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Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz

Roman

(15)
Eindeutig das Lieblingsbuch unserer Vertreter
Als Gabriel, Möbelpacker und Lebenskünstler aus Barcelona, plötzlich verschwindet, kommt eine schockierende Nachricht ans Licht: In vier verschiedenen Ländern hat er Frau und Sohn. Und alle tragen den Namen Christof. Die nunmehr erwachsenen Brüder – Cristòfol, Christopher, Christof und Christophe – lernen sich kennen und versuchen, dem Geheimnis ihres Vaters auf den Grund zu gehen.Gabriel, der in einem Waisenhaus aufwuchs, fährt mit seinem Möbelwagen kreuz und quer durch Europa. Die Nächte verbringt er bei seinen jeweiligen Familien – die nichts voneinander wissen. Erst als Gabriel spurlos verschwindet und sein katalanischer Sohn Cristòfol die Wohnung in Barcelona durchsucht, stößt er auf die Existenz seiner drei Brüder: Christopher, Christof und Christophe. Aus den Hunderten von Geschichten, die sich die vier Brüder erzählen, entsteht nach und nach das schillernde Bild eines Mannes, der auf vielen Hochzeiten tanzte. Lebt Gabriel noch, und hat er eine Erklärung für sie parat?Ein wunderbar erzählter Roman, fabulierend und sprühend, über einen charmanten und liebenswerten Lebenskünstler.
Rezension
»Ein kleines Meisterwerk!«
Portrait
Jordi Puntí, geboren 1967 in Manlleu, Barcelona, veröffentlichte 1998 seinen ersten Erzählband. 2007 erschien bei KiWi Erhöhte Temperatur. Er schreibt für El País und übersetzt unter anderem Daniel Pennac, Amélie Nothomb und Paul Auster ins Katalanische. Dieser Roman war das Lieblingsbuch unserer Vertreter, die es zu einem großen Erfolg machten. Jordi Puntí lebt mit seiner Frau, der Autorin Stefanie Kremser, in Barcelona.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 608 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783462306811
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1711 KB
Übersetzer Michael Ebmeyer
Verkaufsrang 52.915
eBook
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„Wer ist Gabriel Delacruz?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Jordi Punti ist ein katalanischer Autor, Journalist und Übersetzer. Beim Kiepenheuer & Witsch Verlag ist bereits sein Band mit Erzählungen „Erhöhte Temperatur“ erschienen.

„Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz“ ist ein schwer zu erzählender Roman über vier Halbbrüder, die sich im erwachsenen Alter plötzlich auf die Suche nach ihrem Vater machen, den sie alle eine sehr lange Zeit nicht mehr gesehen haben. Alles beginnt damit, dass Cristofol eines Tages eine Benachrichtigung erhält, dass sein Vater schon seit einem Jahr spurlos verschwunden ist. Die Wohnungsverwaltung fragt bei ihm an, wie es mit der Wohnung und der ausstehenden Miete weitergehen soll. Cristofol ist völlig irritiert, schließlich hat er seit fast 30 Jahren nichts mehr von seinem Vater gehört. Er besucht die Wohnung und findet einen Zettel mit drei weiteren Namen und Adressen in Frankfurt, London und Paris. Er forscht nach und entdeckt, dass er noch 3 Halbbrüder in Europa hat. Er ermittelt sie alle und sie treffen in Barcelona zusammen. Und hier beginnt das Buch. Christof, der Deutsche, ist der älteste, dann kommt Christopher, der Brite, danach Christophe, der Franzose und zuletzt Christofol aus der Heimatstadt seines Vaters Barcelona. Sie alle stehen in der Zwischenzeit mitten im Leben und haben ihren Vater nur als kleine Kinder kennengelernt. Ihre Mütter wussten nichts voneinander und haben die Situation einfach als gegeben hingenommen. Aber wer ist dieser Gabriel, der in vier Ländern vier Söhne mit dem gleichen Namen hat? Es entspinnt sich ein spannender Roman über einen Mann, der als Findelkind von Nonnen aufgezogen wurde und per Zufall Fahrer und Möbelpacker einer Speditionsfirma wurde. Er reiste mit seinem besten Freund Bundo und einem weiteren Kollegen quer durch Europa. Sie erleben einige Abenteuer und haben ihre ganz eigene Lebensphilosophie. Doch eines Tages ist damit plötzlich Schluss. Was ist passiert? Langsam aber sicher basteln sich die vier Chris die Geschichte ihres Vaters zusammen. Und plötzlich scheint es, als ob etwas Unheimliches in Gabriels Wohnung vor sich geht. Lebt er noch? Werden die vier Chris ihn finden? Und falls ja, welche Geschichte hat er zu erzählen?

Jordi Punti hat einen sehr unterhaltsamen Roman über einen charmanten Lebenskünstler geschrieben. Es ist ein Roman voller erstaunlicher Geschichten, und er spiegelt sehr schön die Historie Europas in den sechziger Jahren wieder. In Spanien herrscht der Diktator Franco, aber in Paris demonstrieren die Studenten gegen das etablierte System. Und so außergewöhnlich wie das Leben von Gabriel war, so überraschend löst der Autor die Geschichte auf.

Ein unterhaltsamer, gut geschriebener Roman für Leser, die gerne einmal eine ungewöhnliche Geschichte lesen möchten.
Jordi Punti ist ein katalanischer Autor, Journalist und Übersetzer. Beim Kiepenheuer & Witsch Verlag ist bereits sein Band mit Erzählungen „Erhöhte Temperatur“ erschienen.

„Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz“ ist ein schwer zu erzählender Roman über vier Halbbrüder, die sich im erwachsenen Alter plötzlich auf die Suche nach ihrem Vater machen, den sie alle eine sehr lange Zeit nicht mehr gesehen haben. Alles beginnt damit, dass Cristofol eines Tages eine Benachrichtigung erhält, dass sein Vater schon seit einem Jahr spurlos verschwunden ist. Die Wohnungsverwaltung fragt bei ihm an, wie es mit der Wohnung und der ausstehenden Miete weitergehen soll. Cristofol ist völlig irritiert, schließlich hat er seit fast 30 Jahren nichts mehr von seinem Vater gehört. Er besucht die Wohnung und findet einen Zettel mit drei weiteren Namen und Adressen in Frankfurt, London und Paris. Er forscht nach und entdeckt, dass er noch 3 Halbbrüder in Europa hat. Er ermittelt sie alle und sie treffen in Barcelona zusammen. Und hier beginnt das Buch. Christof, der Deutsche, ist der älteste, dann kommt Christopher, der Brite, danach Christophe, der Franzose und zuletzt Christofol aus der Heimatstadt seines Vaters Barcelona. Sie alle stehen in der Zwischenzeit mitten im Leben und haben ihren Vater nur als kleine Kinder kennengelernt. Ihre Mütter wussten nichts voneinander und haben die Situation einfach als gegeben hingenommen. Aber wer ist dieser Gabriel, der in vier Ländern vier Söhne mit dem gleichen Namen hat? Es entspinnt sich ein spannender Roman über einen Mann, der als Findelkind von Nonnen aufgezogen wurde und per Zufall Fahrer und Möbelpacker einer Speditionsfirma wurde. Er reiste mit seinem besten Freund Bundo und einem weiteren Kollegen quer durch Europa. Sie erleben einige Abenteuer und haben ihre ganz eigene Lebensphilosophie. Doch eines Tages ist damit plötzlich Schluss. Was ist passiert? Langsam aber sicher basteln sich die vier Chris die Geschichte ihres Vaters zusammen. Und plötzlich scheint es, als ob etwas Unheimliches in Gabriels Wohnung vor sich geht. Lebt er noch? Werden die vier Chris ihn finden? Und falls ja, welche Geschichte hat er zu erzählen?

Jordi Punti hat einen sehr unterhaltsamen Roman über einen charmanten Lebenskünstler geschrieben. Es ist ein Roman voller erstaunlicher Geschichten, und er spiegelt sehr schön die Historie Europas in den sechziger Jahren wieder. In Spanien herrscht der Diktator Franco, aber in Paris demonstrieren die Studenten gegen das etablierte System. Und so außergewöhnlich wie das Leben von Gabriel war, so überraschend löst der Autor die Geschichte auf.

Ein unterhaltsamer, gut geschriebener Roman für Leser, die gerne einmal eine ungewöhnliche Geschichte lesen möchten.

„Einmal Europa und zurück“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Als Gabriel, Möbelpacker und Lebenskünstler aus Barcelona, spurlos verschwindet, durchsucht sein Sohn Christofol dessen Wohnung, um einen Hinweis für seinen plötzlichen Weggang zu finden. Dort macht er eine unglaubliche Entdeckung: Gabriel hat noch drei andere Söhne. Einer lebt in Deutschland, einer in Frankreich und der dritte in Großbritannien und keiner hat Ahnung von der Existenz der anderen. Da er als Möbelpacker kreuz und quer in Europa unterwegs war, konnte er immer ein paar Tage bei seinen jeweiligen Familien verbringen. Die vier jungen Männer treffen sich, und erzählen dutzende von Geschichten über ihren Vater, so dass nach und nach das Bild eines Mannes entsteht, dessen Charakter viele Facetten aufweist. Aber, lebt Gabriel überhaupt noch und gelingt es seinen Söhnen dessen Geheimnis zu lüften? Ein wunderbar erzählter Roman über einen charmanten und liebenswerten Lebenskünstler. Als Gabriel, Möbelpacker und Lebenskünstler aus Barcelona, spurlos verschwindet, durchsucht sein Sohn Christofol dessen Wohnung, um einen Hinweis für seinen plötzlichen Weggang zu finden. Dort macht er eine unglaubliche Entdeckung: Gabriel hat noch drei andere Söhne. Einer lebt in Deutschland, einer in Frankreich und der dritte in Großbritannien und keiner hat Ahnung von der Existenz der anderen. Da er als Möbelpacker kreuz und quer in Europa unterwegs war, konnte er immer ein paar Tage bei seinen jeweiligen Familien verbringen. Die vier jungen Männer treffen sich, und erzählen dutzende von Geschichten über ihren Vater, so dass nach und nach das Bild eines Mannes entsteht, dessen Charakter viele Facetten aufweist. Aber, lebt Gabriel überhaupt noch und gelingt es seinen Söhnen dessen Geheimnis zu lüften? Ein wunderbar erzählter Roman über einen charmanten und liebenswerten Lebenskünstler.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
2
10
3
0
0

Die vier Christophs
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vier junge Männer um die 30 irgendwo in Mitteleuropa, die bislang nichts von der Existenz der anderen wussten. Alle tragen sie eine Variation des Namens Christof. Darüber hinaus teilen sie sich den Vater - Gabriel Delacruz, den sein Beruf als Möbelpacker in die verschiedensten Ecken Europas führt. Als Gabriel Delacruz... Vier junge Männer um die 30 irgendwo in Mitteleuropa, die bislang nichts von der Existenz der anderen wussten. Alle tragen sie eine Variation des Namens Christof. Darüber hinaus teilen sie sich den Vater - Gabriel Delacruz, den sein Beruf als Möbelpacker in die verschiedensten Ecken Europas führt. Als Gabriel Delacruz plötzlich verschwindet und Cristòfol, der katalanische Sprössling, die Wohnung in Barcelona durchsucht, stößt er auf die Existenz seiner drei Halbbrüder: Christopher, Christof und Christophe. Wer ist Gabriel Delacruz? Diese Frage wird ausführlich beantwortet; für meinen Geschmack zu ausführlich. Darüber hinaus erhält man Einblicke in die Leben von Bundó und Petroli, Kollegen Gabriels. Auch die Leben der vier Christofs sowie der Mütter, Sigrun, Sarah, Mireille und insbesondere Rita werden beleuchtet; ferner Personen, die in irgendeiner Weise sein Leben kreuzen. Ist der Anfang des Buches noch vielversprechend, so ziehen sich die Ausführungen zum Leben Gabriels und der Personen, die seinen Weg in irgendeiner Weise beeinflussen, in die Länge. Die Beschreibungen der einzelnen Personen ist langatmig und verwirrend. Die Erzählungen folgen aus dem Blickwinkel verschiedener Personen, sodass die Geschichte nicht flüssig ist. Es ist kein Roman, den man zwischendurch liest. Ich musste mich zwingen, dass Buch durchzulesen. Hält man durch, wird man dafür mit des Rätsels Lösung belohnt. Gabriel Delacruz, der von seiner Mutter ausgesetzt und von einer Fischverkäuferin erstmals gestillt wurde, wächst in dem Waisenhaus Casa de la Caritat auf und wird von Nonnen erzogen, bevor er im Alter von sieben Jahren von Maribel Rogent und Fernando Soldevila adoptiert wird. Gabriel soll den verstorbenen Sohnes des Paares, Cristóbal Soldevila Rogent ersetzen. Das Paar nennt ihn aus diesem Grund auch fortan Cristóbal. Für Maribel stellt Gabriel alias der zweite Cristóbal keinen adäquaten Ersatz dar, sodass Gabriel nach nur zwei Wochen zurück in die Casa de la Caritat gebracht wird. Im Alter von 16 Jahren wird Gabriel als Setzerlehrling in die von der Casa de la Caritat betriebenen Druckerein eingesetzt. Sein bester Freund Bundó, der eine Art Bruder für Gabriel darstellt, wird Möbelpacker. Frustriert von der Arbeit in der Druckerei stellt Gabriel sich ebenfalls bei Transportes y Mundanzas La Ibérica vor und wird eingestellt. Am Anfang ihrer Lehrzeit setzt der Chef sie nur bei Umzügen im Stadtgebiet von Barcelona ein. Die Arbeit führt Gabriel eines Tages zum Hause Soldevila/Rogent und die Geschichte der Christofs nimmt ihren Anfang. Für Gabriel ist "Cristóbal" ein anderes Wort von Glück bzw. - wie er erklärt - die Möglichkei, im Leben Glück zu haben. Nachdem La Ibérica auch international agiert, manövriert die Arbeit als Möbelpacker die Freunde Gabriel und Bundó sowie Petroli in verschiedene europäische Länder jenseits der Pyrenäen. Gabriel zeugt vier Söhne, die im Andenken an Cristóbal also Christof, Christopher, Christophe und Cristòbal heißen. Gabriel ist jedoch unfähig, die Beziehung zu den Söhnen und ihren Müttern aufrecht zu erhalten. Nach einem Unfall, bei dem Bundó ums Leben kommt, gibt Gabriel seinen Beruf als Möbelpacker auf und macht Karriere als Falschspieler. Er muss sich vor seinen Kontrahenten Miguélez und Feijoo über ein Jahr versteckt halten, und zwar in der Wohnung seiner Nachbarin Giuditta, mit der er eine Beziehung (oder Affaire) unterhält. Aufgrund der Inszenierung Giuditta lernen sich die vier Christofs kennen und es kommt zur Wiedervereinigung mit dem Vater. Fazit: Gute Gesichte, schlecht erzählt.

Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz
von raschke64 aus Dresden am 11.11.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Gabriel, Waisenjunge und aufgewachsen bei katholischen Nonnen, wird als Erwachsener Lkw-Fahrer und Möbelträger. Mit seinen Kollegen bereist er halb Europa und lernt dort natürlich auch Frauen kennen. Und so hat er in 4 verschiedenen Ländern Beziehungen, die mit einem Sohn namens Christof (verschiedene Schreibweise in den jeweiligen Ländern) endet.... Gabriel, Waisenjunge und aufgewachsen bei katholischen Nonnen, wird als Erwachsener Lkw-Fahrer und Möbelträger. Mit seinen Kollegen bereist er halb Europa und lernt dort natürlich auch Frauen kennen. Und so hat er in 4 verschiedenen Ländern Beziehungen, die mit einem Sohn namens Christof (verschiedene Schreibweise in den jeweiligen Ländern) endet. Frau und Sohn besucht er auf seinen Reisen eher sporadisch. Die Söhne sind erwachsen und Gabriel „verschwindet“ eines Tages. Sein spanischer Sohn findet in der Wohnung die Namen seiner „Brüder“ und macht sich auf die Suche nach ihnen. Die vier Christofs lernen sich kennen und beginnen, ihrerseits nach ihrem Vater zu suchen ... eine Reise in die Vergangenheit beginnt. Das Buch ist voll mit Geschichten über Europa der vergangenen Jahre, über Gabriel, seine Freunde, den Frauen und Söhnen, Pensionswirtinnen usw. Es ist einerseits wunderbar ausführlich fabuliert und formuliert, andererseits aber auch extrem ausführlich. Ungefähr bis zur Hälfte des Buches (600 Seiten) war es für mich nur ein Lesegenuss. Danach allerdings – obwohl sich am Stil nichts änderte – fing ich an, mich mehr und mehr zu langweilen. Wirklich jede kleine und kleinste Nebenfigur wurde ausführlich beschrieben und ich begann mich zu fragen, wann denn die Geschichte fortgeführt wird – die eigentliche Geschichte von Gabriel. Für mich war am Ende diese Ausführlichkeit einfach des Guten zu viel.

Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz
von hessen am 23.10.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gabriel Delacruz arbeitet Europaweit als Möbelpacker und hat in den verschiedensten Ländern so seine Affären, aus denen vier Kinder hervor gehen. Seine vier Söhne haben alle den Namen Christof in der jeweiligen Landessprache. Weder die Frauen noch die Söhne wissen von den anderen bis Gabriel eines Tages verschwindet und einer... Gabriel Delacruz arbeitet Europaweit als Möbelpacker und hat in den verschiedensten Ländern so seine Affären, aus denen vier Kinder hervor gehen. Seine vier Söhne haben alle den Namen Christof in der jeweiligen Landessprache. Weder die Frauen noch die Söhne wissen von den anderen bis Gabriel eines Tages verschwindet und einer seiner Söhne einen Hinweis auf seine Halbgeschwister findet. Die Söhne treffen sich, lernen sich kennen und es tauchen immer mehr Fragen bezüglich des Doppellebens ihres Vaters auf. Von seinem Doppelleben hat niemand etwas geahnt. Da er als LKW Fahrer in ganz Europa unterwegs war sind längere Abwesenheiten nicht aufgefallen. Gabriel Delacruz wurde in einem Kloster geboren und ist dort im Waisenhaus aufgewachsen. Dies mag erklären warum er nie mehr an einem festen Ort ausgehalten hat und nicht fest an einem Ort ansässig geworden ist. Der Roman erzählt, z.T. humorvoll, was Gabriel unterwegs, zusammen mit seinen zwei Kollegen alles erlebt hat und zeigt ein Leben voller ständiger Unruhe und Bindungsunfähigkeit auf. Nicht ganz einfach zu lesen aber durchaus lesenswert.