Die Erdfresserin

(4)
Diana ist eine von vielen Frauen, die ihr Zuhause in Osteuropa verlassen, um anstelle eines männlichen Ernährers für die Familie zu sorgen. Ihr Vater ist längst verschwunden, zurück bleiben ihr behinderter Sohn, die strenge Mutter und die verbitterte Schwester. Ihren ursprünglichen Traumberuf Regisseurin gibt sie bald auf und wird Teil jener illegalen Ausländer, die im "goldenen Westen" an Raststätten und in Rotlichtvierteln gefangen sind. Erst als sie in Wien Leo trifft, einen abergläubischen und schwerkranken Polizisten, der sie vor der Abschiebung aus Österreich rettet, scheint es, als könnte Diana ihr Schicksal nun endlich selbst in die Hand nehmen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 240, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783552062009
Verlag Zsolnay
eBook
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Da wäre mehr drin gewesen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2013

Rabinowich Julya ist eine hervorragende literarische Schriftstellerin. Ihre wortgewaltige Erzählung aus der sich einer illegalen Einwanderin ist fantastisch gelungen. Diane, die Hauptprotagonistin ist aus der Ukraine geflohen. Zuhause in der Ukraine warten ihre Mutter, ihre Schwester und ihr kranker Sohn auf Hilfe. Diane versucht als Schauspielerin in Wien Fuß... Rabinowich Julya ist eine hervorragende literarische Schriftstellerin. Ihre wortgewaltige Erzählung aus der sich einer illegalen Einwanderin ist fantastisch gelungen. Diane, die Hauptprotagonistin ist aus der Ukraine geflohen. Zuhause in der Ukraine warten ihre Mutter, ihre Schwester und ihr kranker Sohn auf Hilfe. Diane versucht als Schauspielerin in Wien Fuß zu fassen und landet schlussendlich auf der Straße. Am Anfang eines jeden Kapitels, wird die Protagonistin interviewt und aus diesem Gespräch entwickelt sich eine Betrachtung auf Dianes Leben. Eine interessante Erzählweise, für die Autorin aber sehr naheliegend und deswegen ein wenig langweilig. Sie ist/war nämlich Simultandolmetscherin und hat bei etlichen Therapie-Sitzungen von Asylbewerberinnen, ähnliches Leid und Erfahrungen aus erster Hand gehört. Rabinowich besitzt eine wirklich hervorragende literarische Sprache und gehört gelesen. Allerdings ist das keine Literatur die man im Bett lesen sollte. Man muss sich schon sehr auf die Geschichte im Buch konzentrieren und sich auch nicht von unwesentlichen Dingen ablenken lassen. Inhaltlich zeigt sie die Missstände der heutigen Gesellschaft gekonnt auf. Einen geschichtlichen Höhepunkt gibt es so gut wie nicht. Jedenfalls wäre mir keiner aufgefallen. Das Ende war mir auch zu lahm. Da wäre mehr drin gewesen. Eindeutig bewiesen hat Rabinowich ja, dass sie es könnte. Deswegen auch nur enttäuschte 4 von 5 möglichen Sternen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Verzweiflung muß man sich leisten können
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Julya Rabinowich dolmetscht in Therapiesitzungen mit AsylwerberInnen. Vieles von dem, das sie dabei zu hören bekommen hat, scheint in diesem Roman Spuren hinterlassen zu haben. Trotzdem ist er keine Sozialstudie, die das schwierige Leben einer illegal in Österreich arbeitenden Osteuropäerin schildert. Diana, die Frau, die im Mittelpunkt steht, ist... Julya Rabinowich dolmetscht in Therapiesitzungen mit AsylwerberInnen. Vieles von dem, das sie dabei zu hören bekommen hat, scheint in diesem Roman Spuren hinterlassen zu haben. Trotzdem ist er keine Sozialstudie, die das schwierige Leben einer illegal in Österreich arbeitenden Osteuropäerin schildert. Diana, die Frau, die im Mittelpunkt steht, ist eine Kämpferin, die von sich selbst behauptet, keinen Platz für Schwächen zu haben. Der Krieg, den sie führt, ist ein Krieg gegen die Armut und triste wirtschaftliche Situation in ihrem Herkunftsland, irgendwo in der postsowjetischen Provinz. Da dieser Krieg kein Asylgrund ist und auch alle anderen offiziell anerkannten Asylgründe bei ihr keine Anwendung finden, muß sie in der Illegalität arbeiten, in der Ausbeutung an der Tagesordnung steht. Wie vielen Immigrantinnen bleiben ihr die typischen weiblichen Erwerbsmöglichkeiten, Prostitution, Putzen und Pflegen. Doch Diana ist keine Frau, die demutsvoll und dankbar alles nimmt, was kriegen kann. Sie nützt eine winzig kleine Chance, um selbst zur Ausbeuterin zu werden und ihre Interessen skrupellos durchzusetzen. Doch gelingt ihr das nur für kurze Zeit, dann beginnt neuerlich der Abstieg. Gegen Ende nimmt der Roman surreale Züge an. Doch selbst auf dieser Ebene gibt es keine Hoffnung. Der Golem, diese jüdische Sagen- und Helfergestalt, wird am Ende zu Staub und Diana bleibt nur, immer wieder aufzustehen und weiterzugehen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
ein europäisches Schicksal
von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

ein brisanter Text über Diana, eine illegale Einwanderin, die versucht, sich in Wien über Wasser zu halten, um für ihre Mutter, Schwester und vor allen Dingen für ihren kranken Sohn Geld in die Ukraine zu schicken. Der Text beinhaltet viele Gedanken und Stimmungen von Diana, und zeigt sie als... ein brisanter Text über Diana, eine illegale Einwanderin, die versucht, sich in Wien über Wasser zu halten, um für ihre Mutter, Schwester und vor allen Dingen für ihren kranken Sohn Geld in die Ukraine zu schicken. Der Text beinhaltet viele Gedanken und Stimmungen von Diana, und zeigt sie als Kämpferin, die nicht verlieren kann und darf. Diana flieht am Ende aus einer psychiatrischen Anstalt und macht sich, völlig verwirrt auf den Weg nach Hause. Es bleibt offen, ob sie dort ankommt, oder sich schließlich im Ende des Buches in den Weiten Osteuropas verliert....ein sehr erschütterndes Buch zum Thema Asyl, dessen Ende zwar sehr surreal, aber aus der Situation und der psychischen Not der Figur durchaus nachvollziehbar ist.

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