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Die Inselfrauen

Roman

(12)
Zwei Menschen, vom Schicksal entzweit. Eine Insel, die sie verbindet. Eine Liebe, die nie vergeht ....



Auf der Suche nach einer beruflichen Auszeit mietet sich die Journalistin Nina in der Borkumer Frühstückspension ein, in der sie einst den schönsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Damals verliebte sie sich in Klaas und träumte von einem Leben an seiner Seite — bis er ihr Herz brach. In der Zwischenzeit arbeitet Ninas Nichte Rosalie in der Pension. Sie interessiert sich sehr für die Geschichte der Insel und für das, was Nina dort erlebte. Während Nina es endlich wagt, ihrer Vergangenheit ins Auge zu sehen, befindet sich plötzlich auch Klaas wieder auf der Insel. Und dann ist da noch ein Walzer, dessen Melodie eine Liebe beschwört, die nie verging ...




Rezension
"Sylvia Lott bezaubert in 'Die Inselfrauen' mit Atmosphäre, Gefühl und Geschichten über die Region." FÜR SIE
Portrait
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane "Die Rose von Darjeeling", „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und „Die Lilie von Bela Vista“. Sylvia Lotts neuer Roman „Die Inselfrauen“ spielt auf ihrer Lieblingsinsel Borkum.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0059-8
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 188/118/42 mm
Gewicht 388
Verkaufsrang 2.503
Buch (Taschenbuch)
9,99
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„Drei Frauen – drei Schicksale“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Passend zu Ostern oder den kommendem Ferien ist der neue Roman von Sylvia Lott erschienen. An dieser Stelle hab ich Ihnen bisher „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und „Die Lilie von Bela Vista“ empfohlen. Diesmal bleibt die Journalistin und Autorin näher an ihrer eigenen Heimat, denn sie wurde in Ostfriesland geboren, und die Insel Passend zu Ostern oder den kommendem Ferien ist der neue Roman von Sylvia Lott erschienen. An dieser Stelle hab ich Ihnen bisher „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und „Die Lilie von Bela Vista“ empfohlen. Diesmal bleibt die Journalistin und Autorin näher an ihrer eigenen Heimat, denn sie wurde in Ostfriesland geboren, und die Insel Borkum, wo der aktuelle Roman spielt, ist ein Sehnsuchtsort von ihr, den sie regelmäßig besucht.

Dieses Mal entführt uns die Autorin weder in fremde Länder, noch geht sie weit in der Zeit zurück. Aber auch dieses Mal gibt es zwei Handlungsstränge. In der Gegenwart (2010) kehrt Nina, eine Rundfunkkorrespondentin nach gut 40 Jahren erstmalig auf die Insel Borkum zurück. Sie ist 61 Jahre alt und muss sich grad von einem Burnout erholen. Allerdings ist Borkum auch die Insel, wo sie 1967 kurz nach dem Abitur ihre erste große Liebe erlebt hat. Sie kehrt bei Tante Theda ein, einer entfernten Verwandten, die schon seit gefühlten Ewigkeiten eine Pension auf der Insel führt. Dort hat Nina 1967 ausgeholfen, genauso wie es jetzt ihre Nichte Rosalie macht.

Nina ist entsetzt über den Zustand der ehemals wunderbar gemütlichen und idyllischen Pension. Aber Theda ist fast 80 Jahre alt und denkt daran, die Pension zu verkaufen und zu ihrer Tochter aufs Festland zu ziehen. Doch Nina will noch einmal einen Sommer des Glücks auf der Insel verleben. Und so macht sie sich daran die Rezepte aus dem alten Backbuch Thedas nachzubacken. Ihre Nichte Rosalie arbeitet derweil an ihrer Examensarbeit über „Die Frauen von Borkum. Ein Vergleich von Lebenssituationen im Laufe der Jahrhunderte an ausgewählten Beispielen“. Doch irgendwie hakt es grad bei ihr. Eigentlich möchte sie gar nicht mehr Lehrerin werden, sondern mit ihrem Freund Fabian eine Familie gründen. Doch Fabian weilt in Asien und feilt an seiner Karriere.

Und während Nina backt, erzählt sie Rosalie immer mehr von ihrer großen Liebe zu Klaas Teerling, die leider nur einen Sommer währte. Und Rosalie muss ihr dafür etwas von den Schicksalen der Inselfrauen erzählen. So erleben die drei Frauen dort einen Sommer voller Erinnerungen. Am Ende des Sommers müssen alle drei feststellen, dass das Glück sich nicht immer den graden Weg sucht. Und so müssen sie jeweils eine Entscheidung für ihre Zukunft treffen.

Dieser Roman von Sylvia Lott war für mich etwas überraschend. Ihm fehlt diesmal in der Haupthandlung die historische Komponente fast komplett, wenn man die sechziger Jahre nicht als historisch betrachtet. Sie kommt allerdings ein wenig durch, wenn Rosalie etwas von den Inselfrauen berichtet. Hier geht es um sehr viel um das Thema Selbstbestimmung und Moral durch die verschiedenen Zeiten. Es werden einige interessante Themen angerissen, wie z.B. die Frauen dort gelebt haben, wenn die Männer auf Walfang waren, oder wie es zur Zeit Napoleons war. Und in der neueren Zeit, wie sich das Leben nach dem 2. Weltkrieg dort entwickelt hat. Einen ganz wichtigen Aspekt des Buchs hätte ich allerdings fast vergessen! Nämlich den, wie das Leben 1967 war. Es war schon der Vietnamkrieg in Gange, Scott McKenzie sang „San Francisco“, aber in Deutschland waren die freie Liebe, die Hippies und die Gammler noch nicht wirklich angekommen. Das passierte erst 1968 so richtig. Und so beschreibt die Autorin ein Leben, welches viele von uns sich heute gar nicht mehr vorstellen können. Es war schob noch etwas besonderes, wenn eine Frau studierte. Auch die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten bedeuteten noch etwas, man vermischte sich nicht so einfach. Und auf den Inseln ticken die Uhren eh anders als auf dem Festland.

Gleichzeitig ist dieser Roman Nordsee- und Insel-Feeling pur. Bei mir hat er sofort die Sehnsucht geweckt auf eine dieser wunderbaren Ost- oder Nordfriesischen Insel zu reisen, dort in einer idyllischen Unterkunft unterzukommen, Friesentee mit Kluntjes und Sahne zu trinken, Friesentorte zu essen und am Strand und in den Dünen zu wandern. Ich empfand diesen Roman leichter als die beiden vorherigen, die ich von der Autorin gelesen habe. Und obwohl ich ihn als sehr cosy im Sinne von gemütlich und kuschelig empfunden habe, ist er tatsächlich mein Lieblingsbuch von ihr.

Für mich ist dies gleichzeitig ein wunderbarer Wohlfühlroman in der Art von Gabriella Engelmann und Sarah Mundt, als auch ein Roman, der von einem Aufbruch in ein neues Leben erzählt.

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Wunderschöner Inselroman,bei dem weder die Spannung noch die Romantik zu kurz kommt.Beim Lesen bekam ich richtig Lust mal nach Borkum zu reisen. Wunderschöner Inselroman,bei dem weder die Spannung noch die Romantik zu kurz kommt.Beim Lesen bekam ich richtig Lust mal nach Borkum zu reisen.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein schöner, angenehm zu lesender Roman mit Wohlfühlcharakter. Drei Frauen und die große, wahre Liebe, an der die Leser teilnehmen. Kurzweilige nette Unterhaltung zum Entspannen. Ein schöner, angenehm zu lesender Roman mit Wohlfühlcharakter. Drei Frauen und die große, wahre Liebe, an der die Leser teilnehmen. Kurzweilige nette Unterhaltung zum Entspannen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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3
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Was wirklich zählt
von Eliza am 20.03.2016

„>>Es gibt kein Leben, in dem immer alles klappt. Wie sagt Tant‘ Theda noch immer? Unter jedem Dach wohnt ein Ach. Und wenn was schiefläuft, erweist es sich oft später als eine wertvolle Erfahrung.>Auf solche Erfahrungen kann ich gut verzichten …<< Rosalie stöhnte, und Nina strich ihr zart... „>>Es gibt kein Leben, in dem immer alles klappt. Wie sagt Tant‘ Theda noch immer? Unter jedem Dach wohnt ein Ach. Und wenn was schiefläuft, erweist es sich oft später als eine wertvolle Erfahrung.>Auf solche Erfahrungen kann ich gut verzichten …>Nein, meine Süße, kannst du nicht. Glaub mir. Genau solche Erfahrungen bereichern dein Leben. In solchen Situationen spürst du auch, was dich wirklich trägt […]<<“ (S. 367) Wundervolle Zeilen, die Balsam für jede Seele sind. Denn wir alle haben doch wohl mal Erfahrungen gemacht, auf die wir im ersten Moment gerne verzichtet hätten, oder? Aber lernt man nicht genau aus diesen Erfahrungen? Sylvia Lott hat für Frauen jeden Alters ein wahres Wohlfühlbuch geschrieben. Denn uns alle verbindet eines, dass wir auf der Suche sind, auf der Suche nach dem was wirklich im Leben zählt. Inspiration für diesen Roman war der Walzer von Sir Anthony Hopkins „And the waltz goes on“, den André Rieu im 2011 in Wien uraufgeführt hat. Ein Walzer, der die menschlichen Höhen und Tiefen des Lebens sehr gut einfängt. Unser Leben besteht aus Auf’s und Ab’s, kein Weg ist gerade, wir müssen Niederlagen einstecken und oft müssen wir auch schon mal einen Umweg gehen. Aber was bleibt ist die Liebe, die Liebe ist unser Dreh- und Angelpunkt im Leben. Genau dies fangen dieser Walzer und dieser Roman sehr gut ein und wenn man die Abschlussszene dieses Buches noch einmal mit der Musik liest, dann muss man einfach Tränen in den Augen haben. Für die Protagonistinnen in diesem Roman, sowohl für Nina, Theda als auch Rosalie ist die Liebe das Wichtigste. Nina hat ihre große Liebe vor langer Zeit verloren und kehrt nun an den Ort der Liebe zurück. Rosalie will eine Familie und sesshaft werden, sie möchte, dass ihr Freund endlich aus China zurück nach Deutschland kommt. Tja und Theda erlebt ihren zweiten Frühling, doch bis sie sich das eingestehen kann, dauert es ein wenig. Jede Leserin wird sich in Teilen mit der jungen Nina (die den Erzählstrang 1967 erzählt), mit der „alten“ Nina, der jungen Rosalie oder der „greisen“ Theda identifizieren können. Die beiden Zeitebenen sind gut miteinander verwoben und durch eine Zeitangabe weiß man immer, ob man sich in der Gegenwart oder in der Vergangenheit befindet. Nina erzählt ihrer Nichte Rosalie, die einen Wendepunkt in ihrem Leben durchmacht, ihre Geschichte. Für Nina selbst ist es wichtig die Vergangenheit endlich verarbeiten zu können, aber auch für Rosalie sind Ninas Erfahrungen wichtig, denn sie bringen sie zum Nachdenken, über sich und ihr Leben. Der Schreibstil von Sylvia Lott ist sehr angenehm zu lesen und es macht Spaß eine Seite nach der Nächsten umzublättern. Die typischen Eigenheiten der Ostfriesen bzw. der Borkumer sind gut eingefangen, sodass man sich die Menschen gut vor dem geistigen Auge vorstellen kann. Sehr interessant und erwähnenswert finde ich die eingestreuten Sagen und Mythen zu den Frauen auf Borkum im Laufe der Zeitgeschichte, die Rosalie für ihre Abschluss-Arbeit recherchiert. Kritiker werden jetzt sicher sagen, dass der Roman eine heile Welt verspricht, die es nicht gibt, meiner Meinung tut er es nicht. Zwar wird am Ende alles gut, aber jede der drei Frauen muss dafür kämpfen, sich überwinden, nichts wird ihnen geschenkt. Manche Fehler muss man einfach selber machen, um daraus zu lernen, aber es ist nie zu spät, dass man aus ihnen lernt. Ich kann den Roman in diesem Bücherfrühling nur empfehlen, ein Buch, welches man einmal angefangen hat, am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Vielleicht das perfekte Ostergeschenk?

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2 Erzählebenen, 3 Frauen, 3 Geschichten rund um die Liebe
von NLauer am 22.09.2016

In diesem Roman haben wir es mit 3 interessanten Protas zu tun, die auf 2 Zeitebenen agieren. 2010 u 1967. Nina (61 Jahre), ihre Tante Theda (ca. 80 Jahre) und ihre Nichte Rosalie (um die 20). Alle haben unterschiedliche Ziele in ihrem Leben, die am Ende doch alle auf dasselbe hinauslaufen.... In diesem Roman haben wir es mit 3 interessanten Protas zu tun, die auf 2 Zeitebenen agieren. 2010 u 1967. Nina (61 Jahre), ihre Tante Theda (ca. 80 Jahre) und ihre Nichte Rosalie (um die 20). Alle haben unterschiedliche Ziele in ihrem Leben, die am Ende doch alle auf dasselbe hinauslaufen. Ihr Leben mit Jemanden verbringen, der genauso an die Liebe glaubt, wie sie selbst. Nina, Journalistin kehrt nun für eine dringend benötigte Auszeit nach Borkum zurück. Sie hat ihre große Liebe vor Jahren hier verloren und trauert ihm noch hinterher, obwohl er sich nie mehr bei ihr gemeldet hat. Rosalies Freund ist schon eine Weile in China und sie möchte ihn natürlich lieber zu Hause haben, um endlich sesshaft mit ihm werden und eine Familie gründen zu können. Sie arbeitet im Verlauf der Geschichte in einer Frühstückspension und schreibt außerdem noch ihre Diplomarbeit, bei der Nina ihr hilft. Theda führt schon seit Jahren eine Pension, doch da der Fortschritt vor nichts Halt macht, läuft es hier auch immer schlechter als Früher und nur noch Rosalie hilft ihr. Indes entdeckt sie wie es sein kann seinen zweiten Frühling zu erleben, doch leugnet es eine ganze Weile. Fazit: Es herrscht ein angenehmer, lockerer Schreibstil vor, der die Geschichte recht flüssig erzählt, auch wenn sie ziemlich voraussehbar wird. Mich persönlich stören ein bisschen die verschiedenen Zeitebenen, aber sie sind kein großes Hindernis und Rosalies recherchierten Geschichten über das frühere Leben der Borkumer Frauen war für mich ein bisschen zu trocken. Jedoch muss jede der drei Frauen dafür kämpfen, sich überwinden, nichts wird ihnen geschenkt das sie voran kommen und so bleibt die Geschichte immer interessant. Eine Mischung über das Leben, die Liebe, Veränderungen und auch Intrigen in der man lernt aus seinen Fehlern zu lernen, aber es ist nie zu spät etwas zu ändern.

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Dieser Roman ist wie ein kleiner vorzeitiger Sommerurlaub
von goat am 12.06.2016

Der Sommer im Jahr 1967 hat das Leben der Journalistin Nina maßgeblich geprägt. Damals jobbte sie als junges Mädchen in der Pension ihrer Tante Theda auf der Insel Borkum. Dort lernt sie ihre erste große Liebe, den Krabbenfischer Klaas kennen, einen fleißigen und sehr musikalischen jungen Mann, der Nina... Der Sommer im Jahr 1967 hat das Leben der Journalistin Nina maßgeblich geprägt. Damals jobbte sie als junges Mädchen in der Pension ihrer Tante Theda auf der Insel Borkum. Dort lernt sie ihre erste große Liebe, den Krabbenfischer Klaas kennen, einen fleißigen und sehr musikalischen jungen Mann, der Nina einen Walzer komponiert. Die beiden Verliebten schmieden Zukunftspläne und für Nina ist es der schönste Sommer ihres Lebens. Doch als die Abreise naht, ist Klaas nicht wie versprochen am Ableger, um sie zu verabschieden. Zuhause angekommen, versucht Nina telefonisch und schriftlich Kontakt zu ihm aufzunehmen, doch sie bekommt keine Antwort. Für Nina bricht eine Welt zusammen. Jetzt, im Jahr 2010, setzt die mittlerweile 61-jährige Nina das erste Mal wieder einen Fuß auf die Insel. Sie hat den Bruch zu Klaas nie ganz verwunden und konnte sich in all den Jahren auf keine feste Beziehung zu einem Mann einlassen. Durch ihren Beruf hat sie viel von der Welt gesehen, aber irgendwann zwingt der Stress Nina in die Knie und sie erleidet einen Burn-Out. Um sich zu erholen, zieht sie zu Tante Theda in die Pension, wo gerade ihre Nichte Rosalie aushilft. Diese steht kurz vor dem Abschluss ihres Examens zur Lehrerin. Doch ihr kommen Zweifel, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hat. Ihre Beziehung steht auf dem Prüfstand, denn ihr Freund befindet sich berufsbedingt für längere Zeit am anderen Ende der Welt. Rosalie ist sich mit einem Mal nicht mehr so sicher, ob sie tatsächlich glücklich ist. Und auch Tante Theda hat mit ihren Problemchen zu kämpfen. Mit mittlerweile 80 Jahren fällt ihr die Arbeit in der Pension zunehmend schwerer und sie hat sich entschlossen, die Pension zu verkaufen. Nun fehlt nur noch ihre Unterschrift unter dem Kaufvertrag. Aber das ist gar nicht so einfach, wie sie gedacht hat. Und auch Nina ist betrübt von der Tatsache, dass die Pension bald Geschichte sein soll, denn sie hat gerade ihr neues Hobby entdeckt – das Backen von Rosinenstuten und die Bewirtung der Gäste der Pension. Und dann plötzlich läuft ihr auch noch Klaas über den Weg … Für mich ist der neue Roman von Sylvia Lott ein sehr angenehmer Vorgeschmack auf den Sommer. Ich konnte sofort eintauchen in das Inselleben und auch die Geschichten der drei Frauen haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen ist mühelos zu verfolgen und lockert den Schreibstil erheblich auf. Außerdem erzeugt die Autorin dadurch noch etwas Spannung, weil der Leser nicht sofort erfährt, wie es weitergeht. Durch die Examensarbeit von Rosalie gibt es immer wieder einen Abstecher in die vergangenen Jahrhunderte und es gibt einiges Interessantes über das damalige Leben der Frauen auf der Insel zu lesen. Bei „Die Inselfrauen“ handelt es sich ganz klar um einen reinen Frauenroman, der sehr einfühlsam verfasst und umgesetzt wurde. Die Geschichte berührt und ich hatte mehr als einmal eine Gänsehaut beim Lesen. Liebesromane zu verfassen, die einem das Herz für die Protagonisten öffnen, jede Menge Lokalkolorit bieten und nicht ins Kitschige abdriften, will gelernt sein. Und Sylvia Lott, die kann es einfach. Da ich selber in Ostfriesland wohne, ist es immer wieder schön, über Sitten und Gebräuche wie „Klaasohm“ oder regionaltypische Spezialitäten wie „Ostfriesische Bohntjesopp“ zu lesen. Und wenn dann noch der Akkordeon spielende Wattführer Albertus Akkermann im Roman auftaucht, den ich schon persönlich kennenlernen durfte, dann ist doch alles perfekt. Witzig fand ich die kleinen Anspielungen auf die vorherigen Romane der Autorin auf Seite 354: „Und im Mai zur Rhododendronblüte ins Ammerland (Die Rose von Darjeeling). Oder auf der Deutschen Edelsteinstraße gemächlich durch den Hunsrück (Die Lilie von Bela Vista). Aber ich würde auch gern Freunde auf Long Island besuchen .. Ach ja, und dort das beste Rezept für den Cheese Cake New York Style (Die Glücksbäckerin von Long Island) herausfinden!“ Interessant ist, dass ein Walzer die Inspiration zu diesem Roman war. Wie im Vorwort empfohlen, habe ich mir „And the waltz goes on“ von Sir Anthony Hopkins, uraufgeführt im Jahr 2011 in Wien von André Rieu, angehört. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Sylvia Lott ausgerechnet diesen Walzer für ihr Buch aufgegriffen hat. Er ist eine wahre Inspiration und steht für alle Emotionen, die dieses Buch zu dem machen, was es ist - ein großartiger, gefühlvoller und unterhaltsamer Roman. Ich bedanke mich bei Sylvia Lott mit fünf Sternen.

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