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Der Zug der Waisen

Roman

(22)
Ein bewegender Roman über ein vergessenes Kapitel der amerikanischen Geschichte


New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen.


Rezension
"Ein Juwel!"
Portrait
Christina Baker Kline wuchs in England und in den Vereinigten Staaten auf. Sie hat Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet und sich als Buchautorin und Herausgeberin von Anthologien einen Namen gemacht. Ihr Roman "Der Zug der Waisen" war in den USA ein großer Erfolg und hielt sich monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt die Autorin in Montclair, New Jersey.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 352, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641130398
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 1.026
eBook
8,99
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Wunderschöner und berührender Roman bei dem sich mir sogar Tränen in die Augen geschlichen haben. Ich kann das Buch guten Gewissens jedem empfehlen. Wunderschöner und berührender Roman bei dem sich mir sogar Tränen in die Augen geschlichen haben. Ich kann das Buch guten Gewissens jedem empfehlen.

„Schicksale“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Christina Baker Kline hat Realität und Fiktion zu einer wunderbaren Geschichte verbunden. Durch die Geschichte von Vivian (die als Niamh mit ihren Eltern und Geschwistern aus Irland in die USA einwanderte) erfahren wir von den Zügen mit Waisen, die durch die USA fuhren, auf der Suche nach neuen Eltern für die Kinder. Das passiert auch Christina Baker Kline hat Realität und Fiktion zu einer wunderbaren Geschichte verbunden. Durch die Geschichte von Vivian (die als Niamh mit ihren Eltern und Geschwistern aus Irland in die USA einwanderte) erfahren wir von den Zügen mit Waisen, die durch die USA fuhren, auf der Suche nach neuen Eltern für die Kinder. Das passiert auch mit Vivian. Nach einigen negativen Erfahrungen kommt sie bei einer Familie unter, die sie wie eine Tochter aufnehmen. Jahre später rollt Vivian mit der jungen Schülerin Molly ihre Vergangenheit noch mal neu auf. Molly selber hat schon reichlich Erfahrung mit Pflegefamilien gesammelt. Sie hilft Vivian jetzt herauszufinden, was damals wirklich mit ihren Eltern und Geschwistern passiert ist. Sie stoßen dabei auf einigen Überraschungen.
Mir hat diese Geschichte sehr gefallen. Die Verbindung von Realität und Fiktion ist Kline sehr gut gelungen. Man wundert sich, wie es den vielen Kindern vergangen ist. Einige Kinder, sowie Vivian, werden Glück gehabt haben, aber sämtliche werden auch ganz bestimmt kein so gutes Schicksal getroffen haben. Sehr interessant!

„Bitte lesen!“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

“Eine aufwühlende, dramatische, traurig machende und trotzdem Glück schenkende Leseerfahrung.“ Dieser Satz aus der Rezension von Alex Dengler sagt eigentlich alles über diesen spannenden, einfühlsamen Roman. Dieses Buch muss man lesen wenn man gerne Familiengeschichten mit geschichtlichem, wahren Hintergrund liest.
Auf jeden Fall empfehlenswert!
“Eine aufwühlende, dramatische, traurig machende und trotzdem Glück schenkende Leseerfahrung.“ Dieser Satz aus der Rezension von Alex Dengler sagt eigentlich alles über diesen spannenden, einfühlsamen Roman. Dieses Buch muss man lesen wenn man gerne Familiengeschichten mit geschichtlichem, wahren Hintergrund liest.
Auf jeden Fall empfehlenswert!

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Die Geschichte einer ungewöhnlichen generationsübergreifenden Freundschaft. Berührend und verständnisvoll erzählt. Die Geschichte einer ungewöhnlichen generationsübergreifenden Freundschaft. Berührend und verständnisvoll erzählt.

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Eine Geschichte zweier Frauen, die sich durch Zufall treffen und doch viel gemeinsam haben. Unbedingt lesen!! Eine Geschichte zweier Frauen, die sich durch Zufall treffen und doch viel gemeinsam haben. Unbedingt lesen!!

„Auf der Suche nach einem Zuhause...“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Dieser Roman spielt vorrangig In Amerika der 30iger Jahre. Niamh, neun Jahre alt, kommt mit ihrer Familie von der irischen Westküste in New York an. Der Vater hat in Irland nie genug für den Unterhalt seiner sechsköpfigen Familie verdient, in New York wird es nicht besser.
Bei einem Wohnungsbrand verliert Niamh ihre komplette Familie
Dieser Roman spielt vorrangig In Amerika der 30iger Jahre. Niamh, neun Jahre alt, kommt mit ihrer Familie von der irischen Westküste in New York an. Der Vater hat in Irland nie genug für den Unterhalt seiner sechsköpfigen Familie verdient, in New York wird es nicht besser.
Bei einem Wohnungsbrand verliert Niamh ihre komplette Familie und wird von einer wohltätigen Organisation mit dem Zug voller Waisenkinder in den mittleren Westen geschickt. Eine Reise ins Ungewisse. „Nach und nach habe ich einige Informationen zusammengetragen: Dass Babys immer zuerst ausgewählt werden, dann ältere Jungen, beliebt bei den Farmern wegen ihres robusten Körperbaus und ihrer kräftigen Muskeln. Die Letzten, die ausgesucht werden sind Mädchen wie ich, zu alt, um noch zu Damen erzogen zu werden, zu jung, um im Haushalt einen große Hilfe zu sein, und nicht besonders nützlich auf dem Feld.“
Niamh kommt zu den Byrnes, die sich immer eine Tochter, insgeheim schon „Dorothy“ genannt, gewünscht haben. Aus Niamh wird Dorothy, sie wird allerdings nicht wie einen Tochter behandelt, sondern verstärkt die Belegschaft der Näherinnen, die für die Byrnes arbeiten und darf nicht, wie eigentlich geplant, die Schule besuchen. Dorothy leistet zunächst Zuarbeiten, wird dann immer besser und wird von einer älteren Näherin, Fanny, unter ihre Fittiche genommen. Als die Byrnes durch Aktienfall mittellos werden, wird Niamh an eine weitere Pflegefamilie vermittelt….
Mir hat der Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, sehr gut gefallen. Im Anhang des Buches finden sich Fotos und Hintergrundinformationen zu des sogenannten „Orphan Trains“. Die Rahmenhandlung, die in der heutigen Zeit spielt, tritt sehr in den Hintergrund, ist aber für einen „runden“ Schuss der Handlung notwendig.Toll, mein Weihnachtstipp!!!

„„…Sie hat sich mit dem zufrieden zu geben, was sie bekommt, und das ist selten das, was sie sich wünscht…““

Johanna Gramacho Narloch, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

"Der Zug der Waisen" erzählt ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte: die "Orphan Trains", mit denen Waisenkinder durch Amerika gefahren und verkauft wurden. Baker Kline schafft hier eine Aufarbeitung dieser Ereignisse in Verbindung mit der Gegenwart. Sie erzählt die Lebensgeschichte der 90jährigen Vivian, die zu ebenjenen "Der Zug der Waisen" erzählt ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte: die "Orphan Trains", mit denen Waisenkinder durch Amerika gefahren und verkauft wurden. Baker Kline schafft hier eine Aufarbeitung dieser Ereignisse in Verbindung mit der Gegenwart. Sie erzählt die Lebensgeschichte der 90jährigen Vivian, die zu ebenjenen Waisenkindern zählte und der 17jährigen Molly, einer aufsässigen Halbwaisen, die schon in verschiedenen Pflegefamilien leben musste. Es entwickelt sich eine einfühlsam erzählte Freundschaft zweier starker Frauen. Ein sehr bewegender Roman über Verlust, Mut und Freundschaft, der auch für Jugendliche empfehlenswert ist.

„wenig bekannt und historisch bedeutsam...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Die Erzählung über die sogenannten Waisenzüge ist wahr und ein eher trauriges Kapitel der amerikanischen Geschichte. Zwischen 1854 und 1929 wurden mehr als 250 000 verwaiste, obdachlose oder verlassene Kinder von verschiedenen sozialen Organisationen in den mittleren Westen geschickt - um in Pflegefamilien ein neue Heimat zu finden. Die Erzählung über die sogenannten Waisenzüge ist wahr und ein eher trauriges Kapitel der amerikanischen Geschichte. Zwischen 1854 und 1929 wurden mehr als 250 000 verwaiste, obdachlose oder verlassene Kinder von verschiedenen sozialen Organisationen in den mittleren Westen geschickt - um in Pflegefamilien ein neue Heimat zu finden. Manche von ihnen wurden herzlich aufgenommen , viele wurden als billige Arbeitskräfte gehalten und andere wurden geschlagen und misshandelt. Ein schweres Trauma hatten allerdings alle : das Gefühl der Entwurzelung und das Fehlen der eigenen Identität in jeglicher Hinsicht. Dem Schicksal dieser Kinder gewidmet, ist dieses Buch schon fast ein Denkmal zu nennen... am Beispiel Vivian zeigt es, wie viel ein Mensch zu bewältigen vermag und wie viel ein junger rebellischer Mensch wie Molly daraus für das eigene Leben ziehen kann ..ein wunderbares, bewegendes Buch mit Schicksalen und tiefgehenden Freundschaften die einen sofort mitnehmen !

Gina Samuelsen, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Das Buch ist schön & traurig zugleich. Die Autorin lässt durch ihren Schreibstil in die Hauptpersonen einfühlen und durch unerwartete Wendungen ist es spannend. Ein absolutes muss! Das Buch ist schön & traurig zugleich. Die Autorin lässt durch ihren Schreibstil in die Hauptpersonen einfühlen und durch unerwartete Wendungen ist es spannend. Ein absolutes muss!

„Ein vernachlässigter Aspekt der amerikanischen Geschichte...“

Kathleen Weiland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Vivian Daly wurde als Kind mit den Waisenzügen durch Amerika verschickt, unterwegs lernt sie viele Menschen kennen und erlebt sowohl schöne als auch schreckliche Dinge. Aber sie kann mit niemandem darüber reden bis sie eine junge Ausreißerin trifft...

Der Roman befasst sich mit einem vernachlässigtem Aspekt der amerikanischen Geschichte
Vivian Daly wurde als Kind mit den Waisenzügen durch Amerika verschickt, unterwegs lernt sie viele Menschen kennen und erlebt sowohl schöne als auch schreckliche Dinge. Aber sie kann mit niemandem darüber reden bis sie eine junge Ausreißerin trifft...

Der Roman befasst sich mit einem vernachlässigtem Aspekt der amerikanischen Geschichte und zwar mit dem Transport von New Yorker Waisen in den Westen USA als billige Arbeitskräfte.

Der Roman ist wunderschön geschrieben und die Charaktere sind glaubwürdig, aber, mir persönlich, kam das Ende etwas zu abrupt.

Ein Roman für alle die auf tragische Familiengeschichten stehen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
18
4
0
0
0

Ein absolutes Highlight.
von Petra Donatz aus Solingen am 06.04.2015

Klappentext New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist... Klappentext New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen. Über die Autorin Christina Baker Kline wuchs in England und in den Vereinigten Staaten auf. Sie hat Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet und sich als Buchautorin und Herausgeberin von Anthologien einen Namen gemacht. Ihr Roman "Der Zug der Waisen" war in den USA ein großer Erfolg und hielt sich monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt die Autorin in Montclair, New Jersey. Meine Meinung Story Dieses berührende Buch hat mich mit seinem Charme und seinen tollen Charakteren sofort in seinen Bann gezogen. Die Story hat an sich zwei Handlungsstränge, die einmal in der heutigen Zeit und ein anderer in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts handeln. In der heutigen Zeit lernen wir die Teenagerin Molly kennen. Eine Rebellin wie es im Buche steht. Die schon etliche Pflegefamilien durch hat, halt wegen ihres aufsässigen Charakters. Doch hinter der dunklen Fassade dieses Gothik Mädchens, mit ihren etlichen Piercings und zentnerweise Make up, verbirgt sich eine sensible und einfühlsame Person, die nur darauf wartet geliebt zu werden. Da sie in der Bücherei ein Buch gestohlen hat, muss sie Sozialstunden abarbeiten. Diese soll sie bei der 91. Jährige Vivian Daly abarbeiten. Molly soll deren den Dachboden ausmisten. Die beiden unterschiedlichen Frauen schließen schon bald Freundschaft und merken das sie eigentlich garnicht so unterschiedlich sind. Der zweite Handlungsstrang umfasst dann die Erzählungen von Vivian, was sie damals als Waisenkind erlebt hat. Es wird sehr schnell deutlich, dass beide Frauen so ziemlich das Gleiche durchgemacht haben, ja sogar auf der Suche nach dem Selbigen sind, nämlich Liebe, Geborgenheit und einem Zuhause. Beide Geschichten fließen zu einem großen Ganzen zusammen und bilden eine bewegende Geschichte, die dem Leser noch lange zu denken geben wird. Schreibstil Christina Baker Kline hat einen fesselnden Schreibstil, der einen sofort begeistert und für sich einnimmt. Sie beschreibt die Geschehnisse so realistisch, dass man meinen könnte sie selbst erlebt zu haben. Charaktere Die Protagonistinnen in diesem Buch sind mir schnell ans Herz gewachsen und sofort war Sympathie vorhanden. Sie sind authentisch und ihre Handlungen lassen sich gut nachvollziehen. Ich hatte selten ein Buch, bei dem mich die Charaktere so fesseln konnten wie hier bei diesem. Mein Fazit Ein absolutes Lesehighlight für mich. Eine tolle, faszinierende Handlung mit tollen Charakteren. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle fünf von fünf Sternen, mit einem Plus dahinter.

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Sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Spelle am 02.03.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Ein sehr bewegendes Buch über das Schicksal eines irischen Waisenkindes, anrührend erzählt und im Grunde zurückgehend auf tatsächlich stattgefundene Kindertransporte von N.Y. in den mittleren Westen der USA Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. (Erinnert hin und wider an Figuren aus Charles Dickens "Oliver Twist".) Absolut lesenswert. ... Ein sehr bewegendes Buch über das Schicksal eines irischen Waisenkindes, anrührend erzählt und im Grunde zurückgehend auf tatsächlich stattgefundene Kindertransporte von N.Y. in den mittleren Westen der USA Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. (Erinnert hin und wider an Figuren aus Charles Dickens "Oliver Twist".) Absolut lesenswert.

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Orphan Trains - Vergessene Geschichte wird lebendig
von einer Kundin/einem Kunden aus Hambühren am 31.01.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Ein Zug voller Waisenkinder rollt im Jahr 1929 von New York Richtung Mittlerer Westen. Auch die neunjährige irische Immigrantin Vivian hofft darauf, ein neues Zuhause zu finden. Bis es so weit ist, muss sie einen schweren Weg gehen. Erst mit 91 Jahren vertraut sie sich der jungen Halbwaisen Molly... Ein Zug voller Waisenkinder rollt im Jahr 1929 von New York Richtung Mittlerer Westen. Auch die neunjährige irische Immigrantin Vivian hofft darauf, ein neues Zuhause zu finden. Bis es so weit ist, muss sie einen schweren Weg gehen. Erst mit 91 Jahren vertraut sie sich der jungen Halbwaisen Molly an, mit der sie sich verbunden fühlt. Christina Baker Kline hat ein trauriges und vergessenes Kapitel amerikanischer Geschichte zum Leben erweckt. Im Nachwort findet man von der Autorin zusammengestellte geschichtliche Details. Die Orphan Trains fuhren zwischen 1854 und 1929 in den Mittleren Westen, um unglaubliche 200.000 Kinder adoptionswilligen Paaren zuzuführen. Die von der „Children’s Aid Society“ vermittelten Kinder wurden allerdings häufig als billige Arbeitskräfte wie Sklaven gehalten. Hauptprotagonistin Vivian Daly ist eines dieser Kinder und steht für eine Generation ohne Liebe und Geborgenheit. Der zweite Handlungsstrang führt in die Gegenwart zu Molly, einer aufmüpfigen 17-jährigen Halbwaisen, die von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wird. Sie steht kurz davor, wieder aus einer Familie zu fliegen. Ihre letzte Chance sind Sozialstunden, die sie bei Vivian auf dem Dachboden mit Entrümpelungsarbeiten ableisten soll. Das Schicksal einer alten Dame und die Selbstfindung eines Teenagers werden von der Autorin gekonnt miteinander verwoben. Einfühlsam, leise und gefühlvoll entwickelt sich eine Freundschaft, mit der niemand gerechnet hat. Eigentlich soll Molly nur den Dachboden für Vivian entrümpeln. Doch je länger die beiden Frauen die alten Dinge betrachten, desto näher kommen sie sich. Mit jedem Fundstück kehren mehr Erinnerungen zurück und Vivian beginnt, Molly von ihrem Leben zu erzählen. Die Handlungsstränge werden durch Kapitel und Jahreszahlen getrennt erzählt, sodass man der Geschichte gut folgen kann. Besonders Vivian wirkt sehr authentisch und lebendig. Zusammen mit ihr durchlebt man all die schrecklichen Dinge, die ihr widerfahren sind. "Keine Erwartungen zu haben macht das Ganze leichter zu ertragen. Ich bin überzeugt, dass ich am Ende wieder im Zug landen werde, um an der nächsten Station wieder ausgeladen, mit den anderen verbleibenden Kindern vorgeführt und dann wieder zurück in den Zug verfrachtet zu werden." Tief getroffen hat mich, wie dieses kleine Mädchen sich selbst eine Gefühllosigkeit auferlegt, um überleben zu können. Als erwachsene Frau trifft sie ein weiterer Schicksalsschlag, von dem sie sich nie ganz erholen wird und ihre Gefühle endgültig für sich behält. Mich hat dieser Roman sehr berührt. Im Anschluss habe ich noch viel über die Orphan Trains gelesen und bin froh, durch diese Geschichte mehr darüber erfahren zu haben.

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