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Der zweite Reiter

Ein Fall für August Emmerich. Kriminalroman

(9)
Er ist dem Grauen der Schlachtfelder entkommen, doch in den dunklen Gassen Wiens holt ihn das Böse ein ...
Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...
Rezension
"Beer fächert die Gesellschaft auf, macht die Zeit geschickt lebendig, lässt die Figuren leben ... Eine historische Lücke wird geschlossen. Und zwar gut." Elmar Krekeler, DIE WELT
Portrait
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Der zweite Reiter ist der Auftakt zu einer spannenden Reihe um Polizeiagent August Emmerich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 27.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2675-4
Verlag Limes Verlag
Maße (L/B/H) 221/145/38 mm
Gewicht 624
Verkaufsrang 26.032
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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toller Histo-Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 19.04.2017

Als Fan der Nachkriegsromane von Cay Rademacher hat mich diese neue Krimireihe brennend interessiert. Handlungsort ist zwar Wien – und es handelt sich um den ersten und nicht den zweiten Weltkrieg - aber die Lebensumstände, in denen die Menschen sich befinden, erinnern stark an das zerstörte Berlin. Hunger und... Als Fan der Nachkriegsromane von Cay Rademacher hat mich diese neue Krimireihe brennend interessiert. Handlungsort ist zwar Wien – und es handelt sich um den ersten und nicht den zweiten Weltkrieg - aber die Lebensumstände, in denen die Menschen sich befinden, erinnern stark an das zerstörte Berlin. Hunger und Beschaffungskriminalität sind an der Tagesordnung. Viele Männer kehren als Invaliden aus dem Krieg zurück. Eigentlich gehört August Emmerich auch zu ihnen. Aber er verbirgt seine Verletzung und wird so wieder in den Außeneinsatz bei der Kriminalpolizei geschickt. Zusammen mit seinem Kollegen Ferdinand Winter ermittelt er alsbald in einem Mordfall. Anfangs ist von Selbstmord die Rede. Aber Emmerich hat ein Gespür dafür und weiß bald, dass etwas ganz Anderes dahinterstecken muss. Mir hat die Geschichte ausnehmend gut gefallen. Zum einen liegt das am Erzählstil der Autorin. Ich dachte ja erst, es wäre ein Mann, der hier die manchmal sarkastisch-scharfe Schreibfeder geführt hat. Nachdem ich eines Besseren belehrt wurde finde ich, sie hat die männlichen Figuren sehr treffend und realistisch gezeichnet und dabei noch die ein oder andere Frauenfigur eingefügt, die mir ans Herz gewachsen ist. Außerdem schafft sie es, einen spannenden Plot mit einem stetig ansteigenden Spannungsbogen zu erzählen. Man merkt dem Buch die intensive Recherche an. Im positiven Sinne, denn die geschichtlichen Fakten werden sehr unterhaltsam und unaufdringlich mit der fiktiven Handlung verwoben. Ich würde mich freuen, bald wieder von dem Wiener Ermittlerduo lesen zu dürfen. Für Liebhaber von Gereon Rath kann ich es auch gepfehlen.

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von einer Kundin/einem Kunden aus Birkenfeld am 12.04.2017

Wien, 1919: "Der Krieg mochte vorbei sein, doch das Toben hatte gerade erst begonnen." (S. 375) Kurz nach dem Ersten Weltkrieg hat die ehemalige Weltmetropole deutlich an Glanz verloren. Auf den Straßen herrscht Hunger und Elend. Überleben steht an der Tagesordnung. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist gewaltig.... Wien, 1919: "Der Krieg mochte vorbei sein, doch das Toben hatte gerade erst begonnen." (S. 375) Kurz nach dem Ersten Weltkrieg hat die ehemalige Weltmetropole deutlich an Glanz verloren. Auf den Straßen herrscht Hunger und Elend. Überleben steht an der Tagesordnung. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist gewaltig. August Emmerich kehrt als Invalide aus dem Krieg zurück und nimmt seine Tätigkeit als Polizeiagent wieder auf. Da er nicht in den Innendienst versetzt werden möchte - er ist mit Leib und Seele Ermittler - , versteckt er seine Kriegsverletzung trotz ständiger Schmerzen. Als er die Leiche eines angeblichen Selbstmörders findet, schrillen bei ihm die Alarmglocken. Während sein Vorgesetzter sowie seine Kollegen unzweifelhaft an Selbstmord glauben, stellt Emmerich gemeinsam mit seinem Assistenten Ferdinand Winter selbst Nachforschungen an. Schon bald gibt es weitere Leichenfunde. Gibt es eine Verbindung zwischen den Toten? Eine packende Jagd durch das von Nachkriegswehen geplagte Wien beginnt und schon bald schweben die beiden Ermittler selbst in großer Gefahr... Das Cover zeigt ein schwarz-weißes Bild Wiens und stimmt somit von Anfang an den Leser auf die im Buch vorherrschende düstere, deprimierende Atmosphäre ein. Der Krimi lässt den Ersten Weltkrieg bildlich aufleben. Ich konnte durch die nüchterne Erzählweise sehr gut in die Handlung hineintauchen. Besonders authentisch fand ich die teilweise mundartlich verfassten Dialoge. Trotz des ernsten Themas gibt es immer wieder ein paar kleinere witzige Einschübe. Durchgehend wird Spannung erzeugt, immer wieder kommt es zu unerwarteten Wendungen und der Schluss entwickelt sich zu einem großen Finale: Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse förmlich, mit einem solchen Ausgang der Handlung hätte ich niemals gerechnet. Im Mittelpunkt des Krimis steht die Figur des August Emmerich. Dieser hat eine ausgeprägte Spürnase und wie geschaffen für seinen Beruf. Er hat das Herz am richtigen Fleck, leidet jedoch sehr an seiner Kriegsverletzung, die ihm ständige Schmerzen bereitet. In seinem Privatleben erfährt er schon bald einen großen Schicksalsschlag: Als der totgeglaubte Ehemann seiner Lebensgefährtin Luise auftaucht, muss er diese sowie ihre Kinder wohl oder übel verlassen. Ich habe hier richtig mit ihm mitgelitten. Ferdinand Winter wird zu Beginn des Buchs als sehr unerfahren dargestellt. Als Neuling im Polizeidienst hat er es unter Emmerich, dem er unfreiwillig als Assistent zur Seite gestellt wird, nicht gerade leicht. Dieser empfindet ihn zunächst als Klotz am Bein. Bald schon wächst Winter mit seinen Aufgaben und verdient sich somit den Respekt Emmerichs. Schön ist es zu sehen, wie die beiden im Laufe der Handlung zu einem festen Team zusammenschweißen. Ebenso die Nebencharaktere, wie z.B. Minna, werden glaubhaft dargestellt. Das Nachwort zeigt deutlich, dass hier kein 08/15-Krimi vorliegt. Die Autorin hat eine umfassende Recherche (u.a. auch unter Zeitzeugen) betrieben. Hier sieht man deutlich, dass dieses Buch mit viel Mühe und Sorgfalt entstand. Zum Schluss bleibt mir nichts anderes übrig als eine klare Leseempfehlung auszusprechen! Die Kombination aus Krimi und historischem Roman ist der Autorin definitiv gelungen. 5 Sterne!

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spannender historischer Krimi in der Nachkriegszeit des 1.Weltkrieges
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 11.04.2017

Inhalt: Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg.... Inhalt: Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr... Die Autorin verführt uns in die Nachkriegszeit des 1.Weltkrieges. Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht und locker.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen zu lesen ,möchte man gar nicht mehr aufhören. Die Protoganisten werden sehr gut beschrieben und so konnte ich Sie mir bildlich gut vorstellen.Jeder von Ihnen hat einen anderen Charakter und ist seinem Wesen anders.August Emmerich habe ich sofort in mein Herz geschlossen.Aber auch Ferdinand Winter fand ich sehr sympatisch.Durch die spannende Erzählweise kam nie Langeweile auf und man wurde förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Man fieberte und bangte mit den Protoganisten mit.Die Autorin versteht es auch österreichische Begriffe und mundartige Dialoge in die Geschichte einzubauen.Dadurch kommt der Charme von Wien richtig zu Geltung.Die Schauplätze werden klar und deutlich dargestellt und durch den sehr intensiven dramatischen Schreibstil kam eine düstere und depremierende Stimmung auf.Durch einige witzige Szenen wurde diese etwas aufgelockert.Dies hat mir sehr gut gefallen.Durch die guten Recherchen der Autorin erhält man einen Einblick in die Verhältnisse nach dem 1.Weltkrieg.Ich war teilweise sehr schockiert und berührt zu lesen wie die arme Bevölkerung gelebt hat.Sie hatten zu kämpfen mit Schmuggel,Armut,Krankheiten,Ängsten,Hunger und Arbeitslosigkeit.Dann gab es aber auch den reichen Adel.Dieser lebte in Saus und Braus. Die Autorin führt uns immer wieder auf eine falsche Spur was die Tätersuche anbelagt und so bleibt die Geschichte bis zum Ende sehr interessant. Das Cover finde ich sehr gut gewählt und genau passend zum Buchtitel und der Geschichte. Ich hatte viele spannende und interessante Lesemomente mit diesem Buch und ich kann es nur empfehlen.

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