Die hässlichste Tanne der Welt

Roman

(4)
Geschenke kann man umtauschen. Familie nicht.

Gänsebratenkalorien, die für immer auf den Hüften bleiben, Weihnachtsgedudel in Dauerschleife, die endlose Suche nach dem perfekten Christbaum: Witwe Ursel würde Heiligabend am liebsten ausfallen lassen. Als sie ihrem alten Bekannten Friedrich ihr Leid klagt, ist klar: Auch er hat keine Lust auf Feiertagsstress. Spontan macht er Ursel ein hochromantisches Angebot: gemeinsam dem Weihnachtswahn entfliehen. Wie wäre es etwa mit einer Reise nach Paris? Doch die beiden haben die Rechnung ohne ihre Familien gemacht. Kinder und Enkel hängen schließlich an Traditionen. Und wenn die Tanne noch so schief steht ...
Portrait
Annette Bluhm ist das Pseudonym von Lilli Beck. Sie stammt aus Weiden in der Oberpfalz und hat als Model, Schauspielerin und Visagistin gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Inzwischen sind zahlreiche Romane von ihr erschienen. Annette Bluhm lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 249
Erscheinungsdatum 01.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22775-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 22,3/12,6/2,5 cm
Gewicht 260 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
8,99
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Wenn der Ehemann den falschen Baum kauft...
von Igelmanu66 aus Mülheim am 10.12.2014

„Und der…“ Sie zeigt mit spitzen Fingern auf das arme Bäumchen. „Ist erstens viel zu klein, denn ein richtiger Christbaum reicht bis zur Decke. Und zweitens lasse ich keine Nordmanntannen in mein Wohnzimmer! So einen Allerweltsbaum, den jeder hat.“ Sie redet sich in Rage. „Mit etwas gutem Willen lasse... „Und der…“ Sie zeigt mit spitzen Fingern auf das arme Bäumchen. „Ist erstens viel zu klein, denn ein richtiger Christbaum reicht bis zur Decke. Und zweitens lasse ich keine Nordmanntannen in mein Wohnzimmer! So einen Allerweltsbaum, den jeder hat.“ Sie redet sich in Rage. „Mit etwas gutem Willen lasse ich die Krücke als Edelfichte durchgehen. Der Verkäufer hatte keinen blassen Schimmer von Weihnachtsbäumen. Coloradotannen sind etwas ganz Besonderes. Sie wachsen pyramidenförmig, haben lange silberne Nadeln und duften nach Zitrone. Im Übrigen hast du mir immer noch nicht verraten, welches Schlitzohr dir dieses … dieses Dingsda aufgeschwatzt hat.“ „Unten, auf der Theresienwiese“, antwortet Bernd grummelnd, während er uns zurück ins Zimmer schiebt und die Balkontür wieder schließt. „Aber ich kapiere nicht, was du für einen Bohei machst. Die Dinger sehen doch alle gleich aus. Wir hängen einfach eine Überdosis Kugeln und den andern Schmuck dran, und gut is.“ Katja ignoriert seine Argumente. „Nicht wo, sondern wer ihn dir verkauft hat, würde ich gern wissen. War es vielleicht ein arabischer Wüstenprinz, der unsere Bräuche nicht kennt und natürlich auch keine Ahnung hat, wie eine Coloradotanne aussieht? Dann rede ich mit ihm, vielleicht tauscht er den Baum um.“ In diesem Jahr will sich bei Ursel irgendwie keine Weihnachtsstimmung einstellen. Tagsüber schuftet sie als „Packengel“ in einem Kaufhaus, um ihre Rente ein wenig aufzubessern und die Enkel zum Fest beschenken zu können. Und in ihrer Freizeit passt sie auf besagte Enkel auf oder besucht ihren viel zu früh verstorbenen Herrmann auf dem Friedhof. Bei einem dieser Besuche trifft sie einen alten Bekannten wieder. Friedrich, mit dem sie schon früher gut befreundet war, ist mittlerweile ebenfalls Witwer. Die beiden erkennen sich als Schicksalsgenossen und kommen sich beim Glühwein schnell näher. Wie schön wäre es, diesem Weihnachtstrubel zu entfliehen – zum Beispiel gemeinsam nach Paris! Doch ihre Kinder haben ganz andere Pläne zum Fest. Vor allem Ursels Tochter Katja stellt jedes Jahr ein Familienweihnachtsfest auf die Beine, das vor Traditionen nur so strotzt. Und daran wird nicht gerüttelt, das fängt schon bei der Wahl des richtigen Weihnachtsbaums an… Dies ist eine Weihnachtsgeschichte nach altbekannten Grundmustern. Sie kombiniert den auswelchengründenauchimmer Weihnachtsmuffel mit dem Weihnachtsjunkie und lässt beide Parteien fröhlich aufeinander prallen. Zündstoff gibt es aber so gut wie keinen, denn sowohl Ursel als auch Friedrich sind zwei ausgesprochen sympathische und harmoniebedürftige Menschen, die bereit sind, sich um des lieben Friedens willen und der Familie zuliebe in ihr Schicksal zu fügen. Gut gefiel mir, dass die durchgängige Stimmung in der Geschichte trotzdem sehr fröhlich ist und die große weihnachtliche Sentimentalität geschickt umschifft wird – wie folgendes Zitat zeigt: „Meine heimliche Angst könnte aber auch die Summe an Erfahrungen sein. Hermanns vorzeitiger Tod, beispielsweise. Er hatte sich so sehr auf einen gemütlichen Lebensabend gefreut. Auch über die Hausmeisterstelle, die unsere Haushaltskasse aufgebessert hat und uns so manchen Luxus ermöglicht hätte. Aber dann … Bei diesen trüben Gedanken erinnere ich mich, dass ich ihm ein neues Grablicht vorbeibringen wollte. Dummerweise muss ich es erst noch im Drogeriemarkt besorgen. Aber das schaffe ich auch noch irgendwie, und Herrmann läuft mir ja nicht weg.“ So kann sich der Leser also entspannt zurücklehnen, sich über Katjas unglaublichen und auf die Spitze getriebenen Weihnachtsstress amüsieren und darauf warten, dass am Ende alles gut und rundum weihnachtlich ist. (Anmerkung: Bei einem solchen Buch betrachte ich den Hinweis auf ein gutes Ende nicht als Spoiler ;-) Fazit: Nette Weihnachtsgeschichte, flott zu lesen und ideal zu Punsch (alternativ Tee) und Plätzchen.

Weihnachten unter der Coloradotanne
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 08.01.2014

Ursel ist seit ein paar Jahren Witwe, die Kinder sind aus dem Haus und der Rummel um Weihnachten macht ihr keinen Spaß mehr. Wären da nicht ihre beiden Enkel, würde sie Weihnachten komplett ausfallen lassen. Nicht so ihre Tochter Katja, für die Weihnachten das Fest der Feste ist. Generalstabsmäßig wird... Ursel ist seit ein paar Jahren Witwe, die Kinder sind aus dem Haus und der Rummel um Weihnachten macht ihr keinen Spaß mehr. Wären da nicht ihre beiden Enkel, würde sie Weihnachten komplett ausfallen lassen. Nicht so ihre Tochter Katja, für die Weihnachten das Fest der Feste ist. Generalstabsmäßig wird Weihnachten schon vorab durchorganisiert, Traditionen gepflegt und ab und an eine neue Tradition hinzugefügt. Dieses Jahr soll unbedingt eine Coloradotanne im Zimmer stehen, etwas anderes kommt gar nicht infrage. Als ihr Mann jedoch ein Bäumchen bringt, was alles ist, nur keine Coloradotanne, setzt Katja alles in Bewegung, was möglich ist, um ihrem erstrebten Ziel näher zu kommen ... Ursel arbeitet in einem Kaufhaus zur Adventszeit und hilft dort beim Einpacken der Geschenke. Den ganzen Tag dudelt Weihnachtsmusik und sie ist froh, wenn sie abends ihre Ruhe hat. Regelmäßig geht sie auf den Friedhof und spricht dort mit ihrem verstorbenen Mann, bis sie eines Tages vor dem Friedhof auf Friedrich, einen alten Bekannten, trifft. Seine und ihre Töchter gingen damals gemeinsam zur Schule, nun ist er ebenfalls Rentner und seine Apotheke hat sein Sohn übernommen. Schnell merken die beiden, dass sie auf einer Wellenlänge sind, was Weihnachten angeht, am liebsten wären sie weit weg. Madeleine, Ursel jüngste Tochter, bekommt die Chance, während ihres Praktikums mit ihrem Chef zu Weihnachten für ein Fotoshooting in die Karibik zu fliegen, was sie natürlich liebend gern annimmt. Aber Katja betreibt den Kult um Weihnachten in ihrer eigenen Hochkultur. Es muss alles perfekt sein, es findet sogar ein Probeweihnachten statt und von da an läuft alles irgendwie aus dem Ruder. Ein herrlich schräger, vielleicht ein wenig überzogener, aber wunderbar humorvoller Roman mit Thema Weihnachten und Familie. Während ich mich voll und ganz mit Ursel identifizieren konnte, nicht nur des Alters wegen, musste ich mehr als einmal über Katja und ihre Weihnachtsansichten grinsen bzw. den Kopf schütteln. Ihr Weihnachten war von Anfang an so durchorganisiert, dass bei mir an der Stelle nicht mal mehr zu Weihnachten Stimmung dafür aufkommen würde. Das ist hausgemachter Stress, der wie man ja hier auch sehen konnte, nicht wirklich erfolgreich war. Katja tat mir leid, noch mehr aber ihr Mann Bernd, der irgendwie hilflos zwischen ihren Mühlen saß und versuchte, es ihr recht zu machen. Der Roman hat alles, was man für eine gute Unterhaltung braucht. Liebe, Familie, Chaos, viel Unvorhergesehenes und eine Autorin, der der Schalk im Nacken sitzt, während sie das alles zu Papier brachte. Die Suche nach dem perfekten Tannenbaum, genauer gesagt, nach einer Coloradotanne endet ganz anders, als geplant, sehr zur Freude der Leser. Ich habe mich prächtig unterhalten mit dem Buch und empfehle es sehr gern weiter.

So kann die Vorweihnachtszeit sein
von Das kleine Büchercafé aus Erkrath am 01.12.2013

Geschenke kann man umtauschen. Familie nicht. Gänsebratenkalorien, die für immer auf den Hüften bleiben, Weihnachtgedudel in Dauerschleife, die endlose Suche nach dem perfekten Christbaum: Witwe Ursel würde Heiligabend am liebsten ausfallen lassen. Als sie ihrem alten Bekannten Friedrich ihr Leid klagt, ist klar: Auch er hat keine Lust auf... Geschenke kann man umtauschen. Familie nicht. Gänsebratenkalorien, die für immer auf den Hüften bleiben, Weihnachtgedudel in Dauerschleife, die endlose Suche nach dem perfekten Christbaum: Witwe Ursel würde Heiligabend am liebsten ausfallen lassen. Als sie ihrem alten Bekannten Friedrich ihr Leid klagt, ist klar: Auch er hat keine Lust auf Feiertagsstress. Spontan macht er Ursel ein hochromantisches Angebot: gemeinsam dem Weihnachtswahn entfliehen. Wie wäre es etwa mit einer Reise nach Paris? Doch die beiden haben die Rechnung ohne ihre Familien gemacht. Kinder und Enkel hängen schließlich an Traditionen. Und wenn die Tanne noch so schief steht .. Ursel, seit einigen Jahren Witwe, Mutter von 2 so unterschiedlichen Töchtern und Oma zweier bezaubernder Lausbuben, arbeitet in der Weihnachtszeit als Einpackhilfe in einem großen Kaufhaus. Ihr graut es vor Weihnachten, Katja, ihre älteste und zugleich Mutter der Lausbuben, gestaltet Weihnachten nicht, nein sie bei ihr ist wie von einem Zeremonienmeister geplant. Nichts wird dem Zufall überlassen, die Tanne so schon gar nicht. Madeleine, sie jüngere der Schwestern, hat das unbeschreibliche Glück mit ihrem Chef zum Arbeiten in die Karibik zufliegen. Ihr geht der ganze Kommerz so gegen den Strich und Katjas Getue auch. Sie hält damit auch nicht hinter dem Berg und so streiten sich die beiden sobald sie sich sehen. Kein Wunder also, dass Ursel am liebsten das Angebot von Friedrich annehmen würde und Weihnachten mit ihm in Paris zu verbringen. Wenn da nicht nur Enkelkinder, Kinder und wären Schwiegersohn! Dieses Jahr ist alles irgendwie anderes und dann nimmt das Chaos seinen lauf?. Mein Fazit: Die Geschichte ist so herzlich geschrieben, vom ersten Augenblick an versteht man Ursel. Denn eigentlich ist es keine Geschichte, es entspricht schon der Wahrheit. Alle Protagonisten sind so natürlich beschrieben und so erkennt sich der eine oder andere sofort wieder. Dem Leser wird der Spiegel vorgehalten. Die Geschichte ist mit soviel Humor geschrieben, dass ich mich köstlich amüsieren konnte. Die beiden Lausbuben sind einfach spitze. Ich muss Annette Bluhm meinen Respekt aussprechen wie toll sie die Jungs beschrieben und erzählen lassen hat! Wer dem Vorweihnachtlichen Stress entfliehen möchte, sollte es sich mit einem schönen leckeren Tee auf der Couch gemütlich machen und Annette Blum und ? Die hässlichste Tanne der Welt ? genießen. Danach ist man viel entspannter und freut sich auf die Feiertage.