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Die Frau, die nie fror

Roman

(37)
»Wer Thriller à la Fräulein Smillas Gespür für Schnee mag, wird Die Frau, die nie fror lieben.«
Freundin
Pirio Kasparov fährt aus einem Alptraum hoch. Wieder schwimmt sie weit draußen vor der Küste Maines im Wasser. Wieder ist es kalt und dunkel. Wieder überlebt sie, und ihr Freund Ned wird nicht gefunden. Auch von seinem Fischerboot fehlt jede Spur. Und dann spürt sie wieder die Hand seines kleinen Sohnes Noah in ihrer, der nicht weint, weil er stark sein will. War es wirklich ein Unfall? Pirio schwört sich, herauszufinden, was wirklich passiert ist. Ihre abenteuerliche Suche nach der Wahrheit führt sie von Boston nach Nordkanada und in die weiten Gewässer der Baffin Bay in Alaska.
Rezension
"Pirio ist eine kratzbürstige Außenseiterin mit vielen Talenten, und man begleitet sie gern beim Rumschnüffeln.", Brigitte, Angela Wittmann, 12.02.2014 20151112
Portrait

Elisabeth Elo ist Jahrgang 1956 und unterrichtet kreatives Schreiben in New England. Die Frau, die nie fror ist ihr erster Roman.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 11.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28729-4
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 185/120/40 mm
Gewicht 364
Originaltitel North of Boston
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Das Cover, aber auch der Titel sind irreführend. Ich dachte an „Fargo“, an Schnee und Eis, doch das ist nur ein ganz, ganz kleiner Teil der Geschichte. Sicher ist der Originaltitel „North of Boston“ ein Idiom und hätte vielleicht besser eine Spur setzen können.
Das Erstlingswerk der Autorin ist viel eher etwas für Liebhaber von „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Die Geschichte entwickelt sich langsam – zuerst scheint der Unfall von Ned und Pirio nur ein schrecklicher Zufall gewesen zu sein. Doch für Noah, den Sohn des dabei tödlich verunglückten Ned , fängt Pirio an, doch etwas genauer nachzuforschen. Schließlich ist Pirio Noahs Patentante und will, dass er seinen Vater in guter Erinnerung behält. Und so kommen mehr und mehr Ungereimtheiten ans Tageslicht. War es ein Unfall?

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Fahrerflucht auf Hoher See, der kleine Kutter ihres Freundes wird gerammt, Pirio und Ned werden über Bord geschleudert. Wie durch ein Wunder überlebt Pirio stundenlang im 4 C° kalten Wasser. Ned's Leiche wird nie gefunden. Da sich keiner für diesen "Unfall" zu interessieren scheint, ermittelt Pirio selbst bald auf eigene Faust. Sie Fahrerflucht auf Hoher See, der kleine Kutter ihres Freundes wird gerammt, Pirio und Ned werden über Bord geschleudert. Wie durch ein Wunder überlebt Pirio stundenlang im 4 C° kalten Wasser. Ned's Leiche wird nie gefunden. Da sich keiner für diesen "Unfall" zu interessieren scheint, ermittelt Pirio selbst bald auf eigene Faust. Sie kommt hinter ein riesen Geflecht aus Lügen, Korruption und Geld.

Dies ist aber nur der sprichwörtliche Rote Faden. Nebenbei geht es um Noah, das kleine Patenkind von Pirio, dessen Vater bei dem Unfall ums Leben kam. Thomasina ist Pirios beste Freundin seit Schultagen und gerät immer mehr in den Studel aus Alkohol und Drogen als ihr Freund Ned verstirbt, um Noha, ihren Sohn kann sie kaum noch sorgen. Ein weiterer, abwechlungreicher Strang erzählt über Pirio's Job als Erbin einer Parümfabrik und den Tests der Navy.

Man sollte sich Zeit nehmen für dieses Buch. Die Handlungen laufen ineinander über, es entwickelt sich ein Netzt um Pirio. Fallen lassen und die Geschichte wirken lassen.

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Klingt wie ein spannender Krimi, ist aber eher eine langatmige Erzählung. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt, nur das Leben im ewigen Eis ist interessant geschildert... Klingt wie ein spannender Krimi, ist aber eher eine langatmige Erzählung. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt, nur das Leben im ewigen Eis ist interessant geschildert...

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
13
13
6
3
2

eigenwillige Heldin
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 20.11.2015

Die Geschichte kommt im gemächlichen Tempo einher. Dies passt aber ganz gut zum nordischen Ambiente, zur Kälte und zu den Geheimnissen, die die eigenwillige Heldin Pirio zu lösen versucht. Erst ganz allmählich erkennt sie, dass es überhaupt Ungereimtheiten gibt bei dem Schiffsunglück, welches sie zu einer kurzzeitigen Prominenten machte,... Die Geschichte kommt im gemächlichen Tempo einher. Dies passt aber ganz gut zum nordischen Ambiente, zur Kälte und zu den Geheimnissen, die die eigenwillige Heldin Pirio zu lösen versucht. Erst ganz allmählich erkennt sie, dass es überhaupt Ungereimtheiten gibt bei dem Schiffsunglück, welches sie zu einer kurzzeitigen Prominenten machte, da sie stundenlang im Eiswasser überlebt hat, während der Kapitän und guter Freund gestorben ist. Auch um den Hinterbliebenen, Freundin Thomasine und deren Sohn Noah zu helfen, macht Pirio sich auf die Suche nach der Wahrheit. Ich hatte das Gefühl, der Weg ist das Ziel. Die Langsamkeit, lange Gespräche, forschen in Gefühlen und der eigenen Vergangenheit machen große Teile des Romans aus, der nicht unbedingt ins Thriller-Genre passt. Freilich zieht das Tempo am Schluss an und wird durchaus spannend. Aber man sollte nicht mit einem Nesbo oder Kepler rechnen. Dennoch habe ich mich durchaus gut unterhalten gefühlt. Ich mag es freilich auch, wenn im Winter meine Bücher von Kälte und Schnee handeln - freilich während ich auf der warmen Couch sitze. Ein Erstling, der Leuten gefallen könnte, die Smilla mochten und auch etwas für ruhigere Geschichten übrig haben. Als Fan guter Dialoge wurde ich besonders gut zufriedengestellt. Pirio reiht sich durchaus in die Reihe der interessanten Heldinnen ala Salander ein - allerdings weniger durch ihre Kampfkraft als durch ihr starkes und doch innerlich zerrissenes Wesen.

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Die Frau, die nie fror
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016

Eine Frau die nie friert hat einen entscheidenden Vorteil, sie kann in eiskaltem Wasser erstaunlich lange überleben. Und genau das muss Pirio Kasparow, als das Fischerboot gerammt wird mit dem sie unterwegs ist. Ned stirbt bei dem Zwischenfall, der Freund ihrer besten, leider alkoholsüchtigen Freundin und Vater von Noah... Eine Frau die nie friert hat einen entscheidenden Vorteil, sie kann in eiskaltem Wasser erstaunlich lange überleben. Und genau das muss Pirio Kasparow, als das Fischerboot gerammt wird mit dem sie unterwegs ist. Ned stirbt bei dem Zwischenfall, der Freund ihrer besten, leider alkoholsüchtigen Freundin und Vater von Noah einem kleinen Genie, an dem Pirio hängt. Da der Unfallverursacher unerkannt verschwindet und die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen einstellen will beginnt Pirio Kasparow selbst mit den Ermittlungen, die ihre Gegenwart mit der Familienvergangenheit verknüpfen. Doch bald wird sie von der Jägerin zur Gejagten. Elisabeth Elo hat mit „Die Frau die nie fror ein solides gut durchdachtes Buch geschrieben, dessen Höhepunkte allerdings weit hinten im Roman zu finden sind. Nach etwa dreißig Seiten fängt die Geschichte an vor sich hinzu plätschern, was durch lange Rückblenden und einen betulichen, fast altbackenen Schreibstil verursacht wird, der mich nicht mitreißen konnte. Zudem hat der spröde Grundton und diese seltsame Distanz zu ihrer persönlichen Umgebung und Identität, die ich bei Pirio spüre zur Folge, dass ich beim Lesen glaubte sie wäre Besucherin in ihrem eigenen Leben. Ich habe ihr nie die Rolle, als eine Frau abgenommen die früher am Hafen rumgehangen hat, um Hafenarbeiter abzuschleppen. Und eben so wenig ist sie die Unternehmertochter, die vielleicht später einmal die Parfümfirma übernehmen soll. Bisweilen hatte ich das Gefühl eine ältere Frau schlüpft in Haut einer Jüngeren, da ich das Alter von Pirio beim Lesen nicht fühlen konnte. Obwohl das Buch im Präsenz geschrieben ist fehlt es mir über weite Strecken an Lebendigkeit. Phasenweise ist das Buch nicht Fisch nicht Fleisch, ein bisschen psychische Studie, ein wenig Krimi, Familien und Alkoholprobleme, bis zu wissenschaftlichen Einlassungen über Pirios sonderbare Anomalie, sobald sie in kaltes Wasser taucht. Erst ganz am Ende werden die Widersprüchlichkeiten ihrer Persönlichkeit sehr gekonnt aufgelöst. Bis dahin hatte ich allerdings relativ wenig Lesefreude. Die zweite Hälfte des Buches ist spannender, weil die Thrillereffekte in den Vordergrund rücken und Pirio Kasparow ein Gesicht bekommt, indem sie endlich resolut ins Geschehen eingreift. Was mir gut gefallen hat ist das perfekt inszenierte Umwelt-Thrillerthema und die vorzügliche Konstruktion eines denkwürdig eigenwillegen Romans. Und, ach ja, die konfliktreichen Gespräche mit ihrem Vater sind Klasse, ganz am Ende ein ganz wunderbarer Dialog... Insgesamt ein gutes Buch mit leichten Schwächen und dem schönsten Buchcover seit Langem.

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Die Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 07.11.2015

Eine Frau die nie friert hat einen entscheidenden Vorteil, sie kann in eiskaltem Wasser erstaunlich lange überleben. Und genau das muss Pirio Kasparow, als das Fischerboot gerammt wird mit dem sie unterwegs ist. Ned stirbt bei dem Zwischenfall, der Freund ihrer besten, leider alkoholsüchtigen Freundin und Vater von Noah... Eine Frau die nie friert hat einen entscheidenden Vorteil, sie kann in eiskaltem Wasser erstaunlich lange überleben. Und genau das muss Pirio Kasparow, als das Fischerboot gerammt wird mit dem sie unterwegs ist. Ned stirbt bei dem Zwischenfall, der Freund ihrer besten, leider alkoholsüchtigen Freundin und Vater von Noah einem kleinen Genie, an dem Pirio hängt. Da der Unfallverursacher unerkannt verschwindet und die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen einstellen will beginnt Pirio Kasparow selbst mit den Ermittlungen, die ihre Gegenwart mit der Familienvergangenheit verknüpfen. Doch bald wird sie von der Jägerin zur Gejagten. Elisabeth Elo hat mit „Die Frau die nie fror ein solides gut durchdachtes Buch geschrieben, dessen Höhepunkte allerdings weit hinten im Roman zu finden sind. Nach etwa dreißig Seiten fängt die Geschichte an vor sich hinzu plätschern, was durch lange Rückblenden und einen betulichen, fast altbackenen Schreibstil verursacht wird, der mich nicht mitreißen konnte. Zudem hat der spröde Grundton und diese seltsame Distanz zu ihrer persönlichen Umgebung und Identität, die ich bei Pirio spüre zur Folge, dass ich beim Lesen glaubte sie wäre Besucherin in ihrem eigenen Leben. Ich habe ihr nie die Rolle, als eine Frau abgenommen die früher am Hafen rumgehangen hat, um Hafenarbeiter abzuschleppen. Und eben so wenig ist sie die Unternehmertochter, die vielleicht später einmal die Parfümfirma übernehmen soll. Bisweilen hatte ich das Gefühl eine ältere Frau schlüpft in Haut einer Jüngeren, da ich das Alter von Pirio beim Lesen nicht fühlen konnte. Obwohl das Buch im Präsenz geschrieben ist fehlt es mir über weite Strecken an Lebendigkeit. Phasenweise ist das Buch nicht Fisch nicht Fleisch, ein bisschen psychische Studie, ein wenig Krimi, Familien und Alkoholprobleme, bis zu wissenschaftlichen Einlassungen über Pirios sonderbare Anomalie, sobald sie in kaltes Wasser taucht. Erst ganz am Ende werden die Widersprüchlichkeiten ihrer Persönlichkeit sehr gekonnt aufgelöst. Bis dahin hatte ich allerdings relativ wenig Lesefreude. Die zweite Hälfte des Buches ist spannender, weil die Thrillereffekte in den Vordergrund rücken und Pirio Kasparow ein Gesicht bekommt, indem sie endlich resolut ins Geschehen eingreift. Was mir gut gefallen hat ist das perfekt inszenierte Umwelt-Thrillerthema und die vorzügliche Konstruktion eines denkwürdig eigenwillegen Romans. Und, ach ja, die konfliktreichen Gespräche mit ihrem Vater sind Klasse, ganz am Ende ein ganz wunderbarer Dialog... Insgesamt ein gutes Buch mit leichten Schwächen und dem schönsten Buchcover seit Langem.

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