Womöglich macht es auch einfach die Masse an Erinnerungen aus so vielen Dienstjahren, die ihn Schlag auf Schlag einen Fall nach dem anderen präsentieren lässt. Ich persönlich hätte aber von so manchen gerne mehr gelesen, die Hintergründe und Ermittlungen genauer mitverfolgt. Mir wäre es lieber gewesen, von weniger Fällen zu lesen und über die dafür mehr Infos zu erhalten. Und die weiteren Erinnerungen hätte er in ein zweites Buch verpacken können. Ich würde es sofort kaufen ;-) Fazit: Sachlicher und abwechslungsreicher Bericht über ein Leben voller Akribie und Arbeitseinsatz. Sehr beeindruckend! Wer aber einen flotten Krimi mit viel Action erwartet, ist hier falsch, denn so läuft der Polizeialltag nicht ab. »Wir konnten im Bereich Kalabrien 39 Mafiafamilien zählen, die entweder zusammenarbeiteten oder miteinander verfeindet waren. Darunter befanden sich diverse Personen, die nicht nur den gleichen Nachnamen, sondern auch noch identische Vornamen trugen. So gab es 46 Personen mit dem Namen Antonio Pelle und 71 mit dem Namen Francesco Giorgi, von denen auch noch drei am selben Tag geboren waren. Es ist sicherlich nachvollziehbar, dass so etwas die Ermittlungen nicht gerade erleichtert.«


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