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Die Augen des Iriden

Mystery-Thriller

(18)
Was wäre, wenn ein Bild dich dazu bringen könnte zu töten?
Was wäre, wenn du dein eigenes Opfer bist?

Der sechzehnjährige Henry lebt mit seiner verrückten Mutter in einem langweiligen Berliner Vorort. Sein größtes Highlight sind die Chats mit der aufsässigen Internatsschülerin Valeska.
Als ein Schüler vom Internat Hohenfels tot aufgefunden wird, steht Valeska plötzlich vor seiner Tür – in der Reisetasche eine geladene Beretta. Zeitgleich wird Henry von rätselhaften Visionen heimgesucht, die ein altes Gemälde in ihm auslöst, so dass er an seinem Verstand zweifelt.
Nur was steckt tatsächlich hinter den düsteren Tagträumen? Und was hat seine Internetfreundin Valeska damit zu tun?
Henry kommt einem grauenhaften Geheimnis auf die Spur und …

Ein packender, tiefgründiger Thriller für Mystery Fans, die gerne bis zum Schluss miträtseln!

Annabel von Bookdemon sagt dazu:
Es war unglaublich spannend, immer mehr und mehr zu erfahren, um am Ende einen absoluten Mindfuck zu erleben. Das alles war wirklich Professor Langdon würdig.
Portrait
Maja Loewe wurde 1977 in Lübeck geboren. Am Meer entdeckte sie die Sehnsucht nach der Ferne und dem Schreiben. Als Kind erstand sie für fünf Mark eine mechanische Schreibmaschine auf dem Flohmarkt und versenkte ihre ersten Protagonisten nach nur 20 Seiten im Ozean. Sie machte das Abitur, lernte in einem kleinen hanseatischen Betrieb, packte die Koffer, servierte Orangensaft über den Wolken und führte Touristen durch Venedig. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim zog sie nach Hannover. Dort lebt sie mit ihrer Familie, Arbeit und der Liebe zur Literatur.
Sie veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften, ist Preisträgerin des Hildesheimer Lyrikwettbewerbes 2014 und schaffte es mit ihrer Kurzgeschichte »Das Glück ist ein Vogel« in die Anthologie des MDR Literaturpreises 2015.
Der Mystery-Thriller »Die Augen des Iriden« ist ihr erster Roman. In ihm vereint sie ihre Begeisterung für Verschwörungstheorien und die Leidenschaft zu Film, Kunst und Musik.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 23.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783944544977
Verlag Papierverzierer Verlag
Dateigröße 2064 KB
Illustrator Timo Kümmel
eBook
2,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Dieses Buch braucht mehr Aufmerksamkeit
von World of books and dreams am 25.02.2017

Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass Henrys Vater, ein angesehener Wissenschaftler, gemeinsam mit seinem Kollegen bei einer Expedition verschwand. Seitdem lebt der Junge allein mit seiner Mutter in einer großen Villa, so gut wie abgeschottet von anderen Personen, denn selbst sein Unterricht findet zu Hause statt. Trotzdem... Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass Henrys Vater, ein angesehener Wissenschaftler, gemeinsam mit seinem Kollegen bei einer Expedition verschwand. Seitdem lebt der Junge allein mit seiner Mutter in einer großen Villa, so gut wie abgeschottet von anderen Personen, denn selbst sein Unterricht findet zu Hause statt. Trotzdem hat er, dem Internet sei Dank, die Internatsschülerin Valeska Winterberg kennengelernt. Diese ist, wie auch Henry, eher eine Aussenseiterin, die lieber beim Malen ihrer Bilder versinkt, als sich mit ihren Mitschülern abzugeben. Doch als etwas an der Schule passiert, sieht sie sich gezwungen, nach Berlin zu Henry zu fliehen. Doch auch hier gibt es keine Ruhe für die Beiden und sie fliehen weiter zu Henrys Schwester. Eine Suche nach Antworten und Erklärungen beginnt. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch ganz ohne Erwartungen angefangen zu lesen und ich muss sagen, ich bin richtig begeistert. Der Anfang beginnt noch recht langsam und ich hatte erst einmal die Gelegenheit, die Protagonisten ein wenig kennenzulernen und etwas über ihre Hintergründe zu erfahren. Doch schon schnell wird klar, dass es hier nicht alles so ist, wie es scheint und die Abenteuer beginnen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er läßt sich fließend lesen, Verständnisprobleme gab es gar nicht und ich befand mich in kürzester Zeit mitten in der Geschichte. Maja Loewe versteht es ausgezeichnet, mit Worten eine spannende Atmosphäre aufzubauen und mich völlig in ihrer Geschichte abtauchen zu lassen. Das Buch dürfte auch vom Inhalt her eine große Bandbreite an Lesern ansprechen, denn es ist jugendlich gehalten und trotzdem so spannend, dass auch Erwachsene hier viele unterhaltsame Lesestunden vorfinden werden. Diese Geschichte ist dann auch absolut spannend und interessant zu lesen, denn sie kommt mit vielen ungeahnten Wendungen und einer Grundidee daher, die mich völlig einnehmen konnten. Henry, der Protagonist, ist etwas besonderes mit seinen zwei verschiedenfarbigen Augen. Diese Heterochromie kommt bei gerade einmal vier von einer Million Menschen vor und bildet hier den fantasievollen Hintergrund, auf den die ganze Geschichte aufbaut. Experimente rund um diese Eigenschaft, die verbbar ist, gehen bis in die Zeit von Mengele, dem KZ Arzt der Nazis zurück, Verschwörungstheorien darüber und Geheimnisse drumherum halten den Leser dann in Atem. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, hier verfolgt man Henry und Leska, aber auch viele weitere Personen. Dieses sorgt für einen guten Überblich und bringt natürlich auch gerne einmal Cliffhanger am Ende der Kapitel, so dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Trotz der unterschiedlichen Handlungsstränge bleibt aber der rote Faden erhalten und so langsam werden die vielen Ereignisse aufeinander zugeführt. Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen, sie wirken durchweg glaubhaft und authentisch, wenn sie auch auf Grund der doch sehr komplexen Handlung eher blasser bleiben. Doch blass ist auch nicht so richtig passend, denn ich konnte ihre Handlungen und Gedanken durchaus nachvollziehen. Es ist einfach in erster Linie eine abenteuerliche Geschichte, bei der viele und auch sehr unterschiedliche Charaktere eine wichtige Aufgabe haben. Würde jetzt hier noch eine detaillierte Charakterbeschreibung hinzukommen, hätte hier eher das Tempo der Geschichte gelitten, dass so einfach immer hoch gehalten wurde und mitreißen konnte. Henry und auch Leska mochte ich trotzdem sehr gerne und auch wenn ich ihnen eher zugeschaut habe, als dass ich mich in sie hineingedacht habe, waren sie doch Charaktere, über die ich gerne noch mehr lesen würde. Mein Fazit: Ein Jugendbuch, das mit einer sehr spannenden Grundidee daherkommt und viel Abwechslung beim Lesen bringt, Wendungen und unvorhersehbare Ereignisse lassen das Buch zu einem Pageturner werden. Ich mochte diesen Mix aus diversen Genre: Jugendbuch, Thriller, Fantasy, sehr sehr gerne und fand alles schlüssig und der rote Faden wurde durchweg durch die Geschichte aufrecht erhalten. Ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehlen möchte!

Ein Buch voller Spannung und Wendungen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 20.02.2017

Henry von Irides ist ein sechzehnjähriger Junge, der mit seiner etwas seltsamen Mutter in einer riesigen Villa lebt. Sein Vater war ein bekannter Wissenschaftler und ist vor zehn Jahren gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Julius bei einer Expedition verschwunden, genau an Henrys Geburtstag. Seit diesem Tag ist seine Mutter seltsam... Henry von Irides ist ein sechzehnjähriger Junge, der mit seiner etwas seltsamen Mutter in einer riesigen Villa lebt. Sein Vater war ein bekannter Wissenschaftler und ist vor zehn Jahren gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Julius bei einer Expedition verschwunden, genau an Henrys Geburtstag. Seit diesem Tag ist seine Mutter seltsam geworden und Henry muss sich um vieles kümmern, auch bekommt er nur noch Hausunterricht und geht in keine Schule mehr. Valeska Winterberg lebt in einem Internat. Ihr Vater ist erfolgreicher Geschäftsführer einer Gaming-Firma und viel im Ausland unterwegs. Valeskas Mutter ist tot. Valeska ist im Internat eher eine Außenseiterin und malt lieber an ihren Bildern. Auch die Chats mit Henry sind ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Als ihr dann der Mädchenschwarm der Schule eine Video schickt, in dem er sich selber das Leben nimmt, gerät Valeska in Panik, denn sie findet eine Waffe in ihrem Schrank. Sie weiß keinen anderen Ausweg, als zu Henry nach Berlin zu flüchten. Sanje, Henrys Schwester, lebt in einer WG in Berlin und hat sich von der Familie völlig losgesagt. Sie hat ihren Traum verwirklicht und studiert an einer Schauspielschule. Julia, die Mitbewohnerin von Sanje und Schwester von Julius, dem ebenfalls verschwundenen Mitarbeiter von Henrys Vater, arbeitet offiziell als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni, aber eigentlich testet sie eine künstliche Droge, die ihre Chefin geheim herstellt. Eine mysteriöse Droge, die auch Julia verändert. Kommissar Mohnhaupt ist der ermittelnde Beamte, der sich um den angeblichen Selbstmord von Valeskas Klassenkameraden kümmert. Aber war es wirklich Selbstmord, oder hat Valeska ihre Finger im Spiel gehabt und ist deshalb untergetaucht? Sein Leben verläuft auch gerade nicht in ruhigen Bahnen, seine Exfreundin bekommt ein Kind von einem anderen Mann und das, wo Mohnhaupt doch noch so sehr an ihr hängt. Die eine oder andere Flasche Wein lässt ihn des Abends dann besser einschlafen. Henrys Mutter verschwindet plötzlich ebenfalls spurlos und Henry bekommt Besuch von einer Ersatzlehrerin, die ihm ein seltsames Bild zeigt. Ehe Henry sich’s versieht, ist er mitten drin in diesem Bild und steht einem Vorfahren gegenüber, der ihm Wichtiges zu sagen hat. Was hat das zu bedeuten und was will diese Frau eigentlich von Henry? In ihrer Not flüchtet Valeska zu Henry und dort erfahren dann beide, dass sie polizeilich gesucht wird. Sie müssen auch aus der Villa fliehen, aber wohin? Sanje! Ihre einzige Chance ist Sanje, die wird ihnen sicher Unterschlupf geben. Mit Sanje gehen die beiden zu Albert, ihrem ehemaligen Gärtner. Der kann so einige Geheimnisse aufdecken und verrät den dreien auch, was Henrys Augen mit der seltsamen Fähigkeit zu tun haben, in Bilder eintauchen zu können. Was haben Henrys Eltern damit zu tun, war doch seine Mutter eine bekannte Malerin und ihre Bilder wurden hoch gehandelt, bis eine mysteriöse Selbstmordserie im Rahmen einer Ausstellung ihre Karriere beendete? Aber auch hier sind sie nicht vollkommen sicher! Julia trifft Kommissar Mohnhaupt und entschließt sich, ihm alles zu erzählen, was es mit der künstlichen Droge auf sich hat und was das mit Henry und den anderen Iriden zu tun hat. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und beide begeben sich auf eine gefährliche Reise. Wer will Henry und seine Familie zerstören? Wer will sich die Fähigkeiten, die nur bestimmte Menschen haben, zu eigen machen? Und was hat Valeska mit alledem zu tun? Gelingt es Henry und Valeska zu fliehen und alle in Sicherheit zu bringen, und was ist wirklich mit seinem Vater und Julias Bruder geschehen? Ein Buch voller geheimnisvoller Situationen, Geheimbünde und Verschwörungen! Das Buch besticht durch seine tiefsinnige und mit viel Spannung geschriebene Geschichte. Die einzelnen Personen sind fein gezeichnet und mit ihren vielen Eigenarten, Ängsten und Wünschen sehr präsent. Der Autorin gelingt mit ihrem Schreibstil, den Spannungsbogen immer weiter hochzuschrauben, bis er erst wenige Seiten vor dem Buchende in einem spektakulären Finale gipfelt. Die relativ kurzen Kapitel verführen dazu, immer noch eines lesen zu wollen und eh man sich’s versieht, ist das Buch zu Ende und die Nacht dem Tag gewichen. Ich bin eigentlich kein Fan von Büchern, in denen Geheimbünde irgendwelche Verschwörungstheorien aushecken, aber dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch verschlungen! Es ist als Jugendroman bezeichnet, aber auch Erwachsene mit einem Hang zu Geheimnissen und Verschwörungen werden hier ihre wahre Lesefreude haben!

Eine spannende und action geladene Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Münchweiler am 03.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

In "Die Augen des Iriden" geht es um einen 16 jährigen Jungen namens Henry, der mit seiner verrückten Mutter in einem langweiligen Vorort von Berlin wohnt. Seine einzige Freundin ist Valeska, die er nur aus dem Chat kennt. Valeska lebt an einem Internat und ist dort als Freak bekannt,... In "Die Augen des Iriden" geht es um einen 16 jährigen Jungen namens Henry, der mit seiner verrückten Mutter in einem langweiligen Vorort von Berlin wohnt. Seine einzige Freundin ist Valeska, die er nur aus dem Chat kennt. Valeska lebt an einem Internat und ist dort als Freak bekannt, da sie schon manchen Blödsinn angestellt hat. Doch eines Tages geschieht ein Mord an Valeskas Internat und sie flüchtet ausgerechnet mit einer Beretta und Sturmhaube zu Henry. Henry selbst weiß gar nicht wie ihm geschieht, da er kurz bevor Valeska auftaucht, einen seltsamen Besuch von einer Nachhilfelehrerin hatte, die ihm ein Ölgemälde zeigte und er im Anschluss merkwürdige Visionen sieht. Ist Henry genauso verrückt geworden wie seine Mutter? Was will Valeska bei ihm mit einer Beretta? Die Geschichte ist extrem spannend und viele Dinge sind nicht so wie sie scheinen. Außerdem finde ich hat die Geschichte an manchen Stellen einen gewissen "Indiana Jones touch", dass ich persönlich ganz witzig fand. Dennoch geht es nicht ins kitschige über. Im Gegenteil, es geht ganz schön ans eingemachte. Für Zartbesaitete Menschen ist dieses Buch nicht unbedingt empfehlenswert und ich fand es erstaunlich, dass es unter der Rubrik Jugendroman zu finden ist. Ich fand es klasse und vergebe sehr gerne 5 Sterne dafür.