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Die Elenden - Les Misérables

Überarbeitung der Erstübersetzung

Klassiker bei Null Papier

(6)
Vollständige Überarbeitung der ersten Übersetzung von 1910
Victor Hugo beendete dieses Meisterwerk, das zu den wichtigsten Werken der französischen Literatur gehört, im Jahre 1862, als er im Exil weilte. Es schildert das bedrückende Dasein der Unterschicht, der Elenden, der Verzweifelten, der Menschen, denen man selbst eine zweite Chance verwehrt.
Der Roman trug durch seine Themen- und Sprachwahl wesentlich zur Herausbildung der realistischen Literatur im 19. Jahrhundert bei. Kein anderer Autor von Weltrang hatte es zuvor gewagt, in seinen Texten zu fluchen oder die Lebensumstände der Geschundenen so drastisch darzustellen.
Hauptperson ist der Ex-Häftling Jean Valjean, der es dank eines mildtätigen Bischofs schafft, in eine normale und sogar erfolgreiche Existenz zurückzukehren. In seiner neuen Identität setzt er alles daran, die todkranke Arbeiterin Fantine und deren kleine Tochter Cosette zu retten. Doch holt ihn seine Vergangenheit ein; der Polizeiinspektor Javert lässt ihn nicht in Frieden, er will Valjean unbedingt wieder hinter Gittern sehen.
Dieses Geschehen bildet den Rahmen für zahlreiche Nebenhandlungen und ausführliche Schilderungen der damaligen Missstände, mit einem Detailreichtum, wie es in der europäischen Literatur sonst nur Charles Dickens vermochte.
Der Stoff war Grundlage für zahlreiche Verfilmungen, verschiedene Theaterstücke und ein Musical, die letzte Adaption erblickte 2012 mit Hugh Jackman in der Rolle des Valjean und Russell Crowe als Inspektor Javert das Licht der Welt.
"Die Entlassung bedeutete noch nicht die Freiheit. Kommt man aus dem Zuchthaus heraus, so hat man damit noch nicht die Verurteilung abgeschüttelt."
Null Papier Verlag
Portrait
Die Folgen der Revolution beschäftigen Frankreich, als Victor Hugo am 26. Februar 1802 in Besançon geboren wird, zwei Jahre, zwei Monate und zwei Tage nach der Verabschiedung der Konsulatsverfassung, die Napoleon Bonaparte praktisch zum rechtmäßigen Alleinherrscher aller Franzosen bestimmte. In dieser gesellschaftspolitisch aufgeladenen Atmosphäre wächst der jüngste Sohn von Sophie Trébuchet und General Joseph Léopold Sigisbert Hugo auf. Prägende Kindheitserfahrungen dürften sowohl das unharmonische Verhältnis der Eltern sein als auch das Fehlen fester Bezugspersonen, weil Vater Hugo selten daheim ist und die Mutter ihr Herz einem anderen Mann schenkt. Victor beteiligt sich früh an Dichterwettbewerben und gründet als Jugendlicher eine royalistische Literaturzeitschrift, die er gemeinsam mit seinen Brüdern betreibt. Zu jener Zeit, im Alter von 17 Jahren, nimmt er ein Jurastudium in Paris auf, wo er gleichzeitig Zutritt zu den städtischen Literaturkreisen findet. Im Jahr 1820 erhält er seine erste Gratifikation für die "Ode sur la mort du duc de Berry". Zwei Jahre später erscheint sein erster Gedichtband, dessen vollkommen royalistische Haltung ihm eine jährliche Pension von 1000 Francs einbringt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 2240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783954185634
Verlag Null Papier Verlag
Dateigröße 5527 KB
Übersetzer Jürgen Schulze
Verkaufsrang 63.545
eBook
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„"Die Elenden"“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Jean Valjean ist ein zerlumpter Bursche im Teenageralter, als er, um seine Familie ernähren zu können, dem Bäcker einen Laib Brot stiehlt. Er wird erwischt und wandert ins Zuchthaus - für 20 Jahre, da sich sein Strafmaß mit jedem Ausbruchsversuch verlängert. Ganz besonders kritisch beäugt wird der gutmütige, aber ausbruchswillige Insasse von Aufseher Javert. Als Valjean schließlich entlassen wird, hat er eine Begegnung mit einem überaus gütigen Bischof, der ihm die Augen öffnet: Valjean will ein guter Mensch sein und den Armen und Entrechteten Gutes tun. Doch Javert, nun ein Polizist, hat sich verbissen an seine Fersen geheftet und versucht, dem unter falschem Namen lebenden Valjean, inzwischen Bürgermeister und Fabrikbesitzer, etwas anzuhängen.

Ein Epos von Weltrang, das in einem Atemzug zu nennen ist mit Klassikern wie dem "Grafen von Monte Christo", "Robinson Crusoe" oder "Don Quichotte". So fesselnd, so berührend, so kunstvoll verwoben sind die verschiedenen Handlungsstränge um Jean Valjean, sein Mündel Cosette, deren Mutter Fantine, den unbarmherzigen Javert, die schurkischen Thénardiers, den flammenden Marius, den menschenfreundlichen Bischof Myriel - ein Roman, den man gelesen haben muss.
Ich könnte ihn noch 3 Seiten lang anpreisen, aber grau ist alle Theorie: Lesen Sie "Die Elenden" und Sie finden ein Buch, das niemanden kalt lässt.
Jean Valjean ist ein zerlumpter Bursche im Teenageralter, als er, um seine Familie ernähren zu können, dem Bäcker einen Laib Brot stiehlt. Er wird erwischt und wandert ins Zuchthaus - für 20 Jahre, da sich sein Strafmaß mit jedem Ausbruchsversuch verlängert. Ganz besonders kritisch beäugt wird der gutmütige, aber ausbruchswillige Insasse von Aufseher Javert. Als Valjean schließlich entlassen wird, hat er eine Begegnung mit einem überaus gütigen Bischof, der ihm die Augen öffnet: Valjean will ein guter Mensch sein und den Armen und Entrechteten Gutes tun. Doch Javert, nun ein Polizist, hat sich verbissen an seine Fersen geheftet und versucht, dem unter falschem Namen lebenden Valjean, inzwischen Bürgermeister und Fabrikbesitzer, etwas anzuhängen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Nicht nur Pflichtlektüre
von Andreas aus Schwarzach b. Nabburg am 07.04.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Man/Frau sollte sich allerdings bemühen, den Text zu lesen. Ich bin der Meinung, diese Geschichte verdient es. Nun, ist es kein leichter Stoff. Am Anfang ist es etwas anstrengend zu genießen, aber das legt sich zügig. Ich schwöre, nach spätestens fünf Absätzen setzt der Lesegenuss ein. Ehrlich, ich... Man/Frau sollte sich allerdings bemühen, den Text zu lesen. Ich bin der Meinung, diese Geschichte verdient es. Nun, ist es kein leichter Stoff. Am Anfang ist es etwas anstrengend zu genießen, aber das legt sich zügig. Ich schwöre, nach spätestens fünf Absätzen setzt der Lesegenuss ein. Ehrlich, ich liebe Ebooks. Jetzt brauche ich nur noch die Zeit alles zu lesen.

Gute (aber dennoch um 300 Seiten gekürzte) Fassung
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 24.02.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Ich kann M. Dupré nur zustimmen, jedoch stimmt die Aussage mit "ungekürzter" Fassung NICHT ganz. Die Manesse-Ausgabe ist (hingegen der Taschenbuchausgabe) fast vollständig, jedoch wurden ca. 300 Seiten zur Originalausgabe gekürzt. Sollte man somit wirklich die Gesamtausgabe suchen, ist man bei der Ausgabe vom Bibliographisches Institut Mannheim (1796 Seiten inkl Nachwort)... Ich kann M. Dupré nur zustimmen, jedoch stimmt die Aussage mit "ungekürzter" Fassung NICHT ganz. Die Manesse-Ausgabe ist (hingegen der Taschenbuchausgabe) fast vollständig, jedoch wurden ca. 300 Seiten zur Originalausgabe gekürzt. Sollte man somit wirklich die Gesamtausgabe suchen, ist man bei der Ausgabe vom Bibliographisches Institut Mannheim (1796 Seiten inkl Nachwort) richtig