Die Gestrandete

Roman

(4)
Jacqueline ist eine Gestrandete. Heimatlos, sprachlos. Sie ist 23 Jahre alt und aus ihrem afrikanischen Geburtsland geflohen. Nun kämpft sie an einem griechischen Strand ums Überleben. Tagsüber versucht sie, unter den Touristen nicht aufzufallen, nachts wäscht sie sich im Meer. Sie trägt nur ihre Kleidung und Erinnerungen bei sich. Mehr nicht. Doch über das Erlebte kann sie nicht sprechen. Bis ihr eines Tages eine Griechin Essen anbietet. Jacqueline beginnt zu erzählen – von ihrer Familie, ihrem Land, ihrer Flucht. Und davon, dass Erinnerungen, Erlebnisse und Überleben oft keinen Platz für Hoffnung lassen.
Portrait

Alexander Maksik wurde bereits für seinen Debütroman "Sein oder Nichtsein", der in sieben Sprachen übersetzt wurde, international gefeiert. Mit "Die Gestrandete" hat er sich einen Platz in der obersten Autorenriege erschrieben. Der Roman, der von der Presse als "Meisterwerk" gefeiert wurde, erschien in elf Ländern. Maksik nahm am renommierten Iowa Writers' Workshop teil und schrieb u.a. für The New York Times Magazine, Harper's Magazine, Tin House, Salon, Harvard Review, Narrative Magazine. Alexander Maksik lebt heute in New York.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-19974-9
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21,9/14,6/2,7 cm
Gewicht 405 g
Originaltitel A Marker to Measure Drift
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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„Die Gestrandete“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Aus ihrem afrikanischen Geburtsland geflohen, kämpft Jaqueline nun an einem griechischen Strand ums Überleben.
Sie versucht nicht aufzufallen, wäscht sich nachts im Meer und trägt nur ihre Kleidung und Erinnerungen bei sich.

Dieser Roman hat mich von Anfang an gefesselt, er ist ruhig, traurig, realistisch und absolut lesenswert.
Aus ihrem afrikanischen Geburtsland geflohen, kämpft Jaqueline nun an einem griechischen Strand ums Überleben.
Sie versucht nicht aufzufallen, wäscht sich nachts im Meer und trägt nur ihre Kleidung und Erinnerungen bei sich.

Dieser Roman hat mich von Anfang an gefesselt, er ist ruhig, traurig, realistisch und absolut lesenswert.

„Gibt es Hoffnung ? “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Eine junge Frau, gestrandet auf einer griechischen Ferieninsel. Nur das was sie am Leib trägt ist ihr geblieben. Sie ernährt sich von den Resten der Touristen, schläft in Höhlen oder unter freiem Himmel, ist immer auf der Suche nach einer Gelegenheit wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen, sich ein Stücken Alltag gönnen zu können. Nach und nach erfahren wir wie sie in diese aussichtslose Situation gekommen ist. Findet sie einen Ausweg ? Was ist Glück und was braucht man wirklich zum Leben ? Ein intensives trauriges aber wichtiges Buch.



Eine junge Frau, gestrandet auf einer griechischen Ferieninsel. Nur das was sie am Leib trägt ist ihr geblieben. Sie ernährt sich von den Resten der Touristen, schläft in Höhlen oder unter freiem Himmel, ist immer auf der Suche nach einer Gelegenheit wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen, sich ein Stücken Alltag gönnen zu können. Nach und nach erfahren wir wie sie in diese aussichtslose Situation gekommen ist. Findet sie einen Ausweg ? Was ist Glück und was braucht man wirklich zum Leben ? Ein intensives trauriges aber wichtiges Buch.



Kundenbewertungen

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Übersicht
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Griechische Flüchtlingstragödie
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

In dieser Geschichte begegnet der geneigte Leser einer obdachlosen Frau auf einer griechischen Insel im Mittelmeer. Jacqueline ist ihr Name und sie ist hier als Flüchtling gestrandet. Nachts schläft sie in einer Höhle am Strand, in Parks unter alten Zypressen oder in verlassenen Gebäuden. Der Leser erfährt wie sie... In dieser Geschichte begegnet der geneigte Leser einer obdachlosen Frau auf einer griechischen Insel im Mittelmeer. Jacqueline ist ihr Name und sie ist hier als Flüchtling gestrandet. Nachts schläft sie in einer Höhle am Strand, in Parks unter alten Zypressen oder in verlassenen Gebäuden. Der Leser erfährt wie sie Morgens mit Schmerzen aufwacht, wenn sie die Nacht auf Beton geschlafen hat. Tagsüber versucht sie nicht aufzufallen und tut so - als ob sie selbst Touristin wäre. Immer von der Stimme ihrer Mutter begleitet - die sie ständig erinnert wer sie eigentlich war. Die Gestrandete ist ein äußerst gut gelungener und sehr gut durchdachter Roman. Wir begleiten Jaqueline in ihren Alltag und ihren fiktiven Unterhaltungen mit ihrer Mutter. Es ist kein sehr spannender Roman - wer so etwas sucht wird sich hier langweilen. Aber genau durch die Wiederholung bekommt die Erzählung eine unbestimmte Langsamkeit - aber keine Langatmigkeit. Dadurch wird der Leser eher dazu animiert dran zu bleiben schließlich will man ja wissen warum Jacqueline in Griechenland gestrandet ist und auf den letzten Seiten offenbart sich der ganze Schrecken - den man vielleicht schon geahnt hat - und ist über die Dramatik entsetzt. Lange nach dem Lesen hat mich der Roman nicht losgelassen und gerade in der Hinsicht auf die aktuelle Flüchtlingstragödie an Europas Stränden bekommt dieser Roman eine ganz eigene Gewichtung. Es ist aber nicht der einzige Roman - der sich mit dem Drama der Flüchtlinge beschäftigt - Das Meer am Morgen von Margaret Mazzantini ist ein ebenso kraftvoller und nachdenklicher Roman über zwei Mütter und deren Flucht aus Libyen - den ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen kann.

Die Gestrandete
von Ikopiko aus Hesel am 12.10.2016

Auf den ersten Blick könnte man glauben, Jacqueline sei eine der zahllosen Touristen an einem der zahllosen Strände Griechenlands. Sie sitzt auf einer Bank und schaut auf das Meer. Doch wer sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen, merkt, dass Jacqueline dort sitzt, weil ihr schwindelig ist. Vor Hunger …... Auf den ersten Blick könnte man glauben, Jacqueline sei eine der zahllosen Touristen an einem der zahllosen Strände Griechenlands. Sie sitzt auf einer Bank und schaut auf das Meer. Doch wer sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen, merkt, dass Jacqueline dort sitzt, weil ihr schwindelig ist. Vor Hunger … Sie schaut auch nicht auf das Meer, sondern hofft, dass einer der Badegäste etwas zu Essen oder Trinken vergisst. Jacqueline ist ein Flüchtling aus Afrika. Sie hat alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihr Hab und Gut. Sie hat nur das, was sie am Leibe trägt und ist voller Angst, entdeckt und verhaftet zu werden. Erst Katarina schafft es, Jacquelines Vertrauen zu gewinnen. Ihr erzählt sie ihre traurige Geschichte. Mit „Die Gestrandete“ hat Alexander Maksik über ein hochaktuelles Thema geschrieben. Zwar sind die Flüchtlingsströme nach Deutschland etwas abgeebbt, aber nun gilt es, die neuen Mitbewohner zu integrieren. Wir sehen sie, wir leben neben ihnen her, aber kennen wir ihre Geschichten? Die Scheu vor dem Fremden, aber auch die Sprachbarrieren, hindern uns, zu fragen. Diese Scheu hat Katarina überwunden und Jacquelines Herz geöffnet.