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Die Frau am See

Roman

(11)
Von der Autorin des Weltbestsellers «Wasser für die Elefanten».
Ein packendes Drama an den Ufern des Loch Ness.
Im Januar 1945 reist die junge Maddie zusammen mit ihrem Ehemann Ellis und dessen bestem Freund in ein abgelegenes Dorf in den schottischen Highlands. Ellis will die Existenz des sagenumwobenen Nessie beweisen. Ausgestattet mit Fernglas, Kompass und Kamera begeben sich die beiden Männer Tag für Tag auf Exkursion. Maddie bleibt allein zurück in der kargen Pension des fremden Ortes. Immer stärker stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Sie lernt die Menschen der Pension kennen, vor allem den geheimnisvollen Wirt Angus. Doch die wahren Ungeheuer lauern da, wo sie sie nicht erwartet …
Rezension
"Ein atmosphärischer, mitreißender Roman über Freundschaft, Liebe und eine starke Frau." Literaturkurier
Portrait
Sara Gruen, gebürtige Kanadierin, ist die Autorin des Ausnahmebestsellers „Wasser für die Elefanten“. Ihre Bücher wurden in 43 Sprachen übersetzt und weltweit über zehn Millionen Mal verkauft. Heute lebt Sara Gruen auf einem stattlichen Anwesen in North Carolina, zusammen mit ihrem Mann, den drei Kindern, zwei Pferden, vier Katzen, zwei Hunden und drei Ziegen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 25.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27089-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/125/40 mm
Gewicht 439
Originaltitel At the water's edge
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Die Verwandlung einer Frau“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sara Gruen ist Ihnen wahrscheinlich schon durch ihren Bestseller „Wasser für die Elefanten“ ein Begriff, denn dieser Titel ist sowohl als Buch als auch als Verfilmung sehr erfolgreich. Und ich habe es zu dem Zeitpunkt verpasst. Ihre nächsten beiden Bücher „Der Sonne entgegen“ und „Das Affenhaus“ hatten mich nicht angesprochen, aber Sara Gruen ist Ihnen wahrscheinlich schon durch ihren Bestseller „Wasser für die Elefanten“ ein Begriff, denn dieser Titel ist sowohl als Buch als auch als Verfilmung sehr erfolgreich. Und ich habe es zu dem Zeitpunkt verpasst. Ihre nächsten beiden Bücher „Der Sonne entgegen“ und „Das Affenhaus“ hatten mich nicht angesprochen, aber ihr jetzt erschienenes „Die Frau am See“. Alle Bücher sind im Rowohlt Verlag erschienen.

Nachdem ich das Buch gelesen und genossen habe, habe ich geschaut, was hier schon für Rezensionen stehen und war sehr erstaunt, wie unterschiedlich sie sind! Vom inhaltlichen muss ich den anderen Rezensenten recht geben, aber wie die Autorin das Buch aufgebaut und die Geschichte entwickelt hat, hat mich schon sehr gefangengenommen. Doch nun zum Buch:

Das Buch spielt in einer kurzen Zeitspanne 1945. Es nimmt seinen Anfang Silvester 1944/1945. Die Ich-Erzählerin Maddie, ihr Ehemann Ellis und sein bester Freund Hank feiern ausgelassen eine Party bei Freunden. Die Party endet in einem Skandal, da die drei dermaßen betrunken sind und sich und ihre Familie lächerlich machen. Am Tag darauf kommt es zu einem großen Knall im Haus von Ellis Eltern, wo das junge Paar noch wohnt. Ellis beschließt zusammen mit seiner Frau und Hank nach Schottland zu reisen und den Beweis zu erbringen, dass es das Ungeheuer von Loch Ness gibt. (Im Buch wird natürlich geklärt, warum sie es überhaupt suchen wollen.) Dabei ist es ihm vollkommen egal, dass in Europa gerade der 2. Weltkrieg wütet. Er und Hank sind eh beide kriegsuntauglich, da der eine Farbenblind ist und der Andere Plattfüße hat. Und so nutzen sie die Verbindung eines anderen reichen Freundes und schaffen es tatsächlich nach Drumnadrochit, wo sie in dem einzigen Gasthaus absteigen. Dieses Gasthaus ist für die verwöhnten Amerikaner eine Zumutung, denn es gibt keine Elektrizität und auch der Komfort lässt sehr zu wünschen übrig. Doch Ellis und Hank lassen sich nicht von ihrem Abenteuer abbringen und überlassen Maddie immer mehr sich selbst. Doch nach anfänglicher Langeweile entwickelt sie sich von einer unsicheren Frau zu einem emanzipierten Wesen, welches ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt.

Es stimmt – die Personen und die Landschaftsbeschreibungen bestehen aus vielen Klischees, doch finde ich die Handlung trotz alledem sehr gut und spannend erzählt. Am Anfang des Buches fühlte ich mich an die Geschichten von F. Scott Fitzgerald erinnert und hatte eher das Gefühl, dass die Geschichte in den 20er Jahren spielte. Aber für die verwöhnten reichen Amerikaner gestaltete sich das Leben wohl tatsächlich so. Der Krieg und all seine Gräuel waren weit weg. Nur dass die beiden jungen Männer kriegsuntauglich waren, war schon eine Schande. Maddie ist eine junge unsichere Frau, die durch ihre Schönheit glänzt. Ihr Vater ist zwar reich, aber ihre Mutter gehörte nicht zur Gesellschaft. Und so wird auch Maddie als unpassend angesehen. Im Laufe der Geschichte lernt man immer mehr ihre frühe Geschichte kennen. Und es ist keine glückliche Geschichte. Doch allein auf sich gestellt entdeckt sie, dass ihr bisheriges Leben nur Schein ist. Im Gegensatz zu Ellis und Hank versucht sie es zu ändern.

Der Krieg nimmt nur eine untergeordnete Rolle in diesem Buch ein. Es gibt vor allem Beschränkungen bei der Ernährung. Doch die Menschen haben gelernt, damit umzugehen. Des Nachts gibt es Bombenangriffe. Und in der Nähe ist das Anwesen Boleskine House, wo Spezialeinheiten der Armee ausgebildet werden. Außerdem sind einige Kanadier dort stationiert, die für einiges Aufsehen und Spaß bei den jungen Frauen sorgen.

Mir hat dieses Buch viel Spaß gemacht. Und obwohl ich nicht gerne Bücher aus der Ich-Perspektive lese, hat es mir dieses Mal gut gefallen. Maddie ist eine patente Frau, die sich entwickelt. Und das merkt man der Sprache des Buches an. Aus dem verwöhnten Mädchen wird eine tatkräftige Frau. Anfangs macht sie sich sehr viel über sich selbst lustig, aber nach und nach gewinnt sie an Stärke. Und natürlich gibt es in diesem Buch eine Liebesgeschichte, die sich erst langsam entwickelt. Bis es endgültig dazu kommt, gibt es viele dramatische Schwierigkeiten zu überwinden, die fast in einem Mord enden.

Eine schöne und gute Unterhaltung über eine starke Frau und einen wilden, mystischen Ort.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Außergewöhnliche Geschichte, mit viel Herzblut geschrieben! Außergewöhnliche Geschichte, mit viel Herzblut geschrieben!

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Tolle Geschichte! Hochnäsige, arrogante Amerikaner treffen auf bodenständige, liebenswerte Schotten! Schön und spannend zu lesen! Tolle Geschichte! Hochnäsige, arrogante Amerikaner treffen auf bodenständige, liebenswerte Schotten! Schön und spannend zu lesen!

Kim Heidschötter, Thalia-Buchhandlung Köln

Das Buch wird schnell spannend und mitreißend. Für starke Frauen, dank einer tollen Protagonistin! Das Buch wird schnell spannend und mitreißend. Für starke Frauen, dank einer tollen Protagonistin!

Nachdem ich "Wasser für die Elefanten" verschlungen habe, wurde ich von ihrem neuen Buch etwas enttäuscht. Die Geschichte fesselt zwar, aber die Charaktere leider nicht. Nachdem ich "Wasser für die Elefanten" verschlungen habe, wurde ich von ihrem neuen Buch etwas enttäuscht. Die Geschichte fesselt zwar, aber die Charaktere leider nicht.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
3
4
3
1
0

absolut empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 05.11.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Im Januar 1945 begibt sich Maddie, gemeinsam mit ihrem Ehemann Ellis und deren Freund Hank, in die Schottischen Highlands. In dem abgelegenen Dorf wollen die Freunde die Existenz von Nessie beweisen. Mitten im Zweiten Weltkrieg gehen die Männer tagtäglich auf Exkursion; Maddie bleibt allein in der Pension zurück. Sie... Im Januar 1945 begibt sich Maddie, gemeinsam mit ihrem Ehemann Ellis und deren Freund Hank, in die Schottischen Highlands. In dem abgelegenen Dorf wollen die Freunde die Existenz von Nessie beweisen. Mitten im Zweiten Weltkrieg gehen die Männer tagtäglich auf Exkursion; Maddie bleibt allein in der Pension zurück. Sie lernt die Angestellten kennen und nach und nach beginnt sie, ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen, ihre Werte, ihre Ehe... Sara Gruen erzählt aus Maddies Perspektive eine wundervolle Geschichte über eine Frau, die sich immer mehr emanzipiert. Sie findet heraus, welche Kraft Freundschaft hat und was Liebe wirklich bedeutet. Malerisch, fesselnd, spannend, mitreißend, herzerwärmend und nicht zuletzt absolut empfehlenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
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Die Frau am See
von I. Schneider aus Mannheim am 23.09.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Maddie, ihr Ehemann Ellis und ihr bester Freund Hank haben die gefährliche Idee mitten im Zweiten Weltkrieg von Amerika nach Schottland zu reisen und das alles nur, weil Ellis und Hank sich in den Kopf gesetzt haben, das Ungeheuer von Loch Ness zu jagen und zu beweisen, dass Nessie... Maddie, ihr Ehemann Ellis und ihr bester Freund Hank haben die gefährliche Idee mitten im Zweiten Weltkrieg von Amerika nach Schottland zu reisen und das alles nur, weil Ellis und Hank sich in den Kopf gesetzt haben, das Ungeheuer von Loch Ness zu jagen und zu beweisen, dass Nessie doch existiert. In einer verlassenen Pension lassen sie sich nieder, wo die beiden jungen Herren Maddie sich selbst überlassen, denn die beiden leichtsinnigen, verwöhnten und wirklichkeitsfremden Männer machen sich in Begleitung von viel Alkohol auf die Jagd nach dem Ungeheuer. Gelangweilt und sich selbst überlassen schließt sich Maddie dem Pensionsbesitzer Angus und den beiden Dienstmädchen an. Ihr elitäres, verwöhntes Leben in Amerika tritt immer mehr in den Hintergrund und Maddie zweifelt immer mehr an ihrem früheren exzentrischen und dekadenten Handeln. Wieder hat Sara Gruen einen tollen und lesenswerten Roman geschrieben!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
hatte mir mehr erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 21.10.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

In den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges, Anfang 1945, reisen Ellis, seine Frau Maddie und der gemeinsame Freund Hank in die schottischen Highlands in ein abgelegenes Dorf in der Nähe des sagenumwobenen Loch Ness. Die Männer wollen beweisen, dass es das Seeungeheuer tatsächlich gibt. Vor Jahren hat der Vater... In den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges, Anfang 1945, reisen Ellis, seine Frau Maddie und der gemeinsame Freund Hank in die schottischen Highlands in ein abgelegenes Dorf in der Nähe des sagenumwobenen Loch Ness. Die Männer wollen beweisen, dass es das Seeungeheuer tatsächlich gibt. Vor Jahren hat der Vater von Ellis die Existenz des mysteriösen Monsters in den Medien mit ziemlicher Presseaufmerksamkeit vehement vertreten und der Sohn möchte diese Behauptungen nun als Grundlage nehmen für seine eigene Suche. Wenn er Nessie tatsächlich findet und Fotos davon machen kann, hofft er, damit nach einem Streit die Zuneigung und Anerkennung seines Vaters zurück zu erlangen. Und damit auch wieder Zugriff zu haben auf dessen Geldmittel. Ellis ist ein verwöhnter Snob und gängelt alle Menschen um sich herum, vor allem seine Frau Maddie, die anfangs noch ziemlich blass, dünn und rückratlos rüberkommt. Im Laufe der Geschichte macht sie aber eine positive Entwicklung durch und um so mehr sie sich von ihrem Mann gefühlsmäßig entfernt, um so selbstbewusster und sympathischer wird sie dem Leser. Vor allem die schottischen Dorfbewohner helfen Maddie und lassen sie erkennen, dass ihr Leben an der Seite ihres arbeitsscheuen Ehemannes nicht das wahre und wirkliche Leben ist. Dies war eines jener Bücher, bei denen ich mich immer wieder frage, ob nicht meine Erwartungen und Wünsche mein Urteil bei der Rezension zu stark beeinflussen. Nach dem Bestseller „Wasser für die Elefanten“ der einen Ehrenplatz in meiner Lieblingsbuch-Ecke hat, hatte ich von einem neuen Buch von Sara Gruen schon ziemlich viel erhofft. Es handelt sich auch wieder um ein historisches Setting, nicht wie in anderen Büchern von ihr, die ich auch schon gelesen habe und die mir nur mäßig gefallen haben. Außerdem klingt Schottland, Krieg, Loch Ness doch wirklich nach einer geheimnisvollen, aufregenden Geschichte. Leider kamen diese Dinge aber im Roman nur am Rande oder als Staffage zum Tragen. Der Krieg ist in weiter Ferne und bis auf ein paar kurze – seltsam aus dem Kontext gerissene – Beschreibungen von Überlebenden, Verwundeten und der Tatsache, dass Nahrung knapp und die Fenster verdunkelt werden müssen, ist vom Krieg wenig zu spüren. Auch das typisch schottische habe ich vergeblich gesucht und Loch Ness ist zwar der Grund für die Reise aber von Anfang an ist klar, dass hier nichts geheimnisvolles passiert und alles nur Lug und Trug ist. Die Männer dieser Geschichte sind bis auf eine Ausnahme alle widerlich und unsympathsich oder kaum präsent. Vor allem Ellis ist stark überzeichnet, finde ich und man fragt sich die ganze Zeit, warum Maddie ihn überhaupt geheiratet hat und ob es ihr nicht auch nur ums Geld ging. Maddie macht eine Entwicklung durch, also eine durchaus positive Sache. Und am Ende ist sie nicht mehr das verhungerte und verdörrte und spröde Wesen wie am Anfang. Aber nahe ist sie mir nicht gekommen. Ihre Arte war mir trotz allem zu oberflächlich und zu sehr auf sich selbst fixiert. Dennoch habe ich das Buch relativ zügig durchgelesen und dass Sara Gruen schreiben kann, würde ich auch weiterhin behaupten. Vielleicht lag es tatsächlich an meinen hohen Erwartungen, die sich einfach nur schwer erfüllen ließen. Wenn ich es als unbekannten Erstling gelesen hätte, hätte es mir wahrscheinlich ganz gut gefallen.

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