Die Frau, für die ich den Computer erfand

Die unglaubliche Geschichte des Konrad Zuse, der den ersten Computer der Welt baute... (gekürzte Lesung)

(7)
Wie kam es zu dem Gerät, das heute auf allen Schreibtischen steht? In einer Vollmondnacht im Sommer 1994 sitzen ein alter Herr und ein junger Mann auf einem Berg und reden. Der eine ist Konrad Zuse (1910-1995), der Erfinder des Computers, der andere eine mathematische Niete, ein Journalist. Der Alte erzählt von den Wundern, die er mit handgesägten Einzelteilen am Wohnzimmertisch in Berlin-Kreuzberg vollbracht hat, von seiner Arbeit in Nazideutschland, von der dramatischen Flucht mit der "Universalrechenmaschine" in den letzten Kriegswochen, von seiner Werkstatt in der Rhön und seinem Pech mit den Patentämtern. Von seinen Erfolgen und Niederlagen und seiner leidenschaftlichen Fernliebe zu Ada Lovelace (1815-1852), der Tochter Lord Byrons.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher F.C. Delius
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 01.03.2010
Sprache Deutsch
EAN 4057664033147
Verlag Verlag Antje Kunstmann
Spieldauer 193 Minuten
Format & Qualität MP3, 193 Minuten
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„Handgesägte Bleche“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sie sind ein Mann, technikinteressiert, und möchten einen interessanten Roman lesen?

Dann lassen Sie Konrad Zuse an ihrem Tisch Platz nehmen, und er wird Ihnen von seiner Ausdauer bei der Erfinding des ersten Computers unter widrigsten Umständen erzählen. Unterstützt bei dieser mühseligen Arbeit hat ihn die Leidenschaft für eine Frau aus dem 19.Jahrhundert, Ada Lovelace, einer Tochter Lord Byrons. Auch sie arbeitete (zusammen mit Charles Babbage) an der Entwicklung einer Rechenmaschine, was sie posthum für Zuse unwiderstehlich machte.
Sie sind ein Mann, technikinteressiert, und möchten einen interessanten Roman lesen?

Dann lassen Sie Konrad Zuse an ihrem Tisch Platz nehmen, und er wird Ihnen von seiner Ausdauer bei der Erfinding des ersten Computers unter widrigsten Umständen erzählen. Unterstützt bei dieser mühseligen Arbeit hat ihn die Leidenschaft für eine Frau aus dem 19.Jahrhundert, Ada Lovelace, einer Tochter Lord Byrons. Auch sie arbeitete (zusammen mit Charles Babbage) an der Entwicklung einer Rechenmaschine, was sie posthum für Zuse unwiderstehlich machte.

„Liebe macht erfinderisch“

Andrea Geiger, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das Buch ist eine Hommage an den Erfinder Konrad Zuse (1910-1995), den man nach der Lektüre wohl zurecht den Urvater des Computers nennen darf. In einem Interview, das zum Monolog über den unglaublichen und beschwerlichen Beginn des digitalen Zeitalters wird, erfährt der Leser mehr über Zuse, seine Ansichten von Gott und der Welt und seiner "unmöglichen" Liebe zu Ada Lovelace, der Tochter Lord Byrons. Dieser Liebe verdanken wir laut Delius also letztendlich den Computer. Wieder ein Beispiel dafür, was Liebe alles vermag. Das Buch ist eine Hommage an den Erfinder Konrad Zuse (1910-1995), den man nach der Lektüre wohl zurecht den Urvater des Computers nennen darf. In einem Interview, das zum Monolog über den unglaublichen und beschwerlichen Beginn des digitalen Zeitalters wird, erfährt der Leser mehr über Zuse, seine Ansichten von Gott und der Welt und seiner "unmöglichen" Liebe zu Ada Lovelace, der Tochter Lord Byrons. Dieser Liebe verdanken wir laut Delius also letztendlich den Computer. Wieder ein Beispiel dafür, was Liebe alles vermag.

„Technik und Liebe gehen doch zusammen“

Julia Resnitzek, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Der Roman von F.C. Delius wirkt manchmal wie ein Gespräch mit dem eigenen Großvater. Der Erfinder Konrad Zuse erzählt einem Journalisten von seinem Leben, seiner Erfindung und seiner großen Liebe. Der Interviewstil ist erfrischend, man meint Konrad Zuse hören zu können. Er plaudert über seine Heimat, einige Belanglosigkeiten und kommt dann zum für ihn eigentlichen Grund des Gesprächs, seiner Liebe zu einer Frau aus einem lange vergangene Jahrhundert. F.C.Delius vermischt die Biographie Zuses mit eigenen Ideen und hat einen angenehmen, heiteren Roman geschaffen, der einen wunderbaren Einblick in die nähere Vergangenheit ermöglicht. Der Roman von F.C. Delius wirkt manchmal wie ein Gespräch mit dem eigenen Großvater. Der Erfinder Konrad Zuse erzählt einem Journalisten von seinem Leben, seiner Erfindung und seiner großen Liebe. Der Interviewstil ist erfrischend, man meint Konrad Zuse hören zu können. Er plaudert über seine Heimat, einige Belanglosigkeiten und kommt dann zum für ihn eigentlichen Grund des Gesprächs, seiner Liebe zu einer Frau aus einem lange vergangene Jahrhundert. F.C.Delius vermischt die Biographie Zuses mit eigenen Ideen und hat einen angenehmen, heiteren Roman geschaffen, der einen wunderbaren Einblick in die nähere Vergangenheit ermöglicht.

„Computer - handgesägt“

Mechthild Bokler-Streitberger, Thalia-Buchhandlung Köln

Was eint Konrad Zuse, den Erfinder der Rechenmaschine und die Tochter Lord Byrons?
Nun, ein Delius natürlich und einer, wie er im Buche steht.In diesem Schelmenroman erzählt der alternde Zuse einem jungen, unbedarften Journalisten in einer Vollmondnacht in einem kleinen Hotel irgendwo in der Rhön sein Leben und von seiner Liebe zu Ada Lovelace. Beide eint die
Liebe zu den Zahlen und Rechenvorgängen.
Ihr widmet Zuse seine ersten Computer - handgesägt am heimischen Wohnzimmertisch.
Ein Buch für alle die die Entstehung des Computers spannend finden, aber zum Glück auch für all jene, die Nichts mit Zahlen am Hut haben.
Was eint Konrad Zuse, den Erfinder der Rechenmaschine und die Tochter Lord Byrons?
Nun, ein Delius natürlich und einer, wie er im Buche steht.In diesem Schelmenroman erzählt der alternde Zuse einem jungen, unbedarften Journalisten in einer Vollmondnacht in einem kleinen Hotel irgendwo in der Rhön sein Leben und von seiner Liebe zu Ada Lovelace. Beide eint die
Liebe zu den Zahlen und Rechenvorgängen.
Ihr widmet Zuse seine ersten Computer - handgesägt am heimischen Wohnzimmertisch.
Ein Buch für alle die die Entstehung des Computers spannend finden, aber zum Glück auch für all jene, die Nichts mit Zahlen am Hut haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Plauderei mit dem Erfinder
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 18.11.2011
Bewertet: Hörbuch (CD)

Hier liest der Autor selbst. Man sitzt fiktiv dem Gesprächspartner in einer Gaststätte gegenüber(eine Art Monolog). Langsam entspinnt sich eine Erfindergeschichte, die von vielen Zufällen, einem starken Motiv und dem Eingreifen der Weltgeschichte ins Geschehen sehr dramatisch beeinflusst wird. Altersmilde Bewertungen seiner heutigen Situation lassen das Gespräch nach... Hier liest der Autor selbst. Man sitzt fiktiv dem Gesprächspartner in einer Gaststätte gegenüber(eine Art Monolog). Langsam entspinnt sich eine Erfindergeschichte, die von vielen Zufällen, einem starken Motiv und dem Eingreifen der Weltgeschichte ins Geschehen sehr dramatisch beeinflusst wird. Altersmilde Bewertungen seiner heutigen Situation lassen das Gespräch nach gerade der richtigen Zuhör-Länge ausklingen. Gelungene Produktion!

Konrad Zuses heimliche Liebe
von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage am 27.06.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Passt das zusammen, Technik und Romantik? In Friedrich Christian Delius' Roman scheint es so. Ganz selbst verständlich erzählt er von der heimlichen Liebschaft Zuses mit Ada Lovelace, der lang verstorbenen Tochter Lord Byrons, einer Wissenschaftlerin, die Zuse in einem Buch entdeckt und sich sogleich in sie verliebt. Sie bleibt... Passt das zusammen, Technik und Romantik? In Friedrich Christian Delius' Roman scheint es so. Ganz selbst verständlich erzählt er von der heimlichen Liebschaft Zuses mit Ada Lovelace, der lang verstorbenen Tochter Lord Byrons, einer Wissenschaftlerin, die Zuse in einem Buch entdeckt und sich sogleich in sie verliebt. Sie bleibt lebenslang der Antrieb für seine Erfindungen, für den Durchbruch von den ersten Rechenmaschinen hin zur Informatik - trotz erschwerter Bedingungen in der Zeit des zweiten Weltkriegs und ohne oder mit wenig staatlicher Unterstützung. Die Idee, das ganze als ein Interview am Ende von Zuses Leben zu erzählen, ist geschickt und lässt eine Spur Ahnung davon entstehen, wie Zuse war oder gewesen sein könnte. Zumindest aber stellt man sich so manchen Wissenschaftler und Techniker vor, der sich auf eine Liebschaft trotz oder gerade wegen seiner Berufung eingelassen hat.