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Die Farbe von Milch

Roman

(63)

Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. 
Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.

„Ein kleiner großer Roman.“ Frankfurter Rundschau

„Intensive, grandiose Lektüre.“ Wienerin

„Ein kompromissloses Werk von seltsamer, sprachlicher Schönheit“ Brigitte

„Nell Leyshons neuer Roman ist ein beeindruckendes Buch über Klassenunterschiede und Willkür, das vor allem auch mit seiner Sprache punktet. […] 'Die Farbe von Milch' hat mich tief beeindruckt, ja ein Stück weit erschüttert“ Nicole Abraham, hr 1

„Ein hervorragender, fesselnder Roman.“ Münchner Merkur

„Nell Leyshons unbeugsame Heldin, die sich den Regeln der Zeit widersetzt, fasziniert von der ersten Zeile an. Ein kämpferisches Buch, ganz leise und poetisch erzählt.“ Für Sie

„Leyshon gelingt es, ihrer Mary eine Stimme zu geben, die das Spannungsfeld zwischen dem ungebildeten Bauernmädchen und dem großen, schöpferischen Geist, der in ihr wohnt, auf wunderbare Weise wiedergibt. […] Zu Recht wurde dieser schmale Roman von der englischen Presse als ein ungewöhnliches Meisterwerk gefeiert.“ BÜCHER magazin

„Nell Leyshon, die in Dorset, im Südwesten Englands, lebt, wurde vielfach für ihre Romane und Theaterstücke ausgezeichnet. Und auch in "Die Farbe von Milch" erweist sie sich als furchtlose Erkunderin der Seelen. Denn was sie mit ihren dürren Sätzen aus der Innenwelt ihrer Protagonistin heraufholt, ist so erdrückend wie faszinierend. [...] Nell Leyshon ist ein Roman von archaischer Wucht geglückt.“ Peter Henning, Spiegel Online

„Alle Menschen, die glauben, früher sei alles besser gewesen, müssen dieses Buch lesen. Und alle anderen auch. Nell Leyshon gibt dem 15-jährigen Bauernmädchen Mary eine unfassbar starke Stimme.“ DONNA

„In sehr eigenwilliger und eindringlicher Sprache erzählt Nell Leyshon ein Jahr aus dem Leben der jungen Bauerntochter. Ein literarisches Lesevergnügen der besonderen Art.“ Weilheimer Tageblatt

„Eine unverwechselbare, unvergessliche Erzählstimme ... Marys einfache Worte malen eindringliche Bilder in den Kopf des Lesers ... Nell Leyshons Einfühlungsvermögen ist beeindruckend.“ The Independent  

„Mit Brontëesken Untertönen . . . ein verstörender Kommentar zu den sozialen Zwängen, denen Frauen im 19. Jahrhundert unterworfen waren.“ Financial Times  

„Eine kleine Tour de force - eine wundervolle, überzeugende Stimme, und eine erschütternde Geschichte, die mit großem Können und mit Sparsamkeit erzählt ist.“ Penelope Lively  

„Ich liebe dieses Buch. Verführerisch, Brontë-esk, fesselnd, besonders und unvergesslich. Mary ist eine absolut interessante und liebenswerte Erzählerin. Ein Buch voller Hoffnung.“ Marian Keyes  

„Was scheinbar ruhig als ein einfaches ländliches Leben ohne große Aussichten beginnt, entwickelt sich nach und nach, Buchstabe für Buchstabe zu einem voller Möglichkeiten, das aber durch menschliche Fehlbarkeit zum Scheitern verurteilt ist.“ Daily Telegraph  

„Nur alle Jubeljahre einmal erschafft ein Autor eine so lebendige und aufsehenerregende Erzählstimme wie die Marys. Nell Leyshon verdient es, mit Preisen überschüttet zu werden.“ Sunday Express  

„Ein eindringliches Kammerspiel über Klassenunterschiede, Armut und das harte Leben einer standeslosen Frau in einer patriarchalischen Welt ... Dieses Buch sitzt.“ Psychologies  

„Total faszinierend. Von subtiler lyrischer Schönheit, pur und poetisch.“ The Observer  

„In ‚Die Farbe von Milch’ erweckt Nell Leyshon den Geist der Brontës zu neuem Leben.“ Vanity Fair  

„Dicht und bewegend ... Mary könnte einem Roman Thomas Hardys entsprungen sein.“ Seattle Times  

„Herzzerreißend und lange nachklingend. Eine wahrhaft wundervolle Lektüre – ein schlanker, schöner Roman mit so viel Herz, dass es für zwei Bücher gereicht hätte.“ San Francisco Chronicle  

„Die unerschrockene, achtsame und zutiefst überzeugende Erzählerin, ein ungebildetes, aber blitzgescheites Bauernmädchen, macht diesen kurzen Roman so eindrucksvoll.“ Atlantic

„Ein sehr kraftvoller Monolog, der durch die perfekte Übereinstimmung von Geschichte und Erzählhaltung in Erstaunen versetzt.“ La Repubblica  

„Eine unvergessliche, herzergreifende Geschichte, die den Leser Stück für Stück mehr gefangen nimmt.“ Flow (Niederlande)

„Leyshon erweckt mit sparsamen Worten und den Mitteln des poetischen Realismus eine bedrückende Welt, in die wir eintauchen müssen, ganz gleich ob wir wollen oder nicht. Dieser schmale Band ist der beste Beweis dafür, dass literarisches Können nichts zu tun hat mit möglichst viel Text.“ Nürnberger Nachrichten

„Aus gutem Grund hat Nell Leyshon viele Preise erhalten (...). Das Werk ist verblüffend ausdrucksstark und eher exotisch auf dem Büchermarkt. Minimalismus pur statt geschwätzig heißer Luft, klare Handlungs- und Zeitperspektiven statt verschachtelter Zeitebenen und effekthascherischer Gedankenakrobatik.“ Passauer Neue Nachrichten

„Nell Leyshon gelingt ein fesselndes Porträt. Wort für Wort ringt sich Mary ab. Für die Wahrheit. Die will sie uns erzählen. In ganz einfachen Sätzen. Und es sind Sätze, die fesseln. Denn so schlicht die Sprache ist, so beeindruckend sind die Bilder, die entstehen.“ Augsburger Allgemeine

Portrait
Nell Leyshons erster Roman, Black Dirt, stand auf der Longlist des Orange Prize und auf der Shortlist des Commonwealth Prize. Ihre Theaterstücke und Hörspiele erhielten ebenfalls zahlreiche Auszeichnungen. Für ihren zweiten Roman, Die Farbe von Milch, war sie neben James Salter und Zeruya Shalev für den Prix Femina nominiert. Nell Leyshon wurde in Glastonbury geboren und lebt in Dorset.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783961615018
Verlag Eisele eBooks
Dateigröße 1679 KB
Übersetzer Wibke Kuhn
Verkaufsrang 3.103
eBook
16,99
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„poetisch und schön“

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Diese außergewöhnliche Erzählung über das Schicksal des einfachen Bauernmädchens Mary, im England des Jahres1830, ist eines der schönsten und bewegendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Die schlichte Sprache, karg und dennoch poetisch, spiegelt nicht nur Marys Persönlichkeit wider; sie gibt der Geschichte Tiefe und entwickelt gleichzeitig einen starken Sog, dem man sich als Leser nicht widersetzen kann. Und so liest man gebannt weiter und sieht Mary unaufhaltsam auf ein Ende zusteuern, das sie mit Mut und Selbsttreue annimmt....
Und der Leser?
Er bleibt zurück, aufgewühlt und voller Staunen über ein Buch, das so traurig sein kann, aber auch so schön und voller Hoffnung ...
Wunderbar!
Diese außergewöhnliche Erzählung über das Schicksal des einfachen Bauernmädchens Mary, im England des Jahres1830, ist eines der schönsten und bewegendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Die schlichte Sprache, karg und dennoch poetisch, spiegelt nicht nur Marys Persönlichkeit wider; sie gibt der Geschichte Tiefe und entwickelt gleichzeitig einen starken Sog, dem man sich als Leser nicht widersetzen kann. Und so liest man gebannt weiter und sieht Mary unaufhaltsam auf ein Ende zusteuern, das sie mit Mut und Selbsttreue annimmt....
Und der Leser?
Er bleibt zurück, aufgewühlt und voller Staunen über ein Buch, das so traurig sein kann, aber auch so schön und voller Hoffnung ...
Wunderbar!

„Die Farbe von Milch.“

Anna Möllmann, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Die 15jährige Mary, vierte Tochter eines Bauern und körperlich beeinträchtigt, zieht, nach vielen Jahren harter Arbeit auf dem Hof der Eltern, widerwillig in das Haus des Dorfpfarrers, um dessen kranke Frau zu pflegen. Als diese stirbt und auch die Köchin entlassen wird, bleibt Mary allein mit dem Pfarrer zurück, dessen Aufträge bald über die einfache Hausarbeit hinaus gehen.

Ein mit- und wirklich herzzerreißendes Buch, mit einem naheliegenden, aber trotzdem überraschenden Ende. Auf den ungewöhnlichen Schreibstil muss man sich einlassen, aber ich finde, gerade dieser macht die Geschichte so wunderbar authentisch.
Die 15jährige Mary, vierte Tochter eines Bauern und körperlich beeinträchtigt, zieht, nach vielen Jahren harter Arbeit auf dem Hof der Eltern, widerwillig in das Haus des Dorfpfarrers, um dessen kranke Frau zu pflegen. Als diese stirbt und auch die Köchin entlassen wird, bleibt Mary allein mit dem Pfarrer zurück, dessen Aufträge bald über die einfache Hausarbeit hinaus gehen.

Ein mit- und wirklich herzzerreißendes Buch, mit einem naheliegenden, aber trotzdem überraschenden Ende. Auf den ungewöhnlichen Schreibstil muss man sich einlassen, aber ich finde, gerade dieser macht die Geschichte so wunderbar authentisch.

„Ein kleiner großer Roman“

Melanie Tappehorn, Thalia-Buchhandlung Vechta

Ein beeindruckendes Buch, das einen so schnell nicht wieder los lässt. Einfach und direkt erzählt Mary ihre bewegende und teils schokierende Geschichte. Durch die außergewöhnliche Sprache zieht der Roman einen sofort in seinen Bann! Man muss dieses Buch einfach gelesen haben. Ein beeindruckendes Buch, das einen so schnell nicht wieder los lässt. Einfach und direkt erzählt Mary ihre bewegende und teils schokierende Geschichte. Durch die außergewöhnliche Sprache zieht der Roman einen sofort in seinen Bann! Man muss dieses Buch einfach gelesen haben.

„So was von gut...“

Ruth Kisters, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eigentlich darf man über den Inhalt gar nichts erzählen, damit jede/r ganz unvoreingenommen beim Lesen das erleben kann, was ich erlebte. Nur so viel: Es geht um die 4. Tochter eines Bauern, die auch noch eine körperliche Beeinträchtigung hat. Ein für damalige Verhältnisse ganz und gar wertloser Mensch, denn wir schreiben das Jahr 1830.
Und einfach darauf einlasse, auch wenn es teilweise weh tut.
Eigentlich darf man über den Inhalt gar nichts erzählen, damit jede/r ganz unvoreingenommen beim Lesen das erleben kann, was ich erlebte. Nur so viel: Es geht um die 4. Tochter eines Bauern, die auch noch eine körperliche Beeinträchtigung hat. Ein für damalige Verhältnisse ganz und gar wertloser Mensch, denn wir schreiben das Jahr 1830.
Und einfach darauf einlasse, auch wenn es teilweise weh tut.

„Eine eindringliche, berührende Geschichte“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Vechta

Mary ist stark, wortgewandt, manchmal sehr vorlaut und selten still. Das Leben, das sie mit ihren Eltern und ihren Schwestern auf dem Bauernhof führt, ist schwer und voller Entbehrungen. Eines Tages eröffnet sich jedoch eine neue Chance für das Mädchen.
Sofort habe ich Mary ins Herz geschlossen, mitgefühlt und gehofft. Stellenweise macht dieses Buch sprachlos. An einigen Stellen ist es ganz still, an anderen laut. Obwohl dieses Buch keine leicht Kost ist, wäre es ein Fehler, es nicht zu lesen.
Mary ist stark, wortgewandt, manchmal sehr vorlaut und selten still. Das Leben, das sie mit ihren Eltern und ihren Schwestern auf dem Bauernhof führt, ist schwer und voller Entbehrungen. Eines Tages eröffnet sich jedoch eine neue Chance für das Mädchen.
Sofort habe ich Mary ins Herz geschlossen, mitgefühlt und gehofft. Stellenweise macht dieses Buch sprachlos. An einigen Stellen ist es ganz still, an anderen laut. Obwohl dieses Buch keine leicht Kost ist, wäre es ein Fehler, es nicht zu lesen.

Tamara Behl, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Dem Sog dieses Buches kann man sich nicht entziehen. Es erschüttert und tut weh, und doch ist die Lektüre jeden unangenehmen Moment wert! Dem Sog dieses Buches kann man sich nicht entziehen. Es erschüttert und tut weh, und doch ist die Lektüre jeden unangenehmen Moment wert!

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Ein ganz besonderes, intensives Leseerlebnis, auf dass es sich einzulassen lohnt.
Marys unvergessliche Erzählstimme trägt massgeblich dazu bei, dass dieses Buch lange nachklingt.
Ein ganz besonderes, intensives Leseerlebnis, auf dass es sich einzulassen lohnt.
Marys unvergessliche Erzählstimme trägt massgeblich dazu bei, dass dieses Buch lange nachklingt.

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Wow - was für ein Buch. Ich habe die ergreifende Geschichte von der außergewöhnlichen Mary an einem Tag verschlungen. Wow - was für ein Buch. Ich habe die ergreifende Geschichte von der außergewöhnlichen Mary an einem Tag verschlungen.

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Was für ein Buch! Stilistisch ungewöhnlich trifft die Autorin mitten ins Herz.
Aufwühlend, ergreifend, anrührend.
Bisher mein persönliches Highlight des Jahres!
Was für ein Buch! Stilistisch ungewöhnlich trifft die Autorin mitten ins Herz.
Aufwühlend, ergreifend, anrührend.
Bisher mein persönliches Highlight des Jahres!

„Die Farbe von Milch“

Larissa Stoff, Thalia-Buchhandlung Düren

Die berührende Geschichte des jungen Bauernmädchens Mary, deren Leben sich völlig ändert, als sie von zuhause fort geschickt wird um für die Familie des Pfarrers zu arbeiten.
Ein ganz außergewöhnlicher Roman: In einem stillen, ja fast kargem Schreibstil, aber dennoch unglaublich ergreifend und berührend. Und mit einem Ende, welches noch einmal mit einer vollen Wucht trifft!
Die berührende Geschichte des jungen Bauernmädchens Mary, deren Leben sich völlig ändert, als sie von zuhause fort geschickt wird um für die Familie des Pfarrers zu arbeiten.
Ein ganz außergewöhnlicher Roman: In einem stillen, ja fast kargem Schreibstil, aber dennoch unglaublich ergreifend und berührend. Und mit einem Ende, welches noch einmal mit einer vollen Wucht trifft!

„Marys Geschichte“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Ich hatte schon viel von diesem Buch gehört und es wurde mir auch von KollegInnen und KundInnen empfohlen. Meine Erwartungen waren dann auch dementsprechend hoch. Ob es daran gelegen hat, dass es mich dann doch nicht so überzeugt hat? Ja, es ist eine interessante, berührende Geschichte: Die einfache Bauerntochter Mary erzählt über ihre Zeit im Haus des Pfarrers. Sie kommt dahin, um sich um die Frau des Pfarrers zu kümmern und um im Haushalt zu helfen. Mary fügt sich ihrem Schicksal eher widerwillig. Lieber wäre sie auf dem Bauernhof geblieben. Als dann die Frau stirbt und der Pfarrer die Köchin entlässt, bleiben Mary und der Pfarrer alleine in dem Haus. Diese Situation eskaliert, als der Pfarrer von Mary mehr als nur Hausarbeit verlangt.
Mary, die bis sie ihre Arbeit im Haus des Pfarrers begonnen hatte, weder lesen noch schreiben konnte, hat die Geschichte selber aufgeschrieben. Das Buch lässt sich ganz leicht lesen, aber die großen Emotionen, die ich erwartet hatte, blieben (für mich) aus. Trotzdem gute Unterhaltung!
Ich hatte schon viel von diesem Buch gehört und es wurde mir auch von KollegInnen und KundInnen empfohlen. Meine Erwartungen waren dann auch dementsprechend hoch. Ob es daran gelegen hat, dass es mich dann doch nicht so überzeugt hat? Ja, es ist eine interessante, berührende Geschichte: Die einfache Bauerntochter Mary erzählt über ihre Zeit im Haus des Pfarrers. Sie kommt dahin, um sich um die Frau des Pfarrers zu kümmern und um im Haushalt zu helfen. Mary fügt sich ihrem Schicksal eher widerwillig. Lieber wäre sie auf dem Bauernhof geblieben. Als dann die Frau stirbt und der Pfarrer die Köchin entlässt, bleiben Mary und der Pfarrer alleine in dem Haus. Diese Situation eskaliert, als der Pfarrer von Mary mehr als nur Hausarbeit verlangt.
Mary, die bis sie ihre Arbeit im Haus des Pfarrers begonnen hatte, weder lesen noch schreiben konnte, hat die Geschichte selber aufgeschrieben. Das Buch lässt sich ganz leicht lesen, aber die großen Emotionen, die ich erwartet hatte, blieben (für mich) aus. Trotzdem gute Unterhaltung!

Vanessa Roggen, Thalia-Buchhandlung Köln

Von der Stellung der Frau in einer von Männern bestimmten Gesellschaft, darum geht es grob gesagt, mehr will ich gar nicht verraten. Unbedingt lesen! Berührend und eindrücklich. Von der Stellung der Frau in einer von Männern bestimmten Gesellschaft, darum geht es grob gesagt, mehr will ich gar nicht verraten. Unbedingt lesen! Berührend und eindrücklich.

„Die berührende Geschichte der M.A.R.Y“

Mareike Schmitz, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Die bewegende Geschichte von dem Bauernmädchen Mary geht einem bis tief unter die Haut.
Der Roman ist geprägt durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. Der Leser kann sich leicht in die damaliger Zeit und auch in die Hauptprotagonistin Mary hineinversetzen.
Emotional, beeindruckend und düster zugleich!
Die bewegende Geschichte von dem Bauernmädchen Mary geht einem bis tief unter die Haut.
Der Roman ist geprägt durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. Der Leser kann sich leicht in die damaliger Zeit und auch in die Hauptprotagonistin Mary hineinversetzen.
Emotional, beeindruckend und düster zugleich!

„Mary geht unter die Haut ...“

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

"Die Farbe von Milch", ist DAS Buch von 2017 und es wird auch 2018 noch präsent bleiben. Hier haben wir ein kleines Meisterwerk (grandios übersetzt), das ohne große Werbekampagne den Weg in unser Bücherregal findet.
Ganz ohne blumige Umschreibungen, oder verschachtelten Sätzen, oder gar Metaphern, wendet sich Mary direkt an uns Leser. Dabei ist sie so herrlich einfach und direkt. Schnörkellos kommt sie zum Punkt und Bamm!, der Satz hat gesessen. Ihre Geschichte ist traurig und ab einem gewissen Punkt können wir ahnen was ihr widerfahren wird. Trotzdem habe ich gelesen und gelesen und war mit dem letzten Satz sprachlos. Mary blieb danach noch eine ganze Weile mein Schatten. Und das macht ein gutes Buch aus! Die Charaktere und ihre Geschichten bleiben noch an unserer Seite.
"Die Farbe von Milch", ist DAS Buch von 2017 und es wird auch 2018 noch präsent bleiben. Hier haben wir ein kleines Meisterwerk (grandios übersetzt), das ohne große Werbekampagne den Weg in unser Bücherregal findet.
Ganz ohne blumige Umschreibungen, oder verschachtelten Sätzen, oder gar Metaphern, wendet sich Mary direkt an uns Leser. Dabei ist sie so herrlich einfach und direkt. Schnörkellos kommt sie zum Punkt und Bamm!, der Satz hat gesessen. Ihre Geschichte ist traurig und ab einem gewissen Punkt können wir ahnen was ihr widerfahren wird. Trotzdem habe ich gelesen und gelesen und war mit dem letzten Satz sprachlos. Mary blieb danach noch eine ganze Weile mein Schatten. Und das macht ein gutes Buch aus! Die Charaktere und ihre Geschichten bleiben noch an unserer Seite.

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Eine kleine und doch sehr emotionale Geschichte über ein sehr mutiges Mädchen. Dieses Buch wirkt noch lange nach! Dieses Buch muss man einfach gelesen haben. Eine kleine und doch sehr emotionale Geschichte über ein sehr mutiges Mädchen. Dieses Buch wirkt noch lange nach!

„Hartes Leben “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mary, ein Bauernmädchen, trotzt mit flinker Zunge dem harten, lieblosen Leben. Einziger Lichtblick der liebevolle Großvater. Sprachlich überzeugend, konnte mit dem Schmökern nicht aufhören. Mary, ein Bauernmädchen, trotzt mit flinker Zunge dem harten, lieblosen Leben. Einziger Lichtblick der liebevolle Großvater. Sprachlich überzeugend, konnte mit dem Schmökern nicht aufhören.

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

In klarer, schnörkelloser Sprache erzählt Mary von harter Arbeit, einem entbehrungsreichen Leben und unerfüllten Träumen. Dieses Buch ist wahrhaftig ein kleiner Schatz! Schön! In klarer, schnörkelloser Sprache erzählt Mary von harter Arbeit, einem entbehrungsreichen Leben und unerfüllten Träumen. Dieses Buch ist wahrhaftig ein kleiner Schatz! Schön!

„sprachlich gewaltig und spannend inszeniert“

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sprachlich und erzählerisch gewaltig inszeniert Leyshon das Schicksal der Bauerntochter Mary vor dem Hintergrund einer mitleidslosen und brutalen Gesellschaft: Prädestiniert, um darüber zu diskutieren, welchen Einfluss sie auf ihr Schicksal hatte.

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert auf dem Land. Hauptfigur ist Mary, eine von vier Schwestern. Ihr Vater, ein brutaler Patriarch, schickt die gehbehinderte Mary zum Pastor, um dort seine Frau zu pflegen. Hin und hergerissen zwischen den Welten, hat Mary das erste mal die Möglichkeit auf Selbstfindung und den Zugang zu Bildung. Sie selbst ist ein Freigeist, eine starke Frau, die sich traut, auch Autoritäten zu widersprechen. Jedoch als die Frau des Pastors stirbt, verändert sie dieser und nutzt seine Machtposition kaltblütig aus.

Der Roman ist sprachlich und erzählerisch ein Kunstwerk. Marys Gedankenwelt wird durch ihre einfachen ohne Kommata aneinandergereihten Satzstrukturen deutlich. Ihr Erfahrungswelt dreht sich nur um die eintönige, schwere Arbeit und Stillsitzen kann sie gar nicht. Sie weiß auch nicht, was sie sich wünschen soll. Ihr fehlen Visionen, das Sehnen nach einer anderen Welt, die sie nicht kennt. Auf der anderen Seite weigert sie sich, Machtstrukturen zu respektieren. Genauso wie sie selber denkt, entwickelt sich ihr Leben, sie ist ihrem Schicksal ausgeliefert und kann weder den Vater daran hindern, sie zum Pastor zu schicken, noch dem Pastor, ihr Gewalt anzutun. Erst als er ihr das Lesen und Schreiben beigebracht hat, entwickelt sich in ihr Widerstand. Und bis zum Schluss hofft man, dass sie ihr Schicksal meistern wird.... Durch diese sprachlich gewaltige und durch die spannend inszenierte Handlung entsteht ein Roman, über den man viel nachdenken und auch diskutieren möchte.
Sprachlich und erzählerisch gewaltig inszeniert Leyshon das Schicksal der Bauerntochter Mary vor dem Hintergrund einer mitleidslosen und brutalen Gesellschaft: Prädestiniert, um darüber zu diskutieren, welchen Einfluss sie auf ihr Schicksal hatte.

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert auf dem Land. Hauptfigur ist Mary, eine von vier Schwestern. Ihr Vater, ein brutaler Patriarch, schickt die gehbehinderte Mary zum Pastor, um dort seine Frau zu pflegen. Hin und hergerissen zwischen den Welten, hat Mary das erste mal die Möglichkeit auf Selbstfindung und den Zugang zu Bildung. Sie selbst ist ein Freigeist, eine starke Frau, die sich traut, auch Autoritäten zu widersprechen. Jedoch als die Frau des Pastors stirbt, verändert sie dieser und nutzt seine Machtposition kaltblütig aus.

Der Roman ist sprachlich und erzählerisch ein Kunstwerk. Marys Gedankenwelt wird durch ihre einfachen ohne Kommata aneinandergereihten Satzstrukturen deutlich. Ihr Erfahrungswelt dreht sich nur um die eintönige, schwere Arbeit und Stillsitzen kann sie gar nicht. Sie weiß auch nicht, was sie sich wünschen soll. Ihr fehlen Visionen, das Sehnen nach einer anderen Welt, die sie nicht kennt. Auf der anderen Seite weigert sie sich, Machtstrukturen zu respektieren. Genauso wie sie selber denkt, entwickelt sich ihr Leben, sie ist ihrem Schicksal ausgeliefert und kann weder den Vater daran hindern, sie zum Pastor zu schicken, noch dem Pastor, ihr Gewalt anzutun. Erst als er ihr das Lesen und Schreiben beigebracht hat, entwickelt sich in ihr Widerstand. Und bis zum Schluss hofft man, dass sie ihr Schicksal meistern wird.... Durch diese sprachlich gewaltige und durch die spannend inszenierte Handlung entsteht ein Roman, über den man viel nachdenken und auch diskutieren möchte.

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Es geht um Mary, das einfache Bauernmädchen, das 1830 unter merkwürdigen Umständen Lesen und Schreiben lernt. Erschüttert und fassungslos bleibt man als Leser zurück! Es geht um Mary, das einfache Bauernmädchen, das 1830 unter merkwürdigen Umständen Lesen und Schreiben lernt. Erschüttert und fassungslos bleibt man als Leser zurück!

Ein Diamant unter der Masse an zeitgenössischer Unterhaltungsliteratur. Poetisch, traurig, schön. Für alle, die das Besondere schätzen. Ein Diamant unter der Masse an zeitgenössischer Unterhaltungsliteratur. Poetisch, traurig, schön. Für alle, die das Besondere schätzen.

Ulrike Walther, Thalia-Buchhandlung Gotha

Dieser Roman über das Schicksal des Bauernmädchens Mary im England des 19. Jahrhunderts ist sehr bewegend und ausdrucksstark.
Der Autorin ist ein Meisterstück gelungen.
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Der Autorin ist ein Meisterstück gelungen.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Die Geschichte vom unbedarften Bauernkind zur Pflegerin einer Kranken und späteren Pfarrersfrau. Ein bewegtes Schicksal poetisch erzählt. Wunderschön. Die Geschichte vom unbedarften Bauernkind zur Pflegerin einer Kranken und späteren Pfarrersfrau. Ein bewegtes Schicksal poetisch erzählt. Wunderschön.

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Eine Geschichte über ein junges Bauernmädchen, dem Schlimmes widerfahren ist. Die Sprache ist einfach, aber unglaublich kraftvoll und ehrlich. Ich las das Buch in wenigen h durch. Eine Geschichte über ein junges Bauernmädchen, dem Schlimmes widerfahren ist. Die Sprache ist einfach, aber unglaublich kraftvoll und ehrlich. Ich las das Buch in wenigen h durch.

„Die Farbe von Milch“

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

In einer einfachen, dem beschriebenen dörflichen Leben angepassten Sprache beschreibt Nell Leyshon eine erdrückende und karge Welt ohne Liebe oder Zuneigung. Trotzdem bleibt Mary, die ihr Schicksal zunächst stoisch erträgt, bevor sie dagegen aufbegehrt, dem Leser lange im Gedächtnis. In einer einfachen, dem beschriebenen dörflichen Leben angepassten Sprache beschreibt Nell Leyshon eine erdrückende und karge Welt ohne Liebe oder Zuneigung. Trotzdem bleibt Mary, die ihr Schicksal zunächst stoisch erträgt, bevor sie dagegen aufbegehrt, dem Leser lange im Gedächtnis.

„Die Farbe von Milch“

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Ein unglaublich berührender Roman über ein mutiges Bauernmädchen, das gegen die patriarchalische Gesellschaft ankämpft.
Die wunderschöne poetische Sprache macht dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss.
Ein unglaublich berührender Roman über ein mutiges Bauernmädchen, das gegen die patriarchalische Gesellschaft ankämpft.
Die wunderschöne poetische Sprache macht dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss.

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Mary, das einstige Bauernmädchen erzählt die Geschichte eines Jahres in einem Leben, das sie nicht gewählt hat. Anrührend, packend, pur und poetisch. Unbedingt lesen! Mary, das einstige Bauernmädchen erzählt die Geschichte eines Jahres in einem Leben, das sie nicht gewählt hat. Anrührend, packend, pur und poetisch. Unbedingt lesen!

„Brilliant“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Was für ein berührender Roman!!!

Er besticht durch seine einfach gehaltene poetische Sprache.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür, denn er ist ein Schatz, der Ihnen unvergessen bleiben wird...
Was für ein berührender Roman!!!

Er besticht durch seine einfach gehaltene poetische Sprache.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit dafür, denn er ist ein Schatz, der Ihnen unvergessen bleiben wird...

„Die Farbe von Milch“

T. Spring, Thalia-Buchhandlung Halle

Eine hoffnungsvolle Geschichte über ein mutiges Bauernmädchen in Zeiten größter sozialer Ungerechtigkeit. Sie hat eine ganz besondere Erzählstimme, eindrücklich und voller Mut. Eine hoffnungsvolle Geschichte über ein mutiges Bauernmädchen in Zeiten größter sozialer Ungerechtigkeit. Sie hat eine ganz besondere Erzählstimme, eindrücklich und voller Mut.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein ganz besonderes Buch über das entbehrungsreiche Leben einer Frau. Der Reiz liegt im Kontrast aus bitteren Lebensumständen und der Poesie und Schönheit, die das Buch besitzt. Ein ganz besonderes Buch über das entbehrungsreiche Leben einer Frau. Der Reiz liegt im Kontrast aus bitteren Lebensumständen und der Poesie und Schönheit, die das Buch besitzt.

„Die ungerade Zahl der Eier“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein Bauernmädchen mit wachem Blick und flinker Zunge, nur mit dem gebrechlichen Großvater gibt es herzliche Verbundenheit. Im Pfarrershaushalt gerät sie in eine fremde Welt nicht ohne Tücke.

Es entfaltet sich eine herbe Geschichte mit ganz eigenem, reizvollem Ton eingepackt in einem sehr schönen, zart gestalteten Buch.
Ein Bauernmädchen mit wachem Blick und flinker Zunge, nur mit dem gebrechlichen Großvater gibt es herzliche Verbundenheit. Im Pfarrershaushalt gerät sie in eine fremde Welt nicht ohne Tücke.

Es entfaltet sich eine herbe Geschichte mit ganz eigenem, reizvollem Ton eingepackt in einem sehr schönen, zart gestalteten Buch.

„Geheimtipp “

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Mit ihrer außerordentlichen Erzählstimme hat mich Nell Leyshon sofort in den Bann gezogen.
Sie erzählt eine spannende Geschichte um ein Mädchenschicksal im 19. Jahrhundert, in rauen Zeiten, in denen Emanzipation noch ein Fremdwort war.
Dramatisch und tragisch im klassischen Sinne eines bürgerlichen Trauerspiels mit einer reinen, direkten Sprache.
Mit ihrer außerordentlichen Erzählstimme hat mich Nell Leyshon sofort in den Bann gezogen.
Sie erzählt eine spannende Geschichte um ein Mädchenschicksal im 19. Jahrhundert, in rauen Zeiten, in denen Emanzipation noch ein Fremdwort war.
Dramatisch und tragisch im klassischen Sinne eines bürgerlichen Trauerspiels mit einer reinen, direkten Sprache.

Lisa Golitsch, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Mädchenschicksal im 19. Jahrhundert, das einen so schnell nicht mehr loslässt! Ein Mädchenschicksal im 19. Jahrhundert, das einen so schnell nicht mehr loslässt!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Dieses Buch ist anders. Aus der Sicht eines jungen Bauernmädchens in sehr einfacher Sprache. Absolut lesenswert, aber das Ende ist ebenso schonungslos. Dieses Buch ist anders. Aus der Sicht eines jungen Bauernmädchens in sehr einfacher Sprache. Absolut lesenswert, aber das Ende ist ebenso schonungslos.

„Es ist eine Falle.....“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Ein neuer Verlag geht an den Start, der Eisele Verlag aus München präsentiert in diesem Herbst sein erstes Programm. Erst mal hab ich die Augen gerollt - brauchen wir unbedingt NOCH einen Verlag - aber als ich mich mit den Neuerscheinungen beschäftigt habe, hat mich der Ansatz überzeugt, ein kleines, feines Programm zu machen, ohne Masse zu produzieren.
Der Roman erzählt in einer eindringlichen, sehr ausdrucksstarken Sprache von der unwirtlichen Lebenssituation der 15jährigen Mary, die von dem groben Vater mehr wie ein Stück Vieh an den Pfarrhaushalt verkauft wird. Was dort dann passiert liest sich wie ein Kammerspiel in 2 Akten und der geübte Leser weiss sehr schnell, wohin die Geschichte steuert und dass Mary in einer derart patriarchalischen Gesellschaft nicht gewinnen kann.
Ein neuer Verlag geht an den Start, der Eisele Verlag aus München präsentiert in diesem Herbst sein erstes Programm. Erst mal hab ich die Augen gerollt - brauchen wir unbedingt NOCH einen Verlag - aber als ich mich mit den Neuerscheinungen beschäftigt habe, hat mich der Ansatz überzeugt, ein kleines, feines Programm zu machen, ohne Masse zu produzieren.
Der Roman erzählt in einer eindringlichen, sehr ausdrucksstarken Sprache von der unwirtlichen Lebenssituation der 15jährigen Mary, die von dem groben Vater mehr wie ein Stück Vieh an den Pfarrhaushalt verkauft wird. Was dort dann passiert liest sich wie ein Kammerspiel in 2 Akten und der geübte Leser weiss sehr schnell, wohin die Geschichte steuert und dass Mary in einer derart patriarchalischen Gesellschaft nicht gewinnen kann.

Unsere Buchhändler-Tipps

  • Ein ganzes Leben
    (107)
    Buch (Klappenbroschur)
    9,99
  • Kleine Feuer überall
    (94)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    22,00
  • Das Seelenhaus
    (44)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Und es schmilzt
    Buch (Taschenbuch)
    12,00
  • Underground Railroad
    Buch (Taschenbuch)
    12,00
  • Alias Grace
    (20)
    Buch (Taschenbuch)
    14,00
  • Alles über Heather
    Buch (Taschenbuch)
    10,00
  • Wo drei Flüsse sich kreuzen
    Buch (Taschenbuch)
    10,99
  • Kukolka
    (28)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    22,00
  • David
    (36)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    20,00
  • Der Report der Magd
    (71)
    Buch (Taschenbuch)
    12,00
  • Fay
    (23)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    24,00
  • Sag den Wölfen, ich bin zu Hause
    (36)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    22,00
  • Irgendwann werden wir uns alles erzählen
    (55)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Verlangen
    (11)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    24,95
  • Das Ende von Eddy
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Charlotte
    (25)
    Buch (Taschenbuch)
    10,00
  • Der Zopf
    (172)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    20,00
  • Ein wenig Leben
    Buch (Taschenbuch)
    16,00
  • Die Sehnsucht des Vorlesers
    (47)
    Buch (Taschenbuch)
    9,95

Kundenbewertungen

Durchschnitt
63 Bewertungen
Übersicht
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Ein Roman mit einer starken Figur
von Nadine am 01.07.2018

Die Geschichte handelt im 19. Jahrhundert, genauer sind es die vier Jahreszeiten des Jahres 1831, in der das Leben der Jugendlichen Mary erzählt wird. Mary wächst mit ihren anderen drei Schwestern und ihren Eltern auf einem Bauernhof auf. Mary hilft Tag ein, Tag aus gemeinsam mit ihren Schwestern bei... Die Geschichte handelt im 19. Jahrhundert, genauer sind es die vier Jahreszeiten des Jahres 1831, in der das Leben der Jugendlichen Mary erzählt wird. Mary wächst mit ihren anderen drei Schwestern und ihren Eltern auf einem Bauernhof auf. Mary hilft Tag ein, Tag aus gemeinsam mit ihren Schwestern bei den landwirtschaftlichen Aufgaben beim Vater und im Haushalt bei der Mutter. Mary gerät ab und an n Auseinandersetzungen mit ihrem Vater, weil sie aufmüpfig handelt, und gerne ihre direkte Meinung sagt. Hinter ihren Rücken beschließt der Vater, dass Mary bei dem Pfarrer im nächsten Ort im Haushalt hilft. Mr. Grahams Ehefrau benötigt viel Liebe und Zuneigung, weil sie seit Jahren krank ist. Im Haushalt arbeitet noch Edna, die seit Jahren dort alle anfälligen Arbeiten von Kochen bis Reinigungsarbeiten erledigt. Der Pfarrer stellt nach einigen Tagen fest, dass es seiner Frau besser geht, sobald Mary einige Stunden mit seiner Frau verbringt. Deshalb soll Mary ihre Zeit mehr mit seiner Frau, die sie Missus nennt, verbringen statt Edna zu Hand zu gehen. Dann kommt eine Zeit, in der es Missus immer schlechter geht. Dann kommt der Tag, an dem Missus plötzlich stirbt. Edna und Mary helfen weiter in dem Haushalt von Mr. Graham. Mary entdeckt Bücher im Arbeitszimmer von Mr. Graham. Die Zeichen in den Büchern machen Mary neugierig. Nun kommt die Gelegenheit, dass Mary Lesen und Schreiben lernt. Allerdings passiert dieser Unterricht nicht ohne Folgen. Nell Leyshon erzählt die Geschichte eines Mädchens, die wir heute Teenager nennen würden. Mary ist erst fünfzehn Jahre alt, arbeitet aber wie eine junge erwachsene Frau. Erst zu Hause auf dem Bauernhof, und dann später im Haushalt des Pfarrers. Aufgrund ihrer Aufmüpfigkeit und direkten Meinungsäußerungen wirkt Mary erwachsen und rebellisch. Sie kennt keine Grenzen von Respekt und Anstand. Dennoch kann sie auch Zuneigung und Emotionen durch Handlungen zeigen zum Beispiel als sie Missus hilft, nicht leiden zu müssen. Mary lässt sich weder bei ihrem Vater, noch beim Pfarrer unterkriegen. Als zwischen ihr und dem Pfarrer eine gewisse Nähe sich aufbaut, zögert sie sogar, und zeigt auch hier wieder, wie weit man bei ihr gehen darf. Deshalb zeichnet sich diese Figur als eine starke Persönlichkeit heraus in einer Zeit, in die Männer noch bestimmten, was Mädchen und Frauen zu tun oder zu lassen haben. Diese Geschichte kann man auch gut in die heutige Zeit adaptieren. Ungewöhnlich ist die Autorin beim Schreiben vorgegangen, indem sie die Kommas bei Nebensätzen sowie bei wörtlicher Rede die Satzzeichen weg gelassen hat. Dennoch wurden die Sätze so gut konstruiert, dass man trotzdem den Sinn verstehen und die Geschichte verfolgen konnte. Als ich den Roman zu zwei Drittel gelesen hatte, wollte ich dem Buch vier Sterne geben. Aber als dann plötzlich eine Wendung in die Geschichte kam, war ich so überrascht über diese Wendung und welche Ereignisse in diesen wenigen Seiten passierte, dass dieser Roman fünf Sterne verdient hat.

Eine wunderbare Geschichte um ein einzigartiges Mädchen!
von Gisela Simak aus Landshut am 16.06.2018

Mary ist ein Mädchen, welches von Anfang an mein Herz berührt hat. Ihre Eltern kamen zwar ziemlich gefühlskalt rüber; jedoch konnte ich in bestimmten Situationen erkennen, dass dem nicht so war. Nur der gebrechliche Großvater zeigt offen die große Liebe. die er für seine Enkelin empfindet. Mary muss die... Mary ist ein Mädchen, welches von Anfang an mein Herz berührt hat. Ihre Eltern kamen zwar ziemlich gefühlskalt rüber; jedoch konnte ich in bestimmten Situationen erkennen, dass dem nicht so war. Nur der gebrechliche Großvater zeigt offen die große Liebe. die er für seine Enkelin empfindet. Mary muss die Familie verlassen, um im Pfarrhaus der Haushälterin bei den Hausarbeiten zu helfen. Die Pfarrersfrau ist schwer krank. Die aufrichtige Mary ist wie Balsam für ihre Seele. Mary nimmt kein Blatt vor den Mund und hat auch keine Scheu vor dem Pfarrer. Gerade diese Ehrlichkeit amüsiert den Pfarrer. Eigentlich ist das Leben für Mary im Pfarrhaus viel angenehmer. Ich konnte jedoch sehr gut verstehen, dass sie lieber wieder daheim wäre. Mit ihren beiden Schwestern das Bett teilen und die kuschelige Wärme genießen, fehlt ihr sehr. Trotz der großen Entbehrungen auf dem Bauernhof, plagt sie großes Heimweh. Dann stirbt die Pfarrersfrau und nichts ist mehr wie es war. Denkt Mary sie kann nun wieder zur Familie zurück, wird sie schon bald eines besseren belehrt. Was dann passierte, habe ich im Vorfeld schon geahnt. Meine Hoffnung es könnte anders kommen, hat sich leider nicht erfüllt. Besonders interessant fand ich die Tagebucheinträge, die Mary verfasst hat. Diese Einträge haben mich nicht darauf vorbereitet, wie diese Geschichte endet. Das gehbehinderte Mädchen hat ihre Lebensgeschichte für einen bestimmten Menschen geschrieben. Ich bin nicht dieser Mensch. Ich habe trotzdem jedes einzelne Wort genossen. Der besondere Schreibstil spiegelt die damalige Zeit wider und dennoch passt er auch in unsere Zeit. Die Autorin entführt uns in das Jahr Achtzehnhundertunddreißig. Die Geschichte wird aus der Sicht der 15 jährigen Mary erzählt. Man kann sich als Leser sehr gut in die damaligen Lebensumstände hineinversetzen. Der Schreibstil ist flüssig geschrieben und verzichtet auf sämtliche Satzzeichen. Damit hatte ich keine Probleme. Es hat irgendwie zu der Geschichte gepasst. Die Erzählerin Mary hat mich sehr berührt. Ich fand ihre Geschichte nicht eine Sekunde langweilig. Das Ende hat mich traurig und gleichzeitig zornig zurückgelassen. Ich verspreche Euch, das wird es auch Euch! Eine absolute Empfehlung von mir. Danke Nell Leyson

Vielleicht zu hohe Erwartungen gehabt...
von Lia48 am 10.06.2018

INHALT: Die 15-jährige Protagonistin Mary erzählt in diesem Buch, wie sie mit ihren Eltern und ihren drei Schwestern auf dem Bauernhof lebt. Sie ist harte körperliche Arbeit gewohnt. Sobald es hell ist, stehen alle auf, kümmern sich um Tiere, Haushalt und Hof. Und wenn es dunkel wird, gehen sie zu... INHALT: Die 15-jährige Protagonistin Mary erzählt in diesem Buch, wie sie mit ihren Eltern und ihren drei Schwestern auf dem Bauernhof lebt. Sie ist harte körperliche Arbeit gewohnt. Sobald es hell ist, stehen alle auf, kümmern sich um Tiere, Haushalt und Hof. Und wenn es dunkel wird, gehen sie zu Bett. Sie leben in einfachen Verhältnissen und leiden unter der Kälte des Vaters. Dennoch sieht Mary ihre Familie als ihr Zuhause an. Eines Tages wird sie jedoch zum Hause des Pfarrers geschickt. Ab sofort soll sie hier wohnen und sich um Haushalt und vor allem um die erkrankte Ehegattin kümmern, welche die Gesellschaft Marys zu schätzen weiß. Doch als Frau des Hauses stirbt, ist Mary plötzlich allein mit dem Dorfpfarrer. Und ihr Schicksal nimmt eine dramatische Wendung... MEINUNG: Ich muss zuvor anmerken, dass ich recht hohe Erwartungen an das Buch hatte, da es zuvor mehrfach auf Booktube & Co. sehr gelobt wurde. Diese Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt: Sehr positiv fand ich die Gestaltung der Charaktere. Besonders Mary ist mir ans Herz gewachsen: Sie ist zufrieden mit den einfachen Lebensverhältnissen zu Hause, kümmert sich rührend um die Tiere und um ihren vom Alter gezeichneten Großvater. Mary ist ein kleiner Wildfang, sehr tüchtig und spricht stets aus, was sie denkt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe immer wieder mit ihr gelitten. Gut gefallen hat mir auch, wie anschaulich die unterschiedlichen Lebensverhältnisse der Bauern- und der Pfarrersfamilie geschildert wurden: Während die einen keine Bildung genießen können, keine Uhrzeiten kennen oder nur eine Kleidergarnitur zur Verfügung haben, leben die anderen in einem zu großen Haus, mit vielen Angestellten und haben beruflich andere Möglichkeiten. Die Geschichte an sich war an sich nicht uninteressant. Aber in der Kurzbeschreibung wird bis auf das Ende schon sehr viel verraten. Für mich gab es zu viele Handlungen, die sich immer und immer wiederholt haben (z.B. die häuslichen Arbeiten die Mary verrichtet hat). Dadurch hat sich das Buch für mich, auch wenn es recht kurz war, immer wieder in die Länge gezogen. Trotzdem war es insgesamt lesenswert.